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| Einer der bekanntesten und beliebtesten Parks von Paris hat seinen Namen eigentlich mehr zufällig erhalten. Maria di Medici, die Gattin Heinrichs IV., fühlte sich im Louvre gar nicht wohl. Nach dem Tod des Königs kaufte sie 1612 vom Duc de Luxembourg ein Grundstück und beauftragte 1615 den Architekten Salomon des Brosse damit, einen Palast nach den Vorbildern ihrer florentinischen Heimat zu errichten. |
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| Eigentlich wären also Palais und Jardin du Medici angemessener, aber der Name des ursprünglichen Besitzers ist geblieben. |
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| Maria di Medici hat übrigens noch mehr für Frankreich getan als nur diesen Palast bauen lassen - sie brachte aus Italien die feine Küche nach Frankreich. Das Festmahl wurde am Hofe Heinrichs IV. zu einem sozialen und zivilisierten Ereignis, verfeinert durch die Küchentechniken, die Maria aus Florenz mitgebracht hatte. Die Franzosen begannen nun, diese Küchentechniken auf ihre eigenen Landesprodukte anzuwenden. Pierre de La Varenne, der zum Hofe gehörte, gründete auf dieser Grundlage die Tradition des Mahls aus mehreren, geordnet und durchdacht aufeinanderfolgenden Gängen, er führte die Sauce als Bestandteil eines kultivierten Essens ein und schuf damit die französische Küche, wie wir sie heute kennen - eine wohlkalkulierte, sorgfältig vorbereitete Abfolge von Gerichten, die auf relativ einfachen Zutaten basieren. |
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| Der Palast ist umgeben von einen großen Park mit Teichen, Terrassen, Blumenflächen, Alleen, Kinderspielplätzen. |
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| Die Atmosphäre des Gartens und das schöne Wetter boten Gelegenheit für ein paar nette Erinnerungsphotos ... |
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| Eine großartige Allee verbindet
den Jardin du Luxembourg mit dem Observatorium. In deren Mitte steht der
"Brunnen des Observatoriums", der 1875 von Davioud gestaltet wurde.
Und in der quer dazu verlaufenden Allee sieht man in der Ferne die Kuppel des Pantheon. |
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