Testatika


Die sog. Testatika ist eine Energiemaschine, welche in verschiedenen grössen von einer Genossenschaft namens Methernitha in der Schweiz gebaut wird. Diese Maschine liefert, je nach grösse, zwischen 300 Watt und 10000 Watt elektrische Energie aus dem scheinbaren Nichts.

Leider ist die Methernitha nicht bereit die Menschheit an ihrer Erfindung teilhaben zu lassen. Man ist anscheinend der Meinung, dass es der Menschheit sowieso schon viel zu gut geht. 175000 Menschen die weltweit täglich verhungern müssen reichen wohl noch nicht aus um sich vom Thron der Glückseligkeit zu erheben und einzugreifen.


1. Allgemeine Informationen zur Methernitha

2. Werdegang der Methernitha

3. Konstruktion der Testatika

4. Prinzipversuch

5. Analyse zur Testatika




Paul Baumann mit einer im Bau befindlichen Testatika.


Allgemeine Informationen zur Methernitha

Die Genossenschaft Methernitha ist seit 1960 im Schweizerischen Handelsregister als juristische Person eingetragen und bezeichnet sich selbst als eine christliche Vereinigung und Lebensgemeinschaft.

Die Methernitha ist überkonfessionell und zählt heute ungefähr 140 Mitglieder. Jedes Mitglied ist frei in der Ausübung seines Glaubens. Es gibt auch Mitglieder, die einer der schweizerischen Landeskirchen angehören.

Die Technik nach welcher die Testatika funktioniert wird von der Methernitha geheimgehalten. Man ist der Ansicht, dass diese Technik der Menschheit mehr Schaden als nützen würde. Erst wenn die Menschheit reif genug ist will man die Maschine der Öffentlichkeit freigeben. Folglich wird die Maschine von der Methernitha niemals freigegeben werden.

Anmerkung: Hätten die Erfinder, welche den Webstuhl, die Dampfmaschine, den elektrischen Strom, das Mikroskop, den Computer, die Bildröhre, das Rad etc. erfanden ebenso gedacht, würde die Menschheit wohl immer noch in der Steinzeit leben müssen.


Werdegang der Methernitha

Im Bätterich bei Heimenschwand wohnte in den dreissiger Jahren die mittellose, damals armengenössige Familie Baumann. Neben der (oft mangelhaften) Bewirtschaftung eines kleinen Heimwesens übte Vater Baumann den Schneiderberuf aus. Sein Sohn Paul Baumann, der spätere Gründer der Gemeinschaft in Linden, vermochte weder am Schneiderberuf noch an der Landwirtschaft Interesse finden; er besuchte unregelmässig die Schule und konnte am Ende der Schulzeit weder richtig lesen noch schreiben. Allerdings verfügte er über ein sehr ausgeprägtes handwerkliches Geschick. Seine besondere Fingerfertigkeit und seine grosse Vorliebe für technische Dinge wurden für seine Umwelt bald einmal rätselhaft. 1938 wurde die Familie Baumann durch die damalige Armenbehörde im Bätterich weggenommen und im Moosbühl, einer kleinen Mulde in der Nähe der Ortschaft Linden, in einem alten Haus untergebracht. Verschiedene Versuche der Behörden, den nunmehr schulentlassenen Sohn Paul hier und dort bei Leuten unterzubringen und zum Bleiben zu veranlassen, schlugen fehl. Später, als er wieder zu Hause war, besorgte Paul Baumann allerlei Reparaturarbeiten. Er brachte Wecker, Nähmaschinen, elektrische Apparate und dergleichen wieder in Gang und verblüffte immer wieder durch seine Fähigkeiten im handwerklichen und technischen Bereich. Ein von den Baumanns eingerichteter Kaufladen im Moosbühl erfreute sich wachsenden Zuspruchs. Die Familie war jedenfalls vom Ende der vierziger Jahre an nicht mehr auf die Gemeindeunterstützung angewiesen; die Vormundschaft wurde 1951 aufgehoben, und das Geld reichte sogar zum Erwerb des alten Hauses im Moosbühl.

