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| Der Quay d'Orsay, das linke Seineufer zwischen dem Eiffelturm und dem Palais Bourbon ist eine Straße der Politik - hier liegt das französische Außenministerium - oft einfach als "Quay d'Orsay" bezeichnet. | ||
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| Vor dem Außenministerium steht das Denkmal für Aristide Briand ... | ||
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| ... Frankreichs Außenminister nach dem 1. Weltkrieg, der sich um eine Aussöhnung mit Deutschland bemühte - leider vergeblich, wie wir wissen. |
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1926 erhielt Briand, gemeinsam mit seinem Partner, dem deutschen Außenminister Gustav Stresemann, den Friedensnobelpreis. |
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| Das nächste politische Gebäude ist das Palais Bourbon - heute das Gebäude der französischen Nationalversammlung. |
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| Etwas weiter befindet sich der Bahnhof d'Orsay - errichtet zur Weltausstellung 1900. Unter der historisierenden Fassade verbirgt sich eine für damalige Zeit modernste Eisen-Konstruktion. |
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| Der luftige, helle Bahnhof begeisterte Traditionalisten und Modernisten gleichermaßen - die stuckverzierten Pfeiler tragen ein gläsernes Dachgewölbe, das alles in warmes, natürliches Licht taucht. |
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| 1960 sollte der Bahnhof abgerissen werden. Es war die klassische Tragödie "Modernes Hotel verdrängt historisches Gebäude". Der Held in dieser Tragödie war der französische Präsident Giscard d'Estaing. Mit seiner und vieler anderer Leute Hilfe wurde das Gelände 1977 gesichert und in ein großartiges Museum der Kunst des 19. Jahrhunderts verwandelt. |
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| Beim ersten Besuch war das Museum leider
schon geschlossen. Wir nutzten die Zeit, in einem Schiffsrestaurant zu
essen, das am Ufer vor dem Museum liegt.
Beim zweiten Besuch im Musee d'Orsay am letzten Tag haben wir dann das Essen auf dem Schiff wiederholt - ein hübscher Abschied von Paris. |
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