Ohne Chauffeur von A nach B

Vielleicht wird es auf Staatsgrenzen demnächst bald drei Fahrstreifen geben: einen für EU-Angehörige, einen für nicht Mitglieder wie die Schweiz und einen für fahrerlose Fahrzeuge, Diese können dann an zöllnerlosen Zollhäuschen vorbeifahren. Alles zusammen würde einen täterlosen  Transport ermöglichen. Selbsttätig könnte das autonome Fahrzeug beim Industrieboss vorfahren, um  Geldkoffer einzuladen die in die Schweiz verfrachtet werden sollen. Angekommen würde der Wagen ausgeladen und retour geschickt. Vielleicht müsste der Selbstfahrer noch in die Luft gesprengt werden - diskretionshalber.

Während der Fahrt fernsehen, die Hände in den Schoß legen und die Füße unter den Sitz klemmen - das alles geht mit dem VaMp.

 
  • Autonome Autos können selbständig die Fahrspur einhalten, den Abstand zum Vorderfahrzeug abmessen und eigenständig ihre Geschwindigkeit kontrollieren.

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  • Die Grundlage ist die Hardware-spezifische Entscheidungsebene.Hier wird die Eigenbewegung des Fahrzeugs mit Beschschleunigungssensoren und Winkelgebern erfasst. Die Lage des Fahrzeuges wird relativ zum Straßenverlauf, zu anderen Fahrzeugen und zu einer festen Horizontalebene eingeschätzt, und dies muß fortlaufend konntrolliert werden.

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  • Daher arbeitet die zweite Ebene des Steuerungsvorgangs mit eingespeicherten Modellvorstellungen vom Autofahren, wie sie beim Übergang von kontinuierlichen zu abtastenden Systemen Verwendung finden. Dazu gehören Fahrabläufe wie Abbiegen, Überholen, Beschleunigen, Bremsen sowie rückwärts Einparken.

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  • Auf einer dritten Ebene werden Entscheidungen gefällt, was das Auto aufgrund der Daten der beiden ersten Ebenen tun soll.

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  • Immer noch ist die reale Simulation komplizierter als die Datenbank mit eingespeicherten Verhaltenslösungen vorsieht. Deshalb ist auf einer dritten Steuerungsebene das praktische Autofahrerwissen in Form von kompletten Abläufen wie "kompletter Überholvorgang", sogenannten Missionen gespeichert. Bisher werden die Missionen noch von Menschen ausgelöst. 

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  • Für einfache Vorgänge wie Spurhalten oder Kolonnenfahren sind diese vier Ebenen ausreichend. Für Flexibilität im Verkehr ist mehr Steuerleistung notwendig. Diese wird durch die Verarbeitung von Bildern von Videokameras erreicht, die Hindernisse aufnehmen und erkennen können. 

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  • Je nach Fahrzweck wird das Steuerprogramm neu eingestellt - so ist z.B. bei Autobahnfahrten das Programm "Rückwärts Einparken" entbehrlich. Dadurch wird die Leistungs des Systems gesteigert.

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    Das System funktioniert bereits, allerdings nur in sehr einfachen Situationen. Mit steigender Rechnerleistung werden die Reaktionen des Fahrzeugs aber denen eines Wagens mit menschlichem Fahrer immer ähnlicher.


    Daimler-Chrysler arbeitet an Teilautomatiken, sogenannten Innenstadt-Assistenten, die ähnlich wie VaMP funktionieren, aber z.B. den Fahrer bei Stop-and-Go unterstützen oder ihn in Gefahrsituationen warnen sollen.


    (Zusammenfassung von: J. Heller, Klasse Kfz-99/1
    nach: Bennig, M.; Ohne Chauffeur von A nach B
    in: C't, Heft 5/2000)


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