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4. Auswertungen– Funcarver breit 4.2.2 Aussenski: Verteilung vorne – hinten |
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Beim breit gefahrenen Stil wird der Aussenski zuerst vorne stärker belastet, und im Verlauf des Schwunges wird das Gewicht weiter nach hinten verlagert.
Um den Schwung einzuleiten befindet sich der Fahrer in einer leichten Vorlage, damit er genügend Druck auf die Schaufel des Skis geben kann, so dass diese im Schnee richtig greift und somit die Steuerphase beginnt. Sobald der Schwung ausgelöst ist, kommt die Kraft zwischen dem Bindungskopf und dem Fersenautomaten auf den Ski. Der Fahrer ist ständig auf der Suche nach dem Gleichgewicht und der optimalen Druckverteilung. Dies äussert sich in starken Schwankungen der Kurven in den Diagrammen.
Am Ende des Schwunges verlagert der Skifahrer sein ganzes Gewicht auf den hinteren Teil des Skis, um den Schwung gegen den Berg fertig zu fahren und so den Ski für das folgende Entlasten vorzuspannen. In den Diagrammen zeigt sich diese Tatsache wie folgt: Die Kräfte hinten steigen über längere Zeit an (nicht nur eine Spitze), und die Kräfte vorne nehmen über dieselbe Zeitdauer ab.
Spezielles:
Obwohl bei der ersten Fahrt nach 11.4 s der Innenski anhängt, hat das auch Auswirkungen auf den Aussenski. Der Fahrer kommt nach dem Anhängen kurzfristig in eine Rücklage.
Bei der zweiten Fahrt hingegen hatte das "In den Schnee greifen" keine speziellen Folgen für die Kraftverteilung auf dem Aussenski. Zum Zeitpunkt des Vorfalls zeigen die Kurven nur Schwankungen, wie sie während der ganzen Fahrt auftreten.
Bei der dritten Fahrt ist die Vorlage zu Beginn der Steuerungsphase am ausgeprägtesten. Anschliessend verlagert der Fahrer sein Gewicht deutlich nach hinten und erreicht schon in der Mitte des Schwunges eine Rücklage. Diese wird aber nochmals ausgeglichen und die Rücklage am Ende des Schwunges ist auch hier sehr ausgeprägt.
Abb. 4.15: 1. Fahrt Funcarver breit: Aussenski vorne - hinten
Abb. 4.16: 2. Fahrt Funcarver breit: Aussenski vorne - hinten
Abb. 4.17: 3. Fahrt Funcarver breit: Aussenski vorne – hinten
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