Alternative Psychiatrie
1) Drei
Bereiche menschlicher Existenz.
2) Die menschliche Begegnung.
3) Fachbegriffe und Entmündigung.
4) Emotionen als Gefahr.
5) Emotional Clearing (EmC).
6) Grundsatz alternativer Psychiatrie.
7) Die Hierarchie im Geiste.
8) Energien und Emotionen zulassen, nicht bekämpfen.
9) Die höhere Mathematik der Geisteskrankheiten.
10) Dummheit ist Absicht.
11) Das "Selye-Prinzip" in der Psychiatrie.
12) Kontakt und Adressen.
1) Drei
Bereiche menschlicher Existenz..
Joerg
Dao beschreibt in seiner Erkenntnis-Theorie von drei
Bereichen menschlicher Existenz,
die beachtet werden müssen, will man den Menschen und
dessen Leben
vollständig verstehen und erkennen.
Das sind die Bereiche :
1)
Körper 2) Emotionen 3) Aufmerksamkeit, Geist
Alle
drei haben ihre eigene Sprache, um auszudrücken, wann
und wie sie Probleme haben.
Auf der körperlichen Ebene sind es Schmerzen,
Verspannungen und Funktions- Störungen.
Auf der emotionalen Ebene sind es Gefühle in jeder
Hinsicht. Angefangen von Trauer, Ängsten und Agressionen
bis hin zu Minderwertigkeitskomplexen.
Im mentalen Bereich sind es dann Unsicherheit,
Verwirrungen und Fehlannahmen.
Nur eine vollständige Betrachtung aller drei Bereiche
kann einem Aufschluß geben
über die Befindlichkeit eines Menschen, und nur die
Kenntnis aller drei Bereiche sichert einem
die Fähigkeit, mit einem problembeladenen Menschen
effektiv und verständnisvoll umzugehen.
2) Die
menschliche Begegnung.
In der
Psychiatrie kommen mentale und emotionale Verwirrungen
und Probleme
am krassesten und deutlichsten zum Vorschein.
Aber die klassische Psychiatrie ist bislang nicht
ausgerichtet und vorbereitet auf die menschliche
Begegnung,
um diesen Problemen in der Form zu begegnen, wie sie
dargestellt und empfunden werden.
Als Teil der klinisch-medizinischen Wissenschaft hat die
Psychiatrie größtenteils anhand abnormer Fälle
versucht, Abweichungen des Verhaltens und des Befindens
in fachbegriffliche Termini zu kategorisieren.
Die damit verbundenen Kenntnisse sind aber allesamt rein
intellektuell, daß heißt sie verhindern eine rein
menschliche Begegnung und Betrachtung der wirklichen
emotionalen Erfahrungen und Empfindungen.
Zugleich entstehen immer stärkere innermenschliche
Distanzierungen in den Fachärzten, wenn ihnen mit den
angeblich akademisch studierten Zusammenhänge pure
emotionale Wut-, Angst- und Verzweiflungs-Ausbrüche
begegnen, die keinerlei fachliche Einordnung verlangen.
Die dabei erfahrene fachliche Uneffekivität wird mit
allen möglichen weiteren Rationalisierungen und chemisch-betäubenden
Maßnahmen begegnet, um nicht weiterhin die eigene,
menschlich empfundene Hilflosigkeit und Ohnmacht erfahren
und womöglich noch zeigen zu müssen.
3)
Fachbegriffe und Entmündigung.
Der
Beginn der Auseinandersetzung zwischen Patient und
Psychiater bildet die Grundeinstellung,
die ein Arzt selber über den Menschen in sich hegt.
Hat er das Bild der körperlichen Bio-Maschine in sich,
die auch entgegen der Empfindungen des Patienten
behandelt und ruhig gestellt werden muß, kann er
keinerlei Einsichten und Verbindungen zum Patienten
aufbauen und versteckt sich hinter sorgfältig
orchestrierten Fachbegriffen.
Diese Einordnungen sind aber in keiner Weise originär
eigene Schöpfungen oder Erkenntnisse,
sondern gerade von vorgesetzten Autoritäten übernommene
Begriffe, die die Wahrnehmung und Betroffenheit in der
Begegnung mit dem Patienten abschneiden und unterbinden
sollen.