Begegnungen mit einem Unbekannten

Nach persönlichen Aussagen von Paul Baumann hatte er früh schon - etwa 1934 - Kontakte mit einem unbekannten Mann. Dieser erschien des öftern, unterrichtete ihn und weissagte auf seine Zukunft. Durch den Unbekannten wurde Baumann in tiefere Zusammenhänge okkulter Vorgänge eingeführt. Das Wissen über religiöse Angelegenheiten sowie über Dinge auf dem unbeweisbaren und weiten Feld der Parapsychologie dürfte in diesen Jahren beim seltsamen Bastler die entscheidende Tiefe erfahren haben. Der Boden wurde geweiht und bereitet für Vorgänge, welche fortan Aussenstehenden unverständlich bleiben sollten. Ab und zu, so Baumann, seien in der Folge Gestalten erschienen, aus deren Begegnung er geschlossen habe, dass sie nichts Zufälliges an sich hätten, und er habe begonnen, sie als Boten aus der Geistwelt anzusprechen.

Mit der Zeit kamen vermehrt interessierte Leute aus allen Landesgegenden nach Linden, um, wie sie sagten, die Wahrheit Gottes, d.h. die Verbindung mit der Geistwelt zu suchen. Sie alle waren überzeugt, dass hier übernatürliche Erscheinungen, ja Boten Gottes wirklich und wahrhaftig unsere Welt betreten. Durch eine anhaltende Reihe von Zeugnissen über so sonderbare Erscheinungen hat die sich vergrössernde Gemeinschaft wohl den entscheidenden Impuls ihrer Zusammengehörigkeit empfangen. Mag der Kern allen Strebens im tief religiösen Empfinden und im aufrichtigen Suchen liegen, der göttlichen Welt näherzukommen, so bleibt doch hier die Grenzlinie der Wahrheit gezeichnet, welche unendlich viel Charakterstärke erfordert, um nicht durch Spielereien aller Art nach Unwahrheiten und Spuk hin übertreten zu werden.

Die "Aktion Lindenblüten"

In der näheren und weiteren Umgebung der "Geistigen Vereinigung" wusste man vom Geschehen im Moosbühl zu Linden so viel wie gar nichts. Es gehörten auch keine Einheimischen zum Kreis der sich dort Treffenden. Nur die in den Anfangsjahren errichteten, schweigenden Zäune liessen etwas unheimliche Vorstellungen wach werden. (Heute sind die Zäune weitgehend verschwunden.) Sollte es da noch verwundem, wenn Gerüchte, Getuschel und Mutmassungen leise Furcht und graue Gefühle aufkommen liessen, die dem Verständnis der Gemeinschaft kaum förderlich waren? Auf diesem Boden von Vermutungen und Befürchtungen wuchs dann auch die Polizeiaktion im Jahr 1959 ("Aktion Lindenblüten") zur Wirklichkeit heran. Sie förderte jedoch kaum etwas zutage, was irgendwie zu Handhaben für gerichtliche Schritte geführt hätte. Gerüchte und wilde Spekulationen bewahrheiteten sich nicht. Nur eines war dadurch klar geworden: es bestand hier eine Gemeinschaft, die man nicht einfach anderen religiösen oder weltanschaulichen Kreisen gleichsetzen konnte. Dass man sie durch eine schroffe Polizeiunternehmung in ein zweifelhaftes Licht gebracht hatte, empörte und reizte die Angehörigen der "Methernitha" zutiefst. Eine Kette von Gerichtsverhandlungen wegen Hausfriedensbruchs, Ehrverletzung und so weiter war die Folge. Schliesslich wurde es um die "Methernitha" wieder still.

