Stanley Meyer


1. Einleitung

2. Funktionsprinzip

3. Der Versuchsreaktor

4. Analyse zum Wasserreaktor von Stanley Meyer


Einleitung

Vor etwa 15 Jahren entwickelte Stanley Meyer in den USA einen Apparat, welcher einfaches Leitungswasser in seine atomaren Bestandteile, Wasserstoff- und Sauerstoffgas, aufspalten kann. Und das bei scheinbarer Verletzung des Energieerhaltungssatzes.

Seit etwa 1980 hat Stanley Meyer etwa 13 Patente angemeldet, wobei sich die meisten auf seinen Wasserreaktor beziehen.

Ergebniss einer öffentlichen Demonstration

Unter der Aufsicht des britischen Chemikers Professor Michael Laughton produzierte der Reaktor von Stanley Meyer weit mehr Wasserstoff-/Sauerstoffgas, als durch eine einfache Elektrolyse zu erwarten wäre. Eine normale Wasserelektrolyse hätte einen Strom von mehreren Ampere erfordert, während der Reaktor von Stanley Meyer den gleichen Effekt mit wenigen Milli-Ampere erreichte. Ausserdem erfordert gewöhnliches Leitungswasser die Hinzusetzung eines Elektrolyten wie z.B. Schwefelsäure. Der Reaktor von Stanley Meyer arbeitet mit seiner grössten Leistungsfähigkeit unter der Verwendung von reinem Wasser.

Nach Aussage der Zeugen erwärmte sich der Reaktor auch nach mehreren Stunden der Gasproduktion nicht.

Stanley Meyer war nicht gerade auf Geheimhaltung bedacht. Das hatte den Vorteil, dass man heute einiges über die Konstruktion seines Wasserreaktors weiss. Andererseits hat diese Offenheit Stanley Meyer das Leben gekostet.

Stanley Meyer soll in einem Restaurant ein Glas Orangensaft getrunken haben. Plötzlich stürzte er aus dem Restaurant und schrie: “Man hat mich vergiftet!” Dann brach er zusammen und starb.

Offizielle Todesursache: Lebensmittelvergiftung.


Funktionsprinzip

Stanley Meyer verwendete wie Daniel Dingle einen sog. Wasserreaktor, in welchem das Leitungswasser in Wasserstoff- und Sauerstoffgas gespalten wird.

Prinzipschaltungen des Wasserreaktors



A, B: rostfreies Stahlrohr

Später ist Stanley Meyer auf eine Hochspannungsresonanz umgestiegen um den Wirkungsgrad weiter zu erhöhen.

Noch später hat Stanley Meyer, zusätzlich zur elektrischen Hochspannugsresonanz, pulsierendes LASER-Licht angewendet. Durch diese Massnahme wurde der Wirkungsgrad des Wasserreaktors angeblich weiter gesteigert.

Es wird reines Leitungswasser ohne chemische Zusätze, wie z.B. Schwefelsäure, verwendet.

Das Funktionsprinzip scheint identisch mit dem von Daniel Dingle zu sein. Hochspannung in Verbindung mit Resonanz führen zur Spaltung des Wassers unter scheinbarer Verletzung des Energieerhaltungssatzes.

Modellvorstellung von Stanley Meyer

Das Sauerstoffatom besitzt eine grössere affinität als das Wasserstoffatom, deshalb zieht dieses die Elektronen der Wasserstoffatome leicht auf seine Seite und wird dadurch negativ geladen. Folglich sind die Wasserstoffatome positiv geladen.

Durch das stufenförmig ansteigende Potential auf den Platten des Wasserkondensators wird das Wassermolekül quasi auseinandergerissen. Die Valenzbindungen brechen auseinander.

Videofilme hierzu können von der Stefan Hartmann - Homepage abgerufen werden.


Der Versuchsreaktor

Stanley Meyer beschreibt in einem seiner Patente (Patent Nummer: US 04936961) die Abmessungen und Bauteile eines Versuchsreaktors, welcher der obigen Prinzipschaltung entspricht.

Bauteile-Liste

1. Signalgenerator

Erforderlich ist eine Folge von fünf (vielleicht auch mehr) Rechteckimpulsen, an welche sich eine Ruhephase (Torzeit bzw. Gate-Time) anschliesst.

- Amplitude = 26 Volt
- Pulsverhältnis = 50%
- Gate-Time = unbekannt
- Frequenz = unbekannt

2. Ringkerntransformator

- Eisenferrit Ringkern Marke = Ferramic 06# "Permag" Pulver wie beschrieben im Siemens Ferrit Katalog, CG-2000-002-121, (Cleveland, Ohio) Nr. F626-1205.

