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Mareen Göbel
Fersenbruch 135
45883 Gelsenkirchen
>>>[Hallo Freunde, wir haben uns entschlossen, diesen Text in diesem öffentlichen BBS zu verbreiten, damit dem Prinzip des "Freien Datenflusses" auch genüge getan wird. Wir haben eine Schularbeit über Templer geschrieben. Unsere Cyberdecks haben uns beim Suchen einige Sachen verraten, die uns neugierig gemacht haben. Hier seht Ihr das Ergebnis. Solltet Ihr mehr darüber wissen, dann seid so frei und hängt eine Nachricht daran]<<<
- Roger + Mareen <27-01-52/10:42>
>>>[Godot was here]<<<
- Freelancer <28-01-52/4:02>
>>>[Freelancer! Du Dumpfbacke! Wie jemand wie Du einen Computer bedienen kann werde ich nie verstehen. Datagrafitti gehört hier nicht rein]<<<
- Solar Angel - System Operator
"Der Vater wagte nicht, den Sohn aufzuhalten, noch die Ehefrau den Gemahl, noch der Herr den Sklaven; jeder war frei, zum Heiligen Grab zu ziehen..."
Chronik
"Warum die von den Sarazenen geschlagenen Wunden heilen, wenn man besser die Sarazenen aus ihren Hinterhalten vertreibt, in denen sie den Pilgern auflauern?"
Hugo de Payens
Die ersten neun Templer waren: Hugo de Payens (Hugo de Paganis) aus der Champagne, Godefroy oder Gottfried von Saint-Omer (Godefridus de Sancto Andemardo) aus Flamen, André de Montbard, Gondemare, Godefroy, Roral oder Rossal, Payen de Montdésir, Geoffroy Bisol und Archambaud de Saint-Agnan (oder de Saint-Anian).
Balduin II. bot ihnen in Jerusalem selbst Asyl an. In den Anfängen des Ordens, als sie noch keine feste Ordensregel hatten, lebten sie ausschliesslich von Almosen, und hielten sich strikt an das gegenseitig gegebene Versprechen, den Kampf stets anzunehmen, selbst wenn einer gegen drei stünde.
Ihr erstes Siegel zeigte zwei Männer auf einem Pferd. Das zeigt die Armut, in der der Orden begann, entweder hatten sie nicht genug Reitpferde, oder mußten die wenigen Pferde schonen, die sie hatten.
Dieses erste Siegel wurde später 'boule' genannt, in Silber und Blei gegossen und trug die Inschrift 'Sigillum militum Christi'. Der Name der Templer leitet sich von ihrem damaligen Domizil auf dem Tempelberg in Jerusalem her (eine andere Variante ist die, daß die Templer gegenüber dem alten Salomonischen Tempel einquartiert wurden).
Die Templer traten gezielt auf exkommunizierte Ritter (Frevler, Gottlose, Diebe, Mörder, Meineidige und Ehebrecher) zu und überredeten sie, nach der Absolution durch den Bischof, in den Orden einzutreten.
Bernhard, der mächtige Abt von Clairvaux verfaßte zu Ehren der Templer eine begeisterte Lobrede (De laude novae militiae):
1. Kritik an der weltlichen Ritterschaft
Welches, ihr Ritter, ist der unbegreifliche Irrtum, der (...) Wahnsinn, der bewirkt, daß ihr so viel Mühe (...) auf den Krieg verwendet und nur Früchte des Todes oder des Verbrechens erntet? Ihr panzert eure Pferde mit Seide, ihr umhüllt eure Rüstungen mit irgendwelchen wallenden Schärpen; ihr behängt eure Lanzen, eure Schilde, eure Sättel mit Schmuck; mit Gold, Silber und Edelsteinen verziert sind eure Zäume und eure Steigbügel. (...) Ihr aber laßt langes Haar bis auf eure Augen fallen und pflegt es nach Weiberart; eure Beine bleiben in den Falten eurer langen, schleppenden Hemden hängen und eure zarten, gepflegten Hände sperrt ihr in weite Ärmel, die im Wind wehen. (...)
2. Warum der Tempelritter das Recht zum Töten hat; wie er zu sterben versteht
Der Ritter Christi tötet mit vollem Bewußtsein und stirbt ruhig. Mit dem Tode erwirbt er sein Heil, mit Töten arbeitet er für Christus. Um Christi willen den Tod erleiden oder geben ist nicht verbrecherisch, sondern verdient ungeheuren Ruhm... Natürlich sollte man die Heiden ebensowenig wie die andern Menschen töten, wenn es ein anderes Mittel gäbe, ihren Einfällen zu begegnen und es ihnen zu wehren, daß sie die Gläubigen unterdrücken. Unter den gegebenen Umständen aber ist es besser, sie umzubringen, als die Rute der Sünder über dem Haupt der Gerechten schweben und die Gerechten in der Gefahr zu lassen, daß sie auch Ungerechtes tun. (...) Das Tragen der Waffen ist zumindest denen gestattet, die ihren Auftrag von oben her bekamen und kein vollkommeneres Leben gelobt haben. Ich frage euch, gibt es Befähigtere als diese Christen, deren starker Arm Zion hält, unsere Festung, sie für uns alle verteidigt (...)?
Ja, mögen sie, wie es ihr Recht ist, jene Heiden zerstreuen, die den Krieg wollen; mögen sie diejenigen beseitigen, die uns verwirren; mögen sie aus der Stadt des Herrn all jene Diener der Ungerechtigkeit ausstossen, die davon träumen, dem christlichen Volk seine unschätzbaren, in Jerusalem eingeschlossenen Reichtümer zu rauben, die heiligen Stätten zu besudeln und sich des Heiligtums Gottes zu bemächtigen.
3. Das Leben der Ritter Christi - Ermahnung
(...) Vor allen Dingen herrscht bei ihnen Zucht. Sie verachten den Gehorsam nicht. Auf Befehl des Obersten kommt man und geht man; man kleidet sich in das Gewand, das er gibt, man erwartet von keinem anderen als von ihm Kleidung und Nahrung. Sowohl in der Speise als auch in der Kleidung vermeidet man das Überflüßige; man richtet seine Aufmerksamkeit auf das Notwendige. (...) leben alle im gleichen Haus, ohne etwas Eigenes zu besitzen, sie wachen darüber, daß unter ihnen derselbe Geist herrscht, den der Friede verbindet. Diese Menge hat sozusagen nur ein Herz und eine Seele, so sehr beeilt sich jeder einzelne, weit davon entfernt, seinem persönlichen Willen zu folgen, dem des Obersten nachzukommen. Sie sind niemals müßig; sie kommen und gehen niemals aus reiner Neugier; wenn sie nicht im Felde sind (was selten vorkommt), wollen sie ihr Brot nicht essen, ohne es zu verdienen und flicken ihre zerrissenen Gewänder, reparieren ihre Waffen, ersetzen abgenützte Teile und bringen die in Ordnung, die es nicht mehr waren. Der Wille des Meisters und die Bedürfnisse der Gemeinschaft lenken ihre Taten. Unter ihnen gibt es keinen Vorzug der Person; man urteilt nach Verdienst, nicht nach Adel. (...) Niemals bleiben ein beleidigendes Wort, ein unnötiges Tun, ein unmässiges Lachen, ein noch so schwaches Murren unbestraft. Sie tragen die Haare kurz, da sie wissen, daß es (...) schmachvoll ist für einen Mann, sein Haar zu pflegen. Sie kämmen sich nicht und baden selten. Daher sieht man sie vernachlässigt, struppig, schwarz vom Staub, ihre Haut ist sonnverbrannt und fast so kupfern wie ihre Rüstung.
