6.4.3 Aggressionshinweise

Wie unter Pkt. 5 ausgeführt werden im Sceno-Material das Krokodil, der Fuchs sowie der Ganter als Symbolfiguren für Aggres­sionen angesehen. Vor diesem Hintergrund ist eine gehäufte Verwendung dieser Figuren in den Sceno-Testgestaltungen zu erwarten. Als Vergleichsgruppe diente mir wiederum die von Kro­lewski (1984) ausgewählte Kontroll­gruppe.

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Krokodil

 

 

 

 

 

gespielt

11

18

29

 

nicht gespielt

17

42

59

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Fuchs

 

 

 

 

 

gespielt

12

32

44

 

nicht gespielt

16

28

44

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Ganter

 

 

 

 

 

gespielt

12

28

40

 

nicht gespielt

16

32

48

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

Um zu ermitteln, in welcher Funktion die vorgenannten Spielmaterialien in den einzelnen Sceno-Testgestaltungen eingesetzt wurden, untersuchte ich zunächst - analog zu Krolewski (1984) - ihre aggressive oder nicht-aggressive Verwendung. Desweiteren war für mich von Bedeutung, herauszufinden, ob sie als sym­bolischer Akt der Aggressionsunterdrückung von den jeweiligen Ge­staltern eingesperrt wurden. In der da­für erstellten Übersicht konnte ich zur Un­terscheidung der Merkmale "aggressiv" bezie­hungsweise "alleine"[1] die von Krolewski (1984) eingesetzte Ko­ntrollgruppe zum Ver­gleich heranziehen. Für die Überprüfung auf statistisch signifi­kante Unterschiede wurden die einzelnen Ergebnisse jeweils in Bezie­hung zur Gesamtzahl der Szenen gesetzt, in de­nen die Aggressionssymbole verwendet wurden. Bezogen auf den Ganter konnten, man­gels Vergleichsstichprobenerhebungen, keine Vergleiche auf statistische Signifikanz durchgeführt werden. 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Krokodil aggressiv

 

 

 

 

 

gespielt

8

4

12

 

nicht gespielt

3

14

17

 

 

 

 

 

 

Summe

11

18

29

 

 


 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Fuchs aggressiv

 

 

 

 

 

gespielt

6

2

8

 

nicht gespielt

6

30

36

 

 

 

 

 

 

Summe

12

32

44

 

 

Bei Betrachtung der Figuren, gegen die die Aggressionen gerichtet waren, ergibt sich bei folgenden Figuren eine Mehrfachnennung: Kuh (4 x), Ganter (3 x) und Fuchs (2 x). Vor diesem Hintergrund und mit Blick auf die Tatsache, daß ein Kontrollgruppenvergleich mit der Vergleichsgruppe aus der Untersuchung von Krolewski (1984) vorgenommen werden konnte, habe ich die Aggressionen gegen die Kuh in der folgenden Tabelle aufgelistet. Für die Überprüfung auf statistisch signifikante Unterschiede wurden die Ergebnisse wie­derum jeweils in Beziehung zu der Gesamtzahl der Szenen, in denen die Kuh verwen­det wurde, gesetzt.

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Aggressionen gegen die Kuh

 

 

 

 

 

gespielt

4

1

5

 

nicht gespielt

7

28

35

 

 

 

 

 

 

Summe

11

29

40

 

 

In diesem Zusammenhang interessierte mich zudem, wie häufig Aggressionen gegen Va­ter- / und Mutterfiguren in den Sceno-Testgestaltungen vorkamen[2]. Dabei müssen diese Aggressionen nicht immer mit den oben genannten Spielmaterialien inszeniert wor­den sein, sondern können z.B. indirekt auch dadurch zum Ausdruck gebracht werden, indem der Vater auf das Klo außerhalb der Spielfläche "verbannt" wird (vgl. hierzu die Sceno-Testauswertungsprotokolle in Anhang B). Als Vergleichsgruppe diente mir wieder­um die Kontrollgruppe aus der Untersuchung von Krolewski (1984). Für die Überprüfung auf statistisch signifikante Unterschiede wurden die Ergebnisse in Beziehung zur Gesamtzahl der verwendeten Vaterfiguren beziehungsweise Mutterfiguren gesetzt.

