La Defense

 
Die Achse der Champs Elysees setzt sich fort durch den Triumphbogen in die Avenue de la Grande Armee und über die Seine hinweg in das neue Viertel La Defense. Dieses waren früher die vordersten Stellungen der Stadtwehr, daher der Name. 

Unter der Erde befindet sich ein weitläufiger Bahnhof, der die Pariser Metro mit den Vorortzügen verbindet, und wenn man aus dem Untergrund heraustritt, erhebt sich vor einem gewaltig "La Grande Arche de la Defense", 1985-1989 erbaut von dem dänischen Architekten Otto von Spreckelsen. Der Koloß - 110 m hoch, aus 300.000 t Stahl, Glas, Beton und Marmor - beherbergt ein Ministerium. Auf dem Dach trägt er eine Gartenanlage.

 
La Defense ist die Umsetzung der Charta von Athen, die 1933 von Le Corbusier angeregt wurde. Sie sieht eine Verbreitung hoher Gebäude vor, somit auch das Verschwinden der traditionellen Straßen durch eine Trennung von Fußgängern und Autoverkehr. 

Ursprünglich sah der Bebauungsplan von 1960 einen 800 ha großen Stadtteil vor - klar getrennt sind Wohn- und Bürobereich. Mittlerweile gibt es hier knapp 2 Millionen Quadratmeter Bürofläche. Ein Wandel ist allerdings auch bei der Errichtung der neuen Hochhäuser zu erkennen: Energiesparen, Weg von der Neon-Beleuchtung und eine Abkehr von den Großraumbüros, eine Wieder-Zuwendung an eine Art Intimität. 

Dadurch sind die neuen Gebäude schlanker, die Fassaden spalten sich auf, ziehen sich in die Höhe und höhlen sich aus. Mit der Berücksichtigung dieser neuen Vorgaben ist eine Art neuer Architektur entstanden. Bis zum Jahre 2020 soll das gesamte Areal in dieser Form noch weiter nach Westen ausgebaut werden. Die Arche wurde von Johann-Otto von Spreckelsen 1989 errichtet, ist 110 m hoch, und der Würfel ist ausgehöhlt, obenauf ist eine Gartenanlage. 
Die CNIT wurde von Zehrfuss Camelot und de Mailly 1958 errichtet, 230 m Reichweite die größte Kuppel der Welt, Form durch Vorgaben erreicht: dreieckige Grundfläche, größtmögliche stützenlose Halle. Aus Gründen der Rentabilität wurde der Innenraum unterteilt. 

 
Dadurch sind die neuen Gebäude schlanker, die Fassaden spalten sich auf, ziehen sich in die Höhe und höhlen sich aus. Mit der Berücksichtigung dieser neuen Vorgaben ist eine Art neuer Architektur entstanden. Bis zum Jahre 2020 soll das gesamte Areal in dieser Form noch weiter nach Westen ausgebaut werden. 
 
La Defense ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack - beeindruckend ist es auf jeden Fall. 
 
 
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