Eine Fabrik wird gegründet

Auf dem Hübeli, einige hundert Meter südwärts vom Stammhaus Moosbühl, an der Strasse Linden-Eggiwil, hatte die Gemeinschaft 1956 ein altes Wohnhaus mit einigem Umschwung erworben. Damit war der nötige Boden vorhanden, um bauliche Erweiterungen zu verwirklichen. Zudem wurden in- und ausserhalb der Gemeinde Linden eine Anzahl weiterer Liegenschaften erworben und zum Teil auch wieder verkauft. Für die Errichtung weiterer Bauten waren die Grundstücke jedenfalls gesichert, und alsbald setzte eine rege Bautätigkeit ein. Einige Personen, welche sich über die Wochenenden jeweils in Linden aufhielten, beschlossen, sich hier niederzulassen, um nicht immer wieder zur Arbeit wegreisen zu müssen. Da unter ihnen gut ausgewiesene Fachleute waren, lag der Entschluss nahe, im Hübeli, nahe beim Moosbühl, eine mechanische Werkstätte zu errichten. Weitere von der Gemeinschaft erfasste Personen äusserten hierauf ebenfalls den Wunsch, in diesem Zentrum, am Ort der wunderhaften Erscheinungen, arbeiten zu dürfen. So wuchs der kleine Betrieb sehr rasch und wurde bald zu einem stattlichen Unternehmen, welches, eingegliedert in die neugegründete Selbsthilfeorganisation "Methernitha", durch Statuten vom Jahr 1963 seine Richtlinie bekam. Fortan wurden die Geschicke der Gemeinschaft durch die Direktion, welche die geistige Führung inne hatte (Paul Baumann und Denise Wolfer), und den Verwaltungsrat der Genossenschaft gelenkt. Später wurden weitere Zweige angegliedert: ein Vertrieb von Naturheilpräparaten, eine ausgedehnte Gärtnerei und dergleichen.

"Heilige Engel" erscheinen

(Die nachfolgenden Aufzeichnungen stützen sich auf Aussagen von Paul Baumann.)

Zur Gemeinschaft in Linden gehörte die heute 50jährige Denise Wolfer. Ihr wurde der Name "Dornröschen" oder später "Dornrose" zuteil - ein Schlüsselname, der ihr gewissermassen als Passwort diente. Denise Wolfer soll in die tiefsten Geheimnisse verborgenen Wissens eingeweiht worden sein. In der Folge wurde ihr gar die Fähigkeit zugesprochen, sich ihrer eigenen Materie entledigen und als Geistwesen erscheinen zu können. Mit Paul Baumann zusammen gehörte sie zur verantwortlichen Leitung.

Zudem wurde gelehrt, dass geheimnisvolle Gestalten ab und zu im Moosbühl auftauchen würden. Der Zeitpunkt ihres Erscheinens war unbekannt. Man nannte sie "heilige Engel". Was ging vor? Viele Suchende hielten sich immer wieder in der Gemeinschaft auf und warteten, voller Glaube, Vertrauen und Hoffnung, dass auch sie an diesem ausserordentlichen Geschehen eines Tages Anteil haben könnten. Nach geheimnisvoller Lehre erschienen die Gestalten und unterrichteten, prüften die Ihren und ordneten Hilfe zu. Das Hauptgeschehen bildeten die Prüfungen des Gläubigen durch diese Wesen - ihnen gebührte absoluter Gehorsam. Von solchen streng internen und der Öffentlichkeit verborgenen Vorgängen wurde innerhalb der Gemeinschaft selten und nur unter den Eingeweihten gesprochen - gar nie aber im Beisein von Aussenstehenden.

Kennzeichnend für das Leben in der Glaubensgemeinschaft war dies: Der Mensch im Gemeinschaftsbereich der "Methernitha" ist völlig abhängig geworden. Staunend steht er still vor den unbegreiflichen Ereignissen, welche den engsten Zugehörigen verheissen sind. Eine Welt öffnet sich ihnen, davon ihnen wohl erzählt, aber die Uneingeweihten nie erhellt werden wird.

Die religiöse Basis der "Geistigen Vereinigung Methernitha"

Bis heute sind von der Gemeinschaft keine Glaubensgrundsätze schriftlich niedergelegt worden. Alle Lehr- und Glaubensgrundlagen wurden stets nur mündlich unter den Mitgliedern weitergegeben.

Es liesse sich folgendes zusammenfassen: Vor Urzeiten hat Gott die Menschen aus seinem Reiche ausgeschlossen und ihnen bloss den Paradiesesgarten zur Verfügung gestellt (1. Mose, Kapitel 3). Dort müssen sie seither nach seinen Vorschriften und Geboten leben und die ihnen auferlegten Prüfungen bestehen. Solch eine Prüfung bedeutet das gesamte irdische Leben; in ihm müssen sich die Menschen zu bewähren suchen. Wie sich der Einzelne dabei verhalten muss, wird ihm in der Bibel ausführlich gesagt. Es ist der Weg Gottes, der im Alten Testament beschrieben, im Neuen Testament von Jesus Christus gelebt und gelehrt wird. Weil zudem auf Erden alles vergänglich ist, verliert das äusserlich-irdische Geschehen seine Wichtigkeit. Dem Wege Gottes allein gebührt die Aufmerksamkeit.

