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4. Auswertungen – Funcarver breit 4.2.1 Verteilung Aussenski – Innenski |
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Die Schwungauslösung erfolgt durch ein extremes Hochentlasten, d.h. ein Strecken der Beine, welches eine kurze Flugphase des Fahrers zur Folge hat. Der Fahrer muss in der Luft den Kantenwechsel ausführen. Im Gegensatz zum geschlossenen Stil setzte unser Testfahrer beim breiten Stil jeweils zuerst den Aussenski auf und erst dann den Innenski. Zu Beginn des Schwunges wird der Innenski für einen kurzen Moment etwa gleich stark belastet wie der Aussenski. In der Steuerphase ist das Gewicht bei dieser Technik zu 70% auf dem Aussenski und nur zu 30% auf dem Innenski. Kurz vor dem Ende des Schwunges wird dann aber der Innenski stärker belastet, um dann, vor dem Aussenski, wieder vollständig entlastet zu werden, um so den nächsten Schwung auszulösen.
Spezielles:
Bei der ersten Fahrt erkennt man nach 11.4 s, dass der Innenski für einen Augenblick stärker belastet wird als der Aussenski. Dies als Folge eines Anhängens des Innenskis. Auf dem Video ist dies gut zu sehen, da plötzlich Schnee vom Innenski wegspritzt.
Bei der zweiten Fahrt fällt die Kurve des Aussenskis nach 14.2 s plötzlich auf null ab. Dass der Innenski in der Phase des Schwunges stärker belastet wird ist normal. Die extreme Entlastung des Aussenskis kommt aber dadurch zustande, dass der Fahrer mit der talseitigen Hand bergwärts in den Schnee griff.
Wie erwähnt, war der dritte Schwung optimal, so dass er als Musterschwung angesehen werden kann.

Abb. 4.12: 1. Fahrt Funcarver breit: Innenski – Aussenski

Abb. 4.13: 2. Fahrt Funcarver breit: Innenski - Aussenski
Abb. 4.14: 3. Fahrt Funcarver breit: Innenski – Aussenski
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