
Ihr sprecht fließend spanisch, dazu ein paar Brocken Katalanisch,
Baskisch und Galicisch ? Ach Ihr könnt nur Englisch, Deutsch und Französisch!
Ja dann seid ihr in Spanien aufgeschmissen, denn kaum jemand spricht eine
Fremdsprache.
Stichwort „aufgeschmissen": Fahrt nicht mit dem eigenen PKW nach Spanien,
denn Spanier können weder autofahren, noch beschildern. Nach 3 unverschuldeten
Unfällen in 8 Tagen, glaube ich zu dieser Aussage berechtigt zu sein.
Sonst sind die Spanier zwar extrem ignorant (alle Führungen und
Museen sind in spanisch gehalten, die meisten Informationsblätter
ebenfalls), aber zumeist sehr freundlich. Wenn man nach dem Weg fragt,
bekommt man (natürlich auf spanisch) umfassend Auskunft und sollte
man es dann immer noch nicht verstanden haben wird man kurzerhand an den
betreffenden Ort geschleift.
Historisch bleibt festzustellen, daß das Spanien des 16. Jhdt.
maßgeblich unser Leben und unsere Kultur in Europa geprägt hat
und weiterlebt. Gegenwärtig darf man allerdings nicht erwarten, daß
man einen demokratischen Staat, wie die Bundesrepublik o.ä. vorfindet
(In Bonn wäre ein „Führermuseum" für Adolf Hitler undenkbar).
Die politische Aufarbeitung der Franco-Ära und des Nationalismus bedarf
wohl noch einiger Zeit.
Man darf sich also nicht wundern, wenn Spanier zuerst an der Kasse drankommen,
obwohl sie hinter einem standen, oder wenn die Einheimischen, trotz Bestellung
in Touristen-Spanisch ein doppelt so großes Eis von dannen schleppen.
1. Tag - Anreise - Orange (F)*** - Avignon (F)**** - Tarascon (F)**
- St. Rémy (F)**** - Arles (F)***
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Orange - Arc de Triomphe, monumentaler röm. Triumphbogen für
Julius Cäsar **** - röm. Theater mit Augustus-Figur **
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Avignon - Stadtmauer *** - Pont d´Avignon ****, die aus dem Kinderlied
bekannte Steinbrücke - Papstpalast ****, für die Kurie im 14.
Jhdt. gebauter Palast, nach der Verlegung von Rom
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Tarascon - malerisches Wasserschloß **, 14 Jhdt mit herrlicher Aussicht
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St. Rémy - Triumphbogen **** und ein 18m hohes Juliergrabmahl ****
Arles - röm. Amphitheater ***, das im 12. Jhdt. zur Festung ausgebaut
wurde und darum drei Türme besitzt.
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| St. Rémy: Juliergrabmahl |
Orange: Triumphbogen |
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2. Tag - Montserrat *
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Monserrat - Einer der meist besuchten Wallfahrtsorte * der Spanier. Das
Kloster liegt in einer tollen Berglandschaft ** , aber weiter konnte ich
die Begeisterung der Spanier nicht nachvollziehen.
3. Tag - Barcelona *****
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La Sagrada Familia *****, das unvollendete Werk Antonio Gaudis, soll einst
die Kathedrale Barcelonas werden. Wenn man nicht fußkrank ist (und
schwindelfrei) sollte man unbedingt einen der Türme per pedes besteigen
*****
Barcelona: Baustelle La Sagrada Familia |
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Kolumbus-Säule **
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Tibidabo *, nach einer Sage der Ort der Versuchung Christi (offensichtlich
hatte Jesus an diesem Tag einen langen Ausflug gemacht). Außer Steinen
und brütender Hitze nur Aussicht
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Parc Güell *****, Gaudis zweiter Geniestreich in Barcelona mit einer
verblüffend bequemen Sitz-Terrasse *****, einem Keramikdrachen *****,
und einem netten Gartenhäuschen ***.
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Kathedrale **, nettes Eingangsportal, im Kreuzhof wachen immer noch Gänse,
wie in alten Zeiten.
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Museu Picasso ***, beherbergt frühe Werke des Künstlers.
4. Tag - Tarragona **** - Denia *
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Tarragona - Aquädukt *, kurz vor der Stadt, an der Autobahn - röm.
