La Vilette

 
Im Bereich des Pariser Trinkwasser-Reservoirs von 1808 und der früheren Schlachthöfe von 1867 entstand sei 1983 des Ensemble des Kommunikations- und Museumsparks La Villette. Leider war an dem Tag, an dem wir da waren, alles geschlosses, aber die futuristische Ensemble war auch so beeindruckend, wenn auch ein bißchen geisterhaft.
 
 
Es gibt wechselnde Ausstellungen, eine Mediathek, ein Planetarium, die Salles de Découverte, in denen man technische Funktionsabläufe experimentell kennenlernen kann, ein Konservatorium und vieles andere mehr. Der Park ist nicht statisch, sondern wird immer weiter ausgebaut.
 
 
Zum Symbol von La Vilette ist das Géode geworden, ein dreidimensionales Kino mit 370 Sitzplätzen, das in einer spiegelnden Kugel untergebracht ist.
 
 
Überall auf dem Gelände verteilen sich die Folies, knallrote Stahlpavillions und -konstruktionen des Schweizer Designers Bernhad Tschumi, der den gesamten Park entworfen hat.
 
Die Folies sind exemplarische Modelle eine postmodernen "Dekonstruktivismus" und Symbole für die Zerstörung des Traums von der reinen Form.
 
Einige der Folies sind wirkliche Gebäude, in denen Aktivitäten stattfinden können, die in Bezug zur Thematik des Parks stehen, andere sind abstrakte Skulpturen.

Die Folies setzen durch ihre Farbigkeit Akzente und machen deutlich, daß der Park in seiner Gesamtheit nicht natürlich, sonern eine von Menschenhand geschaffene, urbane Struktur ist.

 
 
 
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