- Abmessung: Durchmesser = 1,5 Zoll (38,1 mm); Dicke = 0,25 Zoll (6,35 mm)

- Primär: Windungen = 200; Drahtstärke = 24 gauge (0,511 mm)

- Sekundär: Windungen = 600; Drahtstärke = 36 gauge (0,130 mm)

3. Zwei Luftspulen

- Anzahl der Windungen = 100
- Durchmesser = 1 Zoll
- Drahtstärke = 24 gauge (0,511 mm)
- Länge der Spule = unbekannt

4. Zwei Rohre aus rostfreiem Stahl. Marke: T304

Zusammensetzung von T304

- 0,08% Kohlenstoff maximal
- 2% Mangan
- 1% Silicium
- 18%-20% Chrom
- 8%-10,5% Nickel
- Bruchdehnung: 56 % (sehr hoch)
- Rockwell B (Ball): 82

Abmessungen der Rohre

- Innenrohr: Aussendurchmesser = 0,5 Zoll (12,7 mm); Wandstärke = 0,0625 Zoll (1,5875 mm); Länge = 4 Zoll (101,6 mm)

- Aussenrohr: Aussendurchmesser = 0,75 Zoll (19,05 mm); Wandstärke = 0,0625 Zoll (1,5875 mm); Länge = 4 Zoll (101,6 mm)

5. Ein Wasserbecken

6. Diode

- 1N 1198 (600 Volt; 40 Ampere; Baugleich: 1N 1191)


Ansteuerungsschaltung

Um den Kauf eines Signalgenerators zu erübrigen wurde die folgende Schnittstelle entwickelt, welche an die Druckerschnittstelle eines PC angeschlossen wird.

Steuerungssoftware

Die Steuerungssoftware arbeitet ausschliesslich unter reinem DOS, da nur so eine Mikrosekundengenaue Steuerung möglich ist.


Versuchsdurchführung

Bei der Prinzipschaltung von Stanley Meyer handelt es sich um einen Serienschwingkreis, welcher auf seiner Resonanzfrequenz zu betreiben ist.

Der Wasser-Kondensator

Zuerst werden die beiden Stahlrohre ineinandergesteckt und so fixiert, dass eine gleichmässige Ringfläche zwischen ihnen entsteht. Dann fixiert man die beiden Rohre senkrecht im Wasserbecken und misst mit einem LCR-Messgerät ihre Kapazität. Jetzt kann man Leitungswasser in das Becken einfüllen. Besser ist es jedoch destilliertes Wasser zu verwenden, da dann die grösse des Leckstromes auf ein Minimum reduziert wird.

Misst man die Kapazität bei eingefülltem Wasser, wird man eine viel zu hohe Kapazität ermitteln. Dies liegt am sehr hohen Leckstrom, denn Wasser ist kein Isolator. Auch destilliertes Wasser enthält immer H30+ und OH- Ionen und besitzt dadurch eine geringe Leitfähigkeit.

Dielektrizitätskonstante von Wasser

78,54 / 80,8 / 81,1 (je nach Literatur)

Mittelwert: (78,54 + 80,8 + 81,1) / 3 = 80,15

(bei 20 Grad Celsius und 1 Bar Umgebungsdruck)

Formel für die Kapazität

C = e0 * er * A / l

e0: 8,85E-12 C/Vm
er: 78,54
A: mittlere Kondensatoroberfläche
l: Abstand der Kondensatoroberflächen zueinander

Die Kapazität des oben angegebenen Wasserkondensators wurde zu 1,9967 nF berechnet.

Die Spulen

Nachdem man die beiden Luftspulen gewickelt hat, sollte man mit einem LCR-Messgerät die Induktivität jeder Spule bestimmen und mit dem errechneten Wert vergleichen.

Formel für die Induktivität

Die Induktivitäten beider Spulen können bei einem Serienschwingkreis addiert werden.

L = u0 * ur * A * N^2 / l

u0: 1,257E-6 Vs/Am
ur: 1 für Luftspule
A: Querschnittsfläche der Spule
N: Anzahl der Windungen
l: Länge der Spule

Formel für die Resonanzfrequenz

f = 1 / (2*Pi* Wurzel(L*C))

L: Induktivität der Spulen
C: Kapazität des Wasserkondensators

Jetzt kann man alle elektrischen Verbindungen herstellen und den Impulsgenerator einschalten. Die Frequenz muss der Resonanzfrequenz des Schwingkreises entsprechen.

Worauf es ankommt

Grundsätzlich kommt es auf Resonanz an.

Wird der Serienschwingkreis auf seiner Resonanzfrequenz betrieben erhöht sich die elektrische Spannung im System mit jedem Impuls um ein vielfaches.

Der Knackpunkt ist es die richtige Resonanzfrequenz im System zu haben. Resonanz alleine reicht wahrscheinlich nicht aus. Aus diesem Grund sind unter Umständen langwierige Versuchsreihen erforderlich um den korrekten Frequenzwert zu ermitteln. Dazu muss die Induktivität der Spulen ständig geändert werden. Man beginnt z.B. bei kleinen Induktivitäten und erhöht diese dann von Versuch zu Versuch.

Ausserdem sind die richtige Spannungsamplitude und die richtige Torzeit relevant.


Analyse zum Wasserreaktor von Stanley Meyer

(Skywalker)

Skywalker