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Aggressionen gegen Vater­figuren

 

 

 

 

 

gespielt

5

2

7

 

nicht gespielt

31

69

100

 

 

 

 

 

 

Summe

36

71

107

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Aggressionen gegen Mutter­figuren

 

 

 

 

 

gespielt

2

1

3

 

nicht gespielt

39

65

104

 

 

 

 

 

 

Summe

41

66

107

 

 

Als weitere Indikatoren für Aggressionen im Sceno-Testspiel sind die folgenden Spiel­merkmale anzusehen. In den folgenden Tabellen wird eine Übersicht über ihre Häufigkeit in der Untersuchungsreihe gegeben. Da diese Merkmale nicht von den Autoren, die mit Vergleichsgruppen gearbeitet haben, untersucht wurden, konnte ich lei­der keinerlei sta­tistische Gruppenvergleiche durchführen.

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Summe

Zusammenstoß von Autos

 

 

 

 

gespielt

-

-

 

nicht gespielt

28

28

 

Summe

28

28

Unfallszenen

 

 

 

 

gespielt

1

1

 

nicht gespielt

27

27

 

Summe

28

28


 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Summe

Teppichklopfer aggressiv

 

 

 

 

gespielt

1

1

 

nicht gespielt

27

27

 

Summe

28

28

Puppen aggressiv

 

 

 

 

gespielt

1

1

 

nicht gespielt

27

27

 

Summe

28

28

 

 

Im Rahmen der Auswertung der Sceno-Testspiele, in denen Aggressionszeichen gespielt wurden, war es für mich zudem von Interesse, welche zusätzlichen Spielmerkmale in die­sen Sceno-Testgestaltungen vorkamen. Eine entsprechende Zusammenstellung habe ich in der folgenden Tabelle vorgenommen.

 

 

Vp

Angst­zeichen

Re­gres­sive Ten­denzen

Kon­takt-störung

Orale Ten­denzen

Leis-tungs-the-matik

Har-moni-sche Sze­nen

Ver-wahrlo-sungs-zeichen

Isolie­rung

Passive Vater / Mutter-figur

4

 

 

 

 

6

 

 

 

 

 

 

 

7

 

 

 

 

 

 

10

 

 

 

 

 

11

 

 

 

 

 

 

 

 

15

 

 

 

 

 

20

 

 

 

 

22

 

 

 

 

 

 

 

24

 

 

 

 

 

 

 

 

25

 

 

 

 

 

 

 

26

 

 

 

 

 

 

 

27

 

 

 

 

 

 

Summe

10

4

4

1

3

3

1

1

7

 

 

Darstellung der Ergebnisse:

 

In Bezug auf die quantitative Verwendung der drei Aggressionssymbole konnten keinerlei signifikante Unterschiede zur Kontrollgruppe festgestellt werden. Die Chi-Quadrat-1 Werte für die drei Figuren liegen mit 0,74 (df = 1) für das Krokodil, mit 0,83 (df = 1) für den Fuchs sowie mit 0,11 (df = 1) für den Ganter im nicht signifikanten Bereich. Bei Be­trachtung der Funktion, die ihnen im Sceno-Testspiel übertragen wurde, zeigten sich da­ge­gen deutliche Unterschiede zu der Kontrollgruppe. Die häufigere aggressive Verwen­dung des Fuchses (Chi-Quadrat-2 Wert von 10,12; df = 1) sowie des Krokodils (Chi-Quadrat-2 Wert von 7,37; df = 1) ist jeweils auf dem 1 % - Niveau signifikant. Unter­mauert wird dieses Ergebnis noch durch die in beiden Fällen auf dem 0,1 % - Niveau (Krokodil = Chi-Quadrat-2 Wert von 21,09; df = 1; Fuchs = Chi-Quadrat-2 Wert von 25,78; df = 1) hochsigni­fikant geringere Verwendung in einer nicht aggressiven Form ge­gen­über der Kontroll­gruppe. Bei der Analyse, gegen wen die Aggressionen gerichtet waren, konnte ich leider nur die gegen die Kuh gerichteten Aggressionen einem Grup­penver­gleich unterziehen. Auch hier zeigte sich, daß die Kuh signifikant häufiger (Chi-Quadrat-2 Wert von 7,02; df = 1; Signifikanzniveau von 1 %) als in der Kontrollgruppe aggressiven Angriffen ausge­setzt war. Ebenfalls signifikant gehäuft traten Aggressionen gegen Vater­figuren in den Sceno-Testspielen der Gruppe der Enkopretiker auf. Der Chi-Quadrat-2 Wert von 4,47 (df = 1) ist auf dem 5 % - Niveau signifikant. Bei den Aggres­sionen gegen Mutterfiguren konnten dagegen keine signifikanten Unterschiede ermittelt werden (Chi-Quadrat-2 Wert von 1,01; df = 1). Bezüglich der restlichen Spielmerkmale, die Aggres­sionen im Sceno-Testspiel zu symbolisieren in der Lage sind, konnten keine Gruppenver­gleiche durchgeführt werden.

