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unser Fanzine geht nun in die 8. Runde und im Gegensatz zu so manchem Sportler geht uns noch lange nicht die Puste aus. So manches Mitglied nutzt die Möglichkeit, einem breiteren Publikum seine Erfahrungen mitzuteilen, wer noch keinen Beitrag dazu geleistet hat, wird sicher noch Gelegenheit bekommen.
Wie Euch sicher aufgefallen sein wird, hat Sven beim Layout der 7. Ausgabe mächtig ins Zeug gelegt uns das Erscheinungsbild so verbessert, daß wir uns neben den professionellen Magazinen durchaus sehen lassen können. Immer weiter so!
Unser erster 2-Tages-Con in Weiden war ein voller Erfolg. Die Besucherzahlen steigen von Veranstaltung zu Veranstaltung und unsere Gäste scheuen selbst aus weiter entfernten Städten (Ingolstadt, Nürnberg, Hof und Regensburg) nicht die Anreise. Auch die Presse schenkt uns erhöhte Aufmerksamkeit. So waren Reporter vom Neuen Tag und ein Team von OTV vor Ort. Ich möchte mich bei allen, die am Con so fleißig mitgearbeitet haben und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Con geleistet haben herzlich bedanken!
Weitere Cons in diesem Jahr siod geplant für den 20. September 1997 in Weiden, 27. und 28. September 1997 in Regensburg und in den Weihnachtsferien nochmals ein Con in Weiden.
Nice dice!
Stephan Babatz
Anmerkung der Redaktion:
Da sich unser 1. Vorstand Stephan Babatz nicht selber loben kann, loben deshalb wir ihn für seinen unermütlichen Einsatz am letzten Weidener Spiele-Con im Jugendzentrum und danken ihm für seinen unbequemen Samstag-auf-Sonntag-Wach-Schlaf auf einem Stuhl, ohne den wir nicht hätten ruhig schlafen können. Ein Beweis dafür, daß wir uns um unsere Con-Besucher bemühen und ihnen zu jedem Zeitpunkt einen Ansprechpartner des Merkur e.V. zur Seite stellen.
Danke Stephan, es war sehr aufmerksam von dir.
Anton Reichl, Sven Barth
Dank eines Computerkoboldes, der einige Häuser in Pfreimd und Umgebung mit einem brutalen und erbarmungslosen Computerchaos lahmlegte, konnten wir nicht die Magic-Corner in Empfang nehmen. Der Schreiber der Magic-Corner, allen bekannt als Magic-Gerd, ist dem Wahnsinn nahe: "Nein, alles - nur nicht die Festplatte formatieren!"
Sorry, liebe Mitglieder und Magic-Spieler. Diesmal keine Magic-Corner. Die Redaktion hofft, daß der Kobold bald dingfest gemacht werden kann und bittet um Mithilfe der Bevölkerung.
Die Redaktion
Solltest du nochmal versuchen einen Con so zu boykottieren, dann wirst du ohne Warnung angezeigt.
Soviel zu diesem Thema.
Die Redaktion
Einfach gesagt wird hier nicht mehr um den Theaterplatz oder die Bahnhofstraße geboten, sondern beispielsweise, um den Planeten Coruscant oder Dagobah. Auch die Spielsteinchen haben sich dem futuristischen Outfit angepaßt.
Laut Spiegel ist das Spiel auf dem amerikanischen Markt der totale Renner, die erste limitierte Auflage von 500.000 Exemplaren soll bereits ausverkauft sein.
Da kann man ja mal gesapnnt sein, wie es auf dem deutschen Markt einschlägt (falls es überhaupt zu uns gelangt und dann auch noch preislich erschwinglich ist).
Wahr ist, daß es dei der Geburtstagsparty von drei Merkur-Mitgliedern Chilli gegeben hat,
unwahr ist, daß deshalb die Gäste vorzeitig die Flucht ergriffen haben.
Wahr ist, daß W.Z. auf dieser Geburtstagsparty ein Glas Pepperoni-Saft getrunken hat,
unwahr ist, daß er deswegen schärfer als zuvor geworden ist.
Wahr ist, daß PPCs beim Battletech aus Peps genannt werden,
unwahr ist, daß damit Pepperonis gemeint sind.
Wahr ist, daß ein gewisser R.F. uns den Krieg erklärt hat,
unwahr ist, daß wir deshalb nicht zurückschießen werden.
Wahr ist, daß wir die Kampagne "Don't pay the Ferryman" ins Leben gerufen haben,
unwahr ist, daß wir deshalb aufrufen, bei Ihm zu klauen.
Wahr ist, daß es in der Nacht dunkel ist,
unwahr ist, daß wir daran schuld sind.
Wahr ist, daß wir bei der Erstellung dieser Rubrik betrunken waren,
unwahr ist, daß wir uns deshalb betrunken haben.
Wahr ist, daß in einem Menschen eine Menge Alkohol reinpasst,
unwahr ist, daß er lange drin bleibt.
Wahr ist, daß diese Rubrik in jeder Ausgabe erscheinen wird,
unwahr ist, daß ihr sie ernstnehmen müßt.
| Halbfinale A | Manuel Lochner mit Atlas 7D, Ostsol 4D |
gewinnt gegen | Florian Dambeck mit Rifleman 4D, Quickdraw 5A, Javlein 10F |
|---|---|---|---|
| Halbfinale B | Anton Reichl mit Grashopper 5H, Spider 5V, Javelin 10F, Javelin 10N |
gewinnt gegen | Jochen Kunze mit Awesome 8Q, Whitworth 1, Cicada 3C |
| Finale | Anton Reichl mit Grashopper 5H, Spider 5V, Javelin 10F, Javelin 10N |
gewinnt gegen | Manuel Lochner mit Atlas 7D, Ostsol 4D |
Gegen Unterschrift können von unseren Mitgliedern gerne Spiele ausgeliehen werden (fragt Reinhard oder mich).
Wir bedanken uns für die Unterstützung der Pächter des Glötznerstüberls für die Möglichkeit dort Spiele zu lagern.
Anmerkung: Die Spiele sind mit dem Verein aus dem Glötznerstüberl ins Vereinsheim Weiden-Ost umgezogen.
Land der Fantasie im Spiel erobern
TableTop-"Generäle" liefern sich wöchentlich heftige Schlachten - Spieleabende sind "in"
WEIDEN (ssm). "Ein stetiges Kommen und Gehen herrschte am alten Tor. Zwei Wachen stehen, gelangweilt auf ihre Hellebarden gelehnt, am Eingang und lassen die Hoflieferanten ungefragt passieren. Lediglich als die prächtige, wappengeschmückte Carroza eines Adligen naht, nehmen sie Haltung an ...", erzählt der Spielleiter.
Thomas Meier versucht die vier anderen Mitspieler mit seinen abenteuerlichen Schilderungen in das Land der Fantasie zu locken - der entscheidende Schritt beim Rollenspiel. Denn dort beginnt die Handlung und jeder Teilnehmer kann in eine andere Rolle schlüpfen. Mit einem Mal wird aus dem 15jährigen Stefan der Edelmann "Dom Phrenos" und aus dem 13jährigen Christoph "Saya", die Meisterin der Dämonologie. Genau diese Verwandlungsmöglichkeit reize sie alle an dem Spiel "Das Schwarze Auge", unter Insidern als "DSA" bekannt.
"Nichts für Kriegsfanatiker"
Einen Tisch weiter liefern sich Tarance und James eine spannende Schlacht der Bataillone. Je nachdem, welches Ziel sich die beiden zum Spielbeginn setzen, erfüllen sie entweder ihren Auftrag, den gefürchteten Kommandanten zu töten oder einen strategisch wichtigen Bunker zu sprengen. Den Vorwurf, in "Warhammer 40.000" ansatzweise den Krieg zu verherrlichen, weißt James Kowalske von vornherein zurück: "Für derartige Fanatiker ist das nichts. Dazu stecken viel zu viele Regeln dahinter. Gewaltambitionen könnten solche Leute auf unkompliziertere Weise stillen."
Außer daß dem 22jährigen die "Schlachtfeldsimulation" Spaß macht, gibt es noch einen anderen Grund, weshalb ihm das Game "Warhammer" so gut gefällt: Er ist vor allem begeisterter Sammler der Zinnfiguren, die auf dem Spielfeld zwischen Miniaturburgen und -wäldern den Kampf austragen. Je nach Detailtreue kosten die Soldaten zwischen fünf und 30 Mark. Und immerhin besitzt James schon über 250 Stück, die er größtenteils selbst bemalt habe.
Die TableTop-Games, wie die Spiele in Fachkreisen genannt werden, haben es dem ehemaligen Angestellten des inzwischen wieder geschlossenen Weidener Fantasy- und Science-Fiction-Shops "Timetrader GbR" angetan. Nicht zuletzt deswegen ist James Mitglied in dem Spieleclub "Merkur". Jeweils freitags ab 20 Uhr treffen sich in der Gaststätte "Glötznerstüberl" die Gesellschafts- und Brettspielbegeisterten, die dem Verein angehören. Da käme es schon manchmal vor daß die "Zocker-Runden" aufgrund der Sperrstunde in die privaten vier Wände verlegt werden müssen, erzählt Christian Volkmer. Er ist im Raum Regensburg zweiter Vorsitzender des Clubs. "Mit unserem Verein wollen wir der Entwicklung, ständig vor dem Fernseher oder dem Computer rumzulungern, entgegenwirken", erzählt er. Und diesem Grundsatz schließen sich immer mehr an. Wurde der Verein vor drei Jahren mit einer Hand voll "BattleTech" und sonstigen Spiele-Freunden gegründet, gehören "Merkur" jetzt fast 200 Mitglieder aus dem Raum Weiden und Regensburg an.
Viermal pro Jahr zur "Convention"
Viermal pro Jahr findet eine "Convention", kurz "Con" genannt, statt, zu der die "echten" Tradingcards-, Rollen- und TableTop-Anhänger anreisen. So auch vergangenen Samstag im Katholischen Pfarrheim in Rothenstadt. Wer sich ärgert, ein derartiges Treffen verpaßt zu haben, hat dieselbe Chance noch einmal am kommenden Wochenende. Informationen gibt es unter der Telefonnummer (0941)34699.
Am Morgen des 12. April 1997 machen wir uns auf, den ersten zweitägigen Con in der Geschichte des Merkur e.V. einzuläuten. Erstmals war der Veranstaltungsort das JUZ, Weiden, wo wir gleich mehrere Räume unter Beschlag nehmen konnten. Dank der Mitarbeit der Mitglieder konnte den Besuchern ein umfangreiches Programm an Rollen-, Gesellschafts-, Brettspielen und TableTops geboten werden.
