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Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll
"Die Sozialhilfe hat jenen Menschen die Führung eines menschenwürdigen
Lebens zu ermöglichen, die dazu der Hilfe der Gemeinschaft bedürfen."
Dieser Satz steht als Einleitung im NÖ Sozialhilfegesetz. Es ist ein
hoher Anspruch, der hier gestellt wird und dieser muß bei jeder Maßnahme
für unsere behinderten Mitbürger Priorität haben. Wenn es
uns schon in den meisten Fällen nicht möglich ist, die körperlichen
und geistigen Behinderungen zu heilen, so müssen wir wenigstens alles
daransetzen, die menschlichen und sozialen Benachteiligungen zu beseitigen
und die nach wie vor bestehenden Barrieren aus Vorurteilen und Mißtrauen
abzutragen.
Wie die vorliegende Broschüre zeigt, gibt es in unserem Heimatland
Niederösterreich schon viele Menschen und Institutionen, die mit Engagement
für die Sache der Behinderten tätig sind. Mit ihrer Hilfe und
nicht zuletzt auch durch den unermüdlichen Einsatz von Frau Landeshauptmannstellvertreter
Liese Prokop konnte schon viel erreicht werden. Dennoch bleibt noch genug
zu tun!
An dieser Stelle möchte ich allen Mitbürgern, die sich haupt-
oder ehrenamtlich um die Betreuung und Pflege von behinderten Menschen
annehmen, recht herzlich danken. Diesen Dank verbinde ich mit der Bitte,
auch weiterhin so menschlich und engagiert zu helfen.
Landeshauptmannstellvertreter
Liese Prokop
Im Rahmen der "blau-gelben" Sozialoffensive, die 1974 mit dem Beschluß
des modernen NÖ Sozialhilfegesetzes gestartet wurde, spielte und spielt
die Hilfe für behinderte Menschen eine besonders wichtige Rolle. Dies
zeigt auch die vorliegende Broschüre mit ihrer Fülle von Hilfsmöglichkeiten
und Betreuungsangeboten sehr deutlich. Sie soll ein Wegweiser sein, damit
Sie sich in der Vielfalt der Ämter, Behörden und Institutionen
besser zurechtfinden können, wenn Sie selbst einmal Hilfe brauchen
oder einem behinderten Angehörigen oder einem behinderten Mitmenschen
helfend zur Seite stehen wollen.
Dieses Heft zeigt aber auch, daß die gute Zusammenarbeit, die
Partnerschaft zwischen verschiedenen kirchlichen und privaten Wohlfahrtsorganisationen
und dem Land Niederösterreich ein Grundpfeiler der Sozialpolitik und
besonders der Behindertenhilfe in unserem Land ist.
Gerade eine wirksame, auf ein Höchstmaß an Integration ausgerichtete
Behindertenhilfe kann nicht einfach "angeordnet", von einer Handvoll Politikern
und Beamten "gemacht" werden. Sie setzt den Abbau von Vorurteilen voraus
und braucht die Mitarbeit vieler und das Verständnis aller Mitbürger
unseres Landes.
Im Interesse aller wünsche ich, daß auch diese Broschüre
ihren Teil dazu beiträgt und wünsche ihr gute Aufnahme und interessierte
Leser.
1. Ziele der NÖ Behindertenhilfe
2. Hilfen nach dem NÖ Sozialhilfegesetz
2.1. Wer kann eine Hilfe erhalten
2.2. Wo kann eine Leistung beantragt werden
2.3. Kostenbeitrag
2.4. Arten der Hilfen
a ) Heilbehandlung
b ) Orthopädische Versorgung
c ) Hilfe zur Erziehung und Schulbildung
d ) Hilfe zur beruflichen Eingliederung
e ) Hilfe zum Lebensunterhalt
f ) Hilfe durch geschützte Arbeit
g ) Hilfe durch Unterbringung in geeigneten Einrichtungen
h ) Beschäftigungstherapie
i ) Persönliche Hilfe
j ) Fahrtkosten
1. Kleinkind-/Vorschulalter - "Frühe Hilfen"
1.1. Ambulatorien
1.2. Frühförderung
1.3. Sonderkindergärten
1.4. Vorschulische Einrichtungen
2. Schulalter
2.1. Einrichtungen für geistig und mehrfach behinderte Kinder
2.2. Einrichtungen für körperbehinderte Kinder
2.3. Einrichtungen für sinnesbehinderte Kinder
3. Jugend- und Erwachsenenalter
3.1. Einrichtungen für geistig und mehrfach behinderte Menschen
3.2. Einrichtungen für körperbehinderte Menschen
3.3. Einrichtungen für sinnesbehinderte Menschen
3.4. Einrichtungen für psychisch behinderte Menschen
3.5. Einrichtungen für suchtkranke Menschen
4. Andere Förderangebote
4.1. Therapiestätten für cerebral-bewegungsgestörte Kinder und Jugendliche
4.2. Berufsausbildungen
4.3. Geschützte Werkstätten
4.4. Psychosoziale Clubs
4.5. Sonstiges
1. Amt der NÖ Landesregierung
2. Bezirksverwaltungsbehörden
3. Psychosozialer Dienst
4. Sachwalter- und Patientenanwaltschaft
5. Soziale und sozialmedizinische Dienste
6. Sozialversicherungen ( Krankenkassen )
7. Arbeitsmarktservice
8. Sonstige
Nach dem Ausbau eines Netzes von Psychosozialen Diensten in ganz Niederösterreich
wurden auch für psychisch Kranke Zentren mit Einrichtungen wie Tagesheimstätten,
Wohn- und Übergangswohnheime, Beschäftigungstherapieeinrichtungen
und eine geschützte Werkstätte ausgebaut bzw. neu geschaffen.
Durch die Entwicklungen auf dem Gebiete der Rehabilitation und Hilfe
für behinderte Menschen und den Wunsch, den behinderten Menschen in
Niederösterreich die jeweils beste Hilfe zukommen zu lassen, wurde
das NÖ Sozialhilfegesetz mittlerweile zwölfmal novelliert. Eine
der herausragendsten Änderun-gen war dabei sicherlich die mit 1/7/1992
wirksam gewordene Dezentralisierung eines Teiles der Hilfe für behinderte
Men-schen. Um den Bedürfnissen dieser Personen entgegenzukommen wurden
Hilfen wie Geschützte Arbeit, orthopädische Versorgung und Heilbehandlung
direkt in den Entscheidungsbereich der Bezirksverwaltungsbehörden
abgegeben, um die Hilfe noch näher an den betroffenen Bürger
zu bringen.
Bürgerservice ist im Bereich der Hilfe für behinderte Menschen
also kein Schlagwort, sondern wird tatsächlich gelebt!
Die vorliegende Broschüre soll einen Überblick über
die Hilfen geben, die behinderte Personen in Niederösterreich erhalten
können.
Dr. Charlotte Paredschneider
Behindertenhilfe früher und heute
In den Anfängen der modernen Behindertenhilfe, vor nunmehr bald
dreißig Jahren, ging es vor allem darum, möglichst zügig
eine große Anzahl an Plätzen in Kindergärten, Schulen,
Werkstätten und Wohnheimen zu schaffen. Der Aufbau solcher Einrichtungen
mußte angesichts des großen Bedarfes rasch vor sich gehen,
um behinderte Menschen vor der Unterbringung in Pflegeheimen oder der Abschiebung
in Anstalten zu bewahren.
Dem großen Aufbaubedarf entsprechend, sah man in größeren,
speziellen Einrichtungen die angemessene Lösung. Heute werden demgegenüber
kleinere, regionale Einrichtungen und Dienste bevorzugt. Je mehr nämlich
die Hilfsangebote - etwa Wohnplätze für behinderte Menschen -
regional verfügbar sind, desto mehr können die Bindungen zur
Herkunftsfamilie und zum vertrauten Umfeld aufrecht bleiben. Kleine, regionale
Einrichtungen sind obendrein flexibler und können mit höherer
Akzeptanz der örtlichen Bevölkerung rechnen.
Je mehr nach der Phase des raschen Aufbaues der akuteste Bedarf abgedeckt
war, desto mehr Beachtung konnten qualitative Aspekte gewinnen. So kommt
es heute zunehmend in das Bewußtsein, daß die Qualität
der Behindertenhilfe daran zu messen ist, was sie dem einzelnen Menschen
an Verbesserung der Lebensqualität bringt. Eine solche Sichtweise
kann als "ergebnisorientierte" bezeichnet werden. Wir schauen nicht mehr
nur darauf, daß es möglichst viele Plätze gibt, daß
alle "versorgt" sind, wir wollen vielmehr durch die Behindertenhilfe erreichen,
daß dem einzelnen Menschen und seinen individuellen Bedürfnissen
möglichst gut entsprochen wird.
Von der Behindertenhilfe ist somit in Hinkunft zunehmend "Individualisierung"
und "Bedürfnisorientierung" gefordert, wenn sie als ihr Ziel
die Verbesserung der Lebensqualität behinderter Menschen anerkennt.
Welche Konsequenzen das hat, kann an zwei Beispielen aufgezeigt werden:
Noch vor wenigen Jahren war klar, was z.B. unter einem "Wohnplatz" oder
- wie es hieß - einer "internen Unterbringung" zu verstehen ist;
es war auch klar, was mit "Beschäftigungstherapie" gemeint ist, usw..
Mittlerweile hat eine Entwicklung eingesetzt, die sicherlich in ein wesentlich
differenzierteres, viel breitgefächerteres System an Angeboten münden
wird. So werden unter "Wohnplatz" sehr unterschiedliche Lösungen gelten
können - von Intensivbetreuung mit Pflege bis hin zu teil- oder nur
noch ambulant betreuten Wohnformen. Ebenso wird "Beschäftigungstherapie"
vielleicht nicht mehr ausschließlich in Tagesheimstätten vorzufinden
sein, sondern vermehrt auch im Rahmen von integrativen Modellen, etwa in
Kooperation mit Firmen und Gemeinden. Auch die international diskutierten
Modelle der "Arbeitsassistenz" und des "Job Coaching" werden neue Lösungen
mit sich bringen.
Von seiten der Verwaltung wird man sich somit nicht mehr auf einige
wenige, genau definierte Modelle und Lösungsmuster stützen können.
Was im Interesse der Lebensqualität behinderter Menschen an Individualisierung
und Bedürfnisorientierung gefordert ist, bringt nämlich für
die Verwaltung manche Herausforderung mit sich. Sich diesen zu stellen,
wird ein Schwerpunkt der nächsten Jahre sein.
Professionalisierung
Die Anfänge der modernen Behindertenhilfe waren getragen von einigen
Pionieren, die mit viel Einsatz und visionärem Elan die Schaffung
von Einrichtungen und Hilfen betrieben. Die Triebfedern dieses Einsatzes
waren Idealismus und ein "Herz am rechten Fleck".
Heutzutage reichen Idealismus und ein gutes Herz sicherlich nicht mehr
aus, um den Ansprüchen an die Qualität der Behindertenhilfe Genüge
zu tun. Selbstverständlich bleiben Engagement und Mitmenschlichkeit
auch weiterhin unabdingbare Fundamente der Behindertenarbeit, allerdings
muß fachliches Wissen und theoretisch fundierte Kompetenz hinzukommen.
Die Behindertenhilfe befindet sich derzeit - nach der Phase des Pioniergeistes
und des zügigen Aufbaues - in einer Phase der Professionalisierung.
Einerseits sind es die Organisationen und deren Management, die sich um
eine neue, den geänderten Anforderungen entsprechende Gestaltung und
Strukturierung bemühen, andererseits macht die Professionalisierung
auch vor der direkten Arbeit mit dem behinderten Menschen nicht Halt. Es
sind neue, spezifische Ausbildungsformen entstanden, die den Helfern und
Betreuern eine gute, theoretisch fundierte Qualifizierung bieten wollen.
Auf Basis dieser Ausbildungsgänge hat sich mancher neue Berufsstand
entwickelt - wie z.B. Behindertenpädagog/inn/en, Frühförderinnen,
Fachbetreuer/innen, usw.
So wie jeder neue Berufsstand, bemühen sich auch diese um eigene
Berufsbilder und um gesetzliche Anerkennung. Diese legitimen Anliegen warten
derzeit noch auf entsprechende Umsetzung, etwa auf Verankerung in landesgesetzlichen
Bestimmungen. Gerade in Zeiten des Europäischen Zusammenwachsens ist
die Anerkennung eines Berufsstandes samt entsprechendem Berufsbild überaus
wichtig, da sonst jene Menschen, die einen helfenden Beruf ergreifen, sehr
leicht in anderen Ländern und auch gegenüber anderen Berufsgruppen
benachteiligt werden.
