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| Die einstige Empfangs- und Schalterhalle ist heute ein eher ruhiger Ort, in dem man beschaulich Kaffee trinken kann. |
Die Wappen in der Kuppel weisen auf die Städte hin, die von diesem Bahnhof aus erreicht werden können - hier Paris und Rom. Auch die Statuen darunter stellen Städte dar. |
Lange, helle Gänge führen zu den früheren Verwaltungsräumen. An der Säule in der Mitte hängt übrigens ein Bild des ursprünglichen Namenspatrons, Franz Joseph I. |
Hinter den früheren Schaltern befindet sich heute die Gepäckaufbewahrung - aber immer noch strahlt uns das schöne österreichische Wort "Kassa" an! |
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... die übrigen Gleise werden durch einen Tunnel erreicht, dessen Anfang unterhalb dieses Bogens liegt. |
Die lateinische Inschrift im Medaillion bedeutet "Prag - Mutter der Städte". Die Felder darüber erinnern an den 28.Oktober 1918, den Gründungstag der Tschechoslowakei. |
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Dem Kaiser Franz Josef gegenüber hängt das Bild des Architekten Josef Fanta, nach dessen Plänen der Bahnhof von 1900 bis 1909 errichtet wurde. |
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Der Besuch des amerikanischen Präsidenten Bush im Jahre 1990 wurde zum Anlaß genommen, dem Bahnhof wieder seinen alten Namen "Wilson-Bahnhof" zu verleihen. So weist es jedenfalls diese Tafel in der neuen Bahnhofshalle aus. |
| "Wilson-Bahnhof" hieß er aber auch
schon vor dem 2. Weltkrieg, und vor dem Gebäude stand sogar ein Denkmal
für den amerikanischen Präsidenten Woodrow Wilson. Das sollte
an die wichtige Rolle erinnern, die Wilson bei den Pariser Friedensverhandlungen
nach dem 1. Weltkrieg für die Entstehung der Tschechoslovakei gespielt
hatte.
Während der deutschen Besatzung war dieser Name natürlich nicht mehr genehm, und in der kommunistischen Zeit nach 1945 auch nicht - damals hieß der Bahnhof schlicht "Hauptbahnhof". |
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