Die Verwirklichung dieses Grundsatzes wurde in der geistigen Vereinigung in Linden auf zum Teil sehr schroffe Weise versucht. Lange Zeit hindurch waren weder Zeitungslesen noch Radiohören, weder Anteilnehmen am Weltgeschehen noch die Beteiligung an der Politik gestattet. Alles Materielle und dem Irdischen Verhaftete hatten weit zurückzutreten. Die Besitzungen der Methernitha sollten zu einem Garten des Friedens werden. Es durfte unter den Mitgliedern niemals zu Streit kommen. Streit ist Sünde und entweihte die Gemeinschaft.

Erstaunen mag, dass Streitfragen mit Aussenstehenden und Behörden in vergangener Zeit bisweilen mit äusserster Heftigkeit verfochten werden konnten. Für Erwachsene und Kinder innerhalb der Gemeinschaft galt (und gilt, wenn man davon ausgehen will, dass die Gemeinschaft weiterbesteht) ein und dasselbe: wer sich rein hält und unbefleckt den Weg Gottes gehen will, der steigt höhere Stufen empor. Der Grad, den die Angehörigen erreicht haben, kommt in den "geistigen Rechten" zum Ausdruck. Solche Rechte gibt es mehrere, jedes bedeutet eine höhere Stufe. Je höher der Geweihte auf seinem Wege steigt, um so näher steht er der aussermenschlich-göttlichen Sphäre. Natürlich kann einer zurückfallen. Aber es gilt, die geistige Kraft zu mehren und eigene Fähigkeiten zu weiteren Erkenntnissen zu entwickeln. Wichtig dabei ist die Absage an vieles: Enthaltsamkeit wird höchstes Gebot. Durch bewusst herbeigeführtes Verhalten, gepaart mit dem Wissen um die geheimsten Vorgänge, können dann für den Beteiligten Dinge geschehen, welche der Uneingeweihte nicht mehr versteht. Vermischen sich Leute der Gemeinschaft mit andern, weltlich gesinnten, dann wird ihre Sphäre entheiligt. Darum bemüht man sich, nirgends mit der Welt gleichzuziehen; man sondert sich ab. Wer diesen Weg gehen will, hat ihn konsquent und kompromisslos zu gehen. Entgleisungen und Fehlverhalten einzelner Personen sind möglich und werden bedauert, aber das Ziel der Vereinigung darf durch sie nicht verwischt werden. Die religiösen Grundsätze sind ein Gemisch einerseits von tief biblischem Gedankengut, andererseits von Anschauungen östlicher Weisheitslehre und altorientalischem Denken. Die Namen Aegyptens, Indiens usw. tauchen auf. Hinzu kommt eine okkult-magische Praxis, dann und wann sichtbar untermauert mit geschickt angebrachter technischer Raffinesse. Einige der hier vorgefundenen Züge werden zudem stets wieder angetroffen in der esoterischen Literatur, in Büchern über Magie oder im Schrifttum der Rosenkreuzer.

