|
1639 oder kurz davor wird das Gebäude als " Ihrer königlichen Majestätshaus"errichtet.Von 1649 - 72 ist die königliche Apotheke in den Räumen untergebracht. Auf dem Dachboden wird Proviantkorn gelagert. Bereits 1664 ist das Haus stark verfallen, es wird aber auf Befehl des Königs renoviert. 1695 wird das Gebäude an einen Glückstädter Kaufmann, Reeder und Ratsverwandten mit der Auflage verkauft, mehr Stauraum für die Segel, Anker und Taue der hiesigen königlichen Schiffe zu schaffen. 1699 erwirbt der Inhaber der Glückstädter Flottenequipage das Haus und baut es aus. In der Folge wechselt das Gebäude mehrmals den Besitzer. 1893 kauft die Glückstädter Heringsfischerrei das Anwesen und erweitert es um einige Anbauten. Mit dem Konkurs der Heringsfischerrei 1976 enden die 343 Jahre in den das Gebäude ausschließlich der Seefahrt gedient hatte.Ab 1976 ist die Asmus KG Yachtbau Eigentümer des Komplexes. 1989 übernimmt die Stadt das Haus. Gegenwärtig wird geplant, das Gebäude im großen Stil renoviert, man plant, dort eine Anzahl gehobener Eigentumswohnungen zu schaffen.

Das Brockdorff-Palais, nach seinem letzten adligen Besitzer
benannt, wurde1631-32 für den Gouverneur der Stadt, Graf
Christian von Pentz, einem Schwiegersohn Christan IV., gebaut.Das
Haus wechselte, nach dem Tod des Grafen von Pentz, mehrmals den
Besitzer, unter anderem kaufte 1727 ein Kanzleirat Michael Peter
von Rheder das Haus und baute das Gebäude völlig um. Nach dem
Umbau hatte das Haus seine heutige Form erhalten. 1802 kaufte der
Kanzler Graf Cai von Brockdorff das Haus. Er ließ im Gebäude
Stuckdecken anbringen, die alte Durchfahrt zumauern und dort eine
Tür einbauen.
Nach mehrmaligem Besitzerwechsel ging das Haus 1920 in den Besitz
der Stadt über und beherbergt heute das Dethlefsenmuseum und das
Archiv.

Das alte Fleth , eine bedeutende Wasserader im Herzen der Stadt, als Verkehrsanbindung zu den umliegenden Marschen über die Rhine und das Schwarzwasser genutzt, ist in seinem letzten Teil 1976 zugeschüttet worden. Im Zuge der großen Sanierungsaktionen wurde er Mitte der 80`er Jahre wieder ausgegraben und nach alten Plänen rekonstruiert.Seitdem bildet er, als wichtiges Glied im symmetrischen Grundriß der Stadt, wieder eine Zierde des Mittelpunktes von Glückstadt. Das Fleth diente früher der Schmutzwasserentsorgung und der Versorgung der Festungsgräben mit ausreichendem Wasser. Damals war der Fleth Teil der genialen Wasserbaukunst die Flethe, Gräben und kleine Flüsse umfaßte. Dieses System, welches zum Schutz der Festung und zur Entwässerung der feuchten Marsch unerläßlich war ist in den Jahren nach der Schließung der Festung langsam verfallen, Teile funktionieren aber heute noch, und die meisten Überbleibsel der Festungsgräben sind miteinander verbunden.

