Bier, Genever und Pot

BIER

Die Niederländer sind - wie die Deutschen auch - ein Volk des kühlen Nordens. Wein gedeiht hier nicht, sondern nur Getreide, deswegen sind auch sie Freunde des edlen Gerstensaftes. Das niederländische Bier ist bei uns relativ unbekannt, weil es nicht immer nach deutschem Reinheitsgebot gebraut  wird, sondern u.a. Reis und Mais enthält und deswegen früher bei uns nicht verkauft werden durfte. In Amsterdam fließt es aber reichlich und schmeckt!

Die größte Brauerei der Niederlande ist Heineken, an deren ehemaligem Hauptsitz wir jeden Tag vorbeigegangen sind. Heute befindet sich in der alten Brauerei ein Museum, die neuen Betriebs- und Verwaltungsgebäude liegen außerhalb der Stadt.

Die alte Heineken-Brauerei
Eine andere große Brauerei in den Niederlanden ist Grolsch - auch bei uns ziemlich unbekannt.

Und wer möchte, kann im Jüdischen Museum in Amsterdam auch KOSCHERES BIER trinken und in Flaschen kaufen - also Bier, das nach den Ernährungsvorschriften der Juden gebraut worden ist.
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GENEVER
Der Leib- und Magenschnaps der Niederländer und der flämischen Belgier gehört zu den Spirituosen mit Wacholder. Vom niederländischen Wort "jenverbes" für Wacholderbeere (iuniperus communis) leitet sich der Begriff ab.  "Genever" ist die deutsche Schreibweise, daneben gibt es  "Jenever" (niederländisch), "Genievre" (französisch) und "Peket" (wallonische Bezeichnung) - und natürlich "Gin" (englisch). 
Eine alte Genever-Brennerei
Genever wird hergestellt, indem Neutralalkohol mit Wacholderbeeren aromatisiert wird. In den Niederlanden werden im wesentlichen zwei Typen von Genever unterschieden: "Jonge (junger) Jenever" und "Oude (alter) Jenever". Der wasserklare "Jonge Jenever" hat nur noch eine ganz zarte Wacholder-Note. Der "Oude Jenever" hat dagegen einen deutlichen Malz- und Getreidegeschmack. Er wird hergestellt, indem "moutwijn" (sprich: Mautwein) mit würzenden Bestandteilen (unvergorenen Wacholderbeeren, Anis, Kümmel. Koriander usw.) und Neutralalkohol gemischt und nochmals destilliert wird. Moutwijn wird durch Destillation einer aus Mais, Roggen und viel Darrmalz hergestellten Maische gewonnen. 
 

Der Genever hat keinen Mindestalkoholgehalt, weil sich Belgien und Holland nicht auf einen Wert einigen konnten. In der Praxis findet man heute Werte zwischen 30% vol und 45% vol.
 
Verkauft wird Genever meistens in Kruken aus Steingut - ähnlich wie unser Steinhäger, der übrigens auch ein Wacholder ist.

Noch ein paar andere Genever-Sorten, die aber nur in den Niederlanden bekannt sind:

  • Bessenjenever: Dit is een jenever waaraan het aroma van rode en zwarte bessen is toegevoegd. Bessenjenever heeft daarom een rode kleur en een zoetere smaak dan gewone jenever.

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  • Graanjenever: Omdat de traditionele graanproducten tegenwoordig makkelijk door goedkopere ingrediënten vervangen kunnen worden, gebruikt men soms de naam 'graanjenever' om aan te duiden dat een bepaalde jenever ook daadwerkelijk gestookt is uit graanalcohol.

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  • Jonge jenever: Dit type jenever is in de negentiende eeuw ontstaan door het gebruik van goedkope alcohol uit suikerbieten. In tegenstelling tot de oude jenever is de jonge jenever kleurloos. Hij is veel goedkoper dan oude jenever en wordt daarom tegenwoordig ook veel vaker gedronken.

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  • Korenwijn: Dit is een jenever van uitsluitend moutwijn die vier keer is gedistilleerd. Korenwijn heeft een zeer hoog alcoholgehalte.

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  • Oude jenever: Deze uitdrukking heeft niets met de ouderdom van jenever te maken, maar met de samenstelling ervan. In feite is dit jenever waaraan moutwijn en soms ook caramel is toegevoegd. Oude jenever heeft een lichtgele kleur.

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C.K

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CANNABIS
Genußmittel der besonderen Art, für die Amsterdam inzwischen bekannt geworden ist, sind leichte Drogen, insbesondere Cannabis. Der Verkauf und der Konsum von kleinen Mengen ist in den Niederlanden legal. Bekommen tut man die Drogen in sogenannten Coffie-Shops - der Name ist etwas irreführend und bezeichnet nicht etwa ein Café!!! Man kann auch in entsprechenden Geschäften Stoff und Geräte für den Hausgebrauch kaufen.

Es scheint nicht so zu sein, daß der freie Verkauf von Drogen den Weltuntergang herbeigeführt hat - Amsterdam steht noch und lebt und gedeiht. Man sieht auch nur wenige Junkies in der Öffentlichkeit, selbst in den Gegenden, wo sich die Coffie-Shops konzentrieren. Das war in den 60er und 70er Jahren noch anders, als Verkauf und Konsum illegal waren ... damals sah man die Kiffer, und zwar wirklich kaputte Typen, überall. 

Die Tourismus-Industrie hat aus dem Drogen-Konsum auch eine Art Attraktion gemacht - selbst wer selber nicht konsumiert, guckt sich die entsprechenden Straßen und Shops wenigstens mal an und kauft eine Postkarte mit Cannabis-Motiv.

Die Liberalität in den Niederlanden darf aber nicht zu Mißverständnissen führen: In Deutschland ist bereits der Besitz auch kleiner Mengen von Drogen jeder Art strafbar! Niemand sollte also auf die Idee kommen, den in Amsterdam legal erworbenen Stoff in die Bundesrepublik importieren zu wollen !!!  An der Strafbarkeit bei uns ändern auch Schengener Abkommen und fehlende Grenzkontrollen nichts!


Und DAS gibt's auch in Amterdam ...
... und nicht mal im Rotlichtdistrik, sondern auf dem Damrak!

Wir Lehrer waren drin - um dann die Schüler davor zu warnen ;-)


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