Leben in der Gemeinschaft

Wer einmal zur Vereinigung gehört und die geheimnisvollen Dinge miterlebt hat, kommt innerlich kaum mehr von der Bindung los. Die Ueberzeugung, dass sich dort Dinge ereignen, welche sonst nirgends erfahren werden können, bricht mit unheimlicher Wucht in ein Menschenleben ein. Durch die stark suggestive Atmosphäre ist die Bindung total geworden und nimmt den gesamten Menschen in Beschlag. Hinter fast allen Neueintretenden ist daher in vergangener Zeit die Verbindung zur Umwelt vollständig abgebrochen - ob freiwillig oder nicht, kann hier nicht diskutiert werden. Immerhin war die Zensur nicht allen Personen gegenüber gleich stark. In der Gemeinschaft gab es von Anfang an eine beachtliche Zahl von Leuten, welche ihr Leben in tiefem Glauben nach den Lehrsätzen der Vereinigung ausrichteten. Treue, viel guter Wille und restlose Hingabe vor allem der stillen Mitglieder waren kennzeichnend. Zudem vermittelte die gegründete Genossenschaft mit ihren Grundsätzen der vollen sozialen Fürsorge ein Gefühl der Geborgenheit. Jedoch blieb fast alles an "Wunderbarem", wie die Gläubigen sich auszudrücken pflegten, für aussenstehende Beobachter von Anfang an undurchschaubar. Es ist nicht auszuschliessen, dass an den Grenzpunkten des Erfahrbaren und jenseits von allem Erklärbarem Vorgänge sich abspielten, die bloss Mache und Spielerei von Menschenhand waren. Durch das Ansteigen der Mitgliederzahl floss zusehends mehr fremdes Gedankengut in die Gemeinschaft ein; der soziale Status innerhalb der Mitglieder war zu ungleich, und auch der ganz andere Lebensstil einiger Zugehöriger musste früher oder später zu Spannungen führen. Führungsschwierigkeiten, Krisen in der Leitung, Fehltritte und Ausrutscher einzelner Personen trugen dann doch das Ihre zu der jetzigen Krisensituation bei. Die Grundsätze der Genossenschaft "Methernitha" Durch die Zugehörigkeit zur geistigen Vereinigung sind alle Genossenschaftsmitglieder bekenntnismässig schon auf den einen Leitsatz ausgerichtet, der in Artikel 2 der Statuten so festgelegt ist: "Die Genossenschaft hat den Zweck, die echte religiöse Entwicklung ihrer Mitglieder zu fördern, sie auf den wahren Weg Gottes zu führen und ihnen ein Leben nach den göttlichen Gesetzen zu ermöglichen. Sie will echtes Menschentum und das höchste Ziel Gottes im Menschen verwirklichen. Daneben bezweckt sie in gemeinsamer Selbsthilfe die materielle Unterstützung ihrer Mitglieder in allen Notzeiten wie Krankheit, Arbeitsunfähigkeit, Alter und anderer schwieriger Situationen. "Als Mitglied kann in die Genossenschaft aufgenommen werden (Artikel 5):"

1. Wer gewillt ist, vorbehaltlos und unbedingt nach den Geboten Gottes zu leben und sie in Tat und Wahrheit umzusetzen.

2. Wer aus eigenem Antrieb und Interesse aufrichtig und wahrhaft gewillt ist, am Selbsterhalt der Genossenschaft mitzuwirken, der bereit ist, andern zu helfen, dem Ziel und dem Zweck der Genossenschaft durch redliche Arbeit, Fleiss, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Treue zu dienen, um so die Basis für eine fruchtbare Verwirklichung des primären Genossenschaftsgedankens, Einer für alle - alle für einen' zu schaffen.

3. Wer sich verpflichtet, auf Alkohol- und Tabakgenuss vollständig zu verzichten.

Das eintretende Mitglied hat lediglich einen Anteilschein von mindestens 10 Franken zu übernehmen. Es können Anteilscheine bis 1000 Franken ausgegeben werden. Privates Vermögen bleibt formell im Besitz des Eintretenden. Viele Mitglieder jedoch vermachten das gesamte Vermögen oder Teile davon aus tiefer Ueberzeugung und bewirkt durch die totale psychische Inbeschlagnahme freiwillig der Genossenschaft.



Zum Areal der "Methernitha" in Linden gehören heute fast 100000 Quadratmeter Boden (316m x 316m = 100000m^2).

Im Vordergrund links das geistige Zentrum der Gemeinschaft, der villenartig gebaute "Tempel", dahinter die Gewächshäuser der Gärtnerei, rechts vorne die Wohnbaracken für die Mitglieder, dahinter (ausserhalb der "Methernitha"-Besitzung) die Schulanlage von Linden. Die knapp erkennbaren Propeller (Pfeile) treiben Windgeneratoren an, welche die Selbstversorgung mit Lichtstrom sicherstellen sollen.

(Na, hoffentlich denkt Ihr jetzt nicht, dass Scientology o.ä. hinter der Methernitha steckt.)