Im Laufe der Zeiten wurde Glückstadt wie viele Küstenstädte regelmäßig von starken Sturmfluten heimgesucht. So richtete das Wasser bereits 1615 schwere Schäden an den gerade neu gebauten Deichen an. Im 17.- und Anfang des 18. Jahrhunderts ereignete sich jedes Jahrzehnt mindestens eine schwere Sturmflut, bei der der Deich brach und Wasser in die Stadt eindrang. Dabei wurde mehr oder minder großer Schaden angerichtet. Später wurde das Deichprofil verändert und damit eine Verbesserung erzielt, die Deichbrüche oftmals verhindern konnte. Eine der schwersten Sturmfluten, die mit einem Orkan verbunden war, brach 1648 den Kirchturm und zerstörte große Teile des Bauwerks. Ebenfalls an der Kirche erinnert ein Gedenkstein an das Hochwasser von 1756. Damals stieg das Wasser bis zur markierten Höhe. 1825 maß man den bis dato höchsten Wasserstand in Glückstadt, der 5, 52 m über NN betrug. Dieser brachte eine langanhaltende Überschwemmung der Stadt und der umliegenden Marschen mit sich. Übertroffen wurde diese Flut nur noch von den Sturmfluten von 1962 mit 5, 60 m über NN und 1976 mit 5, 90 m über NN. Bei diesen Naturkatastrophen erwiesen sich die Deiche mit fortwährend verbesserten Profilen und Baumaterialien als widerstandsfähig.

Bei der Elbestadt handelt es sich um eine polygonale
Radialstadt. Vom zentralen Marktplatz aus führen gleich lange
Radialstraßen zur Peripherie des Polygon, also zu dem zum
Vieleck abgewandeltem Kreis, und treffen dort auf die an den
Ecken vorspringenden Bastionen und auf die sie verbindenden
Wallabschnitte.Die Radialstraßen sind durch eine parallel
verlaufende Ringstraße miteinander verbunden. Nun eine kurze
Auflistung der wichtigsten Daten zur Planung der Stadt.
22.3.1617 Stadtgründung
1617-27 1. Bauperiode im Ostteil der Stadt
1619 Bau des Hafens mit Bollwerken
1620 energischer Ausbau der Stadt und der Festungsanlagen
1623 Bau von 3 Stadttoren
1630-48 2. Bauperiode im Westteil der Stadt
ab 1648 3. Bauperiode auf Rethövelseite
1689 Verstärkung der Bollwerke und Batterien
ab 1969 4. Bauperiode, Bau der Stadtteile Bole, Butendiek ( ab
1973)
Der Marktplatz war der wirtschaftliche und vor allem der
militärische Mittelpunkt der Stadt. Auf ihm sammelten sich im
Belagerungsfalle die Reservisten sowie die Bürgerwehr. Durch die
sternförmig von ihm ausgehenden Straßen konnten die Truppen
schnell und effizient die einzelnen Bastionen unterstützen. Bei
einer Belagerung von der Landseite aus konnte die Stadt von der
Flußseite aus mit dänischen Kriegsschiffen versorgt werden.

Das erste offizielle Zuchthaus wurde 1739 als drittes in Schleswig-Holstein errichtet. Es diente als Erziehung-und Arbeitshaus. Das Zuchthaus steht auf dem Rethövel. Es ist ein teils ein- , teils zweigeschössiger Vierflügelbau um einen Hof herum. Es hat Walm- und Mansarddächer, seinen ehemaligen Zweck sieht man dem schönen Gebäude aber überhaupt nicht an. Die Anstalt wurde durch Schenkungen und Spenden finanziert. Seine Insassen stellten einheimische Waren her, die gut abzusetzen waren. Im Laufe der Jahre wurde es mehrmals erweitert. 1833 saßen in den Glückstädter Anstalten 730 Personen ein.Nach dem Auflösen der Anstalten in Altona (1841), Rendsburg (1850) und Flensburg (1860) wurden deren Gefangene nach Glückstadt überstellt. 1875 wurde das neue Rendsburger Gefängnis fertiggestellt. Danach wurden alle männlichen Gefangenen dorthin gebracht, die Frauen kamen nach Niedersachsen. Damit verlor die Strafanstalt in Glückstadt ihre Bedeutung, das alte Zuchthaus am Rethövel diente aber noch bis 1927 seinem Zwecke.