Amphitheater ****, Spaniens größtes Römerdenkmal - Stadtmauer
**** (6. Jhdt. v.Chr. - 3. Jhdt. n. Chr.) - röm. Zirkusgewölbe
**
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Denia, hier haben wir Freunde in ihrem Sommerlager besucht (nochmals vielen
Dank für die köstliche Paella) - Maurenfestung * - schöner
Sandstrand *
5. Tag - Granada ***** - Ronda **** - Estepona
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Granada - Alhambra ***** - sagenumwoben und wunderschön (Highlights:
Patio de los Arrayanes und Patio de los Leones, mit dem Löwenbrunnen),
stellt sie eine eigene Stadt dar, Tip: Öffnung der Ticketschalter
9:00, wir standen ab 9:30 an, um 11:00 erreichten wir den Ticketschalter
und erhielten eine Eintrittskarte für 15:30, um 12:00 waren alle Tickets
für diesen Tag vergriffen! Also stellt Euch spätestens ab 8:30
Uhr an! - Generalife *****, gegenüber der Alhambra ist eine Gartenanlage,
die noch schöner ist, als die in der Alhambra - Plaza de San Nicolás
****, Terrasse mit sehr malerischen Blick über die Alhambra (sehr
lohnend, sofern man hinfindet).
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| Alhambra: Der Löwenbrunnen im Harem |
Alhambra: Palast Karl V |
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Ronda - Ort, der auf beiden Seiten einer steilen Schlucht gebaut ist, nur
verbunden durch die Puente Nuero **** (=neue Brücke), vom Hof eines
alten zahnlosen Mandelklaubers unterhalb der Plaza de Maria Auxiliadora
hat man einen guten Blick auf die 200m tiefe Schlucht **** des Tajo.
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Ronda: Straßenschild
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6. Tag - Gibraltar (UK) *** - Cabo Trafalgar
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Gibraltar - Spanier und Briten haben ein kleines Problem miteinander, also
plant ca. 2 Stunden Wartezeit je Richtungen am Grenzübergang ein.
- Europa Point ***, Südspitze der Halbinsel, von hier aus soll man
bei schönem Wetter angeblich Marokko sehen - Affenfelsen, hier füttern
Affen Magot-Affen **, Vorsicht: die Affen sind kleverer als der Durchschnittstouri
und zuweilen etwas bissig. - St. Michael Cave ***, eine Tropfsteinhöhle,
in der ein Neandertaler gefunden wurde, und dies, eine Woche nach dem Fund
bei Düsseldorf. Also mosern die Briten etwas darüber, daß
er jetzt Neandertaler und nicht Gibraltar-Mensch heißt. Tja knapp
verloren!
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Cabo Trafalgar - An dieser Ecke der iberischen Insel stehen hunderte moderner
Windgeneratoren, ein Anblick ***, bei dem Sancho Pansa, dem treuen Begleiter
Don Quijote bereits der Angstschweiß auf der Stirn gestanden hätte.
7. Tag - Sevilla **** - Cordoba *****
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Sevilla - Torre del Oro ****, maurischer Turm, der als Schatzhaus, Gefängnis
und heutzutage als Marinemuseum genutzt wurde. - Plaza de Toros, mit einer
der bedeutendsten Stierkampfarenen *** Spaniens - Kathedrale *, mit beachtenswerten
Glockenturm (Giralda)***, der aus einem Minarett entstand. Innen ist die
Kirche hauptsächlich groß, aber ohne jegliche Ausstrahlung,
beachtenswert ist nur das 100 Jahre alte Grabmahl von Christoph Kolumbus
***, dessen Sarg von 4 Königsstatuen getragen wird. - Alcázar
**** (=Königsburg), zuerst der maurischen Herrscher, später der
kath. Könige, erinnert stark an eine Light-Version der Alhambra. Tip:
Sevilla ist am schönsten (und kühlsten) in der Nacht ****, wenn
die Sehenswürdigkeiten und die zahlreichen Brunnen wunderschön
erleuchtet sind.
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Cordoba - Punte Romano *** - Torre de la Calahorra *** (Brückentor)
- Reste maurischer Mühlen **,
unterhalb
der Römerbrücke über den Guadalquivir - La Mezquita *****,
einstmals eine der größten und bedeutendsten Moscheen der Welt.