Konstruktion der Testatika

Zur Funktion der T. ein Zitat aus dem Informationsvideo der Methernita: "Freie Energie kann nutzbar gemacht werden. Zwei gegeneinanderlaufende Scheiben erzeugen eine elektrostatische Ladung. In Gitterelektroden wird die Ladung festgehalten. Die Ladung wird von sogenannten "Tastern" berührungsfrei abgenommen und geordnet. Die Scheiben laufen nach anfänglichem Anstoßen von Hand selbständig nach den elektrostatischen Gesetzen von Abstoßung und Anziehung. Eine Gleichrichterdiode hält sie im Takte fest, weil sonst die Impulse der Anziehungs- und Abstoßungskraft sich verändern und die Scheiben immer schneller laufen würden. Für die optimale Stromerzeugung müssen die Scheiben langsam und ganz ruhig laufen. In Gitterkondensatoren wird die Energie gespeichert und dann gleichmäßig abgegeben, wonach die hohe Spannung durch zusätzliche Einrichtungen heruntergesetzt wird."

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Die Testatika ist im Grunde eine Art Wimhurst-Maschine. Wimhurst-Maschinen gibt es schon sehr lange, sie wurden benutzt um Hochspannung von ca. 250000 Volt zu erzeugen.

Jeder kennt das Phänomen, wenn man über einen Kunststoffteppich läuft lädt man sich elektrostatisch auf. Bei einem Wimhurst-Generator ist es ähnlich. Zwei Kunststoffscheiben drehen sich in entgegengesetzter Richtung und laden sich so elektrostatisch auf. Die Kunststoffscheiben stellen im Prinzip einen Kondensator dar, welcher sich auflädt. Die Elektronen sammeln sich dann auf den aufgeklebten Metallstreifen, welche gelocht sind. Die elektrostatische Energie wird dann über Lochgitter (sog. Taster) von den Scheiben abgenommen und zu den grossen Kondensatoren, im Vordergrund der Maschine, geleitet. Die Kondensatoren bestehen aus Aluminium- und Kupferlochblechen, sowie aus Plexiglas.

Angeblich soll sich im innern einer dieser Kondensatoren ein Stapel aus sich abwechselnden Permanentmagneten und Plexiglasscheiben befinden. Genaues weiss man leider nicht.

Im Vordergrund der Maschine befinden sich ausserdem zwei Hufeisenmagneten unter denen sich offenbar Eisenblech befindet. Zwischen den Schenkeln der Magneten befindet sich ein Plexiglasstapel. Zwischen dem Plexiglas befinden sich ebenfalls Lochbleche aus Aluminium und Kupfer.

Hufeisen Prinzipversuch

Die beiden Hufeisenmagneten erinnern doch stark an den Energie Konverter von Lester Hendershot. Was ausserdem auffällt ist die geradzu verschwenderische Verwendung von Plexiglas. Was kein Zufall sein kann. Desweiteren sind zwingend Lochbleche erforderlich. Mit normalen Metallblechen soll die Maschine nicht funktionieren.

Ein Videofilm zur Testatika kann auch über die Gemeinschaft Methernitha, Berner Oberland, Linden, Schweiz bezogen werden. Die Telefon-Nr. der Methernitha ist (004131) 771123



Prinzipversuch zur Testatika

(Wiedergegeben von
Stefan Hartmann)

Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem horizontal drehbaren Plexiglasbalken, an dessen Enden je eine rechteckige kleine Plexiglasplatte auf die Unterseite des Balkens geklebt ist. Unter diesen Platten befindet sich - auf die Grundplatte montiert - je ein Block aus Plexiglasplatten. Der Balken und die Platten sind mit Lochblechen bzw. Messing-Maschendraht versehen. Der Maschendraht findet sich auch je zwischen zwei Platten der beiden Blöcke. Von der untersten Lage Maschendraht führt je ein Draht zu zwei Kondensatoren, welche parallel verbunden sind.

Baumann fasste den Balken mit beiden Händen und drehte ihn etwa zehnmal hin und her (eine volle Rotation war nicht möglich, weil die Kondensatoren im Weg waren), dann mass er die Spannung mit einem Digitalmessgerät: 60 Volt. Als er die Kondensatoren kurzschloss, war ein lauter Knall zu hören.