Wenn aber die Stunde des Krieges schlägt, panzern sie sich innerlich mit Glauben, äusserlich mit Eisen, nicht mit Vergoldungen. Sie wollen sich bewaffnen und nicht schmücken, sie wollen dem Feind Schrecken einflössen und nicht seine Begehrlichkeit wecken. Sie bemühen sich um schnelle Pferde und machen sich nicht die Mühe, sie in allen Farben zu zieren, ziehen sie doch in die Schlacht, nicht zur Parade, trachten nach Sieg und nicht nach eitlem Ruhm, sie wollen gefürchtet und nicht bewundert werden. Dann stellen sie sich auf, gemessen, ohne Trubel und Ungestüm, ohne leichtfertige Hast, mit aller gebotenen Vorsicht; sie bilden die Schlachtordnung, (...) sie, die friedlich in den Krieg ziehen. Kommt es aber zum Handgemenge, so ist ihre eben gezeigte Sanftmut verschwunden; sie stürzen sich auf ihre Gegner wie auf eine Schafherde, nichts hält sie auf, weder ihre kleine Zahl noch die Furcht vor der Barbarei, der Wildheit unzähliger Feinde. (...) (Sie machen) häufig, man könnte sagen immer, die Erfahrung, daß einer von ihnen tausend Feinde in die Flucht schlägt und zwei zehntausend...
Durch die Fürsprache des heiligen Bernhard wurden die Templer vom Papst Honorius II. als Orden bestätigt. Ordenstracht war ein weißes Gewand mit rotem, 8-spitzigen Kreuz (Tatzen- oder Malteserkreuz), für die Bediensteten (Servienten) später schwarze oder braune Tracht.
Auf dem Konzil von Troyes (1128) wurde unter Mitwirkung von Bernhard von Clairvaux eine Ordensregel erstellt.
Die Templer wurden von den europäischen Fürsten und dem Papst sehr gefördert und privilegiert, was ihnen half, sich rasch über das gesamte Abendland und einen großen Teil des Morgenlandes zu verbreiten.
Der Orden beteiligte sich am internationalen Bankwesen (er verdrängte hierbei gelegentlich sogar die Juden) und kam so zu beträchtlichem Reichtum. Nachdem der letzte Kreuzfahrerstaat gefallen war, zog sich der Orden nach Zypern zurück (1291).
Seine - vorgebliche - Vernichtung war das Werk Philipps IV, des Schönen von Frankreich, der es vermutlich tat, um die durch seine Kriege lädierte Staatskasse zu füllen.
Am 13. Oktober 1307 ließ er alle französischen Templer (samt ihrem Großmeister) verhaften.
Da der Orden nicht ohne Einfluß war, weigerten sich die übrigen Fürsten von Europa, die Templer ebenfalls einzukerkern, in England und Spanien genossen sie im Gegenteil noch lange hohes Ansehen.
Da aber der Großmeister gefangen war und gefoltert wurde, und alles mit Zustimmung des Papstes geschah, der der Templer einziger Befehlshaber über dem Großmeister war, waren die anderen, freien Templer hilflos.
Die französischen Templer konnten durch Aufrichtigkeit und Tapferkeit das Volk für sich gewinnen, das empört auf Philipps Machenschaften reagierte. An einem Prozeßtag versammelten sich 500 Templer, die sich friedlich verhielten und den Orden zu verteidigen wünschten.
Durch Intrigen gelang es Philipp, die Krise gerade noch abzuwenden, die sich schon abzuzeichnen begann. Er ging sehr hart gegen die Templer vor, um Geständnisse von ihnen zu erpressen, die ausreichten, den Rest des Ordens zu zerschlagen. Allein in den ersten Wochen starben 36 Templer an der Folter, sie waren nicht zusammengebrochen.
Der Prozeß und die Folterungen zogen sich über Jahre hin, das Ende begann mit der Verbrennung von etwa 50 Templern, die es gewagt hatten, die Geständnisse, die Philipp so gern gehabt hätte, zu widerrufen.
Auf dem Konzil von Vienne hob Papst Klemens V. den Orden unter dem Druck Philipps auf (22. März - 3. April 1312).
Als der Orden schon vernichtet war, verbrannte Philipp Jaques de Molay, den ehemaligen Großmeister und einen hohen Würdenträger der Templer - Geoffroy de Charnay - auf der Ile de la Cité in Paris.
Jaques de Molay soll auf dem Scheiterhaufen den Tod des Papstes und des Königs prophezeit haben, der tatsächlich innerhalb der Zeitspanne eintrat, die Jaques de Molay genannt hatte. Sie starben beide noch im gleichen Jahr, der König stürzte bei einem Jagdausritt von seinem Pferd, und starb, bevor er seinen Frieden mit Gott machen konnte. Der Papst starb an der Ruhr.
Der Besitz der aufgelösten Templer wurde den Deutschordensherren, den Johannitern und den Fürsten zugesprochen, auch die Kirche sicherte sich ihr Teil.
"Immer die ersten beim Angriff, die letzten beim Rückzug. Wenn sie in die Schlacht zogen, fragten sie nie nach der Zahl der Feind, sondern wo der Feind stand..."
Vitry, Geschichtsschreiber
| Name | Amtsantritt | Tod |
|---|---|---|
| Hugues (Hugo) de Payens | 1119 | 24.5.1136 |
| Robert de Craon | Juni 1136 | 13.1.1147 |
| Évrard des Barres | Januar 1147 | April/Mai 1151 |
| Bernard de Tremblay | Juni 1151 | 16.8.1153 |
| Évrard (?) | September 1153 | Ende 1154 |
| André de Montbard | Dezember 1154 | 17.10.1156 |
| Bertrand de Blanquefort | Oktober 1156 | 2.1.1169 |
| Philippe de Milly | 27.1.1169 | 3.4.1171 |
| (auch: Philippe de Naplouse) | ||
| Eudes de Saint-Amand | April 1171 | 19.10.1179 |
| Arnaud de la Tour Rouge | ||
| (auch: Arnaud de Toroge) | Anfang 1181 ? | 30.9.1184 |
| Gérard de Rodefort | Oktober 1184 | 1.10.1189 |
| Robert de Sablé | Ende 1189 | 13.1.1193 |
| (auch: Robert de Sabliol) | ||
| Gilbert Arail (oder Horal) | Februar 1193 | 20.12.1200 |
| Philippe du Plaissiez | Anfang 1201 | 12.11.1209 |
| (auch: Philippe du Plaissis) | ||
| Guillaume de Chartres | 1210 | 26.8.1218 |
| Pierre de Montaigu | 1219 | 1232 |
| Armand de Périgord | 1232 | 17./20.10.1244 |
| Guillaume de Sonnac | 1244 | 3.7.1250 |
| Renaud de Vichier | Juli 1250 | 19.1.1252 |
| Thomas Béraud | Februar 1252 | 25.3.1273 |
| Guillaume de Beaujeu | 13.5.1273 | 18.5.1291 |
| Thomas Gaudin | August 1291 | 16.4.1292 |
| Jaques de Molay | Mai 1292 | 18.3.1314 |
Von diesen aufgeführten Großmeistern verloren 7 das Leben in der Schlacht, fünf erlagen ihren Wunden, einer starb freiwillig Hungers, da er in die Hände der Ungläubigen gefallen war, Jaques de Molay wurde unter Philipp dem Schönen lebendig verbrannt. Im ganzen bezahlten also 13 amtierende Großmeister die Ehre, die Ritterschaft Christi zu befehligen, mit ihrem Leben. Da die Kirche, die den Orden wenn nicht gegründet, so zumindest bestätigt hatte, den Orden offiziell wieder aufgelöst hatte, betrachten die heutigen Templer ihre Tradition grundsätzlich als gebrochen und die damaligen Großmeister als "Erste Generation".
