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4. Auswertungen - Funcarver geschlossen 4.3.1 Verteilung Aussenski – Innenski |
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Die Schwungauslösung erfolgt durch ein extremes Hochentlasten, d.h. ein Strecken der Beine, welches eine kurze Flugphase des Fahrers zur Folge hat. Auf den Diagrammen ist dies dadurch ersichtlich, dass die Kurven beider Skis auf null Newton gehen. Bei der Landung treffen beide Skis etwa gleichzeitig auf. Während der Steuerphase bleibt die Kraftverteilung ziemlich konstant. Das Verhältnis zwischen Aussenski und Innenski beträgt ca. 70% zu 30 % (-400 - -600 N zu -1400 - -1600 N). Am Ende des Schwunges und zum Vorbereiten des nächsten Schwunges, nähern sich die beiden Kurven wieder und die Kraftverteilung beträgt ca. 50% zu 50% (ca. -1000 N zu -1000 N). Der Fahrer belastet also beide Skis am Ausgang des Schwunges gleichmässig, indem er Druck vom Aussenski wegnimmt und den Druck auf den Innenski etwas erhöht.
Schläge auf der Piste äussern sich in den Diagrammen als Ausschläge der Kurven. Je weniger eine Kurve oszilliert, desto ruhiger war die Fahrt.
Spezielles:
Die erste Fahrt war eine Probefahrt und noch etwas unruhig. Der Fahrer musste sich noch etwas an die Skier und die Platten gewöhnen.
Je nach Stil des Fahrers setzt zuerst der Aussenski oder der Innenski auf. Bei der ersten Fahrt sieht man ganz deutlich, dass der Innenski zuerst belastet wurde. Bei der zweiten Fahrt hingegen hob der Athlet den Innenski an, deshalb wurde dieser später belastet als der Aussenski.
Bei den ersten drei Fahrten steigt die Kurve jeweils sprunghaft auf ca. -1200 N, bei der vierten Fahrt steigt die Kurve zuerst langsam auf ca. -200 N und macht erst dann einen Sprung auf -1100 N. Dies erklärt sich dadurch, dass der Fahrer bei der Auslösung dieses Schwunges nicht so extrem in der Luft war und demnach keinen starken Aufprall hatte.
Wie oben erwähnt bleiben die Kräfte während der Steuerphase konstant. Bei der dritten Fahrt erkennt man aber, dass beim Aussenski die Kraft zweimal stark abnimmt, beim ersten Mal, nach 11.2 s schlug der Fahrer mit der Hand in den Schnee, und beim zweiten Mal, nach 11.8 s, rutschte er leicht aus.

Abb. 4.29: 1. Fahrt Funcarver geschlossen: Aussenski - Innenski

Abb. 4.30: 2. Fahrt Funcarver geschlossen: Aussenski - Innenski

Abb. 4.31: 3. Fahrt Funcarver geschlossen: Aussenski - Innenski

Abb. 4.32: 4. Fahrt Funcarver geschlossen: Aussenski – Innenski
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