Den hungrigen und durstigen Spielern wurde natürlich wie immer eine ständig besetzte Küche zur Bereitschaft gestellt, an dem alle ihren kleinen Hunger stilen konnten.
Der Frühlingscon wurde von ca. 150 Spielern und Spielerinnen besucht, wobei die Anzahl der weiblichen Spieler erschreckend gering war und ist. Obwohl die von unserem Verein angebotenen Spiele für Frauen und Männer gleichermaßen geeignet sind, hat sich unser Verein wohl doch weniger ber der Frauenwelt herumgesprochen. Also Frauen, keine Angst, wir beißen bloß und spühlen, ääh spielen gern.
Er waren wie fast jedesmal wieder Samstag zwei Verkaufsstände für jegliches Spielezubehör zu finden. Da wäre zum einem "Dragon's Cave" und zum anderem "Miracle". Bei diesen versierten Händlern, die selbst auch Spieler sind, konnte man sich mit dem nötigsten Spielzubehör für den Con die Nächte nach ihm eindecken.
Die Turniere fanden regen Zuspruch, so daß Andreas und James alle Hände voll zu tun hatten um den Spielerscharen Herr zu werden.
Die 30 Teilnehmer des Magic-Turniers bestimmten mittels Schweizer System die 5 Preisträger aus ihren Reihen, bedauerlicherweise konnte sich nur eines unserer Mitglieder platzieren, also fleißig weitertappen Jungs (und Mädels)! Den Preisträgern Thomas Niebauer (Cyclopean Tomb), Stefan Goldhacker (The Tabernacle of Pendrell Vale), Albrecht Henning (Mirage Sammelordner), Tobias Irlbeck (Maze of Ith) und Matthias Lange (Karakas) meinen herzlichen Glückwunsch.
James führte die Warhammer 40k-Turnier-Spieler ins Gefecht. Außer dem Vergnügen seine Truppen einmal wieder in Aktion zu sehen, winkten Preise in Wert von DM 200,-. Die Gewinner waren hier Stefan Schmucker, Wolfgang Schmucker und Sebastian Pläße.
Ein Blood-Bowl-Turnier wurde auch ausgetragen, bei dem Martin Legat unerwartet aber verdient noch gegen Manuel Lochner gewinnen konnte. Als Preis winkte ihm eine Star-Player-Zinnfigur. Teilgenommen haben Manuel Lochner, Martin Legat, Toni Reichl und Florian Dambeck.
Aber auch die Rollenspieler kamen voll auf ihre Kosten. Wer einmal etwas besonderes spielen wollte, dem stand die Möglichkeit offen sich bei Armin an einer Paranoia-Runde zu beteiligen und im Intriegenspiel von Geheimorganisationen und dem verdeckten Kampf selbst gegen die eigene Gruppe zu bestehen. Shadowrun, das von Thomas gemeistert wurde, ist mittlerweile zum festen Bestandteil unserer Cons geworden. Zu etwas fortgeschrittener Stunde wurde dann das RPG-Programm mit AD&D angerundet.
Siedler von Catan erfreut sich wachsender Beliebtheit und wurde auf dem Con gleich mehrfach gespielt. Wir werden dem Rechnung tragen und eine Bestellung für die Seefahrererweiterung und der Kartenspielvariante läuft bereits.
Ein Spiel, daß seinen festen Platz auf unseren Cons hat ist Starquest und somit wurde auch dieses mal eine Schlacht des "Guten" gegen das "Böse" ausgetragen.
Gleich zwei BattleTech-Gefechte (und keine Tattle-Tech-Gefechte, laut NT) liefern am Samstag, aus denen das "Nice Dice"-Team und die "Tamar Lions" als Sieger hervor gingen.
Entgegen meiner Erwartung hielt der Spielbetrieb zwar nicht die ganze Nacht an, aber zumindest bis spät in die Nacht (oder in die Früh). Mit dem BattleTech-Trading-Card-Game fand der Samstag seinen Abschluß. Nach kurzer Nachtruhe. welche im großen Saal des JUZ möglich war, wurde am Sonntag noch eifrig weitergespielt, an dem leider nicht mehr so viele Spieler zu verzeichnen waren, da viele Spieler nur an den Turnieren teilgenommen haben.
Wir erhielten auch erstmalig einen Besuch von OTV, welche sich sehr interessiert an unserer Veranstaltung zeigten und uns mit einem kleinen Beitrag in ihrer Sendung unterbrachten.
Alles in allem ein sehr gelungener und erfolgreicher Con, der zu unserer Zufriedenheit gut funktionierte und ablief. Dies wurde nur durch die Aufgabenverteilung am Con an verschiedene Mitglieder (ja, manche konnten sich durchmogeln!) möglich gemacht. Vielen Dank an alle Mitglieder und Mithelferinnen für ihren Einsatz.
Der neue Tag berichtete schon in seiner Montagsausgabe unter dem Titel "Krieg und Frieden ausgekartelt" ausführlich über unser Contest.
Angestachelt durch den erfolg fassen wur für Weiden in diesem Jahr noch 2 Termine ins Auge. Der erste, der 20. September 1997, im JUZ, steht bereits fest. Weiter haben wir vor in der Weihnachtszeit, am 28. Dezember, ein Con zu organisieren, dazu aner später genaueres.
Übrigens naoch eine Aufruf an alle Raucher!
Auf den Cons befinden sich ja auch eine Menge Nichtraucher. Also bitten wir auch Rücksicht auf diese zu nehmen. Raucher ja, aber wenn die ersten Beschwerden eintrudeln, bitte das qualmen nach draußen verlegen.
Folgende Spieler-Spielleiter-Gespräche wurden bei einem Kryomek-TableTop in Weiden gehört:
Manuel L.: "20 - Die Granate trifft aber jetzt beide Aliens!"
Sven: "Nein, die Granate trifft erst beide, wenn ich das sage. Das zweite Alien könnte ja Glück gehabt haben. - die Granate trifft beide Aliens."
Manuel L.: "Laut Regeln bin ich jetzt tot, also laß mich sterben, ich will keine Bevorzugung!"
Sven: "Nein, du stirbst erst, wenn ich es dir erlaube..."
Manuel L.: "Scheiße, das sind ja so viele!"
Sven: "Tja, der Meister will auch mal seinen Spaß haben..."
Nun folgen Zitate aus den verschiedensten Situationen aus diversen Rollenspielen:
Bergemann T./Star Wars Rollenspiel: "Ich fliege mit meinem X-Wing zwitschern zwei Sternenzerstörern" (zwischen zwei Sternenzerstörern)
Sven DSA-Abenteuer: "Eine Amazone ohne Pferd ist wie ein Krieger ohne Schwert."
Sagt eine Spielleiterin: "Die Regel ist von mir."
Wagner T. Treveller Rollenspiel: "Keine Angst Leute, mit meinem Laser halte ich sie alle im Schacht."
Jetzt noch zwei Sprüche vom letzten Merkur-Con in Regensburg:
Reinhard: "Ruinen hamma heut ganz günstig im Angebot."
Christian V. nachdem er sich maßlos über den Mißerfolg des boykottierten Con's ärgerte und keiner da war, um das Essen zu vertilgen:
"WÜRSTCHEN-CON in Regensburg,
FRESSEN Sie sich scheckig!"
Das Regelbuch ist eines der schönsten, das ich je gesehen habe (komplett in farbe, mit VIEL Abbildungen - ist schon fast ein Bildband). Es beinhaltet die kompletten Regeln, um das Spiel zu spielen, mit allen relevanten Infomationen zu allen Armeen - man braucht also nicht noch zusätzliche Bücher, die man alle komplett gelesen haben sollte, um spielen zu können. Die Regeln sin einfach und vom Schreibstil der unterhaltsam verfasst. Zu jeder einzelnen Regel gibt es dannauch noch zig Beispiele. Das Hausmagazin (Chronicles from the Warzone, in deutsch!) ist vom Design her exakt wie das Regelbuch gestaltet. Im Vergleich zu den anderen Tabletop Magazinen (z.B. White Dwarf) bietet CftW mehr Info zum Spiel (das Heft ist zwar nicht sehr dick, dafür aber vollgepackt mit Zusatzregeln). Im Moment gibt es 5 Ausgaben von den Chronicles. Es kommen ständig neue modelle auf den Markt - ja, und es gibt keine Freaks, die vor allen Anderen bereits irgendwelche englischen Regeln anschleppen, da die englischen Sachen auf dem gleichen Stand sind, wie die deutschen (zumindest fast). Sei noch zu erwähnen, daß Warzone ständig neue Anhänger findet! Es mangelt also nicht an Gegnern ...
James Kowalske
Es ist ein paar Jahre her, da startete eine Firma mit Sitz in England, deren Markenzeichen ein knorriger kleiner Zwerg, einen Eroberungsfeldzug Richtung Kontinentaleuropa.
Nach eigenen vorbereitenden Aktivitäten, auf die hier nicht genauer eingehen möchte, hat sich GW auf dem deutschen Markt etabliert, einen Schar höriger GW-Kiddies um sich geschart, für die das GW-Logo über einer Figur den Ausschlag zum Kauf derselben gibt.
Und die Jungs im guten alten England sind sicher nicht auf den Kopf gefallen. Schließlich haben sie seit ihrem offiziellen Deuschlandstart zwei- oder dreimal die Preise erhöht. Zuerst waren es die steigenden Rohstoffpreise für Zinn/Blei auf dem Weltmarkt, der GW zu diesem "unangenehmen" Schritt zwang. Schließlich wurde den Kunden dann eine weiter versteckte Erhöhung präsentiert, als man begann, die Plastikfiguren von 10 auf 8 Figuren umzustellen. Manch einer kann sich vielleicht noch erinnern, bei den Skeletten gab es sogar 12 Stück in einer Schachtel.
ABER der Kunde hat es geschluckt, ohne großes Murren. DENN NUR WO WIRKLICH GW DRAUFSTEHT, IST AUCH WIRKLICH GW DRIN!!!!!
Traurig, traurig. Doch dem noch nicht genug. Aus gesundheitlichen Gründen (mag ja recht und billig sein) stieg GW dieses Jahr zum 1. April 1997 von Zinn/Blei-Gemisch auf das sogenannte "White Metal" um. Und kaum war dies angekündigt, platzte auch schon die Bombe, das neue Metall sollte bis zu 100% teurer sein. Natürlich wollte man die 100% nicht an den Kunden weitergeben, sondern nur etwa 20-30%. Schlau, schlau, und dabei gibt es Firmen, die bereits seit Jahren mit diesem Metall arbeiten und ihre Preise nicht um 30% erhöhen mußten. Aber mit den GW-Fanatics kann man das ja tun.
Aber vielleicht ist ja doch etwas dran an dem Gerücht, daß die Figuren nun aus Silber sind HA; HA; HA!!!