 

Bei Betrachtung der Sceno-Testspiele, in denen Aggressionen zum Ausdruck kommen, kann festgestellt werden, daß in insgesamt 10 von 12 Szenen gleichzeitig Angstzeichen von den Versuchspersonen gespielt werden. Auffällig erscheint weiterhin, daß in insge­samt 7 Szenen passive Mutter- beziehungsweise Vaterfiguren auftreten. Da für diese Auswertung keine Kontrollgruppen zur Verfügung standen, müssen bei der Interpretation der Ergebnisse die Absolutzahlen als Grundlage dienen.

6.4.4 Angstzeichen

Wie unter Pkt. 5 erörtert wird auf eine erhöhte Ängstlichkeit im Verhalten der enkopreti­schen Kinder hingewiesen.

 

Im formalen Sceno-Testaufbau läßt sich das Merkmal Angst durch die Spielmerkmale "peripher", "Eckenbetonung im Zusam­menhang mit peripher", "gesamte Spielfläche", "Symmetriebetonung" und "Umgrenzungen" symbolisch darstellen. In der folgenden Übersicht wird die quantitative Verwendung der oben genannten Spielmerkmale aufge­führt. Als Kontrollgruppe diente mir die Gruppe der Stotte­rer aus der Untersuchung von Kühnen (1973). Desweiteren sind Spielmerkmale wie Festungsbauten, Schutzbauten (incl. Häusern ohne Fenster und Türen) sowie Elemente der Warnung und Kontrolle weitere Indizien für Angstzeichen im Sceno-Testspiel. Als Festungsbauten bezeichnete ich alle Gebäude, die mit doppelten Mauern, Mauerkronen, Zinnen etc. und / oder mit zu­sätzlichen Elementen der Warnung und Kontrolle, z.B. Alarmglocken, ausgestattet wa­ren. Die Merkmale "Festungsbauten" und "Schutzbauten" wurden mit der von Krolewski (1984) verwendeten Kontrollgruppe verglichen. Für das Spielmerkmal "Elemente der Warnung und Kontrolle" stand mir leider keine Vergleichsgruppe zur Verfügung. 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

peripher

 

 

 

 

 

gespielt

8

17

25

 

nicht gespielt

20

66

83

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

peripher / Eckenbetonung

 

 

 

 

 

gespielt

5

1

6

 

nicht gespielt

23

82

105

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

gesamte Spielfläche

 

 

 

 

 

gespielt

5

24

29

 

nicht gespielt

23

59

82

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Umgrenzungen

 

 

 

 

 

gespielt

11

42

53

 

nicht gespielt

17

41

58

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Symmetrie­betonung

 

 

 

 

 

gespielt

9

9

18

 

nicht gespielt

19

74

93

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Festungs- und Schutzbauten

 

 

 

 

 

gespielt

7

                  ( 6 )[3]

13

 

nicht gespielt

21

54

75

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

Darstellung der Ergebnisse:

 