Bei aller notwendigen Weiterentwicklung und Professionalisierung der
Behindertenhilfe muß freilich sorgfältig darauf geachtet werden,
daß dadurch nicht die ursprünglichen Formen der zwischenmenschlichen
Hilfe - etwa in der Nachbarschaft und auf Gemeindeebene - weiter zurückgedrängt
werden. Es wäre falsch zu glauben, daß ausschließlich
professionelle Hilfe eine gute Hilfe sein kann, obendrein würde eine
solche Linie sehr bald zu Unfinanzierbarkeit führen.
So ist es die Aufgabe der Behindertenhilfe, einerseits für entsprechende
Professionalisierung zu sorgen und andererseits die unterschiedlichsten
Formen der zwischenmenschlichen Hilfen in Familie und Nachbarschaft zu
unterstützen.
Zu diesem Personenkreis gehört jemand dann, wenn er
So vielfältig die Bedürfnisse sind, die unterschiedliche
Behinderungen in verschiedenen Lebenslagen und Lebensabschnitten mit sich
bringen, so vielfältig muß auch das Angebot an Einrichtungen
und Hilfen sein.
In Niederösterreich ist eine Vielzahl an sehr unterschiedlichen
Angeboten verfügbar. Das folgende Kapitel beinhaltet eine komplette
Auflistung aller derzeit bestehenden Einrichtungen.
Der Darstellung liegt folgende Systematik zugrunde:
Erstens: Reihung nach Lebensalter:
Abschnitt 1: Kleinkindalter, Vorschulalter
Abschnitt 2: Schulalter
Abschnitt 3: Jugend- und Erwachsenenalter
Innerhalb dieser Kapitel erfolgt - soweit möglich - eine weitere
Gliederung nach der Art der Behinderung.
a ) Therapieangebote in den Ambulatorien:
Die Therapieangebote in den Ambulatorien können mit Facharzt-
bzw. Überweisungsschein der Krankenkasse in Anspruch genommen werden.
Die Behandlung erfolgt ohne stationäre Aufnahme.
Bei aller Unterschiedlichkeit der einzelnen Ambulatorien gibt es in
etwa folgende Angebote:
Medizin
Kinderneuropsychiatrie sowie heilpädagogische Diagnostik und Therapie,
Entwicklungsdiagnostik, Orthopädie
Psychologie
Test und Beratung, Spieltherapie, Elterngespräche und Gruppenarbeit
Sozialberatung
Bei sozialen und finanziellen Problemen wird Beratung und Unterstützung
angeboten
Physiotherapie
Das motorisch gestörte Kind erfährt normale Bewegungsempfindungen
und holt Entwicklungsrückstände auf. Jede Verbesserung motorischer
Grundfunktionen ( wie Kopf-halten, Greifen, Drehen, Sitzen, Stehen, Gehen
) hilft dem behinderten Kind in seiner Gesamtentwicklung zur Selbständigkeit.
Beschäftigungstherapie
Beschäftigungstherapie bei Kindern richtet sich nach dem Alter
und der individuellen Problematik. Training der Grob- und Feinmotorik,
Entwicklungs- und Spielförderung, Übung von Alltagsfunktionen
und Wahrnehmungsförderung, Vorschultrainingsprogramme, Spielzeug-
und Hilfsmittelberatung
Sprachtherapie
Behandlung von Sprech-, Stimm- und Hörstörungen,
Sprachentwicklungsverzögerungen, Aphasien, Audiometrische Untersuchung,
Einschulung auf das Carba-Linguaduc-System ( Kommunikationshilfe für
Schwerstbehinderte )
Heilpädagogische Beratung
Spielförderung und Sprachanbahnung, Üben der täglichen
Verrichtungen, Kindergartenvorbereitung
Musiktherapie und Rhythmik
Malen und Töpfern
Schwimmen und Hippotherapie
b ) Ambulatorien der Vereinigung zugunsten körper-
und mehrfachbehinderter Kinder und Jugendli cher für
Wien, Niederösterreich und Burgenland
Vereinssitz:
Märzstraße 122, 1150 Wien,
Tel. 01/9826154 ( bzw: 9854591 )
Standorte der Ambulatorien des Vereines
Amstetten
Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und für körper-
und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche
Anton Schwarz-Straße 10, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/25690
Mistelbach
Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und für körper-
und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche
Pater Helde-Straße 10, 2130 Mistelbach,
( Außenstelle von Strebersdorf ):
Tel. 02572/3740 ( bzw. 3741 )
Wien 15.
Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und für körper-
und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche
Märzstraße 122, 1150 Wien,
Tel. 01/9826154 ( bzw: 9854591 )
Wien 17.
Ambulatorium für körper- und mehrfachbehinderte Kinder und
Jugendliche
Wattgasse 96-98, 1170 Wien,
Tel. 01/455726
Wien 21.
Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und für körper-
und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche,
Jara Benes-Gasse 16, Strebersdorf, 1210 Wien,
Tel. 01/2921477, ( bzw. 2926555 )
Wr. Neustadt
Therapiezentrum Ambulatorium für Entwicklungsdiagnostik und für
körper- und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche
Ungargasse 31, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/27569, ( bzw. 29186 )
c ) Ambulatorien anderer Rechtsträger
Gmünd
Verein für ganzheitliche Förderung
Conrathstraße 22, 3950 Gmünd,
Vereinssitz:
Verein für ganzheitliche Förderung
Kremserstraße 1, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/54872
Sallingberg
Verein für ganzheitliche Förderung
3525 Sallingberg 120,
Vereinssitz:
Verein für ganzheitliche Förderung
Kremserstraße 1, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/54872
St. Pölten
Ambulatorium Sonnenschein des Vereines
Diagnose- und Behandlungszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche
St. Pölten:
Birkengasse 53, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/75840
Waidhofen/Thaya
" Haus der Zuversicht "
Ambulatorium für körper und mehrfachbehinderte
Kinder und Jugendliche
Badgasse 5, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/53706
Zwettl
Ein Ambulatorium in Zwettl ist derzeit in Planung
a ) Frühförderstellen für geistig behinderte
Kinder
Klosterneuburg
Frühförderstelle der Kindersozialdienste St. Martin
Martinstraße 40, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/2289
Krems
Frühförderstelle des NÖ Hilfswerkes
Lederergasse 13, 3500 Krems,
Tel. 02732/77297
Leobersdorf
Frühförderstelle des NÖ Hilfswerkes
Hörbigerstraße 2, 2544 Leobersdorf,
Tel. 02256/65361/13414
Ternitz
Frühförderstelle des Vereines der Eltern geistig und
körperlich behinderter Kinder für den
Bezirk Neunkirchen
Lobengasse 22, 2630 Ternitz,
Tel. 02630/36511
Tulln
Frühförderstelle der Lebenshilfe Niederösterreich
Anton Brucknerstraße 9 A, 3430 Tulln,
Tel. 02272/4712
b ) Frühförderstellen für sinnesbehinderte
Kinder
St. Pölten
Verein zur Förderung hörbehinderter Kinder
Stattersdorfer Hauptstraße 109, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/253184
Wien
ARGE Frühbetreuung für sehgeschädigte Kinder
in Wien, NÖ und Bgld.
Wittelsbachstraße 5, 1020 Wien,
Tel. 01/7294565
Der Standort dieser Beratungsstelle ist:
St. Pölten
Amt der NÖ Landesregierung, Abt. VIII/6,
Beratungsstelle für Integration in NÖ Kindergärten,
Neugebäudeplatz 1, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/57500
Dafür gibt es folgende Einrichtungen:
Loosdorf
Kinderheim der Schulschwestern
Ledochovskastraße 1, 3382 Loosdorf,
Tel. 02754/6377
Perchtoldsdorf
Kinderheim Schwedenstift des Landes NÖ
Leonhardiberggasse 10, 2380 Perchtoldsdorf,
Tel. 01/860127
Für eine vorübergehende Unterbringung, etwa zu einer eingehenden heilpädagogischen Diagnostik, steht folgende Einrichtung zur Verfügung:
Hinterbrühl
Heilpädagogische Station des Landes NÖ
Fürstenweg 8, 2371 Hinterbrühl,
Tel. 02236/22673 od. 22674
Hinterbrühl
Heilpädagogische Station des Landes NÖ
Fürstenweg 8, 2371 Hinterbrühl,
Tel. 02236/22 673
Eine Aufnahme ist nur für befristete Zeit zum Zwecke der heilpädagogischen
Diagnostik und Therapie möglich.
Hinterbrühl
NÖ Landesjugendheim
Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl,
Tel. 02236/48 521-0
Loosdorf
Kinderheim der Schulschwestern
Ledochovskastraße 1, 3382 Loosdorf,
Tel. 02754/6377
Neulengbach
Theresienkinderheim des Provinzialates der
Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Kreuz
Kohlreithstraße 4, 3040 Neulengbach,
Tel. 02772/52342-14
Rogatsboden
Behindertenschule
( mit Nachmittagsbetreuung )
Rogatsboden 27, 3251 Purgstall,
Tel. 07482/422750-5
Waidhofen/Ybbs
NÖ Landesjugendheim Reichenauerhof
Weyrer Straße 81, 3340 Waidhofen/Ybbs,
Tel. 07442/55511 oder 55512
Wien - Mauer
Karl Schubert Schule für Seelenpflege-bedürftige
Kinder und Jugendliche ( Ganztagsschule )
Endresstraße 99, 1230 Wien,
Tel. 01/8881320
Wien 19.
Kinderheim " Am Himmel " der Caritas der
Erzdiözese Wien
Gspöttgraben 5, 1190 Wien,
Tel. 01/3697680
Wien 19.
Clara-Fey-Kinderdorf der Kongregation der
Schwestern vom armen Kinde Jesus
Stefan Esders-Platz 1, 1190 Wien,
Tel. 01/321431
Leonding bei Linz, OÖ
Kinderdorf St. Isidor für behinderte Kinder
4061 Leonding/Linz
Tel. 0732/67910
Wien 3.
Höhere technische Bundeslehranstalt,
Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule
( mit Internat )
Juchgasse 27, 1030 Wien,
Tel. 01/7135359
Wr. Neustadt
Waldschule Wr. Neustadt, Heim mit medizinisch-therapeutischer Rehabilitation
Im Föhrenwald 3, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23162
Jedes Jahr findet hier ein 3-wöchiger Urlaub für körper-
und mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche statt.
Linz
Institut für Hör- und Sehgeschädigte
Kapuzinerstraße 40, 4020 Linz,
Tel. 0732/771366-0
St. Pölten
Volksschule Stattersdorf
Volksschule für hörbehinderte Kinder
Stattersdorfer Hauptstraße 109, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/253184-0
Wien 2.
Bundesblindenerziehungsinstitut
Aö Schule der Stadt Wien
Wittelsbachstraße 5, 1020 Wien,
Tel. 01/7280483-0
Wien 4.
Sonderschule für hörbehinderte Kinder
Aö. Schule der Stadt Wien
Waltergasse 16, 1040 Wien,
Tel. 01/5057542
Wien 13.
Bundesinstitut für Gehörlosenbildung
Maygasse 25, 1130 Wien,
Tel. 01/8046364
Wien 15.
Sonderschule für sehbehinderte Kinder
Aö. Schule der Stadt Wien
Zinckgasse 12-14, 1150 Wien,
Tel. 01/9825191
a ) Tagesheimstätte
Die Tagesheimstätte für geistig und mehrfach behinderte Menschen
- oft auch "Behindertenwerkstätte" genannt - ist die zahlenmäßig
größte Art von Behinderteneinrichtung, die es in Niederösterreich
gibt.
Mit dem Aufbau der Tagesheimstätten ist begonnen worden, als die
erste Nachkriegs-Generation behinderter Kinder die "Schwerstbehinderten-Schule"
beendet hatte, und als es darum ging, die guten Erfolge, die durch diesen
neuen Schultyp in der Förderung der behinderten Kinder erzielt worden
waren, auf eine sinnvolle und altersentsprechende Art weiterzuführen
bzw. zu ergänzen. Ohne eine solche Einrichtung hätte es für
Familien nur weiterhin die Alternative gegeben, entweder ihr behindertes
Kind ganz zu Hause zu lassen oder es außer Haus unterzubringen, was
damals aber nur in Pensionistenheimen und Anstalten möglich gewesen
ist. Verständlich, daß viele Fachleute und Eltern nach einem
Ausweg suchten, was letztlich in den Aufbau von Tagesheimstätten mündete.
