|
|
4. Auswertungen – Funcarver geschlossen 4.3.3 Innenski: Verteilung vorne – hinten |
zurück zum Inhaltsverzeichnis |
Auch der Innenski wird zu Beginn eines Schwunges vorne stärker belastet. Während der Steuerungsphase nimmt die Kraft auf die hinteren Messstreifen allmählich zu. Nach dem Einleiten des Schwunges mit mehr Druck vorne, befindet sich der Skifahrer schon sehr bald in Rücklage. Dies kommt daher, dass der Innenski im Vergleich zum Aussenski und dem Körperschwerpunkt leicht nach vorne verschoben wird, um den Aussenski nicht wegzudrücken und um den engen Radius fahren zu können. Kurz vor Ende eines Schwunges kommen beide Skis wieder auf die gleiche Höhe, und auch der Körperschwerpunkt des Fahrers kommt auf dem Innenski etwas nach vorne. Sobald die beiden Ski parallel geführt werden, ist auch beim Innenski die Rücklage am ausgeprägtesten, denn der Fahrer sitzt nach hinten, um den Schwung gegen den Berg fertig zu fahren und so die Geschwindigkeit regulieren zu können.
Aufgrund dessen, dass der Innenski nicht so stark belastet wird, sind die Schläge der Piste auf den Diagrammen nicht sichtbar, und der Kurvenverlauf enthält nicht so viele Schwankungen wie die des Aussenskis.
Spezielles:
Bei der dritten Fahrt ist der Ausrutscher nach 11.8 s sehr deutlich sichtbar, denn der Fahrer kam mit seinem Gewicht etwas nach vorne.
Abb. 4.37:
1. Fahrt Funcarver geschlossen: Innenski vorne - hinten
Abb. 4.38:
2. Fahrt Funcarver geschlossen: Innenski vorne - hinten
Abb. 4.39:
3. Fahrt Funcarver geschlossen: Innenski vorne - hinten
Abb. 4.40:
4. Fahrt Funcarver geschlossen: Innenski vorne – hinten
|
zurück zum Inhaltsverzeichnis |