Aber nein, anstatt sich von GW abzuwenden und endlich mel einen Blick auf andere gute Firmen zu werfen, hat der GW-Besessene nichts anderes zu tun, als weiterhin GW zu kaufen. Denn wie gesagt, nur wo GW draufsteht, ist auch GW drin.
Und als kleines Sahnehäubchen, schließlich sollten eigentlich nur die Zinnpreise steigen, hat man gleich auch noch die WH40h-Grundbox auf 149,- DM angeglichen.
Oh ihr Fans von GW, bedankt Euch beu Euren Zinngöttern, aber mir reichts nun endgültig!!!
Brutus Cactus,
ein ehrbarer römischer Centurio
Das erste, was einem zu Kryomek in den Sinn kommt, wenn man es sich genauer ansieht, ist: "Das ist ja von Hintergrund her wie ALIENS". Nun, mit Sicherheit hat man sich da inspirieren lassen (oder die Copyrights waren zu teuer, also hat man etwas modifiziert). Naja, jedenfalls hat das Tabletop starke Parallelen zu ALIENS (zu beachten: der 2. Teil der Triologie), sowohl von Hintergrund, als auch vom Aussehen der Figuren und Modelle.
Kryomek wurde vor einigen Jahren auf den Markt gebracht und nach einiger Zeit verschwand es von der Spielfläche. Seit letztem Jahr lebt Kryomek wieder auf und das Regelwerk ist wieder mitsamt seiner ganzen Figurenpalette erhältlich.
Zu den Regeln: Anders als bei manchen anderen Tabletops, bei denen jeder Spieler seinen kompletten Spielzug macht und dann der andere dran ist (so daß einer der Spieler dann immer bloß dumm daneben steht und nichts tut), hat man bei Kryomek versucht, beide Spieler ständig zu beschäftigen (unf gleichzeitig einen vernünftigeren Spielablauf zu gewährleisten). Die Figuren haben eigene Werte, die ihre Erfahrungen wiederspiegeln und verschiedene Waffen und Panzerungen. Details zu den Regeln etwas später. Bei Kryomek gibt es zwei Parteien: Nexus und Kryomek. Die Nexus Truppen sind Menschen. Ihre Armeen bestehen aus Marines. Cyborgs und KIs (genannt Talos Units), Colonial Marines, Swat Teams (Spezialeinheiten), Cyclos (verurteilte Schwerverbrecher (oder solche, die einfach dazu gemacht wurden) die an vorderster Front kämpfen "dürfen") und natürlich eine Bandbreite von Fahrzeugen (Panzer, Geher, Gleiter ...). Die Nexus Einheiten bakämpfen sich auch untereinander - das begründet sich auf der Tatsache, da0 es im Nexus-Imperium machthungrige Menschen und Konzerne gibt, die Truppen (Rebellen) für eigene Zwecke mißbrauchen. Und das trotz der Gefahr durch die Kryomek. Die Kryomek sind eine extrem aggressive Rasse. Die meisten Kryomek sind hochintelligent und außerordentlich gerissen, Sie benutzen Waffen und speziell gezüchtete Fahrzeuge (Lebewesen, die die Funktion von Panzern der Nexus erfüllen). Bei den Kryomek gibt es im Normalfall keine Gefangenen - fast alle Waffen beruhen auf Säure, und die läßt nicht viel von einem Betroffenen übrig. Sollten dennoch einige Gegner eine Schlacht überleben, kommen sie in Gen- und Brutkammern, wo sie zu treuen Dienern der Kryomeks "verbessert" werden oder als Nahrungsmittel enden. Die Kryomek überzeugen durch Masse. Im Normalfall treten die Kryomek nicht gegeneinander an, kann aber trotzdem vorkommen, wenn sie aus der Kommandoreichweite ihres Schwarm-Anführers geraten. Dies geht aus der Kommandostruktur der Kryomek hervor. Ganz oben steht der Hive-Master, der unter sich evtl. noch einige Unter-Hive-Master befehligt. Die Hive-Master sondern eine Art chemische Kontrollsubstanz ab, die es ihnen ermöglicht über weite Strecken ihre War-Master zu kontrollieren und somit auch die Warriors und Helions (die eigentliche Kampfmaschinerie). Dann gibt es da noch einige Zwischenarten (sogenannte Evolutionsstufen) der Kryomek. Im Laufe einer Lebensspanne eines Kryomek (mit Hilfe von Genmanipulationen anderer Kryomek oder von Opfern) kann dieser sich weiterentwickeln bis hin zu einem Zwischending aus Warrior und Hive-Master. Kryomek leben in Tübenförmigen Zylindern (Hive genannt), die weit unter die Erde reichen und sich Kilometerlang erstrecken. Nachdem sie sich auf ihrem Planeten ausgebreitet haben, brauchten sie mehr Platz, den sie sich holten, indem sie sich Raumschiffe bauten (oder ein abgestürztes Raumschiff modifizierten oder nachbauten) und sich aufmachten andere Planeten einzunehmen um ihre Rasse zu verbreiten. So kam es, daß der Krieg der Menschen gegen die Kryomek begann - und somit auch der Terror!
Das Spiel:
Natürlich kann man hier auf ein paar Zeilen nicht alle Regeln ausführen (da gibt es ja nicht umsonst ein ganzen Buch davon), aber zumindest die Grundzüge lassen sich schnell erklären. Die interessanteste Idee ist die Größe der Armeen (Punktesystemvergleich). Da Nexus Truppen mit ihren Waffen laicht das Spiel beherrschen können, bekommt der Kryomek Spieler abhängig vom Gelände mehr oder weniger Punkte als der Nexus Spieler. Ein Beispiel: Bei offenem Gelände (der Großteil aller möglichen Schüße werden auf lange Distanz abgegeben) hat der Kryomek Spieler 3mal soviele Punkte als der Nexus Spieler. Spielt man ein Szenario, denn entscheidet man natürlich selbst, welche Truppen auf's Feld geführt werden. Der Spielverlauf sieht wie folgt aus: Jeder Spieler verteilt verdeckt Motivations-Counter für alle Truppen (Schießen und Bewegen). Später kann man natürlich auch die anderen Motivationen ausführen, muß dann aber negative Modifikatoren hinnehmen. Die Motivationscounter werden jede Runde neu verteilt. Kryomek müssen nicht motiviert werden; die sind immer richtig motiviert. Der Kryomek-Spieler verteilt daher keine Motivations Counter. Statt dessen muß der Warmaster (der die Kryomek-Trppen im Feld anführt) Control Counter verteilen. Unkontrollierte Kryomeks (außer die Warmaster) sind in ihren Handlungen stark eingeschränkt (das heißt, daß der War-Master immer seine "Schäfchen" zusammenhalten sollte). Nach dem Verteilen der Counter kommt der taktische Aspekt ins Spiel. Beide Spieler würfels um die Initiative. Der Sieger darf damit beginnen, eine beliebige seiner Einheiten zu bewegen (oder aber er bewegt nicht und nennt nun eine Einheit, deren Zugmöglichkeit vobei ist). Nachdem er dies getan hat, aktiviert der Gegenspieler eine seiner Einheiten. So entscheiden die Spieler nach der jeweiligen Situation, welche Einheit momentan den taktisch größten Vorteil bringt. Außerdem muß der Nexus Spieler natürlich gut abschätzen, welche Motivation seine Truppen im kommenden Spielzug brauchen werden. Ich denke, daß man da gegen einen taktisch versierten Spieler recht schlecht dasteht. Der Nahkampf läuft nach allgemein üblichen Regeln ab (jeder haut oder schießt mal kräftig drauf, dann schaut man, wer noch steht). Da der Nahkampf erst nach der Schußphase kommt, ist es leicht möglich, daß eine Einheit die im Nahkampf übergeht niemanden mehr hat um anzugreifen. da die Einheit auf dem Weg zum Ziel aufgerieben wurde. Zwischendrin hat man die Möglichkeit verstreute und in Panik geratene Einheiten wieder zusammenzuführen oder zu beruhigen. Das Würfelsystem ist etwas gewöhungsbedürftig - ohne die Tabelle, auf der man das jeweilige Ergebnis abliest, geht's nicht. Die Tabelle ist in verschiedene Zonen eingeteilt, in denen man ablesen kann was dort passiert. Je nach den jeweiligen Modifikatoren und dem Grundwert der Figuren in Nahkampf oder Schußwechsel bestimmt man in der Tabelle eine Spalte und würfelt dann mit dem W20 um die Reihe zu ermitteln. Je höher das Ergebnis des W20, desto höher die Chance eines Treffers und in eine günstigere Zone zu kommen. Danach das gleiche mit Modifikatoren der Waffe um Schaden zu ermitteln.
Man kann nur sagen, daß die Kryomek wirklich harte Zeitgenossen sind, die nicht einfach zu töten sind. Es kommt nur allzu oft vor, daß man ein Alien zwar trifft und sich darüber freut - aber der Schuß wirkungslos an der Panzerung abprallt. Aber es hat niemand gesagt, daß die Aliens eine Papierhaut haben und sich gerne und leicht umbringen lassen. Sie sind eben eine auf Kampf selbstgezüchtete, gefährliche und gemeine Rasse. - Aber wozu gibt es denn die Riesenwummen.
Das war's eigentlich schon im Groben und Ganzen zu den Regeln (natürlich gibt's da noch eine Menge Feinheiten wie z.B. Fahrzeugregeln u.v.m.). Die Miniaturen sind toll gemacht, und es gibt viele Sachen für den Geländeaufbau (Krater, Computerkonsolen, Wände, Bodenplatten, Türen usw.). Unter Umständen ein Manko für manchen Spieler: es ist im Moment nur in Englisch erhältlich. Aber es soll Leute geben, die das Regelwerk schon übersetzt haben. Hört euch einfach um.
James Kowalske, Sven Barth
Die Schlacht bei Casa AndalusiaMüde und erschöpft erreichten die verbliebenen 8 Scharfschützen der 4ten Goblin Cazadores das Landgut Casa Andalusia. Vor einigen Tagen waren wir noch ein paar 100 Mann gewesen, doch dann hatte ein hinterhältiger französischer Angriff fast die ganze Einheit ausgelöscht.
Doch nun hieß es, nicht weiter grübeln, sondern erst einmal schlafen und den morgigen Tag auf sich zukommen lassen.
Am nächsten Morgen wurde ich nicht wie gewohnt von der Trompete des Gefreiten Pladfuz geweckt. sondern von Feldwebel Kickebein, der mich leicht rüttelte. Er habe gerade vom Posten eine ungewöhnliche Nachricht bekommen und möchte mich bitten, mit die Sache einmal genauer anzusehen.
Verzeihen Sie, ich vergaß mich vorzustellen, mein Name ist Capitano Herreira Hakenase.
