Pont Alexandre III

 
Die Brücke verbindet die Esplanade des Invalides mit dem Cours le Reine auf dem rechten Ufer. Sie besteht aus einem einzigen Bogen und ist 107 m lang und 40 m lang. 

Der Pont Alexandre III wurde von 1896 bis 1900 erbaut und trägt reichen Schmuck im Stil der Epoche - Blumengirlanden, Laternen, Putten und allegorische Figuren. Er ist eine der schönsten Brücken von Paris.

 
Blick über die Brücke auf den Invalidendom
 
Ihren Namen erhielt sie nach dem russischen Zaren Alexander III., dessen Sohn Nikolaus II. zusammen mit dem Präsidenten der Republik den Grundstein legte. Die Namensgebung erfolgte in Würdigung der russisch-fanzösischen Allianz vor dem 1. Weltkrieg.
Zar Alexander III. (1845-1894)
 
Auch der Figurenschmuck der Brücke symbolisiert die Freundschaft zwischen Frankreich und Rußland - an den Pfeilern auf dem rechten Ufer stehen die Allegorien der Seine und der Neva. Die goldenen Skulpturen auf den Pfeilern symbolisieren auf dem rechten Ufer das mittelalterliche und das moderne Frankreich, auf dem linken Ufer das Frankreich der Renaissance und das Ludwigs XIV.
 
 
Die Allegorie der Seine


  
Der Pont Alexandre III wurde pünktlich zur Weltausstellung 1900 fertig - auf dem Plan der Expo unten ist sie am unteren Rand in der Mitte zu erkennen. 
 
Ebenfalls am unteren Bildrand rechts sind das Grand Palais und das Petit Palais dargestellt. Auch sie wurden für die Weltausstellung errichtet und sind - im Gegensatz zu den Ausstellungsgebäuden auf dem linken Ufer - erhalten geblieben. Die beiden Hallen dienen auch heute Ausstellungs- und musealen Zwecken. 
 
Das Petit Palais, entworfen von Charles Girault
 
Der monumentale Eingang des Grand Palais
Architekten: Deglane, Louvet und Thomas
 
Die beiden Ausstellungsgebäude sind typische Denkmäler ihrer Zeit. Modernste Baumelemente, wie das aus Eisen und Glas bestehende Dach des Grand Palais, werden von einer eklektischen und bisweilen bombastischen Architektur umgeben - die Verherrlichung der technischen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts.
 
 
Die vier Ecken des Grand Palais werden von Quadrigen gekrönt. Die fast freischwebend dargestellten Pferde sind Meisterleistungen der Metallskulptur.

 
Weltausstellung Paris 1900
 
 
Zurück