Auf diese Weise trägt schon die Ausbildung zum
Psychiater die Entfremdung vom Patienten und dessen
emotionaler und mentaler Bedürfnisse und Darstellungen
mit in sich.
Das latente Empfinden vieler Ärzte, selber nicht
authentisch und präsent zu sein, wenn es um starke
emotionale Reaktionen und Ausbrüche bei Patienten geht,
wird immer wieder verleugnet und in eine immer weiter
verklausulierende Fachsprache verdrängt.
Teilweise wird das durch weitergehende Supervision von
ebenfalls menschlich verunsicherten Fachleuten begründet
und verstärkt.
Die Patienten fühlen sich durch diese Entmündigung
vollkommen unverstanden und geraten durch diese Form der
Nicht-Beachtung und Nicht-Behandlung in immer stärkere
Unfähigkeit, den eigenen emotionalen und mentalen
Problemen zu begegnen, geschweige denn sie zu klären und
zu lösen.
4)
Emotionen als Gefahr.
Basis
all dieser Fehlhaltungen ist eine jahrzehntealte Furcht
einiger Fachausbilder im Bereich Psychiatrie,
die aufgrund eigener menschlicher Unzulänglichkeiten (milde
ausgedrückt) massive emotionale Gefahren
und rechtliche Konsequenzen befürchten und androhen,
wenn sich jemand auf emotionale und menschliche Probleme
einlassen wollte.
Die Uralt-Schallplatte "Arbeiten mit Emotionen ist
gefährlich" tönt aus jedem akademisch
durchgeschleusten Fachmann, ohne das bislang verfolgt
werden konnte, welcher Fachmann zu Beginn dieser Mißverständnis-Lawine
sich einmal bei dem Versuch, einem Patienten rein
menschlich-freundlich näher zu kommen, erhebliche blaue
Flecken eingehandelt haben muß.
Ausgehend von der Erkenntnis-Theorie von Joerg Dao und
den drei Bereichen menschlicher Existenz
kann man klar sagen, daß es nirgends im menschlichen
Bereich irgendetwas gibt, was generell gefährlich sein könnte,
wenn man es vollständig betrachtet, verstanden und
umgesetzt hat. Aufmerksamkeit als Essenz des Geistes hat
in jeder noch so dramatischen Situation die Möglichkeit,
sich die unverständlichen und unangenehmen Ausbrüche
anzuschauen.
Allerdings darf jeder, der anderen Menschen beim Bewältigen
unerledigter emotionaler Probleme weiterhelfen möchte,
seine eigenen unerledigten Emotionen und Themen klären
und ausdrücken, bevor er in diesem Bereich sicher und
souverän wird.
5) Emotional
Clearing (EmC).
Seit
1990 hat Joerg Dao ein meditatives Gesprächsverfahren
entwickelt,
das in der Lage ist, auf jede menschliche und emotionale
Schwäche und Unzulänglichkeit einzugehen,
ohne dieses Problem benennen, behandeln oder wegbekommen
zu müssen.
Die aus über 20jähriger, intensiver Erfahrung mit
Meditation entstandenden Zusammenhänge
geben den von Dao ausgebildeten EmC-Begleiter die Fähigkeit,
allen emotionalen und mentalen Problemen rein menschlich
zu begegnen.
Basis der EmC-Ausbibldung sind eine Reihe eigener
Einzelsitzung bei EmC-Begleitern,
bis jemand selber innerlich erkennen kann, daß er diese
Form der Arbeit selber erlernen und anwenden möchte.
Die eigentliche EmC-Ausbildung ist ziemlich knapp und
kurz und wird durch
Erfahrungsaustausch und intensive gegenseitige Austausch-Sitzungen
vertieft.
6)
Grundsätze alternativer Psychiatrie.
Daraus
entstehen erste Grundsätze alternativer Psychiatrie:
A) Es
gibt keine menschliche oder emotionale Katastrophe, der
man nicht als Mensch gefahrlos begegnen kann.
