Veranstaltungen in Glückstadt


Glückstädter Matjeswochen

Weshalb finden die Matjeswochen im Juni statt? Die welteit 180 Heringsarten , die von den Biologen als Knochenfische kategorisiert werden , ernähren sich von Plankton . In großen Schwärmen ziehen sie jahresbedingt zuihren Nahrungsplätzen aus . Ab Mai sammeln sich die Heringsschwärme im Westen der nördlichen Nordsee , ihrem Hauptweidegebiet . Die Fischer folgen ihnen mit den Fangflotten.

Besonderheit des Glückstädter Matjes Als es in Glückstadt noch die Logger gab , wurden die Fische direkt nach dem Fang an Bord per Hand gekehlt , gesalzen und in Fässer eingelegt und danach im Glückstädter Hafen im Frühsommer angelandet . Nach zunehmender Technisierung auf den Fangflotten werden die in großen Mengen gefangenen Heringe heute an Bord schockgefroren und an Land gebracht . Der vorrangig aus Dänemark und den Niederlanden angelieferte Matjes wird in der Regel maschinell gekehlt und anschließend in Salzlake gelegt . Bei dem ORIGINAL GLÜCKSTÄDTER MATJES verhält es sich jedoch anders . Die Heringe werden ausschließlich aus Norwegen bezogen . Nach dem Fang werden die Fische an Bord schockgefroren , an Land gebracht und danach aufgetaut . Der komplette Rohhering wird dann in Glückstadt mit einem speziellen Kehlmesser per Hand gekehlt . Bei diesem Vorgang wird das Eingeweide entfernt ; ein Teil des Darms bleibt jedoch im Fischkörper , wodurch sich die vorhandenen Enzyme entwickeln können und reifen . Die handgekehlten Heringe werden danach gesalzen und kommen in Holzfässer . Nach mehreren Stunden wird aufgepökelt . Die Fässer werden täglich gedreht und gerollt , so daß sich das Salz gleichmäßig im Faßverteilt . Nach dem 1. Tag wird die Pökellake gemessen und eventuell aufgepökelt . Nach diesen Vorbereitungen kommen die Fässer in den Reiferaum und werden täglich behutsam mehrfach gedreht und gerollt . Diese sanften Bewegungshilfen sollen Schiffsbewegungen nachahmen und garantieren gleichmäßige Salzung . Täglich wird die Pökellake und dieReifung durch die körpereigenen Enzyme kontrolliert . Danach werden die ganzen Heringe aus dem Faß geholt und sorgsam filetiert . Kopf und Schwanz werden entfernt , die Mittelgräte herausgezogen und die Haut abgezogen . Erst jetzt ist der jungfräuliche Hering ein Matjesfilet , das genüßlich verspeist werden kann und sich deutlich durch seine besondere Milde und Qualität von anderen Matjes unterscheidet . Diese qualitativ hochwertigen Matjes sind durch ihre spezielle Leichtsalzung daher außerordentlich bekömmlich . Der GLÜCKSTÄDTER MATJES gelangt im Juni als saisonale und regionale Delikatesse in die Küchen der Restaurants und auf die Ladentische . Am besten Schmeckt er Natürlich in Glückstadt ! So wird jedes Jahr im Juni mit der Traditionellen Eröffnung Der Glückstädter Matjesprobe die Matjessaison im Norddeutschen Raum Eingeläutet . Die unterschiedlichen und köstlichen Matjesgerichte in den Speisekarten der Glückstädter Restaurants erfreuen sich seit nunmehr fast drei Jahrzehnten größter Beliebtheit ; und das nicht nur zur Sommerzeit !

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Die Entstehungsgeschichte seit 1968

