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Weltmeister im Wassersport, Eislaufen und Slalomfahren 

Wie ein Leistungssportler orientiert sich das Elektronische Stabilitätsprogramm an der Ideallinie. In einem Auto mit ESP ® vergleicht ein Computer permanent das tatsächliche Verhalten des Wagens mit vorgegebenen Sollwerten. Sobald das Auto von dieser Ideallinie abweicht, greift ESP ® ein - und erstickt Schleuderbewegungen schon im Keim. 

    Auf zweierlei Weise wird der Wagen wieder auf richtigen Kurs gebracht. Zum einen durch genau dosierte Bremseingriffe an einem oder mehreren Rädern, d.h. jedes einzelne Rad kann durch ESP ® individuell abgebremst werden (so als könnte man mit vier Füßen vier Bremspedale bedienen). Zum anderen wird, falls notwendig, automatisch die Motorleistung angepaßt. 

So korrigiert ESP ® in Millisekunden bereits beginnende Schleuderbewegungen, die z.B. durch ein abruptes Ausweichmanöver verursacht werden könnten. ESP ® stabilisiert den Wagen nicht nur auf trockener Straße, sondern auch bei Glätte, Nässe, Rollsplit und anderen widrigen Fahrbahnzuständen, die selbst dem besten Fahrer kaum eine Chance lassen, seinen Wagen in der Spur zu halten. 

Die Mercedes-Benz- Ingenieure haben ESP ® deshalb auch so ausgelegt, daß es jederzeit einsatzbereit ist: beim Bremsen, beim Beschleunigen und sogar beim freien Dahinrollen. Immer wenn ESP ® eingreift, rät eine Kontrollleuchte im Cockpit zu vorsichtiger Fahrweise. Aber: Auch wenn man ESP ® schon oft als technisches Wunder bezeichnet hat, die Naturgesetze kann es nicht überlisten. ESP ® ist also kein Freibrief für's Rasen. 

 
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ESP ® kommt aus der Luft- und Raumfahrt, hält Sie aber auf dem Boden
Das Herz von ESP ® ist ein sogenannter Giergeschwindigkeitssensor, der so ähnlich auch in der Luft- und Raumfahrttechnik verwendet wird. Wie ein Kompaß verfolgt er ständig die genaue Lage des Wagens und registriert jeden Ansatz einer Drehung. Andere Sensoren signalisieren: Wie hoch ist der momentane Bremsdruck? Wie ist die Stellung des Lenkrades? Wie groß ist die Querbeschleunigung? Wie hoch ist das Tempo? Wie unterschiedlich sind die Raddrehzahlen? Bei jedem instabilen Verhalten werden in Sekundenbruchteilen die notwendigen Befehle errechnet und der Wagen stabilisiert. 
 
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Sensor-Überprüfung alle 20 Millisekunden
Das zentrale ESP-Steuergerät besteht aus zwei Rechnern mit einer Speicherkapazität von jeweils 56 kByte. Zum Vergleich: ABS benötigt nur ein Viertel dieser Rechnerleistung. ESP ® nutzt diese großen Rechnerkapazitäten, um unter anderem laufend die einzelnen System-Komponenten zu überprüfen. So wird beispielsweise der wichtige Sensor zur Erfassung der Drehgeschwindigkeit des Fahrzeugs nach jedem Meßvorgang zusätzlich kontrolliert - im Rhythmus von 20 Millisekunden. 
 
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© DaimlerChrysler, 1998 
 


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ESP ESP: Fast so sicher wie auf Schienen 
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ESP<sup>Æ</sup> 2 Weltmeister im Wassersport, Eislaufen und Slalomfahren
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ESP<sup>Æ</sup> 3 Dürfen wir Sie in eine brenzlige Situation bringen? 
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ESP<sup>Æ</sup> 4 ESP ® in der A-Klasse 
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arr_down.gif ESP ® kommt aus der Luft- und Raumfahrt, hält Sie aber auf dem Boden 
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