Aslo, ich stand auf, um die Sache genauer in Augenschein zu nehmen und in der Tat entdeckte ich 10 Elfen Voltigeure, die sich gerade daran machten, Casa Andalusia auszuspionieren. Das mußte der Stoßtrupp sein, den man auf unsere Fährte angesetzt hatte.
Plötzlich erhielt ich auch von der Ostseite des Hofes eine Postenmeldung. Orks in grünen Uniformen streifen durch den Wald. Innerlich begann ich zu jubilieren, konnten wir doch etwas Verstärkung gut gebrauchen. Doch dieser Jubel sollte Jäh in Haß umschlagen. Dazu aber später mehr.
Gefreiter Spaltfuz und Schütze Fuzpilz traten am westlichen Mauerdurchbruch gerade ihren Dienst an, als wir von den 10 Voltigeuren, die ich ob unserer orkischen Freunde total vergessen hatte, angegriffen wurden. Ich befahl sofort alle mir verbliebenen Mann an das westliche Mauerloch. Nur die Schützen Blasbalg und Nuschl blieben an der Ostmauer, um die Orks zu empfangen und einzuweihen.
Es war der blutrünstigste Tag meines Lebens. Spaltfuz und Fuzpilz widerstanden dem geballten Nahkampf von 6 Voltigeuren nicht lange. Zwar gelang es ihnen, zwei ihrer Gegner mit in die finsteren Gefilde hinabzureißen, doch ihr Tod schwäschte uns nur noch mehr. Bevor die verhaßten Voltigeure ein weiteres Handgemenge anzetteln konnten, wurden glücklicherweise 3 dieser unglücklichen Elfen von meinen Mannen niedergestreckt. Wann kamen nur endlich die Orks, um uns zu entlasten.
Mittlerweile befanden wir uns, mich eingeschlossen, bereits wieder im Nahkampf, da nicht die Zeit geblieben war, unsere Gewehre neu zu laden. Da hörten wir plötzlich Schüsse von der Ostmauer. Das konnte doch unmöglich wahr sein.
Nach einem verlustreichen Nahkampf, der zwei weiteren, meiner tapferen Soldaten das Leben kostete, hatten wir die Elfen besiegt oder verjagt.
Verletzt schleppte ich mich zur Ostmauer, nur um mitanzusehen, wie die orkischen Brüder weitere zwei meiner Männer abschlachteten. Mir war es einen Genugtuung, daß dabei zumindest ein Ork ins Gras biß. Deserteure. Lumpenpack, der Abschaum der britischen Armee, gerade auf solche Bastarde mußten wir treffen.
Der Rest ist schnell erzählt. In einem heldenhaften Verteidigungskampf setzten Feldwebel Knickebein und in dem Feind so zu, daß ein weiterer dieser Wegelagerer ins Gras biß. Doch auch wir wurden aus Erschöpfung immer unsicherer. Feldwebel Kickebein erlag sofort einem Hieb, den ihm ein orkischer Säbel in die Seite verpaßte, ich selbst wurde von einem Streifschuß getroffen und ging zu Boden.
Die Orks mußten mich wohl für tot gehalten haben, denn als ich aufwachte war ich meiner sämtlichen Wertgegenstände beraubt und konnte diese Rüpel im Landhaus feiern hören. Ich ergriff die Chance und machte mich aus dem Staub.
Beschämend war für mich nicht nur der Verlust meines Regiments, sondern auch dieser wiederliche orkische Verrat. Mögen die Orks in der Hölle schmoren!!!!!
Capitano Herreiro Hakenase
"Tja, ich weiß nicht, wie Sie es geschafft haben, bis heute die Existenz von Blood Bowl zu leugnen. Dabei ist Blood Bowl heute, also auch früher, der wichtigste Sport in der Alten Welt. Kein Tag vergeht, an dem man nicht Zeitungsmeldungen, Werbungen und Gespräche üder diesen göttlichen Sport vernimmt. Selbst auf der Straße trifft man immer wieder Fans, die ihren Idolen nacheifern und eine Partie Blood Bowl spielen - egal, ob die danach schwer verletzten Passanten was dagegen haben oder nicht. Stop - ich schweife ab und Sie kapieren immer noch nichts!
Blood Bowl wird üblicherweise in riesigen Arenen ausgetragen, die wahren Hexenkesseln gleichen. Während sich unten auf dem Fled 22 Spieler prügeln, verläuft meist auf den Rängen eine ebenso blutige Schlägerei zwischen den verschiedenen Fangruppen. Ziel des Spiels ist es, ein Lederei in die gegnerische Endzone zu plazieren, ohne dabei getötet zu werden! Vielen Mannschaften erscheint dies meist zu komplex und konzentrieren sich deshalb aufs Knochenbrechen ihrer Gegenspieler. Was will man von Goblins und Orks schon anderes erwarten.
Wer auf eine derart verrückte Spielidee gekommen ist? Nun, die verhassten Zwerge hatten ein uraltes Buch entdeckt, welches die vergangenen Jahrhunderte überlebte. Darin wurde ein Spiel namens American Football beschrieben, welches damals äußerst beliebt gewesen sein dürfte. Die Zwerge reduzierten die Regeln auf ein Minimum, um auch von Gobos verstanden zu werden und der Rest ergab sich von selbst."Mondano Malarchuk, Dark Elf-Thrower der Elf Eleven
Dieses Statement stammt von Mondano Malarchuk. Er führte die bislang ungeschlagenen Elf Eleven, ein Dunkelelfenteam, im letzten Jahr zu neun Siegen. Mit dem Sieg des Chaoscups im vergangenen Jahr über die Little Cryers zog er sich mit seiner Mannschaft aus der Liga zurück. Über ein Comeback wird gemunkelt. Inzwischen wurde er für seine außergewöhnlichen Leistungen in die Hall of Fame aufgenommen. Eine Ehre, die nur wenigen zu Teil wird. Doch in diesem Fall ist sie mehr als berechtigt. Er führte als Starter in allen neun Spielen sein Team konsequent zum Sieg. Von den 30 Touchdowns der Elf Eleven waren fünf von ihm. Weiterhin kompletierte er sieben Pässe, fing einen gegnerischen Paß ab, verursachte eine Verletzung und wurde dreimal zum MVP ernannt.
Mein erstes Gefecht mit den Tamar Lions, welchen ich als Gefechtsbeobachtes zugeteilt war, erlebte ich während eines größeren Grenzscharmützles mit Kurita auf Laurent. Dieser Tagwar auch mein erster in diesem Posten. Kurz nachdem ich aus dem Leopard ausgeschifft hatte, teilte mir ein Boote mit, daß ich im Feld-HQ der Tamar Lions, 50 Kilometer östlich der Hauptstadt erwartet werde. Nach zwei Stunden, 50 Kilometer Umweg und Dutzenden von Fluchen auf die ja so exakte Wegbeschreibung, fand ich das Feld-HQ endlich. Kaum hatte ich das Modile-HQ betreten, da wurde ich auch schon von Ralf Baumeister dem General der Armeen begrüßt und gefragt ob ich mit meinem Mech hier wäre. Diese Frage bejahte ich. Der General meinte, er brauche jeden Mech um eine Lanze Kurita's abzufangen, welche unsere Frontlinie durchbrochen hat und auf die Stadt zumarschierte. Nach ein paar Minuten marschierte das Abfanfkommandei, welches aus dem Zeus des Generals, meiner Wolverine, einem Ostroc, einem Withworth, einem Clint, einem Wolfhound, einer Marik Wolverine und einem Steiner Greif bestand, vom HQ los. Nach zwei Stunden, in welchen wir uns durch einen dichten Wald quälten, verwandelte sich der Wald um meiner Wolverine 6K in ein Inferno aus Laserbahnen und LSR-Einschlägen. Wie durch ein Wunder wurde mein Mech nur von einem Schweren Laser am Bein getroffen. Etwa 250 Meter rechts von mir stand ein Wolverine in goldener Bemalung, weitere 300 Meter dahinter zeigte mein Garret T11b Bordcomputer auf einem Hügel zwei Catapulte, zwei Honnerkeile, einen Orion und einen Dunkelfalken stehen. Nachdem ich aus dem Wald auf die Ebene trat, sah ich wie der Wolverine unseren Wolfhound mit einer Breitseite eindeckte. Um dem Wolfhoundpiloten zu helfen feuerte ich meinen Schweren Laser ab, traf aber nicht. Da der Pilot der Kurita Wolverin durch den Wolfhound zu abgelenkt war, konnte ich mich unbemerkt bis auf 90 Meter nähern. Ich zielte kurz und löste alle meine Waffen bis auf den Leichten Laser aus. Der Laser brannte sich in den rechten Arm und Torso und 4 der 6 KSR's trafen auch ihr Ziel. Durch meinen und den des Wolfshund seinen Beschuß aus dem Gleichgewicht geratenen Kurita Wolverine, stürtzte zu Boden. Während die Kondensatoren meiner Laser wieder aufluden, öffnete ich einen Funkkanal zum Wolfhound und fragte wie es aussieht. Der Pilot meldete, daß der S-Laser ausgefallen sei und er im orangen Bereich der Wärmeskala sei. Derweilen mußten der Rest von uns einige LSR-Treffer hinnehmen, ganz beseonders der Zeus des Generals. Nach einigen gut gezielten Lasertreffern hatte ich den K-Wolverine durch einen Munitionstreffer vernichtet, über diesen Abschuß konnte ich mich nicht lange freuen, denn durch den schweren LSR-Beschuß stürtze unser Zeus. Der Zeus des Generals stürtze so, daß er ersich das Cockpit zerdrückte. Derweilen hatte mein Bordcomputer einen der Donnerkeile als neues Ziel selektiert. Ich stürtzte, aus allen Rohren feuernd auf den Donnerkeil zu. Der Wolfhund und der Greif unterstützten mich bei diesem Sturmlauf. Die Panzerung des Donnerkeils schrumpfte rapide unter unserem Beschuß. Dann durchschlug mein Schwerer Laser die Torsopanzerung und beschädigte die Reaktorabschirmung, was zu einer Munitionsexplosion führte. Der Donnerkeil verwandelte sich in eine Ninisonne als die explodierende Munition den Rest der Abschirmung zerstörte. "Brenn du Schlitzauge, brenn!" rutschte mir raus. Ich konnte mich nicht lange über meinen zweiten Abschuß freuen denn ein Dunkelfalke sprang in meinen Rücken und feuerte das volle Programm auf mich ab. Er entblößte meinen rechten Rücktorso. Ich drehte meinen Mech und gab Konter. Der S-Laser traf den Kopf, die M-Laser trafen den rechten Arm und eine der sechs KSR's traf den Torso genau bei der LSR-Zuführung. Der Dunkelfalke wurde von einer Explosion nach der anderen erschüttert. "Wieder einer weniger" dachte ich mir noch als der Funkspruck kam, daß wir uns zurückziehen sollen. Ich sah auf den Taktikschirm und mußte feststellen das nur noch ich, der Greif, der Wolfhund und der andere Wolverine übrig waren. Steiner verlor vier Maschinen und Kurita drei.