Ob das bereits ein anomales Ergebnis darstellt, weiss ich nicht. Auf meine Frage sagte Baumann, mit Metallfolie (statt Maschendraht) funktioniere das nicht.



Analyse zur Testatika

(Skywalker)

Einige Leute behaupten, dass die Testatika Radiumchlorid benötigt um zu funktionieren. Nun, ich bin sicher, dass man in der Schweiz Radiumchlorid in jeder Apotheke für ein paar Schweizer Franken käuflich erwerben kann. In Deutschland muss man da leider mit dem Einen oder Anderen Problem rechnen.

Die Radiumchlorid Geschichte gehört wohl eher ins Reich der Fabeln für kleine Kinder. Von Spinnern erdacht, für Spinner gemacht.


Grundsätzliches

Bevor man mit Erklärungen beginnt, sollte man sich darüber im klaren sein, dass noch nicht einmal bekannt ist, ob es sich um Normal-Elektronen handelt, welche zwischen den Lastanschlüssen strömen.

Ob es sich bei der gewonnenen Energie tatsächlich um einen Elektronenstrom handelt konnte ich bisher noch nicht sicher klären. Es scheint sich zumindestens um elektronenähnliche Energiequanten zu handeln. Möglicherweise kommen diese von der Sonne, welche eine sehr grosse Masse und Temperatur aufweist. Die Sonne ist ein Plasma, folglich existieren sehr viele freie Elektronen. Möglicherweise existiert ein unbekannter Quantenzustand in den die Elektronen von der Sonne versetzt werden können.

Seit kurzem ist bekannt, dass man Elektronen spalten kann. Elektronen nahe dem absoluten Nullpunkt, welche mit LASER-Licht bestrahlt werden können sich splitten.

Allgemein wird z.B. das abgestrahlte Licht von Glühlampen, welche von dieser Energie gespeisst werden als gleissender beschrieben. Thomas Bearden hält es für negative Energie. Was das genau bedeutet ist unklar. Bearden hat möglicherweise eine falsche Vorstellung vom Zeitbegriff. Andererseits könnte jeder Energiequant im Universum ein eigenes zeitliches und räumliches Intertialsystem darstellen. Das Licht könnte auch nur deshalb gleissender erscheinen, weil es sich um einen hochfrequenten Elektronenstrom handelt.

Die im gesamten Universum vorhandene gleichmässige Hintergrundstrahlung könnte ebenfalls ein Hinweis auf die Existenz einer unbekannten Energiequelle sein. Bei der Hintergrundstrahlung könnte es sich schlicht um diffuse elektromagnetische Strahlung handeln, welche den gesamten Frequenzbereich abdeckt. Und zudem Polarisationsebenen von Null bis 2 Pi abdeckt.


Jede Freienergiemaschine ist, was die Menge und Art der Bauelemente betrifft, quasi spiegelsymmetrisch. Lediglich die Drahtanschlüsse sind unterschiedlich. Das wird wahrscheinlich auch für die Testatika gelten.

Magnetisches Eisen scheint irgendeine schwingende Eigenschaft zu besitzen.

Hans Coler sagte: "Bei magnetischem Eisen handelt es sich um ein Schwingungsphänomen von ca. 180 kHz."

Lester Hendershot bezeichnet den Eisenquader vor seinem Hufeisenmagneten als Resonator.

Auch in der Testatika werden zwei "Resonatoren" verwendet. Sie befinden sich genau unter den beiden Hufeisenmagneten in Form von schwarzen Metallblechen.

Kupfer soll die Eigenschaft besitzen Vakuumenergie zu sammeln. Aluminium soll eine streuende Eigenschaft besitzen. Von Aluminium ist bekannt Magnetfelder zu verstärken und Kupfer schwächt Magnetfelder ab.

Die Lastanschlüsse der Testatika scheinen nur mit zwei Kabeln verbunden zu sein, welche von den grossen Kondensatoren kommen. Wahrscheinlich ist jedoch, dass es sich um VIER Anschlüsse handeln muss. Die ZWEI fehlenden Anschlüsse werden wahrscheinlich unsichtbar von unten zugeführt. Jeder Stromanschluss muss also insgesamt über ZWEI Anschlüsse verfügen. Lester Hendershot und Hans Coler verwendeten ebenfalls VIER Anschlüsse an jedem Lastanschluss.