Etwas Vergleichbares habe ich noch nicht gesehen. Im Halbdunkel reiht sich
ein Wald von rot-weißen Bögen aneinander. Unglaubliche Kunstfertigkeit
beweisen auch die Maksûra ***** (=Gebetsraum des Kalifen) und der
außergewöhnliche dritte Mihrâb ***** (=Gebetsnische).
Dieses Bauwerk hätte mich mehr beeindruckt, als die Pyramiden von
Gizeh, hätten die Baumeister von Karl V nicht etliche Bögen herausgebrochen
und eine christliche Kathedrale gebaut, die sich wie ein Walfisch auf dem
offenen Strand aus der Mitte der Mezquita emporwölbt. Ein baulicher
Frevel, der allen Beteiligten hoffentlich 10.000 Jahre Fegefeuer eingebracht
hat.
8. Tag - Zafra ** - Jerez de los Caballeros ** - Merida ****
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Zafra - Alcázar **, heute ein nationaler Parador (=Luxushotel, Übernachung
ca. 200,- DM)
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Jerez de los Caballeros, die Geburtsstadt von Vasco Nuñez de Balboa
(Denkmal vorhanden) und Hernán de Soto ist ein prima Beispiel für
eine arme Siedlung in der Extremadura, die plötzlich vom erbeuteten
Gold der Conquisadores heimgesucht wurde. - Castillo de los Templarios
* (Burg), aus dem 13. Jhdt., Heimstatt der Templer und später Santiago-Ritter
- Kirche Santa Maria ***, eine sehr alte Kirche, die noch auf die Westgoten
zurückgeht und am Heiligabend des Jahres 559 geweiht wurde. - Kirche
San Bartolomé **, aus dem 16. Jhdt. und mit schönen Azulejos
(=blaue Fliesen) geschmückt.
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Merida, vielleicht die Römerstadt der Spanien - Puente Romano *****,
64 Bögen aus Granit, 792 m lang - Alcazaba *, erst römische,
später westgotische Festung, Arco de Trajano *, 13m hoher Triumphbogen,
der auch als nördl. Stadttor diente und dieser Bestimmung sehr ähnlich
sieht. - Templo de Diana ***, ist eigentlich gar kein Dianatempel, sondern
die Kultstätte einer unbekannten Religion. In ihn wurde im 16. Jhdt.
ein Adelshaus hineingebaut. Sieht extrem schräg aus. - Amfiteatro
**, 8 v. Chr. das für Galdiatorenkämpfe und Seeschlachten
verwendet wurde, da es geflutet werden konnte. - Teatro Romano ****, 16
v.Chr. mit einer zweistöckigen Skene, die mit etlichen Figuren geschmückt
ist. - Acueducto de los Milagros ***, Aquädukt mit 37 Pfeilern, 10
Bögen und bis zu 3 Etagen.
9. Tag - Caceres ***** - Guadalupe ****
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Caceres, bezaubert als nahezu komplette mittelalterliche Stadt ***** -
San Mateo *, 15. Jhdt. - Casa de las Veletas **, hier ist der Eintritt
frei, da von der EU gesponnsert. Enthält eine maurische Zisterne *****
aus dem 11. Jhdt., die noch voll funktionsfähig ist und ein Regionalmuseum
**. - Casa de las Cigüeñas *** (=Haus der Störche), was
die Sache ziemlich trifft, da wir 15 freilebende Störche beobachten
konnten. - Santa María la Mayor **, dreischiffige spätgotische
Kirche aus dem 16. Jhdt. - Palacio Episcopal **, Palacio de Mayoralgo **
... u.s.w.
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Guadalupe, die bekannte Insel wurde von Kolumbus nach diesem Wallfahrtsort
benannt - Monasterio de Guadalupe, festungsartige Klosteranlage **** aus
dem 14. - 18. Jhdt. Innen ist außer einem Museum mit flämischen
Wandteppichen , z.T. bekannten Ölbildern ** aus dem 16. Jhdt, jede
Menge Reliquien eine schwarze Madonna ** zu sehen, die auf einem drehbaren
Thron plaziert ist, so daß sie sowohl zur Kirche hin gedreht werden
kann, als auch in einen kleinen Raum, von wo man die Gelegenheit erhält
ein ehemals auf dem Rücken angebrachtes Medaillon der Madonna zu küssen,
was meiner Vorstellung von Christentum und Hygiene nicht ganz entsprach.