Sieg der 1. Drakons über Comstar
Am 28.12.3050 trafen Truppenteile der 1. Drakons auf eine noch nicht genauer identifizierte Comstartruppe (Sie waren weiß angemalt), welche ohne Warnung das Feuer eröffnete, was wir sofort beantworteten. Die "Crab" und der Atlas bekamen je eine ER-PPK ab. Der Crusader wurde von einem der vier ER S-L am Kopf getroffen, mit welchen der P-Hawk und die Wolverine auf ihn schossen. Mein Warhammer und der Banshee unseres Kommandanten rückten massiv gegen den Atlas wor, welcher unseren Kommander mit ER-Laserfeuer und der Gaus beschoß. Derweilen verwickelten unsere leichten Einheiten den Rest der Angreifer in ein schnelles Feuergefecht. Gleichzeitig umging mich der Hussar und feuerte seinen ER S-L auf mich, welcher mich verfehlte. Der Warrior Hubschrauber setzte zur selben Zeit seine LSR10 mir in den Rücken. Ich dachte mir noch, das jetzt etwas entscheidendes passieren müßte, als unser Kommander über Funk sagte: "Walz ma den Atlas platt". Also stürmten wir den Hügel hinter dem sich der Atlas und der Warhammer verschanzt hatten. Die Comstarmechs setzten dem Banshee weiter stark zu, während er mit max. Speed sich dem Atlas näherte. Der Atlas verlor durch kombinierten Beschuß des Banshee's, des Warhammer's, des Dervish's und der Wolverine das Gyro. Der Pilot versuchte noch verzweifelt den Atlas aufrecht zu halten, wurde aber von einer Speerschleuder-KSR aus dem Gleichgewicht gebracht und stürzte mit einer halben Drehung nach Rechts. Kaum hatte die Speerschleuder ihre KSR's verschossen, verglühte sie im Feindfeuer. Zu dieser Zeit lieferten sich unser P-Hawk und der Crusader einen brutalen Zweikampf, der P-Hawk konnte die Beinpanzerung des Crusaders komplett absprengen und den Hüftaktivator beschädigen, was den Crusi zum Sturz brachte. Kaum das der Crusi aus der Schußbahn stürzte, schoß der Ostroc alles bis auf einen ER S-L dem Drakons P-Hawk in das rechte Bein. Der Beschuß sprengte Panzerung ab und zerstörte den Hüftaktivator. Während dessen konnte ich in meinem Warhammer den Mercury ein Bein und einen Arm chirurgisch entfernen. Der Atlas hatte sich der weilen wieder erhoben, was von uns mit massiven Beschuß gewürdigt wurde. Der Wolverine von Overstlutjent Koller konnte durch einen gut gezielten Schuß das Gausgeschütz treffen und so den Atlas zerstören. Zur selben Zeit erzielte der Comstar-Warhammer zwei Treffer am Kopf des Banshee welche zum Tod unseres Kommandeurs führten. Da uns der Verlust unseres Kommandeurs anscheinend nicht demoralisiert hatte, funkte mich der Komander des ComSteinerverbandes an. Er bot uns seinen Rückzug an. Ich ging auf das Angebot ein, da schon einige unserer Mechs den kritischen Punkt überschritten hatten.
Ein Rollenspiel von Michael T. Desing
Wie der Name schin vermiten läßt, kann man in diesem Spiel die Rolle von Insekten übernehmen, nicht nur die von Ameisen, sondern von allem, was so über die Wiese kreucht und fleucht. Hauptsächlich wird jedoch darauf eingegangen, wie man zu einem Ameisencharakter kommt und ihn dann auch spielt.
Das Heft ist nicht recht dick, es hat etwas mehr als 30 Seiten, und wird im Handel zwischen 20,- und 24,- DM angeboten.
Die Struktur ist einfach und übersichtlich. Zuerst wird man etwas mit dem Hintergrund und allgemeinen Einführungen für den Bereich Rollenspiel bekanntgemacht. Danach folgt der Abschnitt, der sich mit der Charaktererschaffung beschäftigt. Auf 2 Seiten wird man mit den wichtigsten Werten und Attributen bekanntgemacht. Danach folgt eine vielseitige Abhandlung über die möglichen Spezialisierungen und damit verbundenen Fähigkeiten, die eine Ameise erwerben kann.
Nachdem man nun seine kleine Ameise erschaffen hat, wird man bevor man sich selbst etwas ausrüsten kann mit den Kampfregeln vertraut gemacht.
Schließlich ist die Wiese oder der Wald ein ständiges Schlachtfeld und die Wespen, Bienen und weiteren Artgenossen, warten nur darauf, unschuldige kleinen Ameisen aufzulöschen. Doch wenn man dieses Kapitel endlich hinter sich gelassen hat, darf man seine Ameise rambomäßig ausrüsten.
Um die ganze Sache anzuschließen wird man noch mit den Fahrzeugregeln, ja ihr habt richtig gehört, die haben auch Panzer, vertraut gemacht. Anschließend wird man noch mit seinen Freunden, Feinden und Monstern bekannt gemacht, dann kanns auch schon losgehen.
Die jetzt noch folgenden Infos sind eher für den Spielleiter bestimmt, hier wird erklärt, wie das Bewegungssystem umgerechnet wird und was ein Spielleiter an so einem Spiel alles gestalten kann.
Alles in allem ein richtig lustiges Rollenspiel, das schon beim Lesen richtig Spaß gemacht hat. Schließlich bekommt man nicht alle Tage die Chance, sich in das Leben und Treiben einer Ameise hineinzuversetzen.
Der Taxifahrer fuhr also nicht zur Adresse von Sanchez. Wo zur Hölle will er hin und was hat er vor. Ich entschied mich das Spiel mitzuspielen um dann selbst die Spielregeln zu bestimmen. Ich griff in meine Tasche und holte langsam zwei Ersatzmagazine meiner Sternenacht heraus und steckte sie mir in den Gürtel. Der Fahrer pfiff zu einem Lied vor sich hin. Die Straßen werden immer enger und die Leute immer weniger. Der Dreck häuft sich an den Seiten der Straße. Irgendwann nach 20 Minuten hielt er an und sagte mir, daß ich im Wagen sitzenbleiben solle. Ich dachte nicht im Traum daran. Ich griff in meine Tasche, drückte den Türgriff und ... die Tür ging nicht auf. Der Taxifahrer hatte die Türen automatisch verriegelt. Verdammt! Er stieg aus und ging in Richtung der Hinterhof-Bar, vor der wir nun standen. Die Tür schwang auf und es kamen ca. 10 - 12 dunkle Gestalten heraus. Alle bewaffnet. Baseballschläger, Messer, Pistolen, Uzi's. Alles, was ich im Moment nicht gebrauchen konnte. Meine Gedanken rasten. Was kann ich tun? Die Gestalten machten sich daran, den Wagen zu umstellen. Ich mußte also schnell handeln bevor sie sich postiert haben.
Ich zog blitzschnell meinen Vibrodolch, zerschnitt mit zwei gekonnten schlitzern das Wagendach und ließ eine Maxigranate nach draußen in Richtung der Leute. Fast gleichzeitig schwang ich mich nach draußen hinter das Taxi und hielt die Rorynex in meinen Händen. Der Schweiß rann mir von meiner Stirn herab. Trotz der Kälte mußte ich schwitzen. Dann hörte ich die Detonation. Leute schrien, Scheiben zerbarsten, das Taxi wurde durchgeschüttelt, ein abgerissener Arm flog neben mich und Staub wurde aufgewirbelt. Ich wirbelte herum, nutzte das Taxi als Deckung und stützte mich zum zielen auf das Heck. Ein, zwei, drei gezeilte Feuerstöße streckten noch drei sich schon am Boden befindende Gegner nieder. Jetzt lagen sieben am Boden und rührten sich nicht mehr. Der Rest war entweder verletzt oder hat sich rechtzeitig in Deckung bringen können. Ich schrie so laut ich konnte: "Ich will nur zu Sanchez und mit ihm ein Geschäft abwickeln. Sagt ihm, daß ich ihn sprechen möchte. Sonst will ich nichts!" "Sonst willst du nichts?" Die Tür ging auf und ein Mann, ca. 35 Jahre, leichter Bierbauch und dunkle Haare kam heraus. Er hatte ein mexikanisches Aussehen und zerschlissene Kleidung an. In leichtem Akzent spricht er zu mir: "Du kommst hierher, tötest meine Leute, jagst das halbe Viertel in die Luft und sonst willst du nichts." - "Du gefällst mir. Komm erst mal hinein". Er deutete seinen Leuten die Waffen wegzustecken, welche dies auch widerwillig taten.
Ich ließ mein Gewehr im Anschlag und ging Richtung Kneipe. Sanchezs Männer ließen mich passieren und machten sich daran, die Leichen auf die Seite zu schaffen. Sanchez sagte zu mir: "Die brauchst du im Moment nicht." Er wollte mir die Waffe abnehmen lassen aber ich funkelte den Mann, der sie mir wegnehmen wollte böse an und gab ihm somit zu verstehen, daß ich mich von meinen Waffen nicht trennen wollte. Er hob halb beide Hände in die Luft und ging wieder ein paar Schritte zurück.
Drinnen was es gemütlich warm. Die Leute starrten mich an auf dem Weg zu Sanchez. Nachdem ich mich mit ihm an einen Tisch gesetzt hatte zündete ich mir eine Zigarette an. Ich ließ die Ruhe etwas auf alle Anwesenden wirken. Sanchez kam ins Gespräch: "Also, was für ein Geschäft hast du für mich?" Ich blies ihm den Rauch entgegen und bestllte mir erstmal etwas zu trinken. Die Leute in der Kneipe starrten mich weiterhin mißtrauisch an. "Du sagst mir, wo das Mädchen hingebracht worden ist, daß von den zwei schwarzanzügigen Männern in dein Taxi geschleppt wurde und ich lasse dich am Leben." In dem Moment sah er meine Sternennacht auf sich gerichtet. "Ok, Ok. Sie wurde ...". Die nächste Viertelstunde erfuhr ich alles, was ich wissen wollte.