Im Jahr 1975 ist die erste Tagesheimstätte in Schrems im Waldviertel,
geführt von der Caritas der Diözese St. Pölten, eröffnet
worden. Viele weitere folgten, und heute gibt es in jedem Bezirk zumindest
eine Tagesheimstätte. Das Gesamtangebot aller derzeit bestehenden
44 Tagesheimstätten umfaßt 1500 Plätze. Getragen werden
sie alle von kirchlichen und privaten Trägerorganisationen.
Zielgruppe
Die Tagesheimstätte ist konzipiert für Menschen mit geistiger
und mehrfacher Behinderung im Jugend- und Erwachsenenalter ab Beendigung
der Schulpflicht.
Leichter behinderte Jugendliche werden nur aufgenommen, wenn eine berufsorientierte
Ausbildung (wie z.B. Vorbereitungskurs, Anlehre, Lehre) nicht möglich
ist und ein Arbeitsverhältnis (noch) nicht eingegangen werden kann.
Bei dieser Gruppe geht es im Tagesheim vor allem um das Hinarbeiten auf
berufliche Eingliederung.
Auch schwerbehinderte Menschen sollen im Tagesheim einen entsprechenden
Platz finden, solange dies irgendwie möglich ist. Grenzen bestehen
dort, wo z.B. wegen umfassender Pflegebedürftigkeit oder wegen einer
extremen Verhaltensproblematik eine Einzelbetreuung notwendig wäre.
Klarerweise steht bei schwerbehinderten Menschen nicht Beschäftigung,
sondern Förderung im Vordergrund.
Was die Tagesheimstätte leistet
Die Tagesheimstätte ist ein entscheidendes Element in der Umsetzung
des Normalisierungsprinzips: sie ermöglicht dem behinderten Menschen,
den Tag außerhalb der Familie oder des Wohnbereiches zu verbringen
und einer Tätigkeit nachzugehen. Sie ermöglicht eine Tagesstruktur,
die jener der meis-ten Menschen ähnlich ist. Für die Familien
bringt die Tagesheimstätte mit sich, daß der oder die behinderte
Angehörige weiterhin zu Hause wohnen bleiben kann, die Familie aber
tagsüber entlastet ist.
Arbeit - Beschäftigung
Sinnvoll tätig, werktätig sein zu können, sich anzustrengen,
etwas zu leisten und dafür anerkannt zu werden, ist ein Grundbedürfnis
des Menschen und Voraussetzung für psychisches Wohlbefinden und ein
positives Selbstwertgefühl. Auch dem behinderten Menschen würden
ohne Arbeit und Beschäftigung wesentliche Anregungen zur Weiterentwicklung
von Fertigkeiten sowie der Gesamtpersönlichkeit fehlen.
Die Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten sind in den
einzelnen Tagesheimstätten sehr unterschiedlich, umfassen aber - neben
diversen "Spezialitäten" an einzelnen Standorten - häufig folgende
Bereiche:
* Leichte Handmontagearbeiten, Teilfertigung aus Industriebetrieben,
z.B. Kartonagearbeiten, Sortier- und Verpackungsarbeiten, Zusammenbau von
Kugelschreibern u.ä., Postversandaufträge, usw.
* Handarbeiten im Textilbereich: Weben (z.B. Fleckerlteppiche), Knüpfen
(z.B. Läufer, Teppiche), Sticken, Nähen, Stricken;
* Flechtarbeiten: Körbe, Taschen
* Holzverarbeitung: Spielzeug, Laubsägearbeiten, kleine Gebrauchsgegenstände
* Weitere, etwas seltenere Sparten: Töpferei, Lederverarbeitung,
Kerzenziehen, u.a..
Ausnahmslos in allen Tagesheimstätten entstehen viele schöne
Produkte, die meistens über Märkte, häufig vor Weihnachten,
zum Verkauf angeboten werden. Darüber hinaus sind aber Besucher und
Käufer immer willkommen.
Übrigens bekommen behinderte Menschen, die eine Tages-heimstätte
besuchen, ein monatliches Taschengeld (13 Mal im Jahr), dessen Höhe
durch das Sozialhilfegesetz vorgegeben ist und im Jahr 1996 S 648,-- beträgt.
Förderung - Bildung
Trotz des hohen Stellenwertes der Arbeit bzw. Beschäftigung geht
es in der Tagesheimstätte nicht primär um Produktion und Leistung.
Neben dem Bedürfnis nach Tätig-sein muß auch anderen Bedürfnissen
der behinderten Menschen entsprochen werden, wie z.B. jenen nach Gemeinschaft,
nach Weiter-Lernen und nach zunehmender Selbständigkeit und Unabhängigkeit.
So gibt es in allen Tagesheimstätten viele gemeinschaftliche Aktionen,
die von Spiel und Sport bis hin zu gemeinsamen Ausflügen, Festen,
kulturellen Aktivitäten und musischen Unternehmungen (Singen, Musizieren,
Malen, usw.) reichen. Möglichst individuell sollen aber auch bestimmte
Fähigkeiten der Tagesheimbesucher gefördert werden, damit sie
selbständiger und selbstbestimmter zu leben lernen.
b ) Wohnplätze
In keinem anderen Bereich der Behindertenhilfe hat es in den letzten
Jahren so große Wandlungen gegeben wie in jenem des Wohnens. Früher
wurden größere Einrichtungen, wie z.B. Heime, Internate und
Behindertendörfer, als angemessene Lösung erachtet, demgegenüber
werden heute vorwiegend kleinere Wohngruppen, Wohnhäuser und Wohngemeinschaften
mit regionalem Einzugsbereich geschaffen. Haben früher Mehrbettzimmer
dominiert, wird heute Einzelzimmern der Vorzug gegeben.
Weitreichende Veränderungen gab es nicht zuletzt durch die Tendenz,
schwerer behinderte Menschen nicht mehr in Pflegeheimen und Psychiatrischen
Krankenhäusern unterzubringen, sondern sie ebenfalls in den Genuß
der neuen, gemeindenahen Wohnformen kommen zu lassen. Es gilt heute der
Grundsatz, daß nicht nach Behinderungsarten und Schweregrad "aufgeteilt"
werden darf, sondern daß möglichst alle behinderten Menschen
regional betreut werden sollen. So war es für die Behindertenhilfe
in Niederösterreich auch ein logischer Schritt, sich um die Ausgliederung
geistig und mehrfach behinderter Langzeitinsassen der beiden NÖ. Landesnervenkliniken
in Gugging und Mauer zu bemühen. Viele dieser "Patienten" können
- nach Jahren und Jahrzehnten des Lebens in der Anstalt - nur mit überaus
intensiver Zuwendung und Förderung aus diesen Lebensumständen
herausgeführt werden. Es bedarf hohen Personaleinsatzes, um ihnen
zu einem anregenderen, aktiveren und menschenwürdigeren Leben in den
neuen Wohn-Einrichtungen zu verhelfen.
Erhöhter Personalaufwand und eine Verbesserung der räumlichen
Ausstattung der Wohn-Einrichtungen wird auch wegen des ständig steigenden
Altersdurchschnittes der behinderten Bewohner zunehmend erforderlich. Wahrscheinlich
wird es auch notwendig sein, eigene Pflege-Gruppen für alt gewordene
behinderte Menschen einzurichten.
Aufnahme in eine Wohneinrichtung
Spätestens dann, wenn die Herkunftsfamilie die Belastungen, die
mit der Betreuung und Pflege eines behinderten Angehörigen verbunden
sind, nicht mehr tragen kann, wird eine Aufnahme in eine Wohn-Einrichtung
unumgänglich. Besser für alle Beteiligten ist es allerdings,
wenn die Ablösung eines be-hinderten Menschen schon vorher stattfindet,
und zwar zu einem Zeitpunkt, zu dem er selbst eine solche Veränderung
wünscht und die Eltern noch in einem Alter sind, in dem sie den Übergangs-Prozeß
aktiv mitgestalten können. Wenn der Schritt in eine Wohn-Einrichtung
sorgfältig geplant und rechtzeitig durchgeführt wird, kann dem
behinderten Menschen diese Veränderung, die sonst allzu leicht einen
Schock mit sich bringt, erleichtert werden.
Unterschiedliche Betreuungsintensität
Die Unterschiede zwischen geistig behinderten Menschen hinsichtlich
Selbständigkeit und Leistungsfähigkeit sind überaus groß.
Dementsprechend unterschiedlich sind auch Art und Intensität der Betreuung,
wie sie in den verschiedenen Wohnformen geboten werden:
Vollbetreute Wohnplätze
Es ist ständig Betreuungspersonal anwesend. Die Bewohner sollen
ein zumindest geringes Maß an Selbständigkeit in den alltäglichen
Angelegenheiten (Essen, Körperpflege, Kleidung) mitbringen.
Intensiv betreute Wohnplätze
Sie sind konzipiert für Personen mit hohem Pflegebedarf und sollen
auch in der Lage sein, behinderten Menschen mit problematischem Verhalten
eine angemessene Lebenssituation zu bieten. Wesentlichstes Kennzeichen
intensiv betreuter Wohnplätze ist ein höherer Personalschlüssel
sowie eine verbesserte Ausstattung.
Teilbetreute Wohnplätze
Für Personen mit leichterer Behinderung ist es oftmals ausreichend,
wenn sie stundenweise Betreuung bekommen. Manche erlangen ein so hohes
Maß an Selbständigkeit, daß sie gar keine fixe, regelmäßige
Betreuung mehr brauchen, sodaß mit einer flexiblen, auf Abruf verfügbaren
Unterstützung und Beratung das Auslangen zu finden ist. Teilbetreute
Wohn-Einrichtungen bieten Platz für 1 bis ca 5 Personen, in der Regel
werden sie in Garconnieren, Wohnungen oder Wohnhäusern eingerichtet.
Weitere Angebote im Wohnbereich bestehen in den sogenannten "Trainingswohnungen"
oder in Plätzen für "Kurzzeitunterbringung".
Was bietet eine Wohn-Einrichtung
Der Begriff "Ganzheitlichkeit" bringt gut zum Ausdruck, daß der
behinderte Mensch in seiner Ganzheit, in all seinen Dimensionen und mit
all seinen Bedürfnissen, ernst genommen werden soll. Es darf nicht
nur um Versorgung, Ernährung und Kleidung gehen, auch die persönlichen
Bedürfnisse, wie z.B. jene nach Anerkennung, nach Beziehungen zu anderen
Menschen, usw., müssen Beachtung finden. Das Wohnen von Menschen -
ob behindert oder nicht - ist immer ein Wechselspiel zwischen Privatheit
und Intimität auf der einen Seite und zwischen Gemeinschaft und Zusammenleben
auf der anderen. Dies gilt selbstverständlich auch für die Wohn-Einrichtungen
der Behindertenhilfe, in denen der persönliche Bezug der Betreuer
zu den Bewohnern das wesentlichste Element darstellt. Als Motto könnte
der Satz eines bekannten Pädagogen stehen, der gesagt hat: "Mein Haus
muß ein Mensch sein".
Weiterer Ausbau der Wohn-Einrichtungen
In vielen Bezirken des Landes bestehen bereits neue, gemeindenahe Wohnhäuser
oder Wohngruppen, die oftmals als zusätzliche Einrichtung zu einer
Tagesheimstätte entstanden sind. Die Trägerschaft haben - wie
bei allen Einrichtungen der Behindertenhilfe - private und kirchliche Wohlfahrtsorganisationen
inne. Insgesamt gibt es derzeit in Niederösterreich etwa 1000 betreute
Wohnplätze für geistig und mehrfach behinderte Erwachsene.
Die Anzahl der Wohnplätze muß noch deutlich erhöht
werden, es bedarf also noch einer Reihe an neuen Wohneinrichtungen, um
den großen zusätzlichen Bedarf abdecken zu können. Da dies
enorme finanzielle Mittel erfordert, ist beim Amt der NÖ Landesregierung
ein eigener "NÖ Fonds zur Förderung von Behinderteneinrichtungen"
eingerichtet worden, welcher den Trägerorganisationen günstige
Finanzierungsmöglichkeiten bietet.