Auf den folgenden Seiten laden wir sie auf einen Rundgang durch unsere historische Innenstadt ein. Wir beginnen am Marktplatz vor der Kirche. Der erste nachreformatorische Kirchenbau besticht durch seine schlichte Renaissance-Fassade und sein barockes Inneres. Dann gehen wir über den Markt, werfen einen Blick auf den Kandelaber, das Wahrzeichen der Stadt, und stehen schließlich vor dem Rathaus. Das Rathaus ist ein prächtiger Renaissancebau. Über der Balkontür wurde beim Neubau 1872 die Fortuna anstelle des dänischen Staatswappens eingefügt.Dann begeben wir uns entlang des Marktflethes zum Brockdorffpalais. Das Brockdorffpalais, das ehemals für den Stadtkommandanten und Schwiegersohn des Königs erbaut wurde, beherbergt heute das sehenswerte Detlefsenmuseum. Nun gehen wir geradeaus, vorbei am Wasserturm, der auf einer Erhebung steht, die einst als Bastion Bestandteil der Festungsanlagen war. Jetzt wandern wir über den Königsdeich zur Elbe. Dieser Deich diente in vergangenen Zeiten nicht nur zum Schutz vor den Fluten, sondern auch zur Abwehr von Feinden. Entlang des neuen Deiches kommen wir nun zur Mole. Dann begeben wir uns zur Schleuse, zur rechten Hand sehen wir den Außenhafen. Wir biegen in den Proviantgraben. Auf der linken Seite passieren wir mit dem Provianthaus die letzen Überreste des Königsschlosses der Glyksborg. Nachdem wir uns nach rechts in die Königstraße gewendet haben, erblicken wir auf der linken Seite das Wasmerpalais. Einstmals Sitz der gleichnamigen Adelsfamilie ist das Gebäude noch heute ein wunderschönes Dokument seiner Zeit. Besonders das Innere beeindruckt mit seinem barocken Interieur von Stukkereien und Wandgemälden, sowie prachtvoller Raumausstattung. Wir kehren über den Jungfernstieg, an dessen linker Front sich das berühmt-berüchtigte Zuchthaus befand, zum Hafen zurück. Wenn wir direkt ans Wasser gehen und auf einer der Bänke Platz nehmen, können wir die Aussicht auf den Wiebke-Kruse-Turm und das Kulturhaus "Quasi non possidentes" genießen. Diesen Turm erbaute König Christian IV für seine Geliebte Wiebke Kruse. Im "Quasi non possidentes" befinden sich regelmäßig Kunstausstellungen, die sich zu betrachten lohnen. Auf der gegenüberliegenden Hafenseite liegt die Admiralität, ehemaliger Sitz der Flottenenequipage und früheres Fabrikgelände der Heringsfischerei. Nun flanieren wir die malerische, komplett unter Denkmalschtuz stehende, Hafenzeile entlang. Auf der anderen Hafenseite sehen wir das Frauengefängnis, ein für ein Gefängnis gänzlich untypisch schöner Bau. Anschließend kehren wir über den Fleth zum Markt zurück.

Der Wiebke Kruse Turm gehört zu dem Haus, das König Christian IV für seine Geliebte Wiebke Kruse bauen ließ. Wiebke, die Tochter eines freien holsteinischen Bauern, stand ihm achtzehn Jahre, bis in die letzten Stunden seines Lebens, treu zur Seite. Sie sorgte für die Erziehung der Königskinder am Hofe, sie selbst hatte zwei mit ihm. Besonders seit der Verbannung seiner dänischen Frau spielte sie eine große Rolle in seinem Leben. Der Turm überdauerte alle Belagerungen der Stadt, alle Stürme und Sturmfluten bis in die heutige Zeit. Er steht in seiner barocken Schönheit am Ende der Hafenzeile, kurz vor der Schleuse. Auf der Turmspitze prangt die eiserne Wetterfahne, der reitende König zwischen der Weltkugel und der Krone. Das Hauptgebäude brannte im 19 Jahrhundert ab.