B) Jede
menschliche oder emotionale Dramatik benötigt einen
menschlich-aufmerksamen Begleiter, um zur Lösung dieser
Problematik beizutragen.
Jemand,
der die Zusammenhänge von Emotionen und Kommunikation,
von Aufmerksamkeit
und mentalen Problemen verstanden hat, kann sich
gefahrlos jeder denkbaren
menschlichen Katastrophe nähern, ohne von ihr menschlich
beeinträchtigt zu werden.
Erst dann, wenn diese innermenschliche Stärke und
Klarheit verstanden und gewonnen ist,
kann jemand mit emotionalen und mentalen Problemen anders
umgehen, als die bisherige akademische Grundhaltung, die
Probleme generell weghaben zu wollen.
Sei es in Form von Beruhigung, Verwahrung oder
chirurgischen Eingriffen.
Allerdings sind das alles nur Maßnahmen auf der rein körperlichen
Ebene, mit teilweise gravierenden Verschlechterungen in
den anderen beiden Bereichen menschlicher Existenz, den
Emotionen und dem Geist. Es ist aber keine Lösung im
Sinne des Menschen, der in einer für ihn unlösbaren
menschlich-emotionalen Situation steckt.
7) Die
Hierarchie im Geiste.
Aus dem
Emotional Clearing von Joerg Dao kommen einige einfache
und verständliche Zusammenhänge im Umgang mit dem
menschlichen Geist. Jeder der drei Bereiche - Körper,
Emotionen und Geist - kann jeweils von der anderen Ebene
heraus betrachtet und kontrolliert werden. Übertriebene
Angst zeigt sich demgemäß auch als rein körperlich-
lokalisierbare Verspannung, der der Patient die
Aufmerksamkeit widmen kann, statt sich in immer stärker
werdenden Angst-Fantasien zu ertränken. Unkontrollierbar
erscheinende emotionale Ausbrüche können von einem
ausgebildeten EmC-Begleiter mühelos kanalisiert werden,
wenn die Aufmerksamkeit des Patieten richtig angesprochen
und angeleitet wird.
8)
Energien und Emotionen zulassen,
nicht bekämpfen.
Der nächste
Grundsatz alternativer Psychiatrie lautet daher:
Energien
und Emotionen nicht bekämpfen.
Sondern
ihnen Raum geben, um sich zu entfalten, darzustellen und
auszudrücken.
Emotionen und Energie befürchten, vor ihnen warnen, sie
nicht betrachten können,
sich mittels fachbegrifflicher Einordnungen von ihnen zu
distanzieren sind nur
Mißverständnisse im Umgang mit Energien und Emotionen.
Gegen Energien und Emotionen zu handeln und zu behandeln
ist definitv eine aussichtslose Strategie.
Hinter den Energien und Emotionen stehen ungeklärte
Themen und Probleme, die der menschliche Geist bislang
nicht anders zu bewältigen weiß, als mit starken
emotionalen Turbulenzen.
Indem der EmC-Begleiter die Aufmerksamkeit auf die
eigentliche Thematik zurückführt, kann sich die Energie
und Emotion selber glätten und ausgleichen, wenn dem
Patienten die Ursache seines Mißverständnisses
klargeworden ist.
Jeder Versuch, gegen die Energien und Emotionen eines
Patienten zu kämpfen zeugen nur von eigener Unkenntnis
und Unsicherheit im Umgang mit den Problemen eines
Menschen.
9) Die
höhere Mathematik der Geisteskrankheiten.
Vor
nichts anderem fürchten sich Menschen scheinbar mehr als
einen "durchdrehenden" Mitmenschen, der für
verständliche Ratschläge und Anordnungen nicht mehr
empfänglich ist,
und als Gefahr für ein geordnetes Zusammenleben
empfunden wird.
Hat jemand mit dem Emotional Clearing sich sein Grundrüstzeug
im Umgang mit Emotionen und Kommunikation erarbeitet,
wird ihn das Leben bald selber zu dramatischeren und
emotional stärker geladenen Fällen bei Mitmenschen führen.
Einmal ergeben sich viele der dann auftretenden Fälle
als logische Weiterführung der bislang erkannten
Zusammenhänge.