In qualitativer Hinsicht sind die Bemühungen darauf gerichtet,
ein möglichst flexibles und differenziertes System an unterschiedlichen
Wohnformen zu schaffen, damit den Bedürfnissen der behinderten Menschen
- sowohl der leicht behinderten als auch der schwer und mehrfach behinderten
- optimal entsprochen werden kann.
Amstetten
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Feldstraße 13/1, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/25168
Amstetten
Wohngruppe der Lebenshilfe Niederösterreich
Schmidlstraße 12, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/65242
Bad Vöslau
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Wr. Neustädterstraße 60, 2540 Bad Vöslau,
Tel. 02252/71001
Baden
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Mariengasse 1, 2500 Baden,
Tel. 02252/89345
Baden
Wohnhaus der Lebenshilfe Niederösterreich
Leesdorfer Hauptstraße 13, 2500 Baden,
Tel. 02252/42248
Baumgarten
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Baumgarten/March, 2295 Oberweiden,
Tel. 02284/2906
Braunegg
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
3650 Braunegg 28,
Tel. 02758/3355
Gaaden
Tagesheimstätte des Vereines Sozialtherapeutische
Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Am Mühlparz 1, 2531 Gaaden,
Tel. 02237/8373
Gaaden
Wohnheim des Vereines Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Am Mühlparz 1, 2531 Gaaden,
Tel. 02237/8373
Gallneukirchen, OÖ
Evangelisches Diakoniewerk
Martin Boos-Straße 4, 4210 Gallneukirchen,
Tel.
Gföhl
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Feldgasse 13, 3542 Gföhl,
Tel. 02716/8430
Gloggnitz
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Enzenreither Straße 4, 2640 Gloggnitz,
Tel. 02662/3008
Gloggnitz
Wohngruppe der Lebenshilfe Niederösterreich
Enzenreither Straße 4, 2640 Gloggnitz,
Tel. 02662/3008
Gloggnitz
Tagesheimstätte des Vereines für elternlose und geistig-
und mehrfachbehinderte Menschen
Obere Silbersbergstraße 16, 2640 Gloggnitz,
Tel. 02662/3369
Gloggnitz
Wohnheim des Vereines für elternlose und geistig- und mehrfachbehinderte
Menschen
Obere Silbersbergstraße 16, 2640 Gloggnitz,
Tel. 02662/3369
Gumpoldskirchen
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Am Kanal 8 - 10, 2352 Gumpoldskirchen,
Tel. 02252/63041
Haag
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Bahnhofstraße 20, 3350 Haag,
Tel. 07434/43060
Haag
Wohngruppe der Lebenshilfe Niederösterreich
Bahnhofstraße 20, 3350 Haag,
Tel. 07434/44371
Hiesbach
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Hiesbach, 3363 Ulmerfeld-Hausmening,
Tel. 07448/3154
Hollabrunn
Behindertenheim der Caritas der Erzdiözese Wien
Reucklstraße 1, 2020 Hollabrunn,
Tel. 02952/20725(-20728 Serie)
Hollabrunn
Tagesheimstätte des Vereines Sonnendach
Behindertenhilfe für den Bezirk Hollabrunn
Aumühlgasse 15, 2020 Hollabrunn,
Tel. 02952/5356
Horn
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Prof. Karl Scholz Straße 20, 3580 Horn,
Tel. 02982/2850
Innermanzing
Tagesheimstätte des Vereines Jugend am Werk
3052 Innermanzing 3
Tel. 02774/2292
Innermanzing
Wohnheim des Vereines Jugend am Werk
3052 Innermanzing 3
Tel. 02774/2292
Kaltenleutgeben
Sozialtherapeutische Wohngemeinschaft des Vereines Sozialtherapeutische
Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Hauptstraße 125-127, 2391 Kaltenleutgeben,
Tel. 02238/7931
Kaltenleutgeben
Tagesheimstätte " Elfenhain " des Vereines
Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Hauptstraße 125-127, 2391 Kaltenleutgeben,
Tel. 02238/7931
Kapellerfeld
Tagesheimstätte des Vereines
Geh mit uns-Behindertenhilfe
Wienerstraße 7, 2201 Kapellerfeld-Gerasdorf,
Tel. 02246/4043
Kemmelbach
Tagesheimstätte im Schloß Neudenburg der
Lebenshilfe Niederösterreich
Hauptstraße 36, 3373 Kemmelbach,
Tel. 07412/52090
Klosterneuburg
Tagesheimstätte des Vereines
Behindertenhilfe Klosterneuburg
Martinstraße 40, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/86 034
Klosterneuburg
Wohnheim St. Martin des Vereines
Wohngemeinschaft St. Martin
Martinstraße 42, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/86 248
Korneuburg
NÖ Landesjugendheim
Stockerauerstraße 80, 2100 Korneuburg,
Tel. 02262/2591
Krems
Familienwohngruppe der Caritas der Diözese St. Pölten
Winzergasse 7, 3500 Krems,
Tel. 02732/81755
Krems
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
St. Paulgasse, 3500 Krems,
Tel. 02732/87526
Langenzersdorf
Tagesheimstätte des Elternvereines
Behindertenhilfe - Bezirk Korneuburg
Wiener Straße 33, 2103 Langenzersdorf,
Tel. 02244/30070
Langenzersdorf
Wohnheim des Elternvereines
Behindertenhilfe - Bezirk Korneuburg
Wiener Straße 33, 2103 Langenzersdorf,
Tel. 02244/30070
Lanzendorf
Wohnheim der Caritas der Erzdiözese Wien
Obere Hauptstraße 35 - 37, 2326 Lanzendorf,
Tel. 02235/47731
Lanzendorf
Tagesheimstätte der Caritas der Erzdiözese Wien
Obere Hauptstraße 35 - 37, 2326 Lanzendorf,
Tel. 02235/47731
Lilienfeld
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Mariazellerstraße 8, 3180 Lilienfeld,
Tel. 02762/53666
Mariensee
Karl-Schubert-Haus des Vereines Karl Schubert Haus,
Gesellschaft für Sozialtherapie und Lebensgestaltung
Mariensee 109, 2870 Aspang,
Tel. 02642/7340
Mistelbach
Tagesheimstätte des Österreichischen Kolpingwerkes
Pater-Helde-Straße 10, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/4947
Mödling
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Wiener Straße 18, 2340 Mödling,
Tel. 02236/22668
Mödling
Wohngruppe der Lebenshilfe Niederösterreich
Wiener Straße 18, 2340 Mödling,
Tel. 02236/22668
Mödling
Wohnhaus der Lebenshilfe Niederösterreich
Schillerstraße 65a, 2340 Mödling,
Tel. 02236/48139
Oberrohrbach
Tagesheimstätte des Elternvereines
Behindertenhilfe - Bezirk Korneuburg
Neusiedlgasse 1, 2105 Oberrohrbach,
Tel. 02266/80250 und 80270
Oberrohrbach
Wohnheim des Elternvereines
Behindertenhilfe - Bezirk Korneuburg
Neusiedlgasse 1, 2105 Oberrohrbach,
Tel. 02266/80250 und 80270
Oberwölbling
Tagesheimstätte " Stockingerhof " der
Lebenshilfe Niederösterreich
3124 Oberwölbling 4,
Tel. 02786/3181
Pischelsdorf
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Pischelsdorfer Straße 61, 2434 Götzendorf,
Tel. 02169/2181
Pottenstein
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Hainfelderstraße 44, 2563 Pottenstein,
Tel. 02672/83074
Poysdorf
Wohnhaus des Österreichischen Kolpingwerkes
Feldsbergerstraße 48, 2170 Poysdorf,
Tel. 02552/2615
Poysdorf
Tagesheimstätte des Österreichischen Kolpingwerkes
Kolpinghaus, 2170 Poysdorf,
Tel. 02552/2600
Puchberg
NÖ Landesjugendheim
Ehrbarweg 2, 2734 Puchberg/Schneeberg,
Tel. 2636/2213
Puchberg
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Neunkirchnerstraße 35, 2734 Puchberg/Schneeberg,
Tel. 02636/2347
Purgstall
Wohnhaus der Lebenshilfe Niederösterreich
Hochrießer Straße 12, 3251 Purgstall,
Tel. 07489/2802
Raggendorf
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Kirchenring 16, 2215 Raggendorf,
Tel. 02289/2659
Retz
Wohnheim der Caritas der Erzdiözese Wien
Fladnitzerstraße 44 - 46, 2070 Retz,
Tel. 02942/2340
Retz
Tagesheimstätte der Caritas der Erzdiözese Wien
Fladnitzerstraße 46, 2070 Retz,
Tel. 02942/2340
Rogatsboden
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Rogatsboden 29, 3251 Purgstall,
Tel. 07482/422750 oder 431750
Scheibbs
Tagesheimstätte " Scheibbser Keramik " der
Lebenshilfe Niederösterreich
Erlaufstraße 30, 3270 Scheibbs,
Tel. 07482/42334
Schrems
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Pfarrgasse 1, 3942 Schrems,
Tel. 02853/76656
Sollenau
Tagesheimstätte der Lebenshilfe Niederösterreich
Karl Ryker-Dorf,
Blumauerstraße 575, 2601 Sollenau,
Tel. 02628/48251-0
Sollenau
Wohnhäuser Karl Ryker-Dorf der
Lebenshilfe Niederösterreich
Blumauerstraße 575, 2601 Sollenau,
Tel. 02628/48251-0
St. Leonhard/Forst
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Loosdorferstraße 15a, 3243 St. Leonhard/Forst,
Tel. 02756/2500
St. Leonhard/Forst
Wohnheim der Caritas der Diözese St. Pölten
Loosdorferstraße 15a, 3243 St. Leonhard/Forst,
Tel. 02756/2500
St. Peter/Au
Tagesheimstätte der Schulschwestern
Amstettnerstraße 4, 3352 St. Peter/Au,
Tel. 07477/42438
St. Peter/Au
Wohnheim der Schulschwestern
Amstettnerstraße 4, 3352 St. Peter/Au,
Tel. 07477/42438
St. Pölten
Tagesheimstätte des Vereines zur Führung von
Werkstätten für Behinderte in der Stadt St. Pölten
Hnilickastraße 20 - 22, 3106 St. Pölten,
Tel. 02742/72655
Ternitz
Tagesheimstätte des Vereines der Eltern geistig und körperlich
behinderter Kinder für den Bezirk Neunkirchen
Lobengasse 22, 2630 Ternitz,
Tel. 02630/36511
Ternitz
Wohnheim des Vereines der Eltern geistig und körperlich behinderter
Kinder für den Bezirk Neunkirchen
Lobengasse 22, 2630 Ternitz,
Tel. 02630/36511
Texing
Tagesheimstätte des Vereines Himmelschlüsselhof,
Sozialtherapeutische Wohn-, Arbeits- und
Lebensgemeinschaft
Hinterleiten 2, 3242 Texing,
Tel. 02755/7475
Texing
Wohnheim des Vereines Himmelschlüsselhof,
Sozialtherapeutische Wohn-, Arbeits- und
Lebensgemeinschaft
Hinterleiten 2, 3242 Texing,
Tel. 02755/7475
Tulln
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Alter Ziegelweg 65, 3430 Tulln,
Tel. 02272/4692
Unternalb
Wohnheim der Caritas der Erzdiözese Wien
Unternalb, 2070 Retz,
Tel. 02942/3270
Waidhofen/Thaya
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Bahnhofstraße 18, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/52488
Waidhofen/Thaya
Wohnhaus für geistig und mehrfachbehinderte Menschen des Österreichischen
Kolpingwerkes
Kolpingweg 6, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/51583 oder 51584
Wien - Mauer
Pflegewohngruppe des Vereines Sozialtherapeutische
Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Ölzeltgasse 15, 1238 Wien,
Tel. 01/8882145
Wien - Mauer
Tagesheimstätte des Vereines Sozialtherapeutische
Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Maurer Lange Gasse 59, 1230 Wien,
Tel. 01/8886348
Wien - Mauer
Tagesheimstätte ( Therapiegruppe ) des Vereines
Sozialtherapeutische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
Ölzeltgasse 15, 1238 Wien,
Tel. 01/8882145
Wien 9.
Wohngruppe für hörgeschädigte Menschen der Lebenshilfe
Niederösterreich
Hahngasse 8/2/17, 1090 Wien,
Tel. 01/3178122
Wien 22.