Bürgermeister a. D. Dr. Manfred Bruhn war fast 30 Jahre lang - bis 1992 Verwaltungschef in Glückstadt. Seiner Idee und Initiative ist es zu verdanken, daß es die G1ückstädter Matjeswochen gibt. Er wollte mit der kulinarischen Spezialität der Stadt, dem Matjes, den Fremdenverkehr beleben, also kam er auf den Gedanken, die G1ückstädter Matjeswochen durchzuführen. Außerdem hoffte er, dadurch die kränkelnde G1ückstädter Heringsfischerei stabilisieren zu können, was jedoch nicht gelang. Trotzdem wurden am 13. Juni 1968 die ersten Glückstädter Matjeswochen eröffnet. Der über die Toppen geflaggte Logger "Baldur" machte unter den Klängen von Spielmannszug und Blasorchester des Detlefsengymnasiums an der Pier Am Rethövel fest, erwartet von hunderten von Glückstädtem und zahlreichen Journalisten und Reportern von Rundfunk und Fernsehen. Unter den erwartungvollen Blicken der Zuschauer wurde der gekrümmte Rücken eines Matjes dem Bürgermeister zum Hineinbeißen gereicht. Das war die sogenannte Matjesprobe. Die Ehrengäste taten es ihm nach und alle befanden den Matjes als vorzüglich. Damit konnten die ersten Glückstädter Matjeswochen beginnen. In allen Glückstädter Restaurants gab es eine Vielzahl von Matjesgerichten, nachdem die Glückstädter Gastwirte bereits im Fruhjahr durch einen eigens durchgeführten Vorbereitungslehrgang von einem erfahrenen Lehrküchenmeisters in die Geheimnisse der Matjeszubereitung eingewiesen worden waren. Die ersten Gäste von außerhalb kamen bereits am selben Abend nach Glückstadt, unmittelbar nachdem das Fernsehen in den ersten Abendnachnchten von den Glückstädter Matjeswochen benchtet hatte! Eine kritische Situation trat ein, als die Glückstädter Heringsfischerei 1969 in Konkurs ging. Durch intensive Bemühungen gelang es, Branchenaußenseiter zur Fortführung des traditionellen Betriebes zu gewinnen, so daß der Logger "Hermod" im Fruhjahr 1970 wieder auslaufen konnte und die dritten Glückstädter Matjeswochen mit der Glückstädter Heringsfischerei als Matjeslieferanten gesichert waren. Im Oktober 1976 mußte die Glückstädter Heringsfischerei dann als letzte deutsche Loggerfischerei endgültig die Segel streichen und den Betrieb einstellen. Inzwischen hatten die Glückstädter Matjeswochen jedoch eine solche Bedeutung erlangt und waren fuer das Wirtschaftsleben, insbesondere den Fremdenverkehr, unverzichtbar geworden und mußten deshalb auch ohne Glückstädter Heringsfischerei fortgeführt werden. Es gelang, den örtlichen Fischhändler Helmut Sievers dazu zu bewegen, die Rolle des Matjeslieferanten zu übernehmen. Helmut Sievers nahm entsprechende Investitionen vor und importierte jungfräulichen Heringe, die dann in Glückstadt gekehlt und gesalzen wurden oder ließ sie gleich nach der Anlandung an der dänischen Westküste fangfrisch kehlen und nach G1ückstädter Rezept einsalzen. In Glückstadt hat man stets allergrößten Wert darauf gelegt, daß zu den Glückstädter Matjeswochen immer Glückstädter Matjes angeboten wurde, d. h. fangfrisch gekehlte Matjes. Da keine Logger mehr unseren Hafen anliefen und der jungfräuliche Hering bzw. der Matjes auf dem Landweg nach Glückstadt kam, wurde die Eröffnungsveranstaltung der Glückstädter Matjeswochen ab 1977 folgerichtig auf den historischen Marktplatz unserer Stadt verlegt. Auch der Verlust der Glückstädter Heringsfischerei und das Ausbleiben von Loggem, wie zuvor das zeitweilige Heringsfangboot in den EG-Gewässern mit der Folge, daß Heringe nur als sogenannter "Beifang" angeliefert werden durften, haben die Glückstädter Matjeswochen unbeschadet überstanden. Sie nahmen vielmehr von Jahr zu Jahr einen größeren Umfang an und entwickelten sich zu einem Volksfest, das mit seiner immer breiteren Veranstaltungen während des viertägigen Eröffnungsprogramm Tausende von auswärtigen Besuchern in die Elbstadt fuhrt. Heute haben die Glückstädter Matjeswochen einen festen Platz in der Abfolge überregionaler Veranstaltungen in unserem Lande. Sie neben der erfolgreichen Sanierung der historischen Altstadt dir zweite tragende Säule für den Fremdenverkehr als wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Stadt.

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Viertägiges Eröffnungsproramm
am Beispiel der 29. Glückstädter Matjeswochen vom 20. bis 23. Juni 1996
Donnerstag, 20. 6. 1996:
ab 16. 00 Uhr Buntes Treiben auf dem historischen Marktplatz, begleitet von Glückstädter Musikkapellen und Shatygruppen

17. 00 Uhr Offizielle Eröffnung mit Matjesprobe auf der Treppe des historischen Rathauses durch prominente PolitikerInnen, Bürgervorsteher und Bürgermeister
18. 00 Uhr Fleth-Rally in der Innenstadt
19. 00-24. 00 Uhr Festzelt auf dem historischen Marktplatz
Country-Hits der vergangenen Jahrzehnte live mit der "Country Skiffle Union Band"
Freitag, 21. 6. 1996:
7-13. 00 Uhr Wochenmarkt rund um den Marktplatz
20. 00-2. 00 Uhr Festzelt: "City-Showband Hamburg
Flotte Tanzmusik mit Humor und einer Tanzshow der "Diamonds"
Sonnabend, 22, 6, 1996:
6. 00-10. 00 Uhr Matjes-Pokal-Angeln im Binnenhafen
8. 00-19. 00 Uhr Matjesmeile mit Flohmarkt in der Innenstadt
13. 00-15. 00 Uhr Jonglier-Workshop für Kinder an der Kastanie am Fleth
15. 00-19. 00 Uhr Oldies und Rockmusik mit den "Paddocks" in der Meile
16. 00-17. 00 Uhr Mitmach-Theaterstück und Spiele für Kinder