"Wir müssen nicht beweisen, daß wir Templer sind. Hugo de Payens legte den Grundstein, die Erste Generation baute darauf auf.
L'Agnieu aber fand den Weg, diesen Grundstein unter den rauchenden Trümmern zu bewahren. Sein Verdienst macht die Schlappe des vergreisten und tatternden Jaques de Molay vergessen. (...) Alle seine ungenannten Nachfolger, deren Namen und Amtszeit wir zwar kennen, aber nicht veröffentlichen werden, weil wir zum Teil anerkannte historische Persönlichkeiten nicht nachträglich in Verruf bringen wollen, werden von uns geehrt. Ja, ich sagte 'in Verruf', denn damals hätte man uns verfolgt, und es war den Großmeistern eine schwere Bürde, dem Stochern der Welt zu entgehen. Uns wurde sogar die Französische Revolution angelastet, uns, die wir nichts wollten als unerkannt für den Tag in der Zukunft zu leben, wo es einen Mann stolz machen würde, einen Templer seinen Freund zu nennen. (...) Und selbst, wenn wir nicht die Beweise erbringen könnten, die ersten Templer weiterzuführen, so könnten wir eine 700jährige Geschichte nachweisen, was eine eigenständige Tradition von ausreichende Länge darstellt, wie wir meinen."
Seneschall Le Jai
Die "Zweite Generation" der Großmeister (jene, die verdeckt darum bemüht waren, den Orden zu erhalten), begann mit L'Agnieu und endete etwa im Jahre 2040, der jetzt herrschende Ultimus Magister ist der erste Großmeister der "Dritten Generation".
>>>[ Jaja. Die alte Masche. Die hatten auch diese 72 Artikel lange Ordensregel. Da kam dann in Artikel 70 von wegen: "Ain gefärlich Dink sey der Frouwen Geselschaft, deswegen der alte Feind Satanas hat bracht durch die Geselschaft der Frouwen vil vom graden Wege zum Paradiese davon.]<<<
- Buccaneer <25-2-52/4:48>
"Um Gottes Willen, Herr, verlaßt uns nicht, sonst ist die Stadt verloren!" - "Ich fliehe nicht, ich sterbe, seht hier den Streich."
Wortwechsel bei der Verteidigung von Akkon zwischen einem unbekannten Kreuzfahrer aus Spoleto und dem Großmeister der Templer, Guillaume de Beaujeu.
Gefolge: viele, viele Schneider)
12.1. Untermarschall (Souz-mareschau): Rüstungs- und Waffenpflege
12.2. Bannerträger: Zucht und Unterhalt der Pferdeknechte
12.3. Koch
12.4. Hufschmied
12.5. 'Türkenführer' (Anführer der Turcopulen, der leichten Reiterei), empfängt in der Schlacht nur vom Großmeister oder Seneschall Befehle.
"Beauséant à la rescousse!" - ("Beauséant zu Hilfe!")
Schlachtruf der Templer
Das Banner ('Beauséant'): Schwarz(unterer Streifen)-weiß(oberer Streifen), mit dem roten Ordenskreuz geschmückt, bedeutete, daß die Tempelherren "weiß und gut für die Freunde Christi, aber schwarz und schrecklich für seine Feinde" waren (Bernhard v. Clairvaux). Auf der Fahne stand folgende, aus den Psalmen stammende Devise: "Non nobis, Domine! non nobis, sed nomini tuo da gloriam!" (Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib die Ehre!)
>>>[ Die Templer haben mit den anderen geistlichen Ritterorden wie zum Beispiel die Johanniter oder Hospitaliter gemeinsam die härtesten Schlachten im Heiligen Land geschlagen. Die Templer hatten im Heerzug den gefährlichsten Job: Sie durften die Nachhut decken, das bevorzugte Ziel der Sarazenen.]<<<
- Bouncing Betty <01-02-52/05:26>
"Es wird schwer sein, unvorstellbar schwer. Die Aufgabe, der wir uns widmeten, wir zurückgebliebenen Elenden, wird unsere schwachen Kräfte mehrmals zu übersteigen scheinen. Aber wenn Gott sich völlig von uns abgewandt hätte, so lägen wir nun alle in Eisen. Deshalb kann ich hier behaupten, daß der Orden der Templer berufen ist, noch viele Jahrzehnte weiterzubestehen, mit Gottes Hilfe auch bis zum Ende."
Pierre l'Agnieu
"Brüder! Brüder, unser Großmeister liegt in Ketten. Man hat die Templer beschmutzt, ihre Mäntel und die Beauséant in den Straßenkot getreten. Philipp hat die Hände um unsere Schätze gelegt. Unsere Brüder haben uns verraten, haben gelogen, um ihren verrotteten Pelz zu retten. Es wurde die Spreu vom Weizen getrennt. (...) Wir können, dürfen nur ein Ziel in unseren Sinnen haben: Unseren Großmeister zu befreien. Wir sind besitzlos, keiner von uns ahnt, wie er den Winter überleben soll. Und wenn wir nach Paris kriechen, wenn wir als Bettler, halbverhungert, nach der Kehle Philipps greifen müssen, dann werden wir das tun."
Unbekannter Templer, Speyer, 1312
Sie betrachten es noch Jahre später als Schande, daß sie dem Großmeister die Treue gebrochen hatten, und waren demoralisiert, als der Großmeister hingerichtet wurde. Ein französischer Ritter, dem es gelungen war, der Inquisition zu entkommen, konnte den Orden aber 2 Jahre nach der ersten Versammlung wieder zusammenführen, erneut in Speyer. Hier wählte man ihn zum neuen Großmeister, ohne die Trauer um Jaques de Molay zu vergessen. Dieser Ritter, Pierre l'Agnieu, zeichnete sich durch besondere Weitsicht und erhebliches, politisches Talent aus.
Das Wissen, das er von der Organisation des alten Ordens hatte, läßt heute erkennen, daß er vorher ein recht hoher Templer, zumindest aber Komtur gewesen und über die Ordensgeschäfte bestens informiert war. Er ernannte seinen Stellvertreter und Seneschall, dessen Name nicht überliefert ist.
Alle jene Templer, die 1312 schon zusammengekommen waren, machte er zu Komturen. Pierre l'Agnieu befahl, daß die etwa 1.500 übriggebliebenen Templer sich zwar weiterhin zerstreut in ganz Europa aufhalten, aber engen Kontakt halten sollten. Da sich aber herausstellen mußte, daß es nicht besonders unauffällig war, daß die Templer gemeinsam wohnten und versuchten, ihre alten Regeln (Frauenlosigkeit, Armut, Gehorsam) aufrechtzuerhalten, rang sich Pierre l'Agnieu zu dem Entschluß durch, den Orden radikal umzuformen. Im Jahre des Herrn 1315 ließ er die Komture erneut antreten und verkündete ihnen, daß es fast allen Templern erlaubt sei, zu heiraten. Ihre Söhne sollten bei Eintritt in die Volljährigkeit ebenfalls in den Orden eingegliedert werden, und ihrerseits diese 'freie' Mitgliedschaft erhalten.
Es gab zwar Proteste, aber Pierre erinnerte an die Regel des Gehorsams.
Weiterhin trug er jedem Komtur, wie sich die Stellvertreter der Versammlung in Speyer nennen durften, auf, nach Geld und Wohlstand zu streben, um den Orden wieder zu restaurieren.