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Extremadura
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10. Tag - Salamanca ***** - Avila *****
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Salamanca, die ausnahmslos aus goldgelben Stein aus Villamayor errichteten
Beuten verleihen der auf einem Hügel liegenden Universitätsstadt
einen überwältigenden Anblick*****. - Plaza Mayor ****, trapezförmiger
Platz der von einheitlichen, dreistöckigen Häusern mit Arkaden
umgeben wird. Bis ins 19. Jhdt. wurden hier auch Stierkämpfe abgehalten.
- Casa le las Conchas *** (Haus der Muscheln), das Haus ist über und
über mit Jakobsmuscheln verziert, die je nach Sonnenstand ein reizvolles
Schattenspiel werfen. - La Clerecia ***, kuppelgekrönte Barockkirche
- Catedral Nueva ****, stattlicher Bau mit spätgotischen, plateresken
und barocken Formelementen; beachtenswert sind die Portale, darunter das
dreiteilige Westportal **** und das Nordpotal **** mit dem Relief „Christi
Einzug in Jerusalem" - Universität, eine der ältesten der Welt,
geht auf eine Gründung der Mauren im 9. Jhdt. zurück. An der
Hauptfassade **** im plateresken Stiel ist am rechten Pilaster im ersten
Feld eine Reihe von Totenköpfen, wobei auf einem der Totenköpfe
ein Frosch sitzt. Einstmals sollte er die Studenten an die Verwerflichkeit
der fleischlichen Lust erinnern, heute ist er ihr Glücksbringer. Wer
in Salamanca seinen Doktor machte, durfte seine Initialen zusammen mit
einem „V" für „Viktor" (Sieger) in roter Farbe auf eine Wand schreiben.
Der Innenhof des Placio de Anaya **** ist voll davon.
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Ávila, die Stadt liegt auf einen nach drei Seiten abfallenden Hügelrücken
und wird noch heute vollständig von einer Stadtmauer ***** (2557 m
lang, durchschnittlich 12 m hoch, und 3 m dick ) mit 88 halbrunde
Türme im Abstand von 20 m umschlossen. - Kathedrale **, 1091 begonnen,
erst im 14. Jhdt. vollendet. Der Chor ist ein Teil der Stadtbefestigung.
- Convento de Santa Teresa *, Kloster der Unbeschuhten Karmeliterinnen,
ursprünglich Geburtshaus der hl. Teresa von Ávila. Das eigentliche
Geburtszimmer * ist heute überschwenglich mit Verzierungen ausgestattet.
11. Tag - Toledo ** - Consuegra ****
-
Toledo, einstmals die Waffenschmiede Kastiliens und Wahlheimat El Grecos.
- Kathedrale *, Hauptkirche Spaniens, Capilla Mayor mit lebensgroßen
Figuren, Transperente ***, ein mächtiger marmorner Altar, der in eine
bemalte Kuppel übergeht. - San Iglesi de Santo Tomae **, ursprünglich
eine Moschee, die im 14. Jhdt. umgebaut wurde. Beherbergt El Grecos Gemälde
„Begräbnis des Grafen von Orgaz" ** - Casa y Museo El Greco **, angl.
ehem. Wohnhaus El Grecos. Das Haus wurde mit Möbeln und Bildern von
ihm ausgestattet. - Sinagoga del Tránsito/Museo Sefardi **, die
mudéjare Synagoge wurde nach der Vertreibung der Juden 1492 dem
Calatrava-Ritterorden übergeben. Das Museum zeigt die Geschichte und
Kultur der Juden in Spanien.
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Consuegra - Burgruine und 13 Windmühlen in malerischer Kulisse ****.
Gegen diese Windmühlen hat Don Quijote, im Roman von Cervantes, gekämpft.
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Madrid (oben): In der Innenstadt gibt
es viele schöne Straßenschilder
Consuegra (links): Blick auf
La Mancha der Heimat
Don Quijotes
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12. - 14. Tag - Madrid ***
Madrid, im 16. Jhdt. als Hauptstadt aus dem Boden gestampft, besitzt
nur wenig sehenswerte Baudenkmäler. Es hat aber viele schön angelegte
Plätze und einige bedeutende Museen. Gewohnt haben wir in Alcorcon
einem Vorort von Madrid bei Freunden (selbe Familie wie in Denia, aber
andere Leute). Vielen Dank, auch hier war die Bewirtung vom Feinsten.