Der Grundsatz gilt:
Aus
dem kleinen 1 x 1 wird das große 1 x 1 .
Wer die grundlegenden Zusammenhänge des Emotional
Clearing verstanden und umgesetzt hat, wird auch mit den
größeren Ladungen und Verwicklungen zurecht kommen.
Wenn sich jemand bis in diese Bereiche menschlicher
Probleme vorarbeitet, wird er finden, daß man auch in
diesen Situationen mit der Aufmerksamkeit kommunizieren
kann, und die als übertrieben dramatisch
dargestellten Themen und Emotionen mühelos den
wirklichen Ereignissen zuordnen kann, bis der Patient
selber seine Verwicklung erkennt und versteht und selber
wieder mit sich klarkommt.
Aus der bisherigen Arbeit kann man sagen, daß es keine
menschlichen Katastrophen gibt, denen ein aufmerksamer
EmC-Begleiter nicht hilfreich zur Seite stehen kann.
Die bisherige Einstellung der Fachleute, auch diese Ausbrüche
fachlich benennen und mittels Eingreifen verschwinden
lassen zu wollen, fällt im Emotional Clearing vollkommen
weg. Dadurch entsteht eine große Erleichterung auch für
den Begleiter.
10)
Dummheit ist Absicht.
Das
gesamte Gebiet stationärer Psychiatrie schließt sich
mit dem Motto:
Dummheit
ist Absicht auf.
Wenn
Mitarbeiter in der Psychiatrie innerlich selber eine
andere Einstellung und Grundhaltung zum Menschen bekommen,
können sie auch schneller und klarer die wirklichen
Verwicklungen und Themen sehen, in denen sich scheinbar
hoffnungslose Fälle verirrt und verfangen haben.
Mit diesem Kernsatz können zukünftige Fachleute mit
fortgeschrittenen Erfahrungen im Emotional Clearing neue
Einsichten und Zusammenhänge in das Wesen der
psychiatrischen Fälle gewinnen und neue Formen und Ansätze
an Hilfe und möglicher Weiterentwicklung entdecken.
Dummheit ist Absicht bedeutet auch, daß man davon
ausgeht, daß das problematische menschliche Wesen ursprünglich
selber einmal klargewesen ist, und aufgrund scheinbarer
unlösbarer Verwicklungen, Übergriffe und Enttäuschungen
seitdem versucht, seine emotional unerträglichen
Erfahrungen zu überspielen und zu verdrängen. Erst eine
solche Einstellung wird künftigen Psychiatern helfen,
auch solchen Fällen noch wesentlich weiterzuhelfen.
11) Das
"Selye-Prinzip" in der Psychiatrie.
Der
Arzt und Streß-Forscher Dr. Selye aus Amerika ist
vielleicht ein lohnendes Beispiel, um die Möglichkeiten
in der heutigen Psychiatrie anders zu beleuchten.
Als junger Assistenz-Arzt erlebte Selye auch, daß der
ihn anleitende Chefarzt bei jedem Patienten in der Visite
die entsprechenden Symptome ansprach und die
medizinischen Zusammenhänge und Fachbegriffe erklärte.
Ein wesentlicher Eindruck blieb ihm aber hängen:
Die sehen aber alle krank aus.
Diese scheinbar unbedeutende und unfachliche Empfindung
blieb als Grunderfahrung bei ihm bestehen. Schließlich
widmete er sich dieser eigenen Empfindung und Beobachtung,
und definierte daraus später das nach ihm benannte Streß-Syndrom.
Aufgrund seiner Verdienste erhielt Dr. Selye u.a. über
30 Ehrendoktorwürden.
Ähnlich kann ein Assistenzarzt auch in der heutigen
Psychiatrie vorgehen, und den eigenen Empfindungen und
Wahrnehmungen folgen, um auf die nächsten Ebenen der
Weiterentwicklung der Psychiatrie zu stoßen.
12)
Kontakt und Adressen.
Bei
weiterem Interesse am Emotional Clearing und den
Prinzipien alternativer Psychiatrie wenden Sie sich an:
Joerg
Dao
Tel: 012125- 1121 4852 (Ortstarif !!!)
)
diap@psychiatry. de
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