Ein kleiner Kern sollte aber in der ursprünglichen Form erhalten bleiben. Um diesen Plan zu verwirklichen, nahm Pierre etwa 40 Templern das Gelübte ab, um jeden Preis in den alten Regeln zu leben.
Auf diese Weise erschuf er den sogenannten Externen Orden und den Internen Orden, der lächerlich klein, aber überlebensfähig war.
Pierre l'Agnieu wird als der 2. Gründer des Templerordens betrachtet. Die Neuorganisierung gilt als sein alleiniger Verdienst, der höchste Verdienst, den je ein Templer am Orden leistete.
Die folgenden Großmeister erreichten es, daß der Orden gegen alle Wahrscheinlichkeit zusammenhielt.
Die Templer verlegten sich darauf, Wissen und Geld anzuhäufen, und obwohl sie sich manchmal stark verschätzten und große Verluste machten, hatten sie bald ansehnliche Reserven und waren tief im europäischen Bankwesen verstrickt.
Bis zum Jahre 1600 hatten sie die Komtureien in:
London
York
Berlin
Braunschweig
Paris
Lyon
Mailand
Rom
Madrid
Lissabon
Toledo (Sitz des Großmeisters)
Florenz
Diese 12 Häuser waren der Zusammenhalt von 3.000 Templern. Es waren so wenige, da der Orden keinen Wert darauf legte, bekannt zu werden.
Sie waren sich bewußt, daß das Mittelalter und die schon dämmernde Neuzeit ihnen nicht erlauben würde, so zu leben wie früher.
Durch den Orden geht noch heute Melancholie und eine "Die guten alten Zeiten um 1200" - Mentalität. Die Templer fühlten sich oft nutzlos, aber ein geheimer Wille hielt den Orden am Leben, ein Wille, der sich heute besonders bemerkbar macht und der ganz andere Ziele zu verfolgen scheint, als es offiziell heißt.
Die Templer versuchten manchmal auch, politisch Einfluß zu nehmen, aber niemals als Templer, sondern als Grafen, Herzöge, Barone trachteten sie danach, ein Gleichgewicht zwischen den europäischen Staaten zu erreichen und zu erhalten.
Als sich zeigte, daß hier ungeahnte Möglichkeiten lagen, wurden in den Jahren 1600-1900 viele Brüder entsandt, um Forschungsreisen zu unternehmen, sie waren Teilnehmer oder aufmerksame Beobachter der neuesten Entwicklungen.
Trotz ihres Pioniergeistes wurde Amerika von den Templern erst im Jahre 1890 betreten. Es dauerte aber mehrere Jahre, bis der damalige Großmeister zustimmte, hier eine Komturei zu errichten.
Sein engstirniger Grund hierfür war, daß er den Orden nicht gern so auseinandergerissen sehen wollte, der Atlantik war eine zu große Barriere zwischen den amerikanischen und den europäischen Templern.
Die Befürchtung erwies sich als nahezu unberechtigt.
Zwar zeigen sich die amerikanischen Templer sehr patriotisch - obwohl die Templer immer übernational gedacht und gehandelt hatten - verständigten sich aber dennoch auf das Beste mit ihren europäischen Brüdern.
"Wenn die Entwicklung in Deutschland weitergegangen wäre, wie Ysan nach bester Partei-Bonzenmanier begann, so hätten wir heute vielleicht die Deutschen Templer und die Templer. Die Deutschen sind ein Volk von Faschisten, die sich hinter dem Rücken jener, an deren Brust sie gewachsen sind, stärken, bis aus der Schlange ein Drache geworden ist, der einen hinterrücks verschlingt. Das kann eine Partei anrichten, wenn ein hoher Templer an ihre Ziele glaubt."
Großmeister um 1960
"(...) Deutschland wird die Hand niemals wieder gegen andere Völker erheben, aber es wird den Kopf stolz tragen. (...)"
Testament von Paul Ysan
Als Europa von den Weltkriegen erschüttert wurde, verlagerte sich der Orden mehr und mehr. Die Komtureien in Berlin und Braunschweig wurden geschlossen, viele Brüder reisten nach Amerika.
Als sich die Lage in Europa verschlimmerte, setzte Paul Ysan, der Marschall von Europa, alle Mittel, die er zur Verfügung hatte, ein, das Elend der Kriegsopfer zu erleichtern. Damit brach er den ausdrücklichen Befehl des Großmeisters, Ruhe zu bewahren und keinerlei Einfluß zu nehmen.
Der Orden hatte sich zuvor nicht besonders um die Menschen gekümmert, um sich nicht zu verraten. Der Großmeister degradierte Ysan auf den Rang eines Provinzmarschalles, dem Deutschland unterstand.
"Wenn Du, Bruder Paul Ysan, meinst, den Deutschen helfen zu müssen, die den Krieg erwiesenermassen provoziert haben, dann sollst Du das tun. Aber glaube nicht, der Orden wird sein Vermögen dem Elend der Deutschen widmen, nein, Du sollst als Provinzmarschall Deutschland und Deutschland allein leiten. Du wirst schon sehen, wohin Dich das führt."
"Daran sieht man, daß Ihr ein Franzose seid, Großmeister."
(Authentischer Wortwechsel zwischen dem Großmeister und dem ehemaligen Marschall von Europa, 1946)
Paul Ysan hätte circa 700 Interne Templer und 3.000 Externe Templer gehabt, aber durch den Krieg und die große Abwanderung nach Amerika hatte er etwa 400 und 2.500 zur Verfügung, von diesen 2.500 war eine Vielzahl verelendet.
Er hatte viele seiner Mittel schon vorher ausgegeben, nun konzentrierte er sich darauf, die deutschen Mitglieder zu unterstützen, welche ihrerseits alles Menschenmögliche taten, um den Nichtmitgliedern zu helfen.
Auf Hilfe vom Großmeister konnte er nicht zählen, allerdings bewilligte ihm der Marschall von Europa eine beträchtliche Summe, die Ysan darauf verwandte, um den Orden zu stabilisieren, und neu angeworbene Mitglieder zu ernähren.
Nach dem Krieg strömten dem Orden neue Interne Templer zu.
Viele Soldaten waren kriegsmüde und wollten ein Ziel. Ysan wurde sehr dafür kritisiert, daß er manchmal den Staatsapperat benutzt hat, um Templer zu schützen.
"Es soll möglich sein, in Europa ein Klima zu erhalten, daß den Wissenschaften, der Kultur und den Künsten dienlich ist. Das deutsche Volk hat seine Hoheit vergessen und wurde zum Tier. Jetzt, wo das Monster noch schwach atmet, die Messer zu wetzen, ist der falsche Weg. Man sollte es heilen, nicht so in die Erde stampfen, daß es nach Rache trachtet, sich erneut erhebt und schrecklicher als zuvor wütet. Brich den Stolz eines Volkes niemals zweimal."
Paul Ysan, 1947
Ysan war Mitläufer der Nazis gewesen. Er stritt ab, ihnen geholfen zu haben, sagte aber im gleichen Atemzug, er habe niemals an einen Templer-Widerstand gegen die Nazis gedacht, da er die Sicherheit der Ordensmitglieder nicht hat aufs Spiel setzen wollen.
Er verdoppelte in wenigen Jahren den Internen Orden und hatte alle Hände voll zu tun, seine neuen Mitglieder auch zu beschützen. In der Zwischenzeit warb er Externe Mitglieder an, und versprach ihnen Sicherheit. Ysan erkämpfte sich vom Kapitel das Recht, den Externen Mitgliedern Darlehen aus dem Ordensvermögen in der Schweiz zu bewilligen.