Er redete wie ein Buch. Jetzt mußte ich mir nur noch etwas einfallen lassen, um hier wieder herauszukommen, ohne dabei Kugeln einzufangen. Ich drückte meine Zigarette aus und sah ihn an: "Also, eine Hand wäscht die andere. Ich habe erfahren, was ich wissen wollte - ich laß dich am Leben und du sagst mir, was ich sonst für dich tun kann." Ein lächeln zog über sein Gesicht. Dabei schüttelte er den Kopf und nahm einen Schluck von seinem Glas, wobei er mir unentwegt in die Augen schaute. Er neigte sich zu mir und sagte ganz leise. "Töte den Entführer. Er erpreßt mich schon seit einem Jahr mit Schuldbriefen vom mir, die ich noch nicht bezahlen konnte. Bringe mir meine Schuldbriefe." - Ich entschloß mich ihm zu helfen. Es lag ja sowieso am Weg.
Nachdem ich die Kneipe verlassen hatte, machte ich mich auf den Weg zur nächsten U-Bahn-Station. Ich löste eine Karte und stieg in ein Abteil ein. Es waren keine Leute um diese Zeit unterwegs. Ich setzte mich auch eine Bank, setzte meine tasche ab, lehnte mich zurück und schloß die Augen. Die Gedanken schweiften an einen kühlen Drink und einen leichten Snack, den ich in aller Ruhe genießen konnte. Ich muß wohl kurz weggetreten sein, denn es setzte sich jemand neben mich. Ich habe ihn nicht kommen hören. Ich machte die Augen auf. Links und rechts von mir saßen zwei Punks und am anderen Ende des Ableits lungerten noch zwei von ihnen herum. Ich blieb gelassen. Solche Typen stellten keine Gefahr für mich dar. Der linke machte mich an. Beide grinsten umd malten sich schon aus, wie ich wohl ohne Kleidung aussehen würde. Ich lächelte den linken an. Mein Kopf kam immer näher an den seinen. Ich sah seinen Mund, wie er sich langsam öffnete und seine Zunge herauskam. Dann drückte ich ab. Und nochmal. Der links Punk wurde durchgeschüttelt und von der Bank geschleudert. Blut spritzte auf die Bank und er versaute den ganzen Boden damit. Die Sternennacht in meiner Hand aus meinem Achselholster hatte zwei Löcher in meine Jacke geschossen, als ich sie zog und abgedrückt hatte. Den rechten Punk, der nun ganz ungläubig schaute, schlug ich mit meinem Ellbogen des anderen Arms die Nase ein. Blut spritzte hervor und er ging sich die Nase haltend zu Boden. Er schrie und fluchte schreiend. Jetzt kam Bewegung in die anderen zwei vom Abteil hinten. Ich sprand über den Nasenbluter hinweg während ich zwei Schüße in seinen Torso hielt. Als ich aufkam konnte ich mich gerade noch abrollen und hörte den Schußeinschlag einer Pistole neben mir. Ich ließ drei Schüße hintereinander in den Schützen, der wie von unsichtbarer Hand nach hinten geschleudert wurde. Da traf mich in meine linke Brustseite ein Geschoß. Ich flog nach hinten und blieb liegen.
Ich hatte Glück, daß ich meine Weste anhatte. Der schuß richtete nur minimalen Schaden bei mir an, aber ich spürte Blut hinunterlaufen. Ich ließ den letzten Schützen auf mich zukommen. Er zitterte und atmete schnell. Blitzschnell stieß ich mein Bein in seine Weichteile, so daß er ohne einen Ton in die Knie ging, verher aber noch einen Schuß abfeuerte und eine Scheibe dabei zerschoß, welche in tausende von kleinen Scherben zerbarst.
Das Licht der Neonröhren in den Tunneln warf ein gespenstisches Blitzen in die Waggons. Er sah mich an. Die Pistole neben sich. Ich richtete meine Pistole langsam auf ihn während ich aufstand und mich vor ihm postierte. Seine Augen sahen mich an, als ob er sich für das geschehene Entschuldigen wollte. Ich drückte ab und die Kugel zerfetzte sein Schädeldecke, - Entschuldigung nicht akzeptiert! Ich hasse solche verdammten Pisser die einen Anmachen und nicht wissen wann Schluß ist.
Neonröhren flackerten im Abteil. Meine linke Seite schmerzte etwas und das Geräusch der fahrenden Bahn wälzte monoton vor sich hin. Ich stieg an der nächsten Haltestelle aus.
Ja, so fing alles an - und das nur für läppische 800 C-Bills. Jetzt stand ich in der Toilette und schaute in den Spiegel. Na gut, was soll's. Man muß ja froh sein überhaupt eine Arbeit zu bekommen. Besser als die Drecksarbeit für den Kurita-Abschaum zu erledigen. Ich trockne mir die Hände ab, packe mein Zeug zusammen und mache mich auf den Weg ins Hotel - um endlich schlafen zu gehen.
Ein Tag im Leben einer Kopfgeldjägerin.
Sven Barth
Wahres Heldentum zeigt sich nicht im Gewinnen einer Schlacht, sondern im Ertragen einer Niederlage!
Schwertmeister-Kavalier Saratin
Ein wahrer Leckerbissen wurde im März dieses Jahres für unsere Earthdawn-Freunde veröffentlicht. Das Quellenbuch ARCANE MYSTERIES OF BARSAIVE gleicht einem grellen Funkenregen, so daß selbst dem verhärmtesten Krieger Tränen in die Augen steigen. Wir Spieler sprechen von dieser magischen Schatztruhe einfach nur noch von Marlboro, was in diesem Falle soviel wie eine fast unlautere Verbesserung der Earthdawn-Recken bedeutet, die nun, mit gottgleicher Genialität gesegnet, dem Gegner um so mehr das Fürchten lernen. Doch wehe, der Gegner ist selbst über ARCANE MYSTERIAS informiert.
Diese Werk ist die nahtlose Fortsetzung von MAGIC - A MANUAL OF MYSTIC SECRETS, allerdings aber davon unabhängig. Mehr als 200 neue Sprüche für die vier magischen Disziplinen finden sich in diesem Quellenbuch. Diese riechen vom einfachen Kreis-1-Zauber, bis zu den mächtigen 15er-Sprüchen, die alles bisherige in den Schatten stellen. Als Beispiel sei nur der Magier-Spruch "City in a Bottle" genannt, mit dem der Sprpcheklopfer eine ganze Stadt samt Bewohner in eine Flasche bannen kann, ober ein Geisterbeschwörer, der mit einem Ritual im Umkreis von 10 Meilen alle Leichen erwecken und befehligen kann.
Doch auch an die schwertschwingende Zunft wurde gedacht. Die im Grundregelwerk und Kompendium erwähnten Disziplinen haben Zugriff auf über 70 neue Talentknacks, die sich ganz schön gewaschen haben. Dadurch ist es möglich, bestimmte Talente auf eine Art und Weise einzusetzen.
Die Möglichkeiten und Auswirkungen dieser Talentknacks sind enorm und sind daher für jeden Spieler äußerst interessant.
Zu guter letzt werden in ARCANE MYSTERIES über 60 neue magische Gegenstände beschrieben. Diese reichen von alltäglichen Nutzgegenständen wie magischen Schlafsäcken oder schwebenden Stühlen, bis hin zu einzigartigen Fadenwaffen. Einen Teil davon kann man für eine entsprechende Anzahl an Silbermünzen im Laden kaufen, andere sind unverkäuflich, d.h. sie müssen irgendwo gefunden werden. Weiterhin gibt es neue Blutamulette und sogar Bluttatoos, sowie vier außergewöhnliche Grimoires.
Letztendlich findet sich in diesem Buch für jeden etwas, und wenn's nur die magische Socke vom Troll-Luftpiraten Granak ist. Also Leute, testet dieses Teil an und Euch wird das Wasser im Munde zusammenlaufen. In diesem Sinne.
Setzt Euch und laßt mich berichten von unseren letzten Abenteuern.
Diese Geschichten geben Euch Farbe und Hoffnung im harten Alltag!
Schwermeister-Kavalier Saratin
aus der Abenteurergruppe der Unglaublichen Niosaras
Wer sich durch die Welt von Barsaive bewegt, ist vielen Gefahren ausgesetzt. Aus diesem Grunde schließen sich die Helden, wie bei den meisten anderen Rollenspielen auch, zu Gruppen zusammen. Dadurch steigen die Überlebenschancen bei gefährlichen Situationen enorm, denn nur durch Kombination und den Zusammenhalt einer Abenteurergruppe ist der Erfolg vorprogrammiert. Ein Magier, der gerade einen Spruch vorbereitet, waäre im Kampf alleine wohl ziemlich verletzlich.
Trifft man sich regelmäßig mit der selben Spielergruppe, besteht die Möglichkeit, eine "offizielle" Abenteurergruppe zu gründen. Die Vorteile dazu stehen im Begleitbuch zum Spielleiterschirm ab Seite 49, bzw. im Kompendium ab Seite 48.
Um eine Gruppe zu gründen, benötigt man neben zuverlässigen Mitspielern einen Gruppennamen und ein Gruppensymbol, mit dem sich die Helden identifizieren können. Nun haben die Mitglieder unter anderem die Möglichkeit, Gruppen-Fadenmagie zu wirken.
Ein weitaus größerer Vorteil ist es, ein Gruppentagebuch zu führen. Dazu erklärt sich abwechselnd ein Spieler bereit, das aktuelle Abenteuer niederzuschreiben. Dies hat zum einen den Vorteil, daß man nach einer gewissen Zeit die alten Geschichten wieder aufleben lassen kann, indem man die "verstauben" Manuskripte wieder an Tageslicht holt, zum anderen winkt der Gruppe für Ihr schriftstellerisches Geschick eine Belohnung in Form von Silberstücken und Legendenpunkten. Wie man in den Genuß dieser Belohnung kommt, funktioniert folgendermaßen.
Die große Biblothek von Throal hat das Ziel, die Geschichte von Barsaive zu bewahren. Da die Helden von Barsaive ebenfalls ein Teil der Geschichte sind, ist die Bibliothek daran interessiert, die Erzählungen der Abenteurer zu sammeln. Aus diesem Grunde lädt das Königreich Throal einmal im Jahr alle Abenteurergruppen dazu ein, ihre Berichte und Erfahrungen den throalischen Historikern mitzuteilen.
Bezahlung für die Aufzeichnung: 10% der Gesamtlegendenpunkte der kompletten Gruppe in Silberstücke. Eine Gruppe mit 200.000 Legendenpunkten würde also 20.000 Silberstücke erhalten.
Legendenpunkte für die Aufzeichnung: Die Hälfte der Silberstücke, die jedes Gruppenmitglied erhält, wird zu den Aktuellen, und dem Gesamtstand alles Legendenpunkte des Charakters addiert. Bekommt also eine 5-köpfige Abenteurergruppe 20.000 Silberstücke. würde jedes Gruppenmitglied 4.000 Silberstücke bekommen, was zusätzlich 2.000 Legendenpunkte pro Mann und Nase einbringt.
