Juden in Amsterdam
Amsterdam hat eine reiche jüdische
Vergangenheit - es liegt auf der Hand, daß sich in einer Stadt des
Handels und der Liberalität eine zahlreiche jüdische Gemeinde
bildete. Dieses jüdische Erbe hat aber Licht- und Schattenseiten.
Die Lichtseite sind die Amsterdamer Synagogen, die heute das reiche Museum
der Jüdischen Geschichte bilden (wo man im Museumscafé koscheres
Essen und koscheres Bier (!) bekommt - koscher heißt, daß
gläubige Juden es nach den Regeln ihrer Religion essen dürfen),
die Schattenseite ist die der kleine Anne Frank, die, aus Deutschland kommend,
mit ihrer Familie in Amsterdam Zuflucht suchte, dort ihr weltberühmtes
Tagebuch schrieb und dann doch von den Nazis gegriffen und in Bergen-Belsen
zu Tode gebracht wurde.
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