"Wenn dieses Geld herumliegt, beweist der Orden, daß er den Menschen geringer achtet als Zahlen in der Jahresbilanz. Der Orden muß begreifen, daß die Dankbarkeit der Menschen dazu führt, daß der Orden blüht. Geht es dem Volk schlecht, stirbt der Orden, reich oder nicht."
Paul Ysan zum Schatzmeister des Orden, 1959
Um 1960 setzte ein weiterer ungeahnter Aufschwung im deutschen Templerwesen ein, es ging eine Welle von Idealismus durch den Gesamtorden, es kehrten um 1960 mehr zurück, als damals nach Amerika abgewandert waren. Es wurden die Komtureien in München, Essen und Hamburg gegründet bzw. wiederaufgebaut.
Ysan, mittlerweile alt und kampfesmüde, formte den deutschen Templerorden zu einem weitgehend geschlossenen System um und mußte sich die Anfechtung des Großmeisters gefallen lassen, er habe eine Sub-Bewegung innerhalb der Templer gründen wollen.
Das Kapitel rief den Großmeister zur Ordnung.
Der deutsche Templerorden kann als konservativ eingestuft werden, weshalb er auch vom Rest des Ordens mißtrauisch beobachtet wird.
Unbestreitbar haben die Templer innerhalb Deutschlands sehr viele Mitglieder und ein extrem ausgefächertes Netz von Komtureien, aber sie widmen sich hier - nach dem Vorbild ihres Gönners Ysan - im besonderen den Bedürftigen nicht nur Europas.
Ysans Beispiel machte Schule. Der Templerorden behauptet, allein zum Schutz und zur Hilfe der Armen zu bestehen, obwohl das erst die jüngste Entwicklung ist.
Berlin wurde 1992 mit einer Komturei versehen. Im übrigen Europa wurden ebenso viele weitere Komtureien gegründet, deren Standort nicht bekannt ist.
Auch hier zeigt sich wieder, daß die Templer so viel wie möglich verdeckt arbeiten wollen.
>>>[ Verdeckt? Wegen ihrer schlechten Erfahrungen mit der Öffentlichkeit? Warum haben sie denn nicht mal Geld für Public Relations ausgegeben, wenn sie so viel hatten? Kann mir das mal jemand erklären?]<<<
- Buccaneer <05-02-52/18:10>
>>>[ Ich würde sagen, die Templer waren zu beschäftigt, oder? Allerdings würde ICH kein Geld ausgeben, um den Mob auf meine Seite zu bringen, weder um 1119, 1600, 1933 noch um 1980. So sehe ich das. Wenn ich mir eine Rapier kaufen kann, wäre es wirklich Verschwendung, das Geld für Freunde auszugeben. Vor allen für Leute, die keinen Finger gerührt haben, als der Orden vernichtet wurde.]<<<
- Inhuman Eagle <07-02-52/12:01>
>>>[ Was ich gehört habe, ist, daß diese Zeit zwischen 1300 und 2000 nicht leicht gewesen ist. Als Hitler in Deutschland die Freimaurer in die KZ's brachte, hat er bestimmt einige 'Brüder' erwischt. Sie mußten ständig Angst haben.]<<<
- Deck Spider <07-02-52/16:50>
>>>[ Wenn die Templer genauso große Wohltäter in den Schatten sind wie die UB Universal Brotherhood, dann gebührt ihnen Lob. Sie unterhalten Kliniken - obwohl die UB verbreiteter ist, geben sich die Templer doch alle Mühe, im Gutes tun mit ihnen gleichzuhalten. Die haben sogar mich wieder zusammengebaut, und ich Idiot sah echt übel aus, man kann sich wirklich auf sie verlassen.]<<<
- Skull Kiddy <10-02-52/13:45>
>>>[ Skull Kiddy. Gehe NIE ich wiederhole NIE in eine UB Klinik. Diese Leute sind Faschisten und es gehen Gerüchte von magischen, chirurgischen Experimenten um, die an Leuten in den Kliniken gemacht werden.]<<<
- Marvin <14-03-52/03:34>
>>>[ Die UB hat anscheinend was gegen negative Meinungen. Hier ein Auszug aus meinem Log. Der Decker WAR "Lone Ranger"
LOG:
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/14:32>
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/14:35>
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/14:39>
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/14:44>
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/14:50>
>>>[ ILLEGALER LOESCHVERSUCH ABGEWEHRT ]<<< <16-3-52/15:01>
>>>[ TRACE - EIS AKTIVIERT ]<<< <16-3-52/15:02>
>>>[ ILLEGALER USER VERSUCHT EIS ZU ZERSTOEREN ]<<<
Den Rest möchte ich hier nicht posten. ]<<<
- Solar Angel, System Operator
Bei Gaza (18. Oktober 1244) blieben von den dreihundert Tempelrittern, die an der Schlacht teilgenommen hatten, nur achtzehn übrig.
Faktum
Intern: Der Interne Orden besteht aus etwa 30 Prozent der gesamten Ordensmitglieder, die den alten Regeln anhängen. Die Mitgliedschaft kann nur lebenslang sein. Dieser Interne Orden ist auf Komtureien verteilt, in denen bis zu 50 Templer wohnen.
Niemand kann Mitglied sein, der nicht volljährig ist. Jeglicher Besitz des neuen Templers fällt an den Orden.
Extern: Der Externe Orden befolgt nur die Gesetze des Landes, in dem seine Mitglieder leben. Die Externen Mitglieder versuchen, dem Orden im Alltagsleben zu helfen. Hier kann man eintreten, wenn man noch nicht volljährig, zumindest aber 16 Jahre alt ist.
Sie leben meist im Umkreis der Komturei, gewöhnlich zum größten Teil in der nächstgelegenen Stadt. Der Orden bemißt die Summe, die das Externe Mitglied wöchentlich zahlen muß. Dabei wird immer eine Summe bemessen, die zwar erheblich, aber verschmerzbar ist. In besonderen Fällen werden Mitglieder aber von dieser Verpflichtung befreit.
Intern: Wenn sie nicht an ihren Fähigkeiten arbeiten, gehen sie meist wenig abwechslungsreichen Tätigkeiten nach, wie etwa in der Almosenküche Essen austeilen, Verwaltungsarbeit leisten oder Policlubs jagen.
Extern: Vorzugsweise Arbeiten mit Geld, Informationen, aber auch Shadowruns.
Intern: Der Interne Orden bekommt Mitglieder durch Mund-zu-Mund-Propaganda, aber manchmal wechseln auch Externe Templer, oder man hält sich in mageren Zeiten an Waisen- oder Straßenkinder.
Extern: Um Externe Templer herum entsteht meist ein den Templern wohlgesonnener Kreis, dessen Mitglieder meist nicht wissen, daß ihr gemeinsamer Bekannter Templer ist. Dies kann mehrere Monate dauern, bis sich die 'Clique', wie solche zukünftigen Mitglieder (etwas abschätzig) von den Komturen und Hochgraden des Ordens genannt werden, sich eines Tages spontan entschließt, geschlossen einzutreten. Danach werden sie eingeweiht, und ihnen wird mitgeteilt, daß auch sie Mitglieder werben könnten, um den Orden besonders zu stärken. Externe Templer werben gern ihre eigene Familie an.
Abgesehen von den Grundregeln von Keuschheit, Armut und Gehorsam sind die Templer noch anderen Geboten unterworfen, aber die gesamte Ordensregel ist nicht zugänglich, was Anlaß zu vielen öffentlichen Spekulationen und Verleumdungen gab.
Von Seiten der Templer erfolgte keine Stellungnahme.
>>>[ Das hole ich jetzt nach, sonst kommen wieder die Decker an, die sagen: Was soll die Geheimhalterei? Das muß so sein. Aber die anderen Regeln sind nicht geheim, wir bleiben nur lieber unter uns.