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Plaza de España * mit Cervantes-Denkmal **
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Templo de Debod **, ein originaler ägyptischer Tempel aus dem nubischen
Dorf Debod, wurde den Spaniern für ihre Verdienste bei der Rettung
der Tempel von Abu Simble geschenkt.
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Palacio Real, (=Königspalast)
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Plaza de Oriente *, Platz entworfen vom Bruder Napoleons
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Puerta del Sol ***, hier steht das Wahrzeichen der Stadt, ein Bär,
der an einem Madroñobaum frißt. Außerdem befindet sich,
vor dem Rathaus *, der Kilometer 0 * für die ins Land führenden
Fernstraßen
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Plaza Mayor **, erinnert stark an die Plaza Mayor Salamancas
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Puente de Toledo, Brücke aus der Zeit des ersten Bourbonenkönig
-
Puerta de Toledo *, prunkvolles Stadttor (eines der letzten beiden)
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Puente de Segovia, 1. Brücke Madrids
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Parque del Retiro **, Stadtpark mit einigen Denkmälern; u.a. Denkmal
Alfons XII ***, Kristallpalast ***
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Plaza de Colon , mit Kolumbussäule *
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Museo Arqueológico Nacional, hier (oder im Deutschen Museum München)
kann man den originalen Nachbau der Altamira ** Höhle besuchen
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Plaza de la Cibeles ***, mit Brunnen der griech. Früchtbarkeitsgöttin
Kibele
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Museum Thyssen-Bornemisza *****, Meisterwerke des 13. - 20. Jhdt. zeitlich
und thematisch geordnet (u.a.: Dürer, Holbein, Cranach, Picasso, Dalí,
Miró)
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Plaza Canovas del Castillo *, mit Neptunbrunnen
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Centro de Arte Reina Sofia **, (u.a.: Picasso „Guernica" *****, Dalí,
Miró)
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Plaza Santa Ana, mit der Casa Guadalajara, die eine wunderschöne Kachelfassade
** besitzt.
noch 14. Tag - San Ildéfonso **
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San Ildéfonso - La Granja de San Ildéfonso, ein Schloß
* mit Gärten ** und Brunnen *, die aber wegen Wassermangel in der
Regel nicht laufen.
15. Tag - Segovia **** - Cuéllar * - Valladolid *** - Burgos ***
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Segovia - Aquädukt *** mit, 43 zweistöckigen Bögen - Kathedrale
****, bei der sich offensichtlich etliche Leute nicht über den Stil
einigen konnten, mit Elfenbeinmadonna *** aus dem 14. Jhdt. - San Miguel
**, hier wurde
Isabella
die Katholische gekrönt - im Alcázar ***** kann man nachvollziehen,
wie Edelleute im 15. Jhdt in Spanien gelebt haben. Große Ausstellung
an Rüstungen und Waffen - San Esteban **, schaut eher venezianisch
aus und besitzt als neckisches Detail einen Wetterhahn am Kirchenkreuz.
Tip: Fahrt zuerst einmal um die Stadt herum. Der Anblick ist lohnend.
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Cuéllar - Alcázar * aus dem 15. Jhdt.
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Valladolid - San Pablo, die zwischen den Ecktürmen befindliche Fassade
*** stammt von Simon von Köln - Die Fassade *** des Colegio de San
Gregorio von Gil de Siloë konkurriert mit dieser. - Im Palacio De
Pimentel, in dem 1527 Philipp der II geboren wurde, sind auf 12 Fliesenbildern
**** die Hauptereignisse der Stadtgeschichte abgebildet. Die Decken **
und den Innenhof ** sollte man ebenfalls besichtigen. - Casa De Cervantes
***, hier lebte der Schriftsteller und verfaßte vermutlich der 1.
Teil von Don Quijote - Kathedrale *, Vorbild für zahlreiche Kirchen
Spaniens und Südamerikas.