Das Führen eines Gruppentagebuches ist also sehr von Vorteil und macht mo allem Spaß. Mein Rat an Eucht ist, ebenfalls eine Abenteurergruppe zu gründen und Buch zu führen.
Zu guter Letzt ein Beispiel für ein Gruppentagebuch aus dem unendlichen Repertiore der Unglaublichen Niosaras, niedergeschrieben vom Schwertmeister-Kavalier Saratin.
Als wir dann endlich abreisen konnten, führte unser Weg den Flamewalk River entlang nach Ironcrook. Dank der Karte, die uns Aberdeen überlassen hatte, fanden wir schnell unseren Weg, so daß wir bereits dort, in Lorns Kneipe unseren Zwerg getroffen haben. Scheinbar hatte sich Asgor in das Bier und den Eintopf verliebt. Da Elandra sich beim Maschieren Blasen zugezogen hatte, erstand ich bei Wischmor, dem Sattler das passende Schuhwerk. Wyrdmilda Hankrosch, eine Kräuterfrau, überließ uns für entsprechendes Entgeld ein Mittel gegen die Blasen. Unnötig zu erwähnen, daß meine Fürsorge weder mit einem Dank, noch mit einem Lächelm von Elandra quittiert wurde.
Unsere weitere Reise führte uns unmittelbar an Stormhead vorbei, einen seltsamen Berg, aus dem der Greenheart River entspringt. Von der Spitze des Stormheads steigen regelmäßig säurehaltige Pilzwolken empor, die scheinbar von den elementaren Luftvorkommen gebildet werden. Selbst Dämonen sollen dort, sogar noch nach der Plage gesichtet worden sein. Da es bereits Dunkel wurde, entschlossen wir uns trotzdem, hier zu übernachten.
In der Nacht wurden wir auch prompt von sechs Beißern angegriffen. Während wir alle noch unsere Waffen zogen, hatte Asgor bereits den ersten Beißer mit einem blitzschnellen Schlag vernichtet. Mit einer Kombination von Schwertschlägen konnte ich meinen direkten Gegner abwehren und zurückdrängen, um danach sofort zu Elandra zu eilen, um diese zu beschützen. Dabei riß mich ein weiterer Beißer von hinten mit einem gewaltigen Sprung um und biß sich in mir fest. Der leichtfüßige Firkus wicht derweil desöfteren den gewaltigen Kiefer seines Gegenübers aus und gibt ihm mit einem überraschenden Schlag den Rest. Wilondryll und Niaoron griffen dort ein, wo gerade Not am Mann war, während ich mit einem schnellen Doppelschlag meinen Dämonen ausschaltete. Morphis, der gerade noch einmal unter einen tödlichen Angriff wegtauchen konnte, errichtete mit seinem Erbrochenen einen Bannkreis um die Gegner, die dadurch endgültig zerstört wurden. Die restliche Nacht blieb ohne Zwischenfälle. Schlafen konnte jedoch keiner mehr.
Am nächsten Tag marschierten wir weiter, machten einen weiten Bogen um Jarcucz und gelangten zu dem Tal Hilding Grist Crest, das einen schrecklichen Anblick bot. Über tausend Orks und unzählbare Tundrabestien lagen abgemetzelt über das Tal verstreut. Asgor erinnerte sich an eine alte Sage. Demnach liegen diese Orks bereits seit über 50 Jahre an diesem Ort, obwohl es scheint, als wäre die Schlacht erst gestern gewesen. Damals hatten zwei Divisionen der Theranischen Armee von Jarcucz diesen Nomadenstamm zerschmettert. Alle Bemühungen, die Leichen zu beseitigen schlugen fehl. Selbst die theranischen Elementaristen sind ratlos.
Wir zogen weiter und erreichten das kleine Dorf Lousane, das nur aus drei Bauernhöfen und etwa 20 Einwohnern besteht. Nachdem Wilondryll das ganze Dorf zu einem Festmal eingeladen hatte (welches er mit seinen magischen Kräften erschaffen hatte), war die anfängliche Reserviertheit der Dorfbewohner wie weggeblasen. Während des folgenden Festes wurde Asgor das Ziel des Begierde von Emilia, einer etwas dümmlichen Zwergenfrau. Jedoch verfügte diese über gewisse Fertigkeiten, um selbst das Herz unseres prüden und störrischen Zwerges zu erweichen. Als wir nächsten tag abreisen wollten, wollte der nun zum Mann gewordene Asgor bei seiner Angebeteten bleiben. Alle Überredungsversuche schlugen fehl und deshalb unterzog ich Emilia widerwillig einem Test. Kaum hatte ich ihr ein paar schöne Augen gemacht, hatte sie von Asgor die Nase voll und ließ ihn das sogleich wissen. Dieser war allerdings gerade im Begriff, meine Nase zu brechen, was mit einem Sturz in einen Kuhfladen seinerseits endete. Danach hatte auch er im wahrsten Sinne des Wortes die Nase voll und reiste mit uns beleidigt ab. Nach einer Woche wird er über seinen Schmerz hinweg sein, sofern mich meine Erfahrung als Kavalier nicht trügt.
Wir zogen weiter in Richtung Berge zu dem Ort, den uns Aberdeen und auch tags zuvor der Dorfälteste erklärt hatte. Das Menschenmädchen Elandra blieb bei uns, obwohl ich ihr von den Gefahren und der Tortour dieser Bergwanderung gewarnt hatte. Die Delaries Berge sind für ihre Gefährlichkeit berüchtigt. Zudem hatten wir vor, den unaufgeklärten Verschwinden einiger Hirten auf den Grund zu gehen.
Nach einem Tagesmarsch suchten wir Unterschlupf in einer Höhle. Asgor und ich wollten sie zuvor erforschen und wurden sogleich von zwei riesigen Höhlenkrabben angegriffen. In diesem Kampf hätte ich durch die Schere einer Krabbe beinahe meinen rechten Unterarm verloren. Dank meiner magischen Armschiene blieb es bei einer tiefen, klaffenden Wunde, die inzwischen vernarbt ist. Mit vereinten Kräften und Morphis Kühnheit konnten wir die Krabben besiegen.
Am nächsten Morgen endete unser Bergsteig an einer langen, morschen Hängebrücke. Morphis stürtzte bei der Überquerung in ihrer Mitte, konnte sich aber im letzten Moment noch halten, drohte aber abzustürzen. Zum ersten Mal in seinem Leben bekam es der Geisterbeschwörer mit der Angst zu tun und schlitterte somit in eine Talentkrise. Obwohl ihn Asgor zu retten versuchte, stürtzte Morphis 100 Meter in die Tiefe in einen Fluß. Bei dem gewaltigen Aufschlag auf die Wasseroberfläche verlor Morphis das Bewustsein und er drohte zu ertrinken. Winlondryll zauberte mir stählerne Flügel auf meinen Rücken, so daß ich in die Schlucht gefahrlos nach unten gleiten und Morphis retten konnte.
Geschockt setzten wir unsere Reise auf der anderen Seite der Schlucht fort, als uns mit unglaublicher Geschwindigkeit sieben, in schwarze Roben gehüllte Gestalten entgegenpreschten. Wir stellten uns dem Kampf. Er war eine harte Schlacht - jedoch nicht hart genug, um dabei nicht einen Apfel essen zu können, da ich eben nun mal Hunger hatte. Und schließlich ist der Hungertod weitaus schrecklicher als der Tod in einem ehrenhaften Schwertduell.
Nach der Schlacht gegen die Invaes, wie sie übrigens genannt werden, zogen wir uns die schwarzen Roben über und begaben uns auf die Suche nach dem Tempel, den wir einige Stunden später entdeckten. Die Wände dieses Bauwerks erinnerten uns an einen Termietenhaufen. Ohne Aufsehen zu erregen konnten wir Tempel betreten und fanden ihn bis auf zwei schlafende Invaes verlassen vor. In einem größeren Raum konnten wir durch absolute Dunkelheit jedoch einen Mechanismus aktivieren, der uns Zugang zu einem Opferraum gewährte, in dem gerade eine Messe abgehalten wurde. Ohne viel Zeit zu verlieren und mit einer gewaltigen Wut im Bauch streifte ich meine Verkleidung ab und wollte diesen Frevel beenden. Mit wilden Flüchen und Beschimpfungen bedachte ich den Hoheprister, der sich davon jedoch nicht beeindrucken ließ. Also versuchte ich ihn mit meinem Schwert zu bekehren und erschlug auf meinem Weg zu ihm eine riesige Gottesanbeterin. Danach konnte ich ihn verletzen, wurde aber durch seine Zauber und von Hieben in meinen Rücken zu Boden gestreckt. Ohne Karma und Erholungsproben kämpfte ich weiter, bis es schwarz um mich wurde.
Als ich Stunden später wieder erwachte, lag mein Kopf im Schoß von Elandra, die sich sorgte und vorsichtig über mein Gesicht streichelte. Wir hatten gesiegt und ich bin gerade nochmal mit dem Leben davongekommen. Bei einer Niederlage wären wir zu Invaes verwandelt worden, genauso, wie es den nun befreiten Gefangenen bestimmt war.
Damit endet diese Eposode aus dem alltäglichen Leben eines Helden.
Wir prägen die Erinnerungen und die Erinnerungen prägen uns.
Saratin alias
Anton Reichl
Kanonenfutter-Adept
Der Kanonenfutter-Adepten sich spezielle Adepten, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, in jeder Auseinandersetzung stets besondere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Kanonenfutter-Adepten sind gerne gesehene Mitglieder in Abenteurergruppen, denn sie stellen für den Rest der Gruppe eine echte Erleichterung dar.
Wichtige Attribute: eigentlich alle
Beschränkungen der Rasse: Obsidianer
Karmaritual: Das Karmaritual des Kanonenfutter-Adept findet an einem belebten Ort statt, meist eine Taverne, die hauptsächlich von Orks oder Trollen besucht wird. Der Adept legt sämtliche Waffen in eine Ecke, und setzt sich in genügend großer Entfernung seiner Waffen an einen Tisch. Jetzt beginnt er mit einer kleinen meditativen Übung. Der Adept schließt die Augen und konzentriert sich darauf, die Aufmerksamkeit der übrigen Gäste auf sich zu ziehen. Ist dieser Zustand nach 15 Minuten nicht von selbst eingetreten, so hilft der Adept nach, indem er in eine Trace verfällt. In dieser Trance brabbelt er zusammenhangloses Zeug, daß jedoch von den meisten Gästen als schwere Beleidigung gegenüber ihres Körperduftes, ihrer Mundhygiene oder auch Familienabstammung mißverstanden wird. Spätestens wenn der Adept vom ersten Bierkrug getroffen wird, ist das Karmaritual beendet, und der Adept kann frohen Mutes seines Weges ziehen (oder auch nicht).