In der Regel sind Essens-, Kleider- und Feiertagsvorschriften fixiert. Wir müssen nach Vollkommenheit streben und allen Menschen, Zwergen, Orks, Tollen und Elfen Gutes tun. Das steht in unseren 72 Artikeln, mehr nicht.]<<<
- Red Cross <15-02-52/20:08>
>>>[ Ich kann sagen, daß sich Templer oft geheimnisvoll geben.
Ein Templer wirkt sehr verschlossen, er scheint normalen Bürgern zu mißtrauen. Aber Templer sind aufmerksame Krankenpfleger. Ich habe sie mal trainieren gesehen. Es ist kein Wunder, daß die Internen sehr gute Kämpfer sind. Das alles steht auch in der Regel, anders kann ich mir nicht erklären, warum ALLE Templer so sind. Ein Templer, der übertrieben fröhlich ist, hat was zu verbergen. Rauh, aber aufrichtig.]<<<
- Skull Kiddy <16-02-52/09:58>
1: Fratres Servientes (Bedienstete)
Interner Orden: Diese erste Stufe, in der ein Templer meist etwa 3 Jahre verbringt, ist der Formung des zukünftigen Templers gewidmet. Er lernt zu kämpfen, zu verzichten und zu gehorchen.
Ein Frater Serviens ist immer einem 'Voll-Templer' unterstellt.
Externer Orden: Der Frater Serviens (ex.) erledigt Botengänge für den Orden. Er ist einem Frater Miles (ex.) zugeteilt, aber nur derart, daß die beiden Kontakt halten und der Frater Miles ihm alle Kenntnisse vermittelt, die der Frater Serviens braucht.
2: Fratres Milites (Ritter)
Intern: Die zweite Stufe besteht aus Kampf für die Ziele des Ordens. Es gibt selten 'Einzelkämpfer', jeder Frater Miles hat einen Frater Serviens, und kämpft zum größten Teil in Gruppen (Seine Mitkämpfer müssen nicht dem Orden angehören). Wenn ein Templer ohne Frater Serviens angetroffen wird, wird der Komtur oder der Großmeister dafür sicher Gründe haben.
Extern: Der Frater Miles (ex.) ist damit beschäftigt, für den Orden Geld zusammenzuraffen. Wenn er eine Familie hat, bereitet er seine Söhne auf den Orden vor. Der Frater Miles (ex.) ist auch auf der Suche nach neuen Mitgliedern. Alles, was der Unterstützung und dem Unterhalt des Ordens dient, ist seine Aufgabe. Er wird mit Aufgaben ebenso betraut wie der Interne Frater Miles.
Für Aufgaben, bei denen das Leben des Frater Miles hochgradig gefährdet ist (Alleingänge), zieht der Orden Interne Mitglieder vor.
2.1.: Der Frater Miles Superior (Übergeordneter Ritter)
Intern: Man könnte ihn als Gruppenführer oder Teamleiter bezeichnen. Er ist kompetent, willensstark und eine Führungspersönlichkeit. Aus diesem Holz werden Komture, Marschälle und Großmeister gearbeitet.
Hier finden sich sowohl Fanatiker, als auch große Wohltäter, die sich ständig mit ihren Leuten auseinandersetzen und ihre Autorität auch ablegen können.
Extern: Hohe Industrie-Manager und Bankiers sind Frater Miles Superior (ex.). Sie werden in diesen Rang befördert, wenn sie herausragende Leistungen für den Orden erbracht haben.
Gleichzeitig können sie auch normale Teamleiter oder Einzelkämpfer während eines Shadowrun sein, obwohl manche Komture dazu neigen, den Frater Miles Superior (ex.) keiner zu grossen Gefahr auszusetzen, denn er ist eines der finanziellen Rückgräder des Ordens.
2.2.: Der Frater Miles Magus (Magisch Begabte Ritter)
Intern: Der magische Krieger. Leider gibt es hier keine Schamanen, denn im Inneren Orden werden sie nicht gern gesehen. Allerdings gibt es Kritiker, allen voran Eruan de Villaret, die auch die Aufnahme von Schamanen erreichen wollen. Die magischen Krieger erhalten eine besondere Schulung und werden innerhalb des Ordens wie eine eigene Kaste behandelt. Die magisch begabten Templer kommen in den Genuß der besonders wichtigen Bibliotheken, die noch aus dunklen Zeiten erhalten sind.
Extern: Hier ist der Tummelplatz aller Schamanen und derer, die in kein rechtes Schema passen. Auch sie haben Zutritt zu den Bibliotheken und werden im Orden sehr geschätzt. Es besteht sonst kein Unterschied zwischen Extern und Intern.
Ausschliesslich INTERN sind:
3. Magus Superior (Übergeordneter Magier)
Der Magus Superior ist in jeder Komturei vorhanden, ist der Komtur ein Magier (was selten vorkommt), so fällt dieser Titel ihm zu. Ihm unterstehen alle Fratres Milites Magus, ob Intern oder Extern. Er fungiert oft als Rechte Hand des Komturs.
4. Komtur
Er leitet ein Haus (Maison/Komturei) mit zwischen 20 und 50 Templern. Der Komtur wird vom Großmeister ernannt, muß aber vom Kapitel gebilligt werden. Sollte der Komtur nicht magisch begabt sein, dann ist ihm der Magus Superior zur Seite gestellt.
Anmerkung:
Da es manchmal unausweichlich ist, daß Komtur und Magus Superior Meinungsverschiedenheiten haben, ist für einen solchen Fall die Regel aufgestellt, daß sich der Magus Superior nach Möglichkeit unterordnen, der Komtur aber seinerseits den Rat des Magus bedenken sollte. Ist es dennoch nicht möglich, das Haus optimal zu führen, kann der Magus auf sein Recht zurückgreifen, den Marschall persönlich, und durch ihn den Seneschall (den magischen Berater des Großmeisters und höchsten Ordensmagier) zum Richter über die Streitigkeiten anzurufen.
Der Komtur, da eigentlich übergeordnet, hat dieses Recht nicht.
Wenn sich die Situation allerdings weiter verschärft, und die persönliche Feindschaft zwischen Komtur und Magus das Gleichgewicht des Hauses (Komturei) stört, so werden üblicherweise beide getrennt versetzt.
5. Provinzmarschall
Der Provinzmarschall kontrolliert jeweils 50 Komtureien. Er untersteht direkt dem Marschall. Gegenden und/oder Länder, die besonders instabil oder schwer zu leiten sind, bekommen manchmal einen eigenen Provinzmarschall (z.B.: Der Provinzmarschall des Nahen Ostens, der Provinzmarschall von Südafrika oder der Provinzmarschall von Deutschland bis etwa 2001). Marschälle, die sich überfordert fühlen, lassen sich oft und gern auf diesen Rang zurückstufen. Allgemein gilt der Rang des Provinzmarschalls als sicheres Sprungbrett zum Marschall.
6. Marschall
Die Kontinentsvorsteher des Ordens bemühen sich um Geheimhaltung.
Sie sind die grossen Koordinatoren, jeder von ihnen leitet seinerseits bis zu 100-150 Komtureien, d.h. ihnen unterstehen bis zu 2-3 Provinzmarschälle. Sie schliessen Verträge mit Konzernen ab und planen die Zukunft des Ordens.
7. Seneschall
Der Seneschall ist eine relativ öffentliche Person, als Schatten des Großmeisters erfüllt er Repräsentationspflichten und ist eigentlich derjenige, den man bei schwerwiegenden Streitigkeiten anruft. Der derzeitige Seneschall heißt Le Jai.