Bezogen auf die formalen Spielmerkmale "peripher" (Chi-Quadrat-1 Wert von 0,78; df = 1), "gesamte Spielfläche" (Chi-Quadrat-1 Wert von 1,32; df = 1) und "Umgrenzungen" (Chi-Quadrat-1 Wert von 1,07; df = 1) sind die festgestellten Unterschiede im Vergleich zur Kontrollgruppe nur minimal. Die formalen Spielmerkmale "peripher / Eckenbeto­nung" (Chi-Quadrat-2 Wert von 9,58; df = 1) und "Symmetriebetonung" (Chi-Quadrat-2 Wert von 6,25; df = 1)  sind dagegen auf dem 1 % beziehungsweise 5 % -Niveau signifi­kant und werden demnach signifikant häufiger von der Gruppe der Enkopretiker gespielt. Das Spielmerkmal "Festungs- und Schutzbauten" verfehlt mit einem Chi-Quadrat-2 Wert von 3,19 nur knapp den kritischen Chi-Quadrat Wert von 3,84 auf dem 5 %-igen Signifi­kanzniveau (df = 1) und zeigt damit zumindest eine deutliche Tendenz zur häufigeren Verwendung durch die Enkopretiker an.

6.4.5 Regressive Tendenzen

In der Literatur über die Enkopresis im Kindes- und Jugendalter wird auf regressive Ten­denzen und dem Wunsch nach kleinkind­haften Umsorgtsein im Verhalten des Enkopreti­kers hingewiesen.

 

Im Formalen des Sceno-Test zeigen sich diese Tendenzen in der Verwendung der Spiel­merkmale "peripher", "subjektnahes Spiel", "Flächenaufteilung mit Linksbetonung", "Reihungen" und "formloses Spiel". Von den im Scenomaterial befindlichen Spielelemen­ten verkörpern insbesondere das Baby, die Prinzessin, das Fell, der weiche Hund (insbesondere als Kamerad einer Figur), der Storch sowie die Nuckelflasche diese Stre­bun­gen. Unter qualitativen Auswertungsgesichtspunkten können allgemeine Hinweise auf Zärt­lichkeit (z.B. Darstellung von Mutter-Kind, Vater-Kind-Situationen) in der Szenen­gestaltung diese Neigungen der Versuchsperson demonstrieren. Weiterhin sind das Auf­treten eines Zwerges, der in einem Haus ohne Türen und Fenster wohnt, sowie die Be­vor­zugung von Fi­guren, die eine frühere Entwicklungsstufe repräsentieren, weitere An­halts­punkte für darge­stellte regressive Tendenzen im Scenospiel. Nach Knehr (1961) gibt dar­überhinaus insbesondere die Wahl der Figur, die in den Mittelpunkt der Szene gerückt ist, wertvolle Aufschlüsse über regressive Tendenzen. Da dieses Spielmerkmal ei­nerseits von keinen Autoren, die mit Vergleichsgruppen gearbeitet haben, untersucht wurde, und es zudem in jedem einzelnen Falle schwierig ist, diese Figur genau zu bestim­men, habe ich auf eine Auswertung im Rahmen dieser Arbeit verzichtet.

 

Als Vergleichsgruppe für die formalen Elemente im Sceno-Test verwendete ich die Gruppe der Stotterer aus der Untersuchung von Kühnen (1973). Bei den restlichen Gruppenvergleichen konnte ich auf die Vergleichsgruppe von Krolewski (1984) zu­rück­grei­fen. Dabei muß an dieser Stelle angemerkt werden, daß nicht alle vorgenannten Spielmaterialien beziehungsweise -merkmale einem Vergleich auf statistisch signifikante Unterschiede unterzogen werden konnten. Die Rohdaten für diese Fälle habe ich in einer Tabelle, am Ende dieses Abschnitts, zusammengefaßt.