Haus " Franciscus " der
Caritas der Erzdiözese Wien
Hartriegelgasse 17, 1220 Wien,
Tel. 01/2833086
Wieselburg
Wohnhaus der Lebenshilfe Niederösterreich
Neumühl 36, 3250 Wieselburg,
Tel. 07416/54820
Wr. Neustadt
Tagesheimstätte des Vereines für körper- und
mehrfachbehinderte Kinder und Jugendliche
Ungargasse 31, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/21822-3
Ybbs
Pflege- und Therapiezentrum der Stadt Wien
Persenbeuger Straße 1 - 3, 3370 Ybbs,
Tel. 07412/55100
Zellerndorf
Wohnheim der Caritas der Erzdiözese Wien
Bahnstraße 244, 2051 Zellerndorf,
Tel. 02945/2530
Zwettl
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Landstraße 2, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/53190
Zwettl
Wohnheim "Alte Propstei" der
Caritas der Diözese St. Pölten
Propsteigasse 1, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/54750
Altenhof, OÖ
Behindertendorf Altenhof des Vereines
Lebenswertes Leben
Hueb 10-18, Altenhof,
Tel. 07735/66310
Wien
Balance, Verein für chancengleiche Ausbildung und Integration
Körperbehinderter
Wohnheim und Werkstätte
Hochheimgasse 1, 1130 Wien,
Tel. 01/8048733-0
Der Verein Balance betreibt derzeit in Wien an 15 Adressen Wohngemeinschaften ( tlw. auch mit Werkstätten ).
Wr. Neustadt
Waldschule Wr. Neustadt, Heim mit medizinisch-therapeutischer Rehabilitation
Im Föhrenwald 3, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23162
Zwentendorf-Maria Ponsee
Balance, Verein für chancengleiche Ausbildung und
Integration Körperbehinderter
derzeit in Planung; die Eröffnung dieser Einrichtung ist für
Anfang des Jahres 1997 vorgesehen.
Graz
Odilien-Institut
Leonhardstraße 130, 8010 Graz,
Tel. 0316/322667-0
Wien 10.
Österreichisches Hilfswerk für Taubblinde und hochgradig
Hör- und Sehbehinderte
Humboldtplatz 7, 1100 Wien,
Tel.
Wien 14.
Blinden- und Sehbehindertenwohnheim Baumgarten
des Vereines Österreichische Blindenwohlfahrt
Baumgartenstraße 69, 1140 Wien,
Tel. 01/9141141-301
Wien 14.
Wohnheim des Österreichischen Blindenverbandes
Landesgruppe Wien, Niederösterreich und Burgenland,
Hägelingasse 4-6, 1140 Wien,
Tel. 01/9827584-0
Wr. Neustadt
Tagesheimstätte des Vereines
Österreichisches Taubblindenzentrum
Im Föhrenwald 3, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23162-44
Wr. Neustadt
Wohnheim des Vereines
Österreichisches Taubblindenzentrum
Im Föhrenwald 3, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23162-44
Amstetten
Langzeitwohneinrichtung der ARGE
Sozialdienst Mostviertel
Lorenz Buschl-Straße 3, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/69900
Amstetten
Langzeitwohneinrichtung der ARGE
Sozialdienst Mostviertel
Schulstraße 14, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/69900
Amstetten
Übergangswohngemeinschaft der ARGE
Sozialdienst Mostviertel
Lorenz Buschl-Straße 3, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/69900
Baden
Tagesheimstätte Psychosoziales Zentrum
der Kolpingfamilie Baden
Valeriestraße 10, 2500 Baden,
Tel. 02252/86117
Baden
Wohngemeinschaft Psychosoziales Zentrum
der Kolpingfamilie Baden
Valeriestraße 10, 2500 Baden,
Tel. 02252/86117
Eggenburg
Übergangswohnheim des Vereines für
Integrierte Psychosomatik "IPSE"
Grafenbergerstraße 2-4, 3730 Eggenburg,
Tel. 02984/3181
Mistelbach
Tagesheimstätte des Vereines
Psychosoziales Zentrum
Marienplatz 1, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/2586
Mistelbach
Wohnheim des Vereines
Psychosoziales Zentrum
Marienplatz 1, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/2586
Purgstall
Tagesheimstätte WABE Erlauftal
der ARGE Sozialdienst Mostviertel
Petzelsdorferstraße 15, 3251 Purgstall,
Tel. 07489/2563
Purgstall
Wohnheim WABE Erlauftal
der ARGE Sozialdienst Mostviertel
Petzelsdorferstraße 15, 3251 Purgstall,
Tel. 07489/2563
Säusenstein
Tagesheimstätte der ARGE Sozialdienst Mostviertel
Aigen 59, 3374 Säusenstein,
Tel. 07412/55785
Säusenstein
Wohngemeinschaft der ARGE Sozialdienst Mostviertel
Aigen 59, 3374 Säusenstein,
Tel. 07412/55785
Schiltern
Tagesheimstätte der Caritas der Diözese St. Pölten
Obere Straße 45, 3553 Schiltern,
Tel. 02734/8561-310
Schiltern
Wohnheim der Caritas der Diözese St. Pölten
Obere Straße 45, 3553 Schiltern,
Tel. 02734/8561-310
St. Pölten
Emmausgemeinschaft des Vereines zur Eingliederung von Nichtseßhaften
im Gebiet der Diözese St. Pölten
Herzogenburgerstraße 48-50, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/363398
Tulln
Tagesheimstätte des Vereines
Psychosoziales Zentrum Klosterneuburg
Beim Heisselgarten 8, 3430 Tulln,
Tel. 02272/5376
Wien
Wohngemeinschaft " Pension Bettina " der Vereinigung zur Schaffung
von sozialtherapeutischen Wohnheimen
Hardtgasse 32/8, 1190 Wien,
Tel. 01/3196276
Winden
Wohnheim des Vereines Wohnen und Arbeit
Winden 24, 3390 Melk,
Tel. 02752/2995
Aspang Markt
Verein Grüner Kreis
Marienhof
Ausschlag-Zöbern 3 - 5, 2870 Aspang Markt,
Tel. 02642/2430 und 02642/2384-15
Harmannsdorf
Zukunftsschmiede Voggeneder GmbH
Waldstraße 125, 2105 Oberrohrbach,
Karnabrunn
Zukunftsschmiede Voggeneder GmbH
Karnabrunn 26 und 31, 2114 Großrußbach,
Vereinssitz:
Zukunftsschmiede Voggeneder GmbH,
Bergenstammgasse 9b/8, 1130 Wien,
Tel.
Krumbach
Verein Grüner Kreis
Treinthof
Hosien 3, 2851 Krumbach,
Tel. 02647/2874 (42874)
Krumbach
Verein Grüner Kreis
Villa
Maierhöfenstraße 18, 2851 Krumbach,
Tel. 02647/42884
Lichtenegg
Verein Grüner Kreis
Ettlhof
Spratzau 32, 2813 Lichtenegg,
Tel. 02643/2114
Linz
Pro mente infirmis
Gesellschaft für psychische und soziale Gesundheit
Figulystraße 32, 4020 Linz,
Tel. 0732/665281
Mödling
Anton Proksch-Institut,
Drogenstation der Stiftung Genesungsheim Kalksburg
Husarentempelgasse 3, 2340 Mödling,
Tel. 02236/22296
Mönichkirchen
Verein Grüner Kreis
Zentralbüro
2872 Mönichkirchen 25,
Tel. 02649/8306
Der Verein Grüner Kreis betreibt im Rahmen der Jugendwohlfahrt
2 weitere Einrichtungen in:
1. Verein Grüner Kreis, Waldheimat
Unterhöfen 92, 2872 Mönichkirchen,
Tel. 02649/8312
2. Verein Grüner Kreis
Frankenau
Königsberg 57, 2870 Aspangberg-St. Peter,
Tel. 02642/53604
Mönichkirchen
Verein Grüner Kreis
Hotel Binder
2872 Mönichkirchen 99,
Tel. 02649/235
Thomasberg
Verein Grüner Kreis
Königsberghof
Königsberg 10, 2842 Thomasberg,
Tel. 02644/7401
Wien 11.
KOSI Therapeutische Wohngemeinschaft für
drogenabhängige weibliche Jugendliche des
Österreichischen Kolpingwerkes
Am Leberberg 24, 1110 Wien,
Tel. 01/7691828
Wien-Kalksburg
Anton Proksch Institut der Stiftung
Genesungsheim Kalksburg
Mackgasse 7-9, 1237 Wien,
Tel.
Die sehr früh einsetzende umfassende und intensive Therapie und die systematisch erzieherische Förderung ist lebensnotwendig.
Die Therapeuten und Pädagogen der nachstehend angeführten Vereine arbeiten nach dem Petö- und Montessorisystem ( mehrdimensionale Förderung im neurophysiologischen, psychomotorischen und psychosozialen Bereich ).
Die " Petömethode " wurde von dem ungarischen Arzt und Bewegungspädagogen Prof. Dr. Petö entwickelt. Sie wurde auf westliche Verhältnisse angepaßt und heißt in Österreich " Konduktive ( = zusammenführende, weiterführende, nützende ) Pädagogik/Pädagogische Mehrfachtherapie ".
Die Konduktive Pädagogik/Pädagogische Mehrfachtherapie versteht
sich als Einheit von Erziehung, Therapie und Bildung. Es wird immer ganzheitlich
gearbeitet; der behinderte Mensch wird dabei gleichzeitig und systematisch
emotional-sozial, motorisch, sprachlich und intellektuell angesprochen
und akti-viert. Das geschieht konkret in jedem Moment der therapeutisch
erzieherischen Interaktion.
Über die Aufmerksamkeit des Kindes mit allen Sinnen soll größtmögliche
Aktivität, Bewußtheit, Selbststeuerung und damit Eigenverantwortlichkeit
erreicht werden. Das wiederum kann nur verwirklicht werden durch:
* ein behindertenspezifisches, kontinuierliches, ganztägiges Training,
* die Arbeit und das Leben in Kleingruppen sowie
* den Einsatz von Fachkräften mit gleichermaßen therapeutischer
und erzieherischer Kompetenz.
a ) Verein für ganzheitliche Förderung
Vereinssitz
Verein für ganzheitliche Förderung
Kremserstraße 1, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/54872
Hier erhalten Sie auch telefonisch Auskünfte für alle Therapiestätten dieses Vereines.
Langzeittherapie
Der Verein für ganzheitliche Förderung bietet im Waldviertel und im Mostviertel die verschiedensten Formen der Betreuung von cerebral-bewegungsgestörten Kindern und Jugendlichen an. Es ist hier sowohl Ganztagsbetreuung aber auch Halbtagsbetreuung ( vormittags oder nachmittags ) möglich.
Intensiv-Therapie
Seit dem Jahr 1995 werden in den Therapiestätten auch Intensiv-Blocktherapien
angeboten. Kinder und Jugendliche erhalten hier in einem zweiwöchigen
( eventuell auch dreiwöchigen ) Intensiv-Therapiekurs die notwendige
Betreuung und Förderung. Bei den Intensivwochen wird den Teilnehmern
Tagesbetreuung angeboten; in Waldhausen, Oberösterreich, ist auch
eine Wohnunterbringung möglich.
Gmünd
Therapiestätte Gmünd
Conrathstraße 22, 3950 Gmünd,
Tel. 02852/54368
Purgstall-Schauboden
Therapiestätte Schauboden
Schauboden 26, 3251 Purgstall,
Tel. 07489/2246 - 17
Sallingberg
Therapiestätte Sallingberg
3525 Sallingberg 120,
Tel. 02877/7172
Waldhausen, OÖ
Therapiestätte Waldhausen
Markt 92, 4391 Waldhausen,
Tel. 07418/4880
b ) Österreichischer Verband für Spastiker-Eingliederung
( ÖVSE )
Vereinssitz
Österreichischer Verband für Spastiker-Eingliederung
Sektion Selbsthilfetraining und Wohntraining
Kirchstetterngasse 30, 1160 Wien,
Tel. 01/4931960
Der Verein bietet im Rahmen seiner mehrfach-konduktiven Tagesgruppe
Selbsthilfetraining für cerebral bewegungsgestörte Jugendliche
und Erwachsene an. Diese Form der Betreuung findet von Montag bis Freitag
statt.
Die Wohntrainingsgruppe bietet Unterstützung beim Training " Wohnen
".