8. Großmeister (Ultimus Magister)
Dem Großmeister unterstehen alle Templer. Sein Stellvertreter ist der Seneschall. Der Ultimus Magister ist die rätselhafteste Gestalt des Ordens. Die Templer geben sich auch größte Mühe, seine Identität zu verschleiern. Er ist ihre einzige Autorität.
Der Seneschall ist der mächtigste Magier des Ordens, denn bei Templern wird das Zweiergespann 'militärischer Führer / magischer Stellvertreter' sehr geschätzt (Siehe auch Komtur/ Magus Superior).
9. Das Kapitel
Diese Versammlung von Rittern, die von den Internen Brüdern demokratisch gewählt wurden, ist eine Kontrollinstanz innerhalb des Ordens. Das Kapitel tritt bei Bedarf zusammen.
Templer-Dogmen (Soweit sie ermittelbar sind):
1. Es gibt nur einen Gott.
2. Dieser Gott sendet uns Propheten, deren Worte wir befolgen.
3. Gottes Sohn ist für unsere Sünden am Kreuz gestorben.
4. Jegliches intelligente Lebewesen ist ein Abbild Gottes.
5. Die verstandesbegabte Kreatur ist der Verwalter von Gottes Schöpfung.
Die Templer tolerieren nicht:
- Insekten-Totems und ihre Magier
- Policlubs (weder Orc-Right-Comunity noch Humanis-Policlub)
- Neo-Nazi Organisationen
- "Böse" Sekten
- BTL's und starke oder süchtigmachende Drogen
>>>[ Unter "Böse" Sekten fällt die Universal Brotherhood, Scientology u.a. ]<<<
- Marvin <22-03-52/13:45>
>>>[ Ich habe noch einiges über die Templer herausgefunden. Der Templerorden schickt Kids ohne SIN in ihre Schulen, sie haben gute Kontakte zu Gangs und achten darauf, daß es weniger Gewalt gibt in ihren Bezirken. Auch "Safehouses", Unterschlupfmöglichkeiten, bieten die Templer. Wer Geld hat wird zur Kasse gebeten, wer kein Geld hat schuldet dem Orden einen Gefallen, achja, ihr könnt sicher sein, daß der Orden diesen Gefallen irgendwann einlöst. ]<<<
- Theromaty <03-07-52/11:43>
>>>[ Nun, da habe ich ein Beispiel, ich nenne keine Namen. Ein Templer (frisch ernannter Frater Miles) allein unter Shadowrunnern, er sollte erprobt werden. Die Gruppe gerät in einen Hinterhalt und wird beschossen. Der Templer fängt an zu zittern und starrt die Gruppe an. Der Anführer springt aus der Deckung, schreit und feuert zurück. Der Templer, ohne Nachdenken, tut dasselbe... Er wurde Komtur, nicht wahr, Eruan?]<<<
- Red Cross <01-03-52/23:06>
Der Templer fürchtet den Tod nur als Schmerz, nicht als Lebensende, denn er ist ein weiterer Schritt zu Gott, und gab Gottes Sohn sein Leben nicht auch hin?
Er gestattet seinem Körper keinen Luxus, sondern versorgt ihn und seinen Geist nur mit dem, was er braucht, um optimale Leistung zu bringen.
Er hat ein ausgeprägtes Gewissen und strebt immer Allgemeinnütziges an. Er ist möglichst wortkarg, denn Schwätzer werden in den oberen Rängen des Ordens nicht gern gesehen, und jeder Templer möchte aufsteigen, in dem er seinen Bruder in allem übertrifft.
Er pflegt seine Ausrüstung mit Hingabe, betet viermal am Tag mit seinen Brüdern (6.00 Uhr, 12.00 Uhr, 18.00 Uhr und 24.00 Uhr), und hilft seinen Brüdern unaufgefordert (Denn der Komtur sieht alles!).
Es wurden Hohe Templer dabei beobachtet, wie sie Dienste bei Armen und Bedürftigen erledigten.
>>>[ Das klingt dramatischer, als es ist. Die höheren Templer leiden nur an Stolz, da sie eine nicht zu unterschätzende Macht haben. Daß sie manchmal 'Armen und Bedürftigen' helfen, ist ein Mittel, sich selbst zu Demut zu zwingen. Die Templer kämpfen einen ständigen Kampf gegen ihren Stolz. Deshalb wirkt ab dem Magus Superior jeder Templer im Wechselspiel entweder arrogant oder zerknirscht wegen der Arroganz, die sie sich wieder erlaubt haben. Finde einen zerknirschten Komtur, und du hast einen hilfsbereiten Freund, finde einen stolzen Komtur... dann warte ein bisschen und versuch's nochmal.]<<<
- Red Cross <02-03-52/00:30>
Die Templer nutzen jede Möglichkeit, das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Leider hat der Templer während eines Shadowrun die starke Tendenz zum Moralisieren. Er wird Mitglieder einer Gruppe mehrmals dazu anhalten, keine Drogen zu nehmen und so legal wie möglich zu handeln. 'Chipheads' gegenüber zeigt er ein paranoides Misstrauen.
Je nach Charakter ist er in der Verfolgung seiner Gegner von hart über mitleidslos bis grausam. Frauen steht er reserviert gegenüber (besonders den attraktiveren) und meidet sie sogar, aber er arbeitet immer gern mit Profis zusammen.
Selten hat ein Interner Templer die Kraft, auszutreten. Denkbar wären allerdings verliebte Templer, die es im Orden nicht länger 'aushalten', oder die von der Konkurrenz abgeworben werden. Sollte ein Templer dennoch austreten, zeichnet er sich in vielen Fällen durch besondere Boshaftigkeit und Verdorbenheit aus und wendet sich auch gegen seinen Orden.
Er scheint "alles nachzuholen" - diese "böse" Verräterspezies wird vom Orden besonders gern gejagt.
Extern: Der Externe Templer zeichnet sich durch Geschäftssinn und Verschlagenheit aus. Er hat viele Freunde, denen er langsam die Templer-Idee näher bringt, und ehe man es sich versieht, hat er einem eine Externe Mitgliedschaft angehängt.
Hin und hergerissen zwischen Neid ("Die Internen müssen sich um gar nichts mehr kümmern, alles bleibt wieder an mir hängen...") und Bewunderung ("Also, wie die das wieder gemacht haben! Wir sind schon ein tolles Team!") kümmert er sich rührend um den Orden.
Seine Frau schickt sicher manchmal auf sein unermüdliches Betreiben hin irgendwelche Sonntagskuchen in den Orden und lädt den Komtur oder andere Templer mal zum Frühstück ein. Er fürchtet den Tod, was wird dann aus seinem Orden, der Frau, den Kindern? (in dieser Reihenfolge) Luxus genießt er gern, hat dabei aber immer ein schlechtes Gewissen, denn das Geld dafür könnte der Orden sicher besser verwenden.
Überhaupt dürfte kaum ein Filter so gut arbeiten wie Gewissen eines Externen Templer-Geschäftsmannes. Er schreckt vor Betrug nicht zurück und kennt viele Schlupflöcher in den Gesetzen, er zerstört Gegner genauso gründlich wie sein Interner Bruder. Frauen liebt er, wenn er nicht verheiratet ist. Templer nehmen es mit der Treue etwas genauer als andere.
Der Externe Templer ist mit Feuereifer dabei, wenn der Orden ihn mit einer Aufgabe betraut. Er fühlt sich geschmeichelt und wird alle Hebel in Bewegung setzen.
Leider ist er selten ein so guter Kämpfer wie sein Internes Gegenstück.
