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| Beim ersten direkteinspritzenden Benzinmotor von Volkswagen handelt es sich um einen 1,4-Liter-Vierzylinder-Vierventiler der EA 111-Motorenserie. Diese Aggregate-Baureihe kommt in den Modellen Lupo, Polo und Golf zum Einsatz. | |
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Für den Einsatz als Direkteinspritzer erfuhr der Motor zahlreiche Veränderungen, die neben der Gemischaufbereitung und der Abgasnachbehandlung auch das eigentliche Triebwerk betreffen. So wurden für den Direkteinspritzer erstmals plasmabeschichtete Laufbahnen in einem Aluminium-Zylinderkurbelgehäuse eingesetzt. Dadurch werden Reibungsverluste sowie das Motorgewicht verringert. |
| Um den für die Direkteinspritzung notwendigen Kraftstoffdruck von bis zu 100 bar aufzubringen, wird eine Hochdruckpumpe benötigt, die direkt über die Einlaßnockenwelle angetrieben wird. Diese versorgt über eine Kraftstoffverteilerleiste (Common Rail) die direkt unter dem Einlaßkanal im Zylinderkopf angeordneten Hochdruck-Einspritzventile. Durch die elektromagnetische Betätigung der Ventile ist eine präzise Einspritzung des Kraftstoffs zu bestimmten Zeitpunkten in den Brennraum möglich. | |
| Das für die neuartige Form der Gemischbildung wesentliche Bauteil ist ein zwischen Zylinderkopf und Aluminiumsaugrohr angeordneter Flansch, der neben dem "Common Rail" die Einspritzkomponenten sowie eine sogenannte Tumbleschaltung zur gezielten Beeinflussung der Zylinderinnenströmung beinhaltet. Eine um bis zu 40° verstellbare Einlaßnockenwelle sorgt neben einem verbesserten Durchzug bei niedrigen und mittleren Drehzahlen auch über die innere Abgasrückführung für reduzierte Emissionen. | |
| In der Teillast wird der direkteinspritzende Ottomotor von Volkswagen mit sehr hohem Luftüberschuß betrieben, bei dem homogene Luft-Kraftstoff-Gemische - wie sie mit konventionellen Gemischbildungssystemen erzeugt werden - nicht mehr zündbar sind. Die infolge der starken Entdrosselung reduzierten Ladungswechsel- sowie die minimierten Wärmeverluste sind die wesentlichen Merkmale für das Verbrauchseinsparpotential des direkteinspritzenden Ottomotors von bis zu 15%. | |
| | Intro | Das technische Konzept | Die Verbrennung | Sauberes Abgas | Daten | |