20. 00 Uhr Oldie-Night mit "Brothers & Friends" im Festzelt
Sonntag, 23. 6. 1996:
bis 19. 00 Uhr Matjesmeile mit Flohmarkt in der Innenstadt
ab 9. 00 Uhr Matjesturnir des VfB für Straßen- und Betriebsmannschaften, Sportplatz am Dänenkamp
10. 30-11. 30 Uhr Jonglier-Workshop an der Kastanie am Fleth
11. 00-16. 00 Uhr Peter Petersen, die Kultfigur des Nordens, fährt auf dem Trecker durch die Meile mit Wort und Gesang in plattdeutscher Sprache
11. 30-13. 00 Uhr Matinee mit Kammermusik im Wasmer-Palais
12. 00 Uhr Opti-Regatta im Binnenghafen
14. 00-16. 00 Uhr Spiele und Spaß für Kinder
17. 00-21. 00 Uhr "Oldie Company", Musik und Tanz im Festzelt
Donnerstag bis Sonntag:
Großes Matjesbüffet im Festzelt auf dem historischen Marktplatz
Freitag bis Sonntag:
"Open Ship" im Binnenhafen bei Zoll- und Marinebooten
Zollboot Glückstadt: Sa. und So. 10. 00-17. 00 Uhr
Marineboot "Völklingen": Freitag, 13. 00-16. 00 Uhr
Sa. und So. 9. 00-11. 00 Uhrund 13. 00-16. 00 Uhr
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Matjesrezepte

Rezept 1
Glückstädter Matjes mit Speckstippe,  grünen Bohnen und Pellkartoffeln für 4 Personen:
12 Matjesfilets
1 kg Pellkartoffeln
Für die Speckstippe 200 g fetten geräucherten Speck klein
würfeln und mit 300 g kleinen Zwiebelwürfeln goldgelb rösten. 
Grüne Bohnen mit Bohnenkraut und etwas Salz dünsten. 
Abgetropft in heißer Butter schwenken und mit Petersilie bestreuen. 
Rezept 2
Glückstädter Matjes mit warmer Zwiebelsoße, Schnippelbohnen und Pellkartoffeln für 4 Personen:
12 Matjesfilets natur
1 kg Pellkartoffeln
Schnippelbohnen
1 kg frische Schnittbohnen        klein schneiden, in
                                  Salzwasser garen
80 g Butter                       im Topf zerlassen
4 Scharlotten                     würfeln und in der
                                  Butter anschwitzen
30 g Mehl                         hinzufügen und zu einer 
                                  Mehlschwitze verarbeiten
Auffüllen mit:
0, 2 l Milch und
150 g Sahne
Salz und Muskatnuß                zum Abschmecken
                                  Die Bohnen unter die
                                  Soße geben. 
Gehackte Petersilie               zum Verfeinern

Zwiebelsoße
30 g durchwachsener Speck         würfeln und in der Pfanne 
                                  auslassen
3 Zwiebeln                        vierteln,  in Streifen
                                  scheiden,  hinzufügen
                                  und hell anschwitzen. 
3 Becher saure Sahne              hinzugeben
Salz,  Pfeffer,  Essig,  Zucker      zum Abschmecken. 