In der Rückansicht der Testatika erkennt man, dass auch bei der Testatika kleine Eisentransformatoren verwendet werden. Zumindestens ist ein Transformator, auf einer der Fotos, erkennbar.

Die kleinen Ausführungen der Testatika sollen nur etwa 1 kg wiegen. Die Verwendung von grösseren Mengen Metall, Permanentmagneten oder gar Batterien ist damit ausgeschlossen. Alleine die dicke Grundplatte aus Holz dürfte schon etwa 300 g wiegen.

Wenn man sich die Testatika ansieht fällt einem sofort der dicke Holztisch auf auf welchem die Maschine steht. Niemand würde so eine dicke Platte verwenden, wenn man nicht vor hätte etwas in ihr unterzubringen bzw. zu verbergen. Ich glaube nicht, dass dort Batterien o.ä. untergebracht sind. Dennoch könnte irgend etwas darin versteckt sein, was der Otto-Normal-Verbraucher nicht sehen soll.

Ebenfalls fällt die offensichtlich beliebige auf- bzw. abwärts Skalierbarkeit der Maschine auf. Es gibt grosse und kleine Ausführungen der Testatika. Lediglich die Grössenverhältnisse scheinen von Bedeutung zu sein. Das deutet darauf hin, dass eine mögliche unbekannte Energiequelle im Raum einen grossen Frequenzbereich abdeckt.

Weder Lester Hendershot noch Hans Coler haben offenbar jemals bifilar gewickelte Spulen verwendet. Folglich werden, mit grosser Sicherheit, auch in der Testatika keine bifilar gewickelten Spulen enthalten sein. Völlig ausschliessen lässt sich dies natürlich nicht.

Die beiden entgegengesetzt drehenden Scheiben erzeugen eine elektrische Spannung und erinnern mich unwillkürlich an den Biefeld-Brown Effekt. Da diese Scheiben mit (magnetisierten?) Stahlsegmenten beklebt sind und sich drehen haben wir hier viele kleine Kondensatoren die mit Elektronen aufgeladen sind und somit magnetische Felder erzeugen. Durch die Rotation der Scheiben schwankt die Intensität dieser magnetischen Felder. Da die unbekannte Energie im Raum offenbar von magnetischen Feldern in Strömung versetzt werden kann strömt diese nun durch die beiden Scheiben. Die Löcher in den aufgeklebten Segmenten (Segmentdicke = 0,2 mm) sind offenbar erforderlich um die Strömung der unbekannten Energie nicht zu behindern, zu filtern oder zu fokussieren. Das ist jedoch eine Vermutung.

Beim Prinzipversuch werden von Paul Baumann, auf dem Kunststoffdrehbalken, die gleichen Metallsegmente verwendet wie bei der Testatika. Ich nehme an, dass Paul Baumann den Apparat zum Prinzipversuch nicht mehr im Hause hatte. Um ihn der Öffentlichkeit vorführen zu können musste er ihn nachbauen. Dabei verwendete er Materialien, welche er verfügbar hatte. Wozu quadratische Metallsegmente herstellen wenn auch andere Formen funktionieren. Das ist natürlich nur eine Vermutung.

Die Stahlsegmente wurden offenbar selbst hergestellt. Möglicherweise durch => Auftragen von Fotolack => Belichten => Entwickeln => Ätzen. Es gibt dafür auch Firmen die solche Arbeiten erledigen. Wer so etwas selbst vor hat sollte sich einmal in einem Elektrobastlerladen erkundigen. Stichwort: Leiterplattenherstellung. Das geht auch mit Stahl.

Die grossen rotierenden Scheiben sind auf allen Fotos schwarz. Warum?
Bestehen diese aus einem grundsätzlicch schwarzen Kunststoff oder wird hier versucht etwas zu verbergen?
Handelt es sich bei den Scheiben vielleicht um eine Sandwich-Bauweise?

Bestehen die Scheiben aus sich abwechselnden Schichten von Kunststoffblechen und Lochblechen?

Skywalker