Der Externe Verräter-Typ ist ein Normalbürger. Er kommt ungeschoren davon und hat keine Verfolgung durch den Orden zu fürchten. Allerdings könnte der Orden eines Tages auf ihn zurückkommen.
>>>[ Etwa so: Die Frau öffnet die Tür. Der Verräter spielt mit seinen Kindern. "Hallo Bruder Johannes, wir brauchen jemanden, der unverdächtig aussieht und keine Verbindung zum Orden hat. Deine Ausbildung haben wir finanziert. Sie hat uns einiges gekostet. Das kannst du abbezahlen." Ein Blick auf die ZERBRECHLICHE Wohnungseinrichtung, dem jüngsten Kind oder wahlweise der Frau wird der Kopf getätschelt. "Das solltest du uns sogar zurückzahlen." ]<<<
- Nocturnal Cybercreature <05-03-52/23:49>
>>>[ Gamma Cyberware gibts ja auch schon für 50 Prozent. Eruan de Villaret soll einiges an Gammacyberware erhalten haben, nach seinem "Unfall". ]<<<
- Wolpertinger <23-3-52/14:35>
Extern: Dasselbe gilt für Externe Templer, allerdings wird ihnen 'nur' normale Cyberware zugestanden. Da Externe sowieso kaum bei der "kämpfenden Truppe" sind, wird sich die Cyberware auf nicht-offensiv Cyberware beschränken.
Es wird auch (im Normalfall) an Shamanen, Magier und magisch Begabte keine Cyberware abgegeben (Ausnahmen: medizinische Gründe).
Achtung, Anmerkung!
Da der Orden aber nicht jeden Krieger bis zum Maximum mit Cyberware vollpumpen kann / will, steigt die Qualität der Cyberware mit dem Rang.
Einem Frater Serviens (ex. oder int.) wird schon mal ein Datajack für Forschungszwecke gestattet (sollte er nicht schon einen haben...), aber erst einem Komtur wird soviel Cyberware finanziert wie Eruan de Villaret, der vor kurzem bei einem Shadowrun so verletzt wurde, daß er nur mit einem Aufwand von mehreren Millionen Nuyen gerettet werden konnte.
Intern: Selten, aber es gibt einige "Krieger" der Matrix. Die Icons werden meistens mit dem roten Templerkreuz versehen. Grundsätzlich gibt es auf drei Komtureien einen Decker, braucht ein Komtur aber dessen Hilfe, kann er ihn von dem Komtur anfordern, in dessen Haus sich der Decker gerade befindet.
Extern: Recht häufig. Die Templer geben sehr oft Aufträge an 'freie' Decker ab und versuchen, sie in den Externen Orden einzubinden. Sie bieten Kurse bei ihren sehr guten Internen Deckern an, kostenlos selbstverständlich, und schleusen diesen Deckernachwuchs direkt in den Externen Orden ein. Ein Decker, der einmal Empfehlungen von einer Komturei erhalten hat, wird gern in anderen Komtureien oder in den Forschungszentren eingestellt.
Rigger
Intern: Fast genauso so selten, aber gut ausgestattet und ausgebildet. Die Build / Repair - Fähigkeiten sind sehr ausgeprägt.
Extern: Hieran wird noch gearbeitet. Der Orden ist in diesem Gebiet leider extrem unterversorgt, weil sich der letzte Großmeister eher um die Magier und Decker gekümmert hat. Alles, was über Build / Repair hinausgeht, wird gekauften Riggern überlassen.
Magier
Intern: "Häufig", soweit das möglich ist. Es ist ein hoher Prozentsatz magisch begabt (Adepten/Magier), da die Ausbildung sehr gut ist und viel Forschungsmaterial für Magier zusammengetragen worden ist.
Extern: Es soll so manchen Magier gegeben haben, der die Externe Mitgliedschaft nur wollte, um in den Genuß der Templer-Archive zu kommen. Die Templer betrachten die Magie als grundsätzlich gut, wenn sie für die richtigen Ziele eingesetzt wird. So rechtfertigt ein gutes Ziel die grausamsten und hinterhältigsten Attacken.
Achtung, Anmerkung!
Die Externen Schamanen werden ebenso sehr gefördert, und der Orden greift öfter auf sie zurück, als er es normalerweise mit Externen Brüdern tut. Die Benachteiligung der Schamanen besteht nur auf dem Papier, und auch das wird sich vielleicht bald ändern, wenn Komtur Eruan de Villaret mit dem Seneschall Le Jai zusammentrifft.
Bei der Charaktergeneration:
- Es wird kein Unterschied zwischen Metahumans und Humans gemacht, deswegen fällt die Prioritat Metahuman weg (Es gibt eine gleiche Ausbildung für jeden)
- +10 Skills Punkte, da die Zeit des Frater Servientis hauptsächlich mit dem Studium verbracht wird. Externe erhalten nur +5 Punkte.
- Ausrüstung und Cyberware hängt vom SPIELLEITER ab
- Etiquette (Templerorden) ist bei Internen Mitglieder automatisch bei 4 und bei Externen bei 2.
Merke: Dem Orden gehört alles (selbst Dein Leben), wenn Du gegen die Order des Komturs (GM) verstößt, dann fliegst Du und bekommst gerade mal die Kleidung am Leib.
Wem das Christentum in diesem Konsens nicht gefällt hat Pech. Wir (Mareen + Roger) sind selber keine Christen, aber man kann das ja auch so auslegen, daß man an einen Gott glaubt (im Spiel zumindest).
Magier/Shamanen/Adepten müssen, wenn Sie genügend Karma haben, initieren. Die Gruppe sieht wie folgt aus:
Name: Magische Gruppe des Templerordens (genannt: Beauséant)
Typ: Dedicated (Templerorden)
Mitglieder: ca. 5-30 Mitglieder, je nach Komturei
Einschränkungen: Nur Templer
Regeln:
- Treffen bei Sonnenwende
- Glaube (Monotheistisch)
- Exklusive Mitgliedschaft (Darf nicht Mitglieder einer anderen Gruppe sein)
- Fraternity (Ein Mitglied MUSS einem anderen helfen, wenn er darum bittet)
- Obedience (ist klar, der Templer muß gehorchen)
- Oath (Ein Schwur, siehe Grimoire S.34)
- Link (Grimoire S.34)
Ressourcen: Luxus. Keine Gebühren.
Templer beim Shadowrun
- "Versuch' mal, unseren Gefangenen zu foltern, wenn ich dabei bin. Aber beschwere dich nicht über die Konsequenzen..."
- "Geht schon mal vor, ich gebe euch Deckung."
- "Ich habe nicht gefragt wieviele Gegner, ich fragte, wo?"
- "Beauséant!"
- "Ich fühle es ganz deutlich: Gott ist mit uns!"
- "Mich interessiert nicht, wer oder was du bist oder wo du herkommst. Wie gut bist du?"
- "Kann ich dir helfen?"
- "Jetzt verpasse ich wieder eine Messe..."
- "Du zweifelst an Gott?!"
- "Christus starb für dich. Erweise dich also als würdig!"
- "Es fällt mir zwar schwer zu glauben, aber auch du bist ein Abbild Gottes."
Version 3.7 --- Vom 28.05.1994 ---
Dieser Text ist noch im experimentellen Stadium. Wir arbeiten ununterbrochen daran. Die Idee und das Konzept, die Templer in das Rollenspiel-System Shadowrun (FASA Corp.) einzufügen, ist Copyright © 1992 By Mareen Göbel und Roger Neumann.
Alle Rechte vorbehalten.
Shadowrun und Matrix sind eingetragene Warenzeichen der FASA Corporation.
Copyright © für Logo und Artwork by FASA.