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

peripher

 

 

 

 

 

gespielt

8

17

25

 

nicht gespielt

20

66

86

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

subjektnah

 

 

 

 

 

gespielt

3

10

13

 

nicht gespielt

25

73

98

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Reihungen

 

 

 

 

 

gespielt

2

5

7

 

nicht gespielt

26

78

104

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

formloses Spiel

 

 

 

 

 

gespielt

4

8

12

 

nicht gespielt

24

75

99

 

 

 

 

 

 

Summe

28

83

111

 

 

 

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Baby

 

 

 

 

 

gespielt

8

18

26

 

nicht gespielt

20

42

62

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Fell

 

 

 

 

 

gespielt

3

13

16

 

nicht gespielt

25

47

72

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

 

Spielmaterial

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Prinzessin

 

 

 

 

 

gespielt

8

8

16

 

nicht gespielt

20

52

72

 

 

 

 

 

 

Summe

28

60

88

 

 

In den folgenden Tabellen habe ich die Vater / Mutter-Baby-Situationen sowie das Spiel­merkmal "Baby auf Fell" gesondert aufgeführt, da für diese qualitativen Merkmale ein Kontrollgruppenvergleich mit der Vergleichsgruppe aus der Untersuchung von Krolewski (1984) möglich war. Für die Überprüfung auf statistisch signifikante Unterschiede werden die Ergebnisse dabei - analog zu dem Vorgehen von Krolewski (1984) - jeweils in Bezie­hung zur Gesamtzahl der Szenen gesetzt, in denen das Baby verwendet wurde.

 


 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Mutter / Vater-Baby-Situationen

 

 

 

 

 

gespielt

2

7

9

 

nicht gespielt

6

11

17

 

 

 

 

 

 

Summe

8

18

26

 

 

 

Spielmerkmal

gespielt /

nicht gespielt

Enkopretiker

Vergleichsgruppe

Summe

Baby auf Fell

 

 

 

 

 

gespielt

1

4

5

 

nicht gespielt

7

14

21

 

 

 

 

 

 

Summe

8

18

26

 

 

Um herauszufinden, ob bestimmte menschliche Figuren, die eine frühere Altersstufe re­prä­sentieren, von den jeweiligen Altersklassen be­vorzugt werden, nahm ich eine Auszäh­lung sämtlicher in den Sceno-Testgestaltungen ver­wendeten Puppenfiguren vor. Für die einzel­nen Altersklassen legte ich die in der nächsten Tabelle aufgeführten Puppenfiguren fest, die meines Erachtens jeweils eine frühere Entwicklungsstufe verkörpern. Für die Überprüfung auf statistisch signifikante Häufigkeitsunterschiede verglich ich jeweils die Anzahl der Figuren, die diese frühere Entwicklungsstufe symbolisch darstellen, mit der quantitati­ven Verwendung der restlichen Puppenfiguren. Bei der Auswertung bin ich zu­dem von der - je nach Anzahl der Sceno-Test-Spiele pro Altersklasse - maximal mögli­chen Verwendung der 16 Puppenfiguren ausgegangen. 

 

 

Die 3 - 5 jährigen

gespielt

nicht gespielt

Summe

( 4 Sceno-Test-Spiele)

Puppenfiguren einer früheren Altersstufe

 

 

 

Baby

1

3

 4

 

Summe

1

3

4

 

 

 

Die 3 - 5 jährigen

gespielt

nicht gespielt

Summe

Puppenfiguren einer früheren Altersstufe

 

1

 

3

 

4

Restliche Puppen­figuren

5

55

60

Summe

6

58

64

 

 

 

Die 6 - 8 jährigen

gespielt

nicht gespielt

Summe

( 15 Sceno-Test-Spiele)

Puppenfiguren einer früheren Altersstufe

 

 

 

Baby

4

11

15

Zwilling blau

5

10

15

Zwilling rosa

3

12

15

kleines Mädchen

3

12

15

kleiner Junge

7

8

15

Prinzessin

4

11

15

Summe

26

64

90

 

 

 

Die 6 - 8 jährigen

gespielt

nicht gespielt

Summe

Puppenfiguren einer früheren Altersstufe

 

26

 

64

 

90

Restliche Puppen­figuren

54

96

150

Summe

80

160

240

 

 


 

 

Die 9 - 11 jährigen

gespielt

nicht gespielt

Summe

( 7 Sceno-Test-Spiele )

Puppenfiguren einer früheren Altersstufe