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| Die Place de la Concorde, zwischen den
Tuilerien und den Champs Elysées, ist der größte Platz
von Paris - und einer mit viel Geschichte.
Entworfen wurde er von Jacques Ange Gabriel, dem Architekten Ludwigs XV. 1763 war der Platz fertig und erhielt den Namen Place Louis XV. Er wurde eines der bedeutendsten Denkmäler der Architektur der Aufklärung. |
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In der Mitte des eigentlich achteckigen Platzes wurde ein Reiterstandbild Ludwigs XV. errichtet, das sie Stadt Paris 1748 bei Bouchardon als Geschenk für den König in Auftrag gegeben hatte. |
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| Das Standbild markierte den Schnittpunkt der Sichtachsen von den Tuilerien über die Champs Elysées von Osten nach Westen einerseits und von der rue Royale über die Seine von Norden nach Süden andererseits. |
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Das Volks zerstört die königlichen Symbole |
| Nach der Revolution wird das Reiterdenkmal zerstört, an seiner Stelle wurde ein Denkmal der Freiheit errichtet, das bis 1800 stand, der Platz erhielt den Namen Place de la Révolution - und gleichzeitig beginnt das dunkelste Kapitel seiner Geschichte. |
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| Auf der Place de la Révolution
wird die Guillotine aufgestellt - hier sterben der König Ludwig XVI.
und seine Frau Marie Antoinette, die Tochter Maria Theresias (nunmehr das
Bürger und Bürgerin Capet), Danton und Robbespierre und ungefähr
2800 andere.
Angeblich war der Blutgeruch so stark, daß eine Viehherde sich weigerte, den Platz zu überqueren ... Nach dem der blutige Terror der Revolution auf dem Platz vorbei war, nannte man in Place de la Concorde, dann erneut Place Louis XV, Place Louis XVI, Place de la Chartre und schließlich wieder Place de la Concorde als Symbol des Endes einer unruhigen Zeit und in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. |
Anstelle des zerstörten Reiterdenkmals steht heute der Obelisk, den der Vizekönig von Ägypten, Mohamed Ali, 1832 dem französischen König Louis Phillipe zum Geschenk machte. |
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| Der Obelisk ist 23 m hoch, wiegt 230 t und stand einst am Eingang des Amon-Tempels in Luxor. Die Darstellungen auf dem Sockel sind keine Bastelanleitungen für Touristen, sondern erinnern an die Aufstellung des aus einem Stück bestehenden Obelisken im Jahre 1836. |
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| Durch die Erneurung des Platzes unter
dem Architekten Hittorf zwischen 1833 und 1846 hat er im übrigen heute
wieder das Aussehen, das er auch im 18. Jahrhundert hatte - wenn auch durch
den Autoverkehr die Einheitlichkeit und Geschlossenheit gestört ist.
Die Gebäude an der Nordseite beherbergen das Hotel Crillon und das
Marineministerium. Zwischen ihnen, am Ende der Rue Royale, kann man die
Kirche La Madeleine erkennen.
Der Obelisk steht im Zentrum eines Ovals, in dessen Brennpunkten zwei große Brunnen errichtet wurden. |
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An den acht Ecken des Platzes stehen Allegorien großer französischer Städte: Lille, Strasbourg, Lyon, Marseille, Bordeaux, Nantes, Brest und Rouen. |
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| Die beiden Pferdestandbilder, die heute am Eingang der Champs Elysées stehen, schufen Nicolas und Guillaume Coustou 1745 für das Schloß in Marly. Während der Revolution wurden sie nach Paris gebracht. |
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