| La Defense ist die Umsetzung der Charta
von Athen, die 1933 von Le Corbusier angeregt wurde. Sie sieht eine Verbreitung
hoher Gebäude vor, somit auch das Verschwinden der traditionellen
Straßen durch eine Trennung von Fußgängern und Autoverkehr.
Ursprünglich sah der Bebauungsplan
von 1960 einen 800 ha großen Stadtteil vor - klar getrennt sind Wohn-
und Bürobereich. Mittlerweile gibt es hier knapp 2 Millionen Quadratmeter
Bürofläche. Ein Wandel ist allerdings auch bei der Errichtung
der neuen Hochhäuser zu erkennen: Energiesparen, Weg von der Neon-Beleuchtung
und eine Abkehr von den Großraumbüros, eine Wieder-Zuwendung
an eine Art Intimität.
Dadurch sind die neuen Gebäude schlanker,
die Fassaden spalten sich auf, ziehen sich in die Höhe und höhlen
sich aus. Mit der Berücksichtigung dieser neuen Vorgaben ist eine
Art neuer Architektur entstanden. Bis zum Jahre 2020 soll das gesamte Areal
in dieser Form noch weiter nach Westen ausgebaut werden. Die Arche wurde
von Johann-Otto von Spreckelsen 1989 errichtet, ist 110 m hoch, und der
Würfel ist ausgehöhlt, obenauf ist eine Gartenanlage.
Die CNIT
wurde von Zehrfuss Camelot und de Mailly 1958 errichtet, 230 m Reichweite
die größte Kuppel der Welt, Form durch Vorgaben erreicht: dreieckige
Grundfläche, größtmögliche stützenlose Halle.
Aus Gründen der Rentabilität wurde der Innenraum unterteilt. |