Die Festungsanlagen der Stadt waren einer besonderen doppelten
Belastung ausgesetzt. Sie dienten ihrem eigentlichen Zwecke,
nämlich dem Schutz der Stadt vor feindlichen Truppen, darüber
hinaus bewahrten sie Glückstadt aber
auch vor den Fluten der Elbe, waren also gleichzeitig Deiche.Vom
Hafen, der alten Rhinmündung, führte ein Festungswall mit
vorgelagertem Graben um die ganze Stadt bis zur südlichen Seite
des Hafens. Der erste Teil des Walls ist als Königsdeich bis
heute in seiner charakteristischen Zickzackform erhalten
geblieben. An dessen Ende im Bereich der Straße Am
Neuendeich war das Deichtor zu finden. Auf der
gegenüberliegenden Straßenseite ist mit dem Burggraben ein Teil
des alten Wassersystems zu sehen. Oberhalb von ihm sieht man auf
dem Stadtplan noch Stücke des typischen geschwungenen Verlaufs .
Der künstliche Hügel, auf der heute der ehemalige Wasserturm
steht, läßt noch eine der mächtigen Bastionen erahnen. Von
dort setzten sich die Befestigungsanlagen in Richtung des nach
der Schließung entstandenen Stadtparks fort. Dieser ist nun auch
als der am besten erhaltene Teil der Festungsanlagen zu
betrachten, da er seit annähernd 200 Jahren unverändert
geblieben ist. Die Erhebungen der großen Bastionen, die einst
das Kremper Tor in der Mitte der zwei Parks, überwachten, und
der noch gut nachvollziehbare Verlauf der nahezu parallel
angelegten Gräben erinnern an die Glanzzeit der Stadt
Glückstadt als mächtige Festung, die den Oberlauf der Elbe und
ganz Holstein beherrschte. Weiter im Süden erinnern der Teich
Batardeau und der Verlauf des Flusses Rhin noch an die alten
Festungswerke. Die Neutorstraße an der südlichen Seite des
Hafens, dem Rethhövel, erinnert an das gleichnamige Tor. Am
südlichen Molenkopf schließlich befand sich ein sogenanntes
Blockhaus, von hier konnte man bei Bedarf die Elbe mit den
mächtigen Kanonen bestreichen.
Chronologische Übersicht der Garnisonsgeschichte
1615 Erste Arbeiten an den Festungsanlagen.
1620 10 Kompanien Soldaten bauen an der Festung.
1625-28 Kaiserlicher Krieg im Rahmen des 30 jährigen Krieges.
1626 Niederlage Christian IV bei Lutter am Barenberge.
1627 Einfall der Kaiserlichen unter Tilly und Wallenstein nach
Dänemark und Holsteins sowie erfolglose Belagerung der Festung.
In der Stadt liegen ca. 4000 Mann unter Oberst Durant.1628 In
Glückstadt sind insgesamt 19 Kompanien mit 3000 Soldaten, 6
Orlogschiffe und eine Fregatte stationiert.
1629 Abzug der Kaiserlichen.
1630 Erfolgreiche bewaffnete Auseinandersetzungen auf der Elbe
mit Hamburg wegen der Elbzollerhebung König Christians.
1644 Aufstellung einer 4 Kompanie starken Bürgerwehr während
des Schwedenkrieges.
1657-60 Neuer Krieg mit Schweden. Die Besatzung der Festung
bilden ein Regiment unterstützt durch 8 Kompanien
jütisch-fünischer Reiter.
1658 Aufstellung von 2 neuen Regimentern in Glückstadt ,
darunter ein Kavallerie-Regiment.1675-79 Reichskrieg gegen
Schweden. 11 Kompanien liegen in der Stadt. Das Dronningens
Livregiment (K.L.R.) erhält
Glückstadt als ständige Garnison.Die Stadt wird dritter
Flottenstützpunkt des dänischen Staates nach Kopenhagen und
Christiansand.
1701-21 Während des Großen Nordischen Krieges besteht die
Besatzung der Festung 1709 aus 6 Kompanien K.L.R., 10 Kompanien
des Jütischen Regiments und 2 Kompanien des Holsteinischen
Artilleriekorps. Die Flotte umfaßt 2 Fregatten
1 Snav und 5 Jachten mit annähernd 1000 Mann.1711 In Glückstadt
wird neues Regiment unter Oberst Hansen aufgestellt.
1712 In der Stadt befinden sich das Regiment Arnold und ein
Bataillon Hansen.