Tagesgruppe
Wien 16.
Österreichischer Verband für Spastiker-Eingliederung
Sektion Selbsthilfetraining
Kirchstetterngasse 30, 1160 Wien,
Tel. 01/4931960
Wohntrainingsgruppe
Wien 19.
Österreichischer Verband für Spastiker-Eingliederung
Wohntraining
Kreindlgasse 9, 1190 Wien,
Tel. 01/3691418
c ) Österreichischer Verein für Bürospezifische
Anlehre und Weiterbildung für Körperbehinderte ( ÖV - BAuWK
)
Vereinssitz
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Benedikt Schellingergasse 10/19, 1150 Wien,
Tel. 01/9827597
Der Verein bietet im Rahmen seiner Tagesgruppe Anlehre und Weiterbildung
für bürospezifische Tätigkeiten an. Ziel des Trainings und
der Betreuung besteht in der Vermittlung der Teilnehmer auf einen Arbeitsplatz
am freien Arbeitsmarkt.
Die Wohntrainingsgruppe bietet Unterstützung beim Training " Wohnen
".
Tagesgruppe
Wien 15.
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Benedikt Schellingergasse 10/19, 1150 Wien,
Tel. 01/9827597
Wohntrainingsgruppen
Wien 15.
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Oelweingasse, 1150 Wien,
Wien 21.
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Berzelinsgasse 14/46/6, 1210 Wien,
Wien 21.
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Skraupstraße 24, 1210 Wien,
Auskünfte dazu erhalten Sie unter Tel. 01/9827597.
d ) Institut Keil
Vereinssitz
Institut Keil
Leitermayergasse 22, 1170 Wien,
Tel. 01/4088122
Langzeittherapie
Das Institut Keil bietet im Rahmen seiner mehrfachtherapeutisch-konduktiven Tagesgruppen Therapien und Betreuung für cerebral bewegungsgestörte Kinder an.
Intensiv-Therapie:
Das Institut Keil bietet darüber hinaus auch Intensiv-Therapiewochen
an. Ein derartiger Intensivkurs dauert meistens 3 Wochen ( tlw. auch nur
2 Wochen ); das Land NÖ bewilligt derzeit maximal 3 solcher Intensivkurse
pro Jahr.
Darüber hinaus wird auch ein Intensivkurs im Internat der Schulbrüder
in Wien 21, Strebersdorf, angeboten ( Sommer-Kurs ). Die Kostenübernahme
für diesen Sommerkurs kann beim Amt der NÖ Landesregierung, Sozialabteilung,
beantragt werden.
Die Intensivwochen bieten Tagesstruktur ( mehrfachtherapeutisch-konduktive
Tagesgruppe von Montag - Freitag ) und ein entsprechendes Training im Bereich
Wohnen ( Wohntrainingsgruppe von Montag - Sonntag ). Bei den Intensiv-Kursen
besteht die Möglichkeit der Anwesenheit einer Begleitperson ( Vater
oder Mutter ).
Tagesgruppe
Wien 16.
Institut Keil
Leitermayergasse 20, 1160 Wien,
Tel. 01/4088122
Außenstellen des Institutes Keil im Bereich Tagesbetreuung gibt
es in Wien 17 und 18.
Wohntrainingsgruppe
Wien 19.
Institut Keil
Döblinger Hauptstraße 23-25, 1190 Wien,
Tel. 01/3199700
Die Wohnunterbringung ist nur bei Teilnahme an den Intensivtherapiewochen möglich.
Sommerkurs
Wien 21. - Strebersdorf
Internat der Schulbrüder
1210 Wien - Strebersdorf,
Beim Sommerkurs des Instutes Keil werden Tagesbetreuung und Wohntraining
angeboten; es handelt sich dabei um einen Intensiv-Therapiekurs. Soweit
notwendig oder gewünscht, ist auch die Teilnahme einer Begleitperson
( Vater oder Mutter ) am Kurs möglich. Auskünfte dazu erteilt
das Institut Keil, Leitermayergasse 22, 1170 Wien; Tel. 01/4088122
)
Für die Ausbildung stehen folgende Berufssparten zur Verfügung:
* Maler, Schlosser, Tischler, Maurer, Spengler,
* Herrenkleidermacher, Schuhmacher, Bäcker,
* Gas- und Wasserleitungsinstallateur, Elektroinstallateur, Landschaftsgärtner
Anmeldung und Standort
Korneuberg
NÖ Landesjugendheim
Sozialpädagogisches Jugendwohn- und Lehrlingsheim
Stockerauerstraße 80, 2100 Korneuburg,
Tel. 02262/2591
b ) Werkstättenzentrum GmbH Stadlau
Wien 22.
Werkstättenzentrum GmbH Stadlau
Lehrwerkstätte
Dr. Otto Neurath Gasse 1, 1220 Wien,
Tel. 01/2805510
Die Lehrwerkstätte Stadlau bietet Jugendlichen mit Lern- und Leistungsdefiziten als Starthilfe ins Berufsleben qualifizierte Ausbildung und Arbeitsplatzfindung.
Zwei Ausbildungswege werden angeboten
Berufsausbildung mit Lehrabschluß
Angeboten werden die Berufssparten Maler, Anstreicher, Koch, Kellner,
Tischler und Schlosser. Die Ausbildung dauert zwischen 3 ½ und 5
Jahren und wird in der Lehrwerkstätte, in der Berufsschule und als
Praktikum in Betrieben absolviert.
Qualifizierung durch Arbeitstraining
Angeboten werden die Berufssparten Wäscher, Bügler, Küchengehilfe,
Housekeeper und Raumpfleger. Die Ausbildung dauert zwischen 2 ½
und 4 Jahren und wird in der Lehrwerkstätte und als Praktikum in Betrieben
absolviert.
c ) Sonstige
Linz
Institut für Hör- und Sehgeschädigte
Lehrwerkstätte für Damenkleidermacher
Kapuzinerstraße 40, 4020 Linz,
Tel. 0732/771360-24
Wien 3.
Höhere technische Bundeslehranstalt, Bundeshandelsakademie und
Bundeshandelsschule
Juchgasse 27, 1030 Wien,
Tel. 01/7135359
Wien 15.
Österreichischer Verein für Bürospezifische Anlehre
und Weiterbildung für Körperbehinderte
Benedikt Schellingergasse 10/19, 1150 Wien,
Tel. 01/9827598
Wien 23.
Jugend am Werk
Lehrwerkstätte
Kanitzgasse 8, 1230 Wien,
Tel. 01/8892452
b ) Beschäftigungsangebote:
Die Arbeit in einer Geschützten Werkstätte soll es dem behinderten
Menschen ermöglichen, seine Leistungsfähigkeit wiederzugewinnen
bzw. zu erhöhen, um eines Tages in den offenen Arbeitsmarkt eingegliedert
werden zu können.
Geschützte Werkstätten bieten keine Beschäftigungstherapie.
Sie sind vielmehr Betriebe, die vor allem auf industrielle Fertigung in
verschiedenen Branchen ausgerichtet sind. Ihre Produkte werden höchsten
Qualitätsanforderungen gerecht und müssen sich im Wettbewerb
behaupten.
Produktionsbereiche sind:
Metall-, Holz- und Kunststoffverarbeitung, Elektromontage, Verpackungs- und Montagearbeiten, Textilarbeiten, Graviererei, Kunststoffspritzgießerei, Kleingießerei, Verschlußplombenerzeugung, Beschäftigung in der Werksküche, Bügeln u.ä. Arbeiten.
c ) Standorte in Niederösterreich
St. Pölten
Geschützte Werkstätte GmbH,
Hnilickagasse 20-22, 3106 St. Pölten,
Tel. 02742/74511
Wr. Neustadt
Geschützte Werkstätte GmbH,
Lachtengasse 55, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/21339
Aufnahmebewerbungen sind direkt bei den Geschützten Werkstätten
zu stellen.
Psychosoziale Clubs bieten einen Rahmen, in dem soziale Kontakte gepflegt und spezielle Hilfen in Anspruch genommen werden können. Sie bieten aber auch Möglichkeiten zu vielfältigen Aktivitäten. Diese Clubs sind "niederschwellige" Einrichtungen: ihre Leistungen können ohne Antrag oder andere behördliche Schritte in Anspruch genommen werden. Es gibt keine Verpflichtungen hinsichtlich der Dauer und des Umfangs, in dem die Club-Angebote genützt werden. Diese grundsätzliche Freiwilligkeit kommt jenen Personen entgegen, die sich in festere Strukturen nicht einfügen können oder wollen, und die durch Angebote, deren Inanspruchnahme mit höherer Verbindlichkeit und größeren Verpflichtungen einhergeht (wie dies etwa bei Tagesheimstätten der Fall ist), überfordert wären.
Psychosoziale Clubs bilden einen wichtigen Baustein in der psychiatrischen Nachbetreuung. Sie sind ein wichtiges Angebot im Sinne der Vorbeugung von Krankheitsrückfällen.
Je nach Schwerpunkt eines Clubs dominiert entweder das Ziel der aktiven Freizeitgestaltung in der Gemeinschaft oder das Ziel der Förderung und Rehabilitation.
Clubbesucher können in einer eigenen Wohnung oder bei Angehörigen leben; sie können aber auch in einer Wohneinrichtung betreut werden. Ausgeschlossen vom Clubbesuch sind akut kranke Personen, suchtabhängige Personen und vorwiegend geistig behinderte Menschen.
b ) Standorte der Psychosozialen Clubs
Brunn/Gebirge
Club ?St. Josef? des Vereines ?Psychosoziales Zentrum?
Schwerpunkt Rehabilitation
Gattringerstraße 42, 2345 Brunn/Gebirge,
Tel. 02236/31312
Gänserndorf
Club ?Andiamo? des Vereines ?Psychosoziales Zentrum?
Schwerpunkt Rehabilitation
Pfarrheim Gänserndorf
Kirchenplatz, 2230 Gänserndorf,
Tel. 02282/5161
Krems
Club ?Aktiv? der Caritas der Diözese St. Pölten
Schwerpunkt Freizeit
2 Standorte:
Krems
Ringstraße 9, 3500 Krems,
Tel. 02732/76235/13
Horn
Wienerstraße 5, 3580 Horn,
Tel. 02982/2930
Mostviertel
Club ?Aktiv? der Caritas der Diözese St. Pölten
Schwerpunkt Freizeit
3 Standorte:
Amstetten
Ybbsstraße 1, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/68123
Melk
Linzerstraße 4, 3390 Melk,
Tel. 02752/2391
Scheibbs
Kapuzinerplatz 1, 3270 Scheibbs,
Tel. 07482/43431
Schwechat
Club des Vereines ?Psychosoziales Zentrum?
Schwerpunkt Rehabilitation
Zirkelweg 5, 2320 Schwechat,
Tel. 01/7073157
St. Pölten
Club ?Aktiv? der Caritas der Diözese St. Pölten
Schwerpunkt Freizeit
Grillparzerstraße 10, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/72934
Stockerau
Club des Vereines ? Psychosoziales Zentrum?
Schwerpunkt Rehabilitation
Am Neubau 10, 2000 Stockerau,
Tel. 02266/63914
Tulln
Club ?Möwe? des Vereines ?Psychosoziales Zentrum?
Schwerpunkt Rehabilitation
Königstettnerstraße 1a, 3430 Tulln,
Tel. 02272/5188
Waldviertel
Club ?Aktiv? der Caritas der Diözese St. Pölten
Schwerpunkt Freizeit
3 Standorte:
Gmünd
Schubertplatz 19, 3950 Gmünd,
Tel. 02852/54037
Waidhofen/Thaya
Bahnhofstraße 18, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/54150/12
Zwettl
Neuer Markt 14, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/53512
Wiener Neustadt
Club der Caritas der Erzdiözese Wien
Schwerpunkt Rehabilitation
Grazerstraße 52, 2700 Wiener Neustadt,
Tel. 02622/28788
Klosterneuburg
Kindersozialdienste Klosterneuburg
Martinstraße 40, 3400 Klosterneuburg
Tel.
Folgende Therapieformen werden angeboten:
* Autogenes Training für Kinder
* Konzentrative Bewegungstherapie
* Heilgymnastik und Haltungsturnen
* Legasthenikerkurse
* Maltherapie
* Musiktherapie
* Sprachtherapie
* Therapieschikurs
b ) Kinder- und jugendpsychologischer Beratungsdienst
Der Kinder- und jugendpsychologische Beratungsdienst ist beim Amt der
NÖ Landesregierung, Jugendabteilung, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten,
(Tel. 02742/200 ) eingerichtet.
