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| Modernes Motor - Managment |
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| Heutzutage sind die komplexen Schichtlade-
und Direkteinspritzsysteme aktueller Motoren ohne Hochleistungsprozessoren
undenkbar. Aber Computer am Motor sind nichts grundlegend Neues!
Die Einführung des Katalysators (80er
Jahre) verlangte ein angepaßtes, regelbares Kraftstoff-Luftgemisch.
Der Mikroprozessor war gefordert (z.B. Daten über Luftdruck,
Der Schichtladebetrieb bei Direkteinspritzsystemen
verspricht zur sicheren Verbrennung sehr magerer Gemische im Leerlauf-
und Teillastbereich. Dadurch sind Krafteinsparungen von 40% im Leerlauf
möglich.
Bosch-Motorelektronik MED7 für Direkteinspritz-Ottomotoren Es basiert auf einem von einer Hochdruckpumpe mit bis zu 120 bar "aufgeladenem" Druckspeicher. Der Kraftstoff kann deshalb in jeder Kurbelwellenposition über elektromagnetische Düsenventile direkt in den Brennraum eingespritzt werden. Die angesaugte vermessene Luftmasse ist über die elektronisch gesteuerte Drosselklappe (EGAS) frei einstellbar. Zur Gemischkontrolle dient eine Breitband-Lambda-Sonde im Abgasstrom vor den Katalysatoren. Das digitale Motorsteuergerät regelt 3 Betriebsarten:
Ein normaler Dreiwegekatalysator kann die Stickoxid-Anteile im mageren Schichtladebetrieb nicht abbauen. Durch Abgasrückführung lassen sich die Stickoxide bis zu 70% vermindern. Dieses wird in Zukunft nicht ausreichen, um die Gemische einzuhalten. Die Nox-Speicherkatalysatoren sind in der Lage mit Hilfe des im mageren Abgas noch reichlich enthaltenen Sauerstoffs in Form von Nitraten (HNO3) an seiner aktiven Oberfläche anzulagern. Notwendig dafür ist ein besonderer schwefelarmer Kraftstoff. Die Kapazität der NOx-Speicherkatalysatoren ist jedoch begrenzt.
(Zusammenfassung von: M. Bayraktar, M. Bolm, A. Böttcher - Klasse Kfz-99/1 nach: Meyer, C., Schichtwechsel in C't, Heft 5/2000) |
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