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Glückstädter Vogelschießen

Die Geschichte und Entstehung des Vogelschießens Für die Entstehung des Festes muß man weit zurück blicken bis zur Zeit König Christians 4. , dem Gründer Glückstadts. Damals wurden dieMänner, die der Glückstädter Bürgerwehr angehörten, von ihren Kindernbeneidet. Diese bewunderten besonders das Marschieren und Scheibenschießen. Deswegen wurde 1855 das Schulfest eingeführt. Dabei marschierten zunächst drei Knabenklassen zur Stör, wo dann ein Kindervogelschießen veranstaltet wurde. In den folgenden Jahren stieg die Anzahl der Teilnehmer immer mehr. Seit1971 ist das Vogelschießen ein gemeinsames Schulfest der Bürgerschule, der Grund. - und Hauptschule und der Stadtschule. Außerdem nehmen die 5. und 6. Klasse des Gymnasiums teil. Früher wurde das Fest durch das Militärische belebt, ein Oberst und ein Adjutant marschierten an der Spitze des Umzuges durch die Stadt. Sie trugen Schärpen und Säbel. Doch dieses hat sich seit 1950 geändert. Nun gibt es keine Waffen mehr, und auch der Oberst und der Adjutant nehmen nicht mehr am Umzug teil. Doch einige Erinnern noch an den alten militärischen Ursprung, wie z. B. das Tragen von Schleifen und Rosetten, die Blumenbügel sowie die Schärpen der Jungen.
Der Ablauf und die Durchführung
Das Vogelschießen findet für alle Klassen am letzten Samstag vor den Sommerferien statt. An diesem Morgen treffen sich alle um 8. 00 Uhr auf dem Marktplatz. Anschließend marschieren die Schüler und Lehrer zu den jeweiligen Schulen. Dort beginnt das Vogelpicken, was besonders von den Kleinen freudig erwartet wird. Danach werten Eltern und Lehrer die erreichten Punkte aus, so daß der König und die Königin geehrt werden können. Nun darf sich jeder Schüler ein Geschenk aussuchen. Für die Königspaare aller 4. Klassen wird dann noch ein Kaiserschießen veranstaltet. Die Sieger erhalten meistens eine neue Armbanduhr. Danach ist der Morgen beendet. Um 14. 00 Uhr treffen sich wieder alle auf dem Marktplatz. Die Schüler tragen Rosetten, Schleifen und Schärpen. Vor jeder Klasse trägt ein Kind die Klassenfahne. Außerdem gibt es die Königskronen und Blumenbügel. Unter der Begleitung verschiedener Spielmannszüge beginnt der Umzug durch die Stadt. Dieses Ereignis lockt viele Leute herbei, so daß Fußwege entlang der Straßen überfüllt sind. Nach dem Umzug marschieren ( oder fahren) die Klassen zu ihren Schulen oder Gaststätten. Dort finden Vogelschießertänze und Spiele statt, das Gymnasium veranstaltet eine Disco. Um 18. 00 Uhr ist ein gemeinsamer Rückmarsch zum Markt mit den Spielmannszügen. Dort wird das Vogelschießen beendet.

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Die Lady Glückstadt

allg. Daten
Länge:29, 33m
Breite: 6, 21m
Tiefgang:1, 10m
141 BRT
82 NRT

Die Lady Glückstadt konnte nach 5 Jahre langem Umbau am 26. Februar 1989 das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert werden. Seit dieser Zeit werden Fahrten auf der Elbe, sowie ihren Nebenflüssen Stör, Krückau, Pinnau und Nord-Ostseekanal angeboten. Großer Beliebtheit erfreuen sich die öffentlichen Veranstaltungen, an denen jeder Interessent nach vorheriger Anmeldung teilnehmen kann. Dies wären Fahrten zum Hamburger Fischmarkt, nach Stade, Cuxhafen und durch den Nord-Ostseekanal. Es gibt jedoch auch zahlreiche private Anlässe, für die die Lady Glückstadt gebucht werden kann, z. B. Familienfeste, Betriebsausflüge, Jubiläen, u. ä. Insgesamt ist die Lady Glückstadt für 190 Personen zugelassen. Der Salon bietet Platz für ca. 70 Personen in komfortabler Atmosphäre an Tischen und Polsterstühlen. Die Möbel sind schiffstypisch aus Mahagoniholz hergestellt. Weitere sieben Sitzplätze bietet der Tresen. An Deck stehen Sitzplätze an Bänken und schmalen Tischen zur Verfügung. Davon sind ca. 30-40 Plätze überdacht, die restlichen befinden sich unter freiem Himmel. Diese werden in der warmen Jahreszeit sehr gerne von Sonnenhungrigen und den übrigen Gästen, die die angenehme Luft genießen möchten, in Anspruch genommen.

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Glückstädter Spielmannszug

1955/56 entschließt sich Hans Möller, Lehrer der Bürgerschule, einen Spielmannszug zu gründen. Daraufhin stellen Heini Langenkemper und Willi Bostedt kurze Zeit später den ersten Glückstädter Spielmannszug auf, Martin Lott übernimmt die Ausbildung der Musiker. Für Reiner Möller waren zwei Motive ausschlaggebend, die ihn zur Gründung des Spielmannszuges veranlasten. Der erste Grund bestand darin, daß die Kinder, die in der Schule Trommeln und Pfeifen gelernt hatten, nicht nur zu Vogelschießen Musik machen wollten. Das zweite Motiv stellte der Zustand der Vereiskasse dar. Diese war aufgrund vieler Spenden ehemaliger Bürgerschüler anläßlich des 100-jährigen Vogelschießens 1954 gut gefüllt. Daher wollte Möller von diesem Geld etwas von bleibendem Wert für Glückstadt schaffen. Das erste öffentliche Auftreten des Glückstädter Spielmannszuges 1957 stieß überall auf große Begeisterung. An dieser Entstehungsgeschichte sieht man, daß unser Spielmannszug in ganz alter Tradition steht.

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