Dieser Beratungsdienst steht Eltern, Pflegeeltern und anderen Angehörigen,
die Fragen hinsichtlich Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder haben zur
Verfügung. Es ist aber auch möglich, daß sich Jugendliche
selbst ohne Begleitung an den Beratungsdienst wenden.
Dieser Beratungsdienst bietet an:
* Diagnostische Abklärung von konkreten Verhaltens- oder Leistungsauffälligkeiten,
* Hilfestellung bei der Bearbeitung von Beziehungsproblemen,
* spezielle Beratung bei Scheidung, Besuchsregelungen und bei Fragen
in Pflegeplatzangelegenheiten, bei Adoption und Heimunterbringung,
* Planung, gemeinsam mit den Ratsuchenden, ob die Zuweisung zu speziellen
therapeutischen Einrichtungen oder zu regional organisierten Sozialen Diensten
notwendig und für die bestehende Problematik zielführend ist.
c ) Berufsvorbereitungskurse
Die NÖ Landesjugendheime in Hochwolkersdorf und in Hollabrunn
( für weibliche Jugendliche ) bzw. das NÖ Landesjugendheim in
Hinterbrühl, Sozialtherapeutische Abteilung, ( für männliche
Jugendliche ) sind Einrichtungen, die Jugendliche nach dem Schulabschluß
aufnehmen, wenn sie in der Arbeitswelt nicht integriert werden können
oder aus anderen Gründen eine stationäre sozialtherapeutische
Behandlung notwendig ist.
Anmeldung und Standorte
Auskünfte über Zuweisung und Aufnahme erteilen die Arbeitsmarktservicestellen
in den Bezirken.
Hinterbrühl
NÖ Landesjugendheim
Sozialtherapeutische Abteilung für Jugendliche
Urlaubskreuzstraße 15, 2371 Hinterbrühl,
Tel. 02236/48521
Hochwolkersdorf
NÖ Landesjugendheim
2802 Hochwolkersdorf 11,
Tel. 02645/8205
Hollabrunn
NÖ Landesjugendheim
Elsa Brandströmstraße 1, 2020 Hollabrunn,
Tel. 02952/2116
Neben den ?großen? Rechtsträgern ( z.B. Caritas, Lebenshilfe
) ist eine Vielzahl von Initiativen und Vereinen entstanden, die meist
auf private Initiative zurückgehen, und die ein breit gefächertes
Angebot von Leistungen bieten.
Vor allem in den achtziger Jahren fand ein starkes Ausbauprogramm bei
den Heimen ( vor allem Tagesbetreuungseinrichtungen ) statt. Mit der größeren
Zahl von Einrichtungen wurde auch die Zahl der Menschen, die auf diesem
Sektor einen Arbeitsplatz bekommen, größer. Heute bietet die
Behindertenhilfe bzw. die Sozialhilfe Arbeitsplätze für mehr
als 5.000 Niederösterreicher und ist damit ein nicht zu unterschätzender
Wirtschaftsfaktor.
Waren es in der Anfangszeit zum Teil ?ungelernte? ( nicht speziell
für den Behindertenbereich ausgebildete ) Betreuer, die nichtsdestoweniger
hervorragende Arbeit geleistet haben, so wird heute der größte
Teil der Arbeit durch speziell ausgebildetes Personal verrichtet.
Dementsprechend groß sind auch die Erfolge. Derzeit arbeiten
über 1.500 behinderte Menschen auf Arbeitsplätzen in der freien
Wirtschaft, die durch Landesförderungen gestützt werden.
Die höhere Qualifikation der Betreuer und das bessere und umfangreichere
Angebot an Betreuungsmaßnahmen hat allerdings auch seinen Preis und
ist mit ein Grund für die starke finanzielle Ausweitung in diesem
Bereich.
In jüngster Zeit sind im Zusammenhang mit der Frage der ?Finanzierung
des Sozialstaates? auch Probleme für die Behindertenhilfe aufgetreten:
Es geht nun weniger um einen weiteren starken Ausbau, als vielmehr
um das Erhalten des erreichten hohen Standards. Daneben ist es in einzelnen
Bereichen auf Grund der Bevölkerungsentwicklung unumgänglich,
weitere Einrichtungen, hauptsächlich Wohnheime, zu schaffen, weil
die Angehörigen, bei denen die behinderten Menschen bisher gewohnt
haben, zur Betreuung nicht mehr in der Lage sind.
Nach der Aufgabenstellung des Landtages, ausgedrückt im NÖ
Sozialhilfegesetz, wird es weiterhin notwendig sein, der Behindertenhilfe
die notwendigen Mittel zur Erfüllung ihrer Aufgaben zur Verfügung
zu stellen.
Budgetäre Entwicklung der Hilfe für behinderte Menschen
Jahr Betrag in 1000 ATS % Veränderung zum
Vorjahr
1975 ATS
49.221
1981 ATS 149.082
1982 ATS 183.329
23,0 %
1983 ATS 206.366
12,6 %
1984 ATS 233.620
13,2 %
1985 ATS 253.558
8,5 %
1986 ATS 275.549
8,7 %
1987 ATS 304.265
10,4 %
1988 ATS 326.492
7,3 %
1989 ATS 354.184
8,5 %
1990 ATS 400.572
13,1 %
1991 ATS 456.762
14,0 %
1992 ATS 519.661
13,8 %
1993 ATS 617.419
18,8 %
1994 ATS 674.930
9,3 %
1995 ATS 737.041
9,2 %
VA 1996 ATS 805.097
9,2 %
Budgetäre Entwicklung der Hilfe für behinderte Menschen
Anzahl der betreuten Personen am Beispiel von Maßnahmen der Behindertenhilfe.
Hilfe zur Erziehung und Schulbildung
Jahr Aufwand in 1000 ATS Personen
1981 ATS
57.128 726
1986 ATS
69.857 560
1991 ATS
88.746 812
1992 ATS
98.563 855
1993 ATS
99.481 882
1994 ATS 107.662
963
1995 ATS 112.763
1089
1996 ATS 125.077
1050
Hilfe zur beruflichen Eingliederung
Jahr Aufwand in 1000 ATS Personen
1981 ATS
48.233 682
1986 ATS 108.056
1050
1991 ATS 155.404
1238
1992 ATS 147.117
1215
1993 ATS 181.209
1132
1994 ATS 185.845
990
1995 ATS 197.889
1162
1996 ATS 213.591
1200
Beschäftigungstherapie
Jahr Aufwand in 1000 ATS Personen
1981 ATS
19.951 205
1986 ATS
54.233 410
1991 ATS 123.209
763
1992 ATS 184.259
800
1993 ATS 223.357
1108
1994 ATS 250.582
1221
1995 ATS 285.500
1286
1996 ATS 308.562
1310
Hilfe durch geschützte Arbeit
Jahr Aufwand in 1000 ATS Personen
1981 ATS 11.588
480
1986 ATS 22.720
980
1991 ATS 46.191
1392
1992 ATS 39.677
1530
1993 ATS 48.183
1480
1994 ATS 55.083
1539
1995 ATS 61.367
1656
1996 ATS 68.320
1765
Zweck des Pflegegeldes:
* Den Pflegebedürftigen wird die Finanzierung von Betreuung und
Hilfe teilweise abgegolten.
* Die Pflegebedürftigen können selbst bestimmen, welche Form
der Pflege ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
Das Pflegegeld stellt kein Einkommen dar, sondern muß für
die erforderliche Betreuung und Hilfe verwendet werden. Die zweckmäßige
Verwendung des Pflegegeldes wird kontrolliert. Bei zweckwidriger Verwendung
kann es teilweise oder ganz durch Sachleistungen (z.B. Soziale Dienste)
ersetzt werden.
Voraussetzungen für Pflegegeld sind:
* Vorliegen einer körperlichen, geistigen oder psychischen Behinderung
oder einer Sinnesbehinderung
* ständiger (täglicher oder kurzfristig wiederkehrender)
Betreuungs- und Hilfsbedarf (Pflegebedarf), der voraussichtlich mindestens
6 Monate andauern wird
* Vollendung des 3. Lebensjahres
Pflegegeld nach dem NÖ Pflegegeldgesetz
für Personen, die keine Pension beziehen, die die österreichische
Staatsbürgerschaft besitzen und die ihren ordentlichen Wohnsitz/Aufenthalt
in Niederösterreich haben, das sind
* Mitversicherte Angehörige
* Sozialhilfeempfänger
* Berufstätige
Bundespflegegeld
für Bezieher (einschließlich Witwen und Waisen)
* einer Pension der Sozialversicherung
* einer Unfallrente
* einer Beamtenpension des Bundes
* einer Versorgungsrente
Antragstellung
Antragsberechtigt sind die pflegebedürftigen Personen bzw. deren
gesetzliche Vertreter oder Sachwalter.
Pflegegeld nach dem NÖ Pflegegeldgesetz ist bei der Wohnsitzgemeinde
oder bei der örtlich zuständigen Bezirkshauptmannschaft (Sozialabteilung)
zu beantragen.
Pensionsbezieher müssen den Antrag bei der jeweils zuständigen
Pensionsstelle einbringen.
Beurteilung des Pflegebedarfs
Pflegegeld wird je nach der Höhe des Pflegebedarfs in sieben Stufen
ausgezahlt. Grundlage für die Einstufung bildet ein ärztliches
Gutachten.
Der Begriff Pflegebedarf setzt sich aus ?Betreuung? und ?Hilfe? zusammen.
Betreuung umfaßt z.B. Körperpflege, An- und Auskleiden, Zubereitung
und Verabreichung der Mahlzeiten, Hilfe ist z.B. Einkauf, Wohnungsreinigung
oder Pflege der Leib- und Bettwäsche. Der Pflegebedarf wird nach bestimmten
vorgegebenen Zeitwerten berechnet.
Bei Kindern kann als Pflegebedarf jedoch nur der Mehraufwand berücksichtigt
werden, der über das altersmäßig erforderliche Ausmaß
der Betreuung und Hilfe für gesunde Kinder hinausgeht.
Auszahlung
Das Pflegegeld wird nach dem durchschnittlichen monatlichen Pflegebedarf
bemessen und einkommensunabhängig zuerkannt. Es wird 12mal jährlich
ausbezahlt.
Stand: 24/4/1996
Stufe durchschnittl. Pflegebedarf in Stunden/Monat Pflegegeldhöhe
in Schilling
pro Monat
1 mehr als 50 Std.
2.635,--
2 mehr als 75 Std.
3.688,--
3 mehr als 120 Std.
5.690,--
4 mehr als 180 Std.
8.535,--
5 mehr als 180 Std. + außergewöhnlicher Pflegeaufwand *
11.591,--
6 mehr als 180 Std. + dauernde Beaufsichtigung
15.806,--
7 mehr als 180 Std. + praktische Bewegungsunfähigkeit
21.074,--
* Ein außergewöhnlicher Pflegeaufwand liegt vor, wenn dauernde
Bereitschaft, nicht aber die dauernde Anwesenheit einer Pflegeperson erforderlich
ist.
Geldleistungen, die wegen Pflegebedürftigkeit nach anderen Vorschriften gewährt werden, sind auf das Pflegegeld anzurechnen. So wird z.B. von der Familienbeihilfe der Erhöhungsbetrag für behinderte Kinder zur Hälfte angerechnet.
Rechtsanspruch
Seit 1. Juli 1995 gibt es für alle Pflegegeldstufen die Klagsmöglichkeit
beim Arbeits- und Sozialgericht. Die für Niederösterreich zuständigen
Arbeits- und Sozialgerichte sind in:
Korneuburg
Krems
Wr. Neustadt
Wien
Änderungen
Veränderungen in den Voraussetzungen für den Bezug des Pflegegeldes,
die den Verlust, eine Minderung, das Ruhen des Anspruchs oder eine Anrechnung
auf das Pflegegeld zur Folge haben, sind der auszahlenden Stelle zu melden.
Das sind insbesondere:
* Verringerung des Pflegebedarfs
* Krankenhausaufenthalt
* Zuerkennung einer weiteren pflegebezogenen Leistung
Bei Bezug von Landespflegegeld außerdem
* Beantragung/Zuerkennung einer Pension
* Verlegung des Wohnsitzes
Bei einer Veränderung/Zunahme des Pflegebedarfes kann ein Antrag
auf Erhöhung des Pflegegeldes gestellt werden.