Erster Kreis
Zauber Anziehen, Hieb Erwischen (D), Fettnäpfchen, Wankelmütigkeit, Boomerang, Geschoß Anziehen (D)
Zweiter Kreis
Empfindlichkeit
Dritter Kreis
Nasse Sprache, Geschoß Absorbieren
Vierter Kreis
Disziplinfähigkeit: Immunität gegen gewöhnlichen Tod (Spielleiterenscheidung), Fallen Auslösen, Fadenweben (Kanonenweben) (D), Sichtbare Markierung
Fünfter Kreis
Körperliche Widerstandskraft: wird um 1 gesenkt. Magnet Entwaffnen (Selbst)
Sechster Kreis
Magische Widerstandskraft: wird um 1 gesenkt. Soziale Widerstandskraft: wird um 1 gesenkt. Fluch Aufnehmen (D), Letzte Rettung
Siebter Kreis
Karma: Der Kanonenfutter-Adept darf einen Karmapunkt auf jede Angriffsprobe des Gegners verwenden, die gegen ihn gerichtet ist. Schwachstelle Zeigen, Mob Auslösen (D)
Achter Kreis
Erholungsprobe: 1 Erholungsprobe weniger pro Tag. Schadenskonzentration, Tiere Anlocken
Neunter Kreis
Karma: Das Karmamaximum wird um 10 Punkte verringert. Totstellen, Aussichtsloser Kampf (D), Tierische Härte
Zehnter Kreis
Verwundungsschwelle: Für zwei Punkte permanenten Schaden darf der Kanonenfutter-Adept seine Verwundungsschwelle um einen Punkt senken. Mehrfacher Hieb, Wundenübertragen (Selbst) (D)
Eine kleine Warnung am Rande: Liebe Kinder, bitte macht micht alles nach, was im Internet steht!
Quelle: Homepage Fantasy Productions
Aber zurück um Anfang. Konrad, bis zum Treffen mit der jungen Elyssa noch ohne Namen, ist der Prügelknabe des Gastwirts eines kleinen Dorfes am Rande des Schattenwaldes. Jeden Morgen geht es in den Wald, um Brennholz für seinen Herrn zu sammeln. Bis zu dem Tage, an dem er Zeuge des Überfalls einer Tiermenschen auf die junge Elyssa von Kastring wird. Er errettet des Mädchen und von nun an beginnen zarte Bande von Freundschaft die beiden zu verbinden. Eines Tages wird Konrad auch seiner phantastischen Fähigkeiten gewahr. Er kann Unheil vorhersehen.
Damit und mit dem Auftauchen eines bronzenen Ritters nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Elyssa wird sterben, und das Dorf, in dem er bis jetzt wohnte, von widerlichen Tiermenschen dem Erdboden gleichgemacht. Auf seiner Flucht wird er beinahme als Wilddieb seiner gerechten Strafe zugeführt, doch der Söldner Wolf rettet ihn vor dem Schicksal und bietet ihm an, sein Knappe zu werden.
Die beiden ziehen gen Kislev und nehmen dort einen Auftrag an. Für ca. 5 Jahre bewachen sie mit einer Söldnertruppe ein Bergwerk und schlagen die Angriffe raubender Horden zurück. Eines Tages trifft eine mit Wolf befreundete Zwergin ein, sie bringt eine alte Geschichte um einem Zwergentempel der voller Schätze sein soll wieder ins Rollen. Die drei brechen auf und machen sich auf den Weg. Einen gefahrvollen Weg. Und sie finden den Tempel.
Doch am Ende dieser Reise steht für Konrad ein neuer Weg fest. Auf den Tag genau 5 Jahre ist es her, daß er Elyssa und sein Dorf verlassen mußte, und auch genau 5 Jahre ist es her, daß er den bronzenen Ritter gesehen hat. Nun ist er wieder da. Und Konrad weiß, er muß seinem Schicksal folgen ......
Hier endet der erste Band von David Ferrings Triologie KONRAD.
Erhältlich bei Heyne, Best.-Nr. 06/5572, DM 12,90
Redaktion: Anton Reichl, Freyung 9, 92536 Pfreimd, Tel.: 09606/333.
Sven Barth, Ermersrichter Straße 9, 92637 Weiden, Tel.: 0961/6340534
Grafiken und Zeichnungen mit Copyright: Lukas Arts: Star Wars, FASA: BattleTech, Earthdawn, FanPro, Fantasy Forge: Kryomek
Satz und Layout: Sven Barth
Lektorat: Reinhard Hankofer, Sven Barth
Merkur Logos: Sven Barth
Fotos: Diverse Mitglieder
Titelbild: Star Wars Sketch
Druck: Druckerei Hutzler Grafenwöhr
Erscheinungsweise: Alle 2 Monate
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Der Kult geht weiter! In den USA flimmert derzeit die neue 4. Staffel über den Bildschirm. Die neuen Folgen haben es wieder in dich, SF-Fans unter Euch werden begeistert sein. Der Sendetermin in Deutschland steht aber noch nicht fest. Frisch aus dem Internet die Kurzbeschreibung der bereits ausgestrahlten Folgen:
4.01: Die Stunde des Wolfes (The Hour of the Wolf)
4.02: Was in aller Welt geschah mit Mr. Garibaldi? (Whatever Happened to Mr. Garibaldi?)
4.03: Die Aufforderung (The Summoning)
4.04: Der Gottwerdung entgegenfallen (Falling Toward Apotheosis)
4.05: Die lange Nacht (The Long Night)
4.06: Ins Feuer (Into the Fire)
4.07: Das Erscheinen der Götter (Epiphanies)
4.08: Die Illusion von Wahrheit (The Illusion of Truth)
4.09: Sühne (Atonement)
4.10: Rennen zum Mars (Racing Mars)
4.11: Kommunikationskanäle (Lines of Communication)
4.12: Interessenkonflikte (Conflicts of Interests)
4.13: Gerüchte, Abmachungen und Lügen (Rumors, Bargains and Lies)
4.14: Momente des Übergangs (Moments of Transition)
4.15: Keine Kapitulation, kein Rückzug (No Surrender, No Retreat)
4.16: Die Übung lebenswichtiger Kräfte (The Exercide of Vital Power)
4.17: Das Angesicht des Feindes (The Face of the Enemy)
4.18: Kreuzungen in Echtzeit (Intersections in Real Time)
4.19: Zwischen der Dunkelheit und dem Licht (Between the Darkness and the Light)
Die endgültigen deutschen Titel liegen noch nicht vor, so daß Änderungen vorbehalten bleiben.
Alle, die die alten Folgen noch nicht gesehen haben, werden sich freuen, daß es Gerüchte gibt, nach denen PRO7 plant, diese im Nachmittagsprogramm zu wiederholen und danach werden wir dann wohl die 4. Staffel zu sehen bekommen.
Stephan Babatz (aus dem Internet gefischt)
Krieg der Sterne - wer kennt diese Science Fiction Opera nicht. Vor 20 Jahren lief dieser Film zum erstenmal im Kino und hat heute immer noch nicht den faszinierenden Reiz verloren. Zu keinem anderen Film wurden so viele Merchandising, Bücher, Spiele, Figuren, Software uvm. hergestellt und verkauft. Wenn man bedenkt, daß dieser Film 1977/78 herauskam, ist er vollgespickt mit High-Tech-Special-Effects, wie sie damals für einen anderen Film noch nicht verwendet wurden. Ja, sogar für heutige Maßstäbe sind diese Effekte noch sehr gut gelungen. Vergleicht man hingegen Kampfstern Galaktika, der ungefähr im gleichen Zeitraum fertiggestellt wurde wie Star Wars, so wirkt dieser Film wie ein Abfallprodukt Hollywood's. Nein, nein, so schlecht war Galaktika gar nicht und ich muß zugeben, daß mich dieser Film auch gefesselt hat, aber wie gesagt, im Vergleich zu Star Wars ...
Nachdem die drei Star Wars-Teile über die Leinwand gelaufen sind, kamen sie unter anderem auf Video heraus. Vor etwa eineinhalb Jahren entschloß man sich diese drei Teile Digital zu überarbeiten und für ein besseres Ton und Bildsignal zu sorgen. Dann wurde die Trilogy nochmals aufwendig bearbeitet und mit Computer neue Szenen eingefügt. Das Ergebnis war ab März 1997 in den Kinos zu sehen. Für Star Wars-Fans und solche, die es werden wollen, war dieser Film ein MUSS! Und ich muß sagen, daß die neuen Szenen sich gelohnt haben sie zu bewundern. Nur die Soundqualität des Filmmaterials war nicht immer einwandfrei. Manchmal kam es vor, daß der Dolby-Surround in einfaches Stereo verfiel, oder daß manchmal die Musik die Hintergrundgeräusche übertönte (Angabe laut verschiedenster Kinobesitzer). Aber ein Highlight ist die Trilogy trotzdem und zählt zu den ungeschlagenen Science Fiction-Favouriten (natürlich mit Ausnahme von ALIENS). Auf jeden Fall hat die neu überarbeitete Version uns die Zeit verkürzt bis die nächste Star Wars Trilogy aufgeführt wird. Diese wird vor den vorangegangenen Teilen spielen, nämlich zur Zeit der Klon-Kriege. Dort wird uns erzählt, wie aus Anakin Skywalker Vader wurde und wie das Imperium geschaffen wurde. Übrigens gibt es ja noch zwei weitere Filme im Star Wars Universum! Ja richtig - diese beiden Teile spielen auf Endor und handeln von den Ewoks und ihren Abenteuern. Teil 1 ist unter dem Titel "Ewoks - Karawane der Tapferen" und Teil 2 unter "Kampf um Endor" erschienen. Zugegeben die zwei Filme sind mehr etwas für Kinder, aber als Fan von Star Wars darf man sie nicht verpasst haben.
Ein Kreuz ist es mit dem Soundtrack zu Star Wars. Nicht wegen des Materials, sondern wegen der Verkaufsstrategie mancher Geldmacher. Nach den LP's kam die CD-Version der Trilogy. Zu jedem Teil eine CD. Danach kam eine Trilogyversion mit insgesamt 4 CD's heraus. Viel neues Material und eine Bonus-CD mit noch mehr Material. Und zuguterletzt kam noch eine Version heraus, die zu jedem Teil 2 CD's anbietet. Mit dem Videofilm verlief es ähnlich, aber nicht so dramatisch.
Nachfolgend einige Bilder aus Diversen Star Wars-Artbooks, welche in schwarz/weiß bei weitem nicht die grandiose Wirkung der Werke vermitteln können. Aber sie sind allemal noch ein sehenswertes Kunstwerk der Zeichenkunst.
Mit Star Wars hat George Lucas eine fantastische Welt geschaffen, die uns weiterhin die Fantasie beflügeln läßt.
Sven Barth