-
Burgos - Kathedrale ***, erinnerte mich von weitem ein wenig an den Kölner
Dom, vielleicht weil auch drei Kölner am Bau beteiligt waren. Enthält
das Grab des christlichen Helden El Cids und seiner Gattin. In einem vom
Kreuzgang abgehenden Raum ist die Truhe des Cid zu bewundern, mit der sich
unser Held unrechtmäßig einen Kredit bei einem Juden beschafft
hat. Des weiteren Christusfigur mit Büffelhaut und echten Haaren und
Capilla del Condestable *****, Grabmal des Condestable und seiner Frau
aus Carrara Marmor einer tollen Kuppel und ein paar weiteren Meisterwerken
europäischen Handwerks - Arco de Santa Maria ***, ein von zwei Türmen
flankiertes Stadttor.
16. Tag - Gerníka (Guernica) *** - Mundaka *
Das Baskenland erinnert eher an Tirol, mit seinen Bergen, den Häuserfassaden
und seinen kantigen Menschen, die eine Sprache sprechen, die es in dieser
Art nirgendwo mehr auf der Welt gibt.
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Gernika, die heilige Stadt der Basken wurde am 16.04.1937 von der deutschen
Bomberlegion „Condor" innerhalb von zwei Stunden in Schutt und Asche gelegt.
1.645 Menschen starben bei diesem ersten massiven Luftangriff der Geschichte
auf eine bewohnte Stadt. Von Seiten der Nazis stellte dies lediglich ein
Experiment dar. Unter dem Eindruck dieses Gemetzels schuf Pablo Picasso,
innerhalb von zwei Monaten, sein berühmtes Monumentalgemälde,
das im spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung 1937 gezeigt wurde.
Danach hing es jahrelang im New Yorker Museum of Modern Art, bevor 1981
nach Spanien zurückkehrte, da Picasso es dem demokratischen Spanien
geschenkt hatte. - Casa de Juntas ***, das 1979 wieder eingesetzte baskische
Regionalparlament, das in einem Kirchenraum mit Altar, Weihwasserbecken
und Taufstein tagt. - Stumpf der tausendjährigen Eiche ***, Sämling
von 1860 ** und ein neuerer Sprößling.
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Mundaka - Ausblick auf die an dieser Stelle besonders schöne baskische
Küste *.
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Gernika: Ein baskischer Esel
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Andorra: tolle Gebirgslandschaft
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Figueras: Theatre Museu Dalí
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17. Tag - San Sebastian - Lourdes (F) - Andorra la Vella (AND)**
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San Sebastian - eine mondäne Küstenstadt, in der der König
seinen Sommerurlaub verbringt und in der so gut wie keine alten Gebäude
erhalten geblieben sind, nachdem die abziehenden Franzosen die Stadt 1813
in Brand gesteckt haben.
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Lourdes, der Wallfahrtsort der Christenheit ist eine vom Kommerz und religiösen
Kitsch geprägte Kleinstadt. Besonders beeindruckend waren die, offiziell
vom Vatikan, verkauften Plastiknachbildungen der Hl. Bernadette, in denen
man, als Flasche genutzt, das Wasser der heiligen Quelle mit nach Hause
nehmen kann. - St-Pie X, eine 1958 erbaute Kirche, die für den dort
vorherrschenden Kommerz in erbärmlichen Zustand ist. - Grotte von
Massabielle, wo die angebliche Marienerscheinung stattgefunden hat. Heute
ein Hort der Siechen, Kranken, Sterbenden und tief religiöser
Menschen.
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Andorra, Pyrenäenstaat und Steueroase mit 55.000 Einwohnern in phantastischer
Bergkulisse ***. - St. Joan de Casellas **, Kirche aus dem zehnten Jhdt.
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Andorra la Vella, Hauptstadt des Zwergstaates - Casa de les Valls **, Haus
mit schöner Natursteinfassade und Sitz der Regierung.
18. Tag - Figueras ***
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Figueras, Geburtsstadt von Salvador Dalí - Theatre Museu Dalí
***, ehemaliges Theater, in dem viele Werke Dalís, aber auch anderer
Künstler ausgestellt sind. Die meisten Werke zeichnen sich durch verblüffende
Perspektiven und witzige Einfälle aus. Dalí und seine Frau
haben unter der Glaskuppel des Theatro ihre letzte Ruhestätte gefunden.
19. - 20. Tag - Platja D´Aro
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Platja D´Aro, schöner Kiesstrand, der zum Baden einlädt.
21. - 22. Tag - Heimreise
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© Stefan A. Wegener 1998-2000