Bezirkshauptmannschaft Baden
Vöslauer Straße 9, 2500 Baden,
Tel. 02252/80711
Bezirkshauptmannschaft Bruck/Leitha
Hauptplatz 16, 2460 Bruck/Leitha,
Tel. 02162/62503, 62531
Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf
Schönkirchner Straße 1, 2230 Gänserndorf,
Tel. 02282/2561
Bezirkshauptmannschaft Gmünd
Schremser Straße 8, 3950 Gmünd,
Tel. 02852/52501 - 52503
Bezirkshauptmannschaft Hollabrunn
Mühlgasse 24, 2020 Hollabrunn,
Tel. 02952/2264
Bezirkshauptmannschaft Horn
Frauenhofner Straße 2, 3580 Horn,
Tel. 02982/2651
Bezirkshauptmannschaft Korneuburg
Bankmannring 5, 2100 Korneuburg,
Tel. 02262/2566
Bezirkshauptmannschaft Krems/Donau
Körnermarkt 1, 3500 Krems/Donau,
Tel. 02732/808
Bezirkshauptmannschaft Lilienfeld
Am Anger 2, 3180 Lilienfeld,
Tel. 02762/503
Bezirkshauptmannschaft Melk
Abt Karl-Straße 23, 3390 Melk,
Tel. 02752/2381
Bezirkshauptmannschaft Mistelbach
Hauptplatz 4-5, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/2501
Außenstelle Laa/Thaya
Tel. 02522/463
Außenstelle Wolkersdorf
Tel. 02245/2470
Bezirkshauptmannschaft Mödling
Bahnstraße 2, 2340 Mödling,
Tel. 02236/208
Bezirkshauptmannschaft Neunkirchen
Peischinger Straße 17, 2620 Neunkirchen,
Tel. 02635/62521
Bezirkshauptmannschaft St. Pölten
Am Bischofteich 1, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/52551
Bezirkshauptmannschaft Scheibbs
Rathausplatz 5, 3270 Scheibbs,
Tel. 07482/42101
Bezirkshauptmannschaft Tulln
Hauptplatz 33, 3430 Tulln,
Tel. 02272/2511
Bezirkshauptmannschaft Waidhofen/Thaya
Aigner-Straße 1, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/501
Bezirkshauptmannschaft Wr. Neustadt
Neuklosterplatz 1, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/22511
Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung
Alserbachstraße 41, 1091 Wien,
Tel. 01/31343
Außenstelle Klosterneuburg
Tel. 02243/2629, 2362
Außenstelle Purkersdorf
Tel. 02231/2101, 2102
Außenstelle Schwechat
Tel. 01/7076177 od. 707627/1
Bezirkshauptmannschaft Zwettl
Am Statzenberg 1, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/505
Magistrat der Stadt Krems
Obere Landstraße 4, 3500 Krems,
Tel. 02732/801
Magistrat der Stadt St. Pölten
Rathausplatz 1, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/52531
Magistrat der Stadt Waidhofen/Ybbs
Oberer Stadtplatz 28, 3340 Waidhofen/Ybbs,
Tel. 07442/2511
Magistrat der Stadt Wr. Neustadt
Hauptplatz 1-3, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23531
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Valeriestraße 10, 2500 Baden,
Tel. 02252/89696
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Hauptplatz 16, 2460 Bruck/Leitha,
Tel. 02162/63912
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Gattringerstraße 42, 2345 Brunn/Gebirge,
Tel. 02236/31312
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Hauptstraße 8, 2230 Gänserndorf,
Tel. 02282/8733
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Hauptplatz 2/2. Stock, 2020 Hollabrunn,
Tel.
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Hauptstraße 2, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/83312/305
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Marienplatz 1, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/2586
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Holzplatz 3, 2620 Neunkirchen,
Tel. 02635/2687
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Zirkelweg 3, 2320 Schwechat,
Tel. 01/77 31 57
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Donaulände 32, 3430 Tulln,
Tel. 02272/5188
Psychosozialer Dienst des Landes NÖ
Grazerstraße 52, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/23705
b ) Psychosozialer Dienst der Caritas der Diözese St. Pölten
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Ybbsstraße 1, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/3123
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Sigismundgasse 2, 3950 Gmünd,
Tel. 02852/2501
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Pfarrhof, 3350 Haag,
Tel. 07434/2584
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Prof. Karl Scholz-Straße 20, 3580 Horn,
Tel. 02982/2930
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Ringstraße 9, 3500 Krems,
Tel. 02732/76100
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Im Tal 2, 3180 Lilienfeld,
Tel. 02762/2301/405
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Linzerstraße 4, 3390 Melk,
Tel. 02752/2391
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Heitzlergasse 2, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/3486
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Kapuzinerstraße 1, 3270 Scheibbs,
Tel. 07482/3431
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Kolpingweg 6, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/2488
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Sandtorgasse 8, 3370 Ybbs,
Tel. 07412/2433
Psychosozialer Dienst der Caritas St. Pölten
Landstraße 2, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/3512
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Rathausstraße 11, 3300 Amstetten,
Tel. 07472/65380
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Ringstraße 9, 3500 Krems,
Tel. 02732/74550
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Hauptstraße 25, 2340 Mödling,
Tel. 02236/48882
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Schöpferstraße 7, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/361630
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Neunkirchnerstraße 13/1, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/26738
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Stauwerkstraße 1, 3370 Ybbs,
Tel. 07412/55680
NÖ Landesverein für Sachwalterschaft
Geschäftsstelle
Bahnhofstraße 2, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/54258
a ) Bereich Sachwalterschaft
Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft
Geschäftsstelle
Dr. Karl Liebleitner-Ring 18, 2100 Korneuburg,
Tel. 02262/72824
In den 3 nachstehenden Beratungsstellen ist eine Terminvereinbarung nach telefonischer Rücksprache mit der Geschäftsstelle Korneuburg möglich.
Verein für Sachwalterschaft und
Patientenanwaltschaft
Beratungsstelle
Marienplatz 1, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/4204
Verein für Sachwalterschaft und
Patientenanwaltschaft
Beratungsstelle
Hauptstraße 18, 2230 Gänserndorf,
Tel. 02282/3219
Verein für Sachwalterschaft und
Patientenanwaltschaft
Beratungsstelle
Königstettnerstraße 1a, 3430 Tulln,
Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft
Geschäftsstelle
Nikolaihofgasse 4, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/85634
b ) Bereich Patientenanwaltschaft
Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft
Geschäftsstelle NÖ Landesnervenklinik Gugging
Hauptstraße 2, 3400 Maria Gugging,
Tel. 02243/83897
Verein für Sachwalterschaft und Patientenanwaltschaft
Geschäftsstelle NÖ Landesnervenklinik West
3362 Mauer bei Amstetten,
Tel. 07475/3021
NÖ-Volkshilfe
Sozialmedizinischer Dienst
Josefstädterstraße 74, 1080 Wien,
Tel. 01/4024021
Caritas der Diözese St. Pölten
Hauskrankenpflege und Heimhilfe
Schulgasse 10, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/844-61
Caritas der Erzdiözese in Wien
Hauskrankenhilfe in NÖ
Steinheilgasse 3, 1210 Wien,
Tel. 01/2594455
Allgemeine Unfallversicherungsanstalt
Adalbert-Stifter-Straße 65, 1201 Wien,
Tel. 01/33111-0
Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten
Friedrich-Hillegeist-Straße 1, 1021 Wien,
Tel. 01/21135
Pensionsversicherungsanstalt der Arbeiter
Roßauer Lände 3, 1092 Wien,
Tel. 01/31320
Wiener Gebietskrankenkasse
Wienerbergstraße 15-19, 1103 Wien,
Tel. 01/60122
Niederösterreichische Gebietskrankenkasse
Dr.-Karl-Renner-Promenade 14-16, 3101 St. Pölten,
Tel. 02742/899
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
Ghegastraße 1, 1031 Wien,
Tel. 01/79706
Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter
Josefstädter Straße 80, 1081 Wien,
Tel. 01/40405
Versicherungsanstalt der österreichischen Eisenbahnen
Linke Wienzeile 48-52, 1061 Wien,
Tel. 01/58848
Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft
Wiedner Hauptstraße 84-86, 1051 Wien,
Tel. 01/54654
Arbeitsmarktservice Waidhofen/Ybbs
Ybbstorgasse 11, 3340 Waidhofen/Ybbs,
Tel. 07442/55533-0
Arbeitsmarktservice Baden
Palffygasse 28, 2500 Baden,
Tel. 02252/48377-0
Arbeitsmarktservice Berndorf
Hauptstraße 53, 2562 Berndorf,
Tel. 02672/7705-0
Arbeitsmarktservice Pottendorf
Hauptstraße 11, 2486 Pottendorf,
Tel. 02623/2237-0
Arbeitsmarktservice Bruck/Leitha
Hanuschstraße 4, 2460 Bruck/Leitha,
Tel. 02162/3238-0
Arbeitsmarktservice Gänserndorf
Friedensgasse 4, 2230 Gänserndorf,
Tel. 02282/3535-0
Arbeitsmarktservice Zistersdorf
Hauptstraße 12, 2225 Zistersdorf,
Tel. 02532/316
Arbeitsmarktservice Gmünd
Bahnhofstraße 33, 3950 Gmünd,
Tel. 02852/52541-0
Arbeitsmarktservice Hollabrunn
Koliskoplatz 9, 2020 Hollabrunn,
Tel. 02952/2207-0
Arbeitsmarktservice Horn
Prager Straße 32, 3580 Horn,
Tel. 02982/2676-0
Arbeitsmarktservice Korneuburg
Laaer Straße 11, 2100 Korneuburg,
Tel. 02262/2775-0
Arbeitsmarktservice Krems
Kasernstraße 29, 3500 Krems,
Tel. 02732/82546-0
Arbeitsmarktservice Lilienfeld
Dörflerstraße 2, 3180 Lilienfeld,
Tel. 02762/2268-0
Arbeitsmarktservice Melk
Bahnhofstraße 2, 3390 Melk,
Tel. 02752/2361-0
Arbeitsmarktservice Mistelbach
Oserstraße 29, 2130 Mistelbach,
Tel. 02572/2721-0, ( bzw. 2796-0 )
Arbeitsmarktservice Mödling
Reiterergasse 4, 2340 Mödling,
Tel. 02236/48567-0
Arbeitsmarktservice Neunkirchen
Postgasse 4, 2620 Neunkirchen,
Tel. 02635/62841-0
Arbeitsmarktservice St. Pölten
Rennbahnstraße 4, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/52595-0
Arbeitsmarktservice Scheibbs
Schacherlweg 2, 3270 Scheibbs,
Tel. 07482/2503-0
Arbeitsmarktservice Tulln
Donaugasse 11, 3430 Tulln,
Tel. 02272/2479-0
Arbeitsmarktservice Waidhofen/Thaya
Thayastraße 3, 3830 Waidhofen/Thaya,
Tel. 02842/2561-0
Arbeitsmarktservice Wr. Neustadt
Neunkirchner Straße 36, 2700 Wr. Neustadt,
Tel. 02622/21670-0
Arbeitsmarktservice Klosterneuburg
Rathausplatz 4, 3400 Klosterneuburg,
Tel. 02243/2340
Arbeitsmarktservice Purkersdorf
Hauptplatz 4, 3002 Purkersdorf,
Tel. 02231/3376-0
Arbeitsmarktservice Schwechat
Sendnergasse 13-15, 2320 Schwechat,
Tel. 01/7076251-0
Arbeitsmarktservice Zwettl
Weitraer Straße, 3910 Zwettl,
Tel. 02822/52983-0
Caritas der Diözese St. Pölten
Schulgasse 10, 3100 St. Pölten,
Tel. 02742/844
Lebenshilfe Niederösterreich
Zentralverwaltung - Karl Ryker Dorf
Blumauerstraße 525, 2601 Sollenau,
Tel. 02628/48251-0
Bundessozialamt für Wien, Niederösterreich
und Burgenland,
Babenbergerstraße 5, 1010 Wien,
Tel. 01/58831-0; Fax: 01/5862016
Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Sozialservice,
Geigergasse 5-9, 1050 Wien,
Tel. 01/5441597; Fax: 01/5447000
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