1714 Verstärkung der Flottenequipage.
1720 Nach Friedensschluß Reduzierung der Flottenequipage.
1729 Aufhebung der Flottenequipage.
1737 Befristete Wiederaufrichtung der Flottenequipage während
des polnischen Erb-folgekrieges. Bau eines neuen Hafenbassins.
1739 Aufstellung zweier Landmiliz-Regimenter für den
königlichen Teil Holsteins.
1801 Während der Napoleonischen Kriege wird die Flottenequipage
wieder errichtet.
1803 Aufstellung von Küstenmilizen zur örtlichen Verteidigung,
sowie eines Jägerkorps in Glückstadt.
1805-6 Versetzung der Festung in Verteidigungszustand.
1807 Während der Belagerung Kopenhagens durch die Engländer
Ausstellung der Kriegserklärung durch das Glückstädter
Obergericht. In dieser Phase ist die Stadt faktisch die
Hauptstadt Dänemarks.
1809 Verstärkung der Flottenequipage. Entsendung von Truppen zur
Begegnung der englischen Landung in Cuxhaven.
1812 Während Napoleons Rußlandfeldzug Verstärkung der Truppen
in der Stadt.
1813 Gemäß dem Dresdener Vertrage zwischen Dänemark und
Napoleon wird die Festung in "formidablen
Verteidigungszustand" gesetzt. Von vorgesehenen 5000 Mann
Besatzung sind aber nur 2000 Mann vorhanden.
1813 Am 6.12. wird für Glückstadt der Belagerungszustand
ausgerufen. Die Besatzung besteht aus ca. 3200 Mann aus
verschiedenen versprengten Truppenteilen und regulären
Festungstruppen mit 184 Kanonen. Diese stehen ca. 10000 Mann der
vereinigten Truppen von Preußen, Schweden, Rußland und
englischer Legionstruppen gegenüber. Von See her wird
die Stadt von 1200 Mann der englischen Elbflotille belagert.
1814 Am 5.1. muß die Festung kapitulieren.
1814-16 Demolierung der Festungsanlagen.
1842 Heeresreform in Dänemark. Aus dem Königin Leibregiment
wird das 17. Linien Infanterie Bataillion. Die Dienstpflicht der
Landbevölkerung wird herabgesetzt.
1848 Revolution in Schleswig-Holstein . Das 17. Infanterie
Bataillon unterstellt sich der provisorischen Regierung.
1852 Das 17. Bataillon geht nach Kopenhagen ab und wird durch das
rein dänische 2. Jägerkorps aus Helsigör ersetzt.
1857 Nach der Cholera-Epidemie wird auch das 2. Jägerkorps nach
Kopenhagen verlegt . Von jetzt an sind nur noch kleine
Truppenkontingente in Glückstadt um das Zuchthaus zu bewachen.
1863 Am 26.12 verlassen die letzten dänischen Truppen die Stadt.
Damit endet die ungefähre 250 Jahre alte Tradition dänischer
Truppen in der Stadt.
1863 Am 26.12. ziehen die ersten deutschen Truppen in die Stadt
ein.
1864 Mehrere KuK Kompanien übernehmen die Besetzung
Glückstadts.
1866 Einrücken der preußischen Besatzungsmacht in die Stadt.
Zur Bewachung des Zuchthauses liegen verschiedene kleine
Truppenteile in Glückstadt.
1935 Beginn des Baus der Kasernen am Neuendeich.
1937 Die Bauarbeiten für ein Marine-Lazarett an der
Grillchaussee werden aufgenommen.
1945 5.5. Einzug der englischen Truppen.
1948 Das Lazarett wird Kreiskrankenhaus für den Kreis Steinburg.
1951 In der Kaserne am Neuendeich wird die Sportschule des
Bundesgrenzschutzes eingerichtet.
1956 Die neugegründete Bundeswehr bezieht die Kaserne.
1957 Das Lazarett wird Bundeswehrkankenhaus.
1975 Das Bundeswehrkrankenhaus wird aufgelöst.
1997 Glückstadt im Internet
