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Dokumentation zu DataVro Version 4.9
Dieses Programm wird seit
inzwischen 7 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt.
Grundprinzipien dieses
Programms sind bis heute absolute Datensicherheit:
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Stromausfallsicherheit/Absturzsicherheit
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Prüfsummen, Bereichs-/Ziffern-Check
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Adress-Check/-Vervollständigung, beliebige andere externe Dateien
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optionales Gegenprüfen aller Daten
und maximale
Datenerfassungsgeschwindigkeit:
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schnelle und übersichtliche Tastaturbedienung
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spezielle Tastaturbelegungen für Alpha- und Numfelder, auch frei definierbar
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keine unnötigen TABs / RETURNs
-
unbemerkt schnell, selbst auf langsamen PCs
Es gibt eine DOS-Version,
die auf allen Betriebssystemen läuft und eine spezielle 32-Bit Windows Version
für Windows 9x, ME, 2000, XP und Windows NT.
Besonders hervorheben
möchte ich den Adress-Check, der in Echtzeit, d.h.
während der Erfassung und ohne Wartezeit das Straßen-, Hausnummern-,
PLZ- und Ortsfeld in Ihren Eingabemasken auf Richtigkeit überprüft.
Vorteil: Sie brauchen das Ortsfeld nicht einzugeben, es wird automatisch aus PLZ
und Straße berechnet. Bei Tippfehlern im Straßennamen oder in der PLZ meldet
sich das Programm mit einem akustischen Signal, und falls die PLZ falsch oder
unlesbar ist, kann wahlweise auch der Ortsname eingegeben werden, und die PLZ
wird automatisch berechnet (das Postleitzahlenverzeichnis als Buch wird nicht
mehr benötigt).
Weitere Beschleunigung
der Erfassung lässt sich noch erreichen, wenn das Straßenfeld nur bis zum „s“
von „str.“ eingetippt wird. Die Hausnummer kann im Straßenfeld oder in einem
extra Feld eingegeben werden.
Häufig werden erfasste
Adressdaten nachträglich auf Konsistenz überprüft, und die fehlerhaften
Datensätze müssen nacherfasst werden. Mein Programm erledigt dies schon während
der Ersterfassung.
Natürlich können
beliebige Daten, auch ohne Adressfelder, erfasst werden.
Bei größeren
Abnahmemengen konvertiere ich Ihre alten Eingabemasken zur Weiterverwendung in
Datavro.
Das Programm unterstützt
den für 8-Zoll Disketten gängigen EBCDIC-Code und
ASCII-Code mit festen
Feldlängen oder mit variablen Feldlängen.
Der Preis für Datavro
V4.92 beträgt 350 Euro für die erste Version und 250 Euro für jede weitere
Version. Für die Adressdaten Deutschland gilt der selbe Preis. Bei größeren
Abnahmemengen kann über einen zusätzlichen Rabatt verhandelt werden.
Installation
und Programmstart
Detaillierte
Beschreibung der Funktionen
Eingabe eines beschreibenden Textes zu den
Feldern:
Aufteilen von Feldern (Ab Version 3.2):
Zusammenfügen von Feldern (Ab Version 3.2):
Ändern der Feldlänge (Ab Version 3.2):
Eingabe eines Zahlenbereichs für ein Feld
(und Satzzähler):
Wahl einer Wertetabelle für ein Feld:
Hotkeys (=Programmtasten), wechseln der
Masken während der Eingabe:
Besondere Tasten und Maus (Unterschiede in
DOS- und Windows-Version !):
Suchen eines Datensatzes, Springen zu einem
bestimmten Datensatz:
Auto-Duplizieren,
Auto-Skip, Dup/Skip-Modus:
Datensätze löschen und einfügen:
Satz scannen (Blättern im Prüfmodus):
Ändern
der Tastaturbelegung (nur Windows-Version)
Erzeugung
gültiger Tabellen-Dateien mit DataVro
Typischer
Programmstart für einfache Datenerfassung
"Datavro4.exe" starten und auf den Button "Installieren" klicken. Anschließend kann die Software als "C:\Datavro4\DatavroW.exe" aufgerufen werden.
Es wird standardmäßig nach "C:\Datavro4" installiert, falls sich dort schon eine ältere Version befindet, wird über diese installiert, so dass bereits eingegebene Masken und Daten weiterverwendet werden können. Sollte dies nicht gewünscht sein, entfernen Sie bitte vorher das Verzeichnis "C:\Datavro4" oder benennen es um. Wenn die Daten einer Version vor V4.0 weiterverwendet werden sollen, kann man entweder direkt in das Verzeichnis installieren ("C:\Datavro3", "C:\Datavro2" oder "C:\Datavro"), oder man kopiert das ganze Verzeichnis und benennt es in Datavro4 um. Anschließend wird in das Verzeichnis "C:\Datavro4" installiert, dabei bleibt eine vollständige Sicherheitskopie der vorherigen Programmversion mit allen Daten im alten Verzeichnis erhalten.
Um die Kompatibilität mit Windows 2000 und XP zu gewährleisten, wurde eine spezielle Schriftart entwickelt, die außerdem gut lesbar ist und eine hohe Unterscheidbarkeit aller Zeichen (z.B. O und 0, l,I und 1) aufweist. Diese Schriftart wird vom Installationsprogramm durch Aufruf des Batchfiles "C:\InstFont.bat" als Systemschriftart hinzugefügt. Sollte es dabei Probleme geben, z.B. durch Netzwerk-Sicherheitseinstellungen, so kann diese Schriftart auch manuell durch "Systemsteuerung/Schriftarten/Neue Schriftart installieren..." hinzugefügt werden. Evtl. muss man dazu in größeren Netzen Administratorrechte haben, Ihr Systemadministrator kann Ihnen hier sicherlich weiterhelfen.
Diese Version passt Schriftgrößen etc. automatisch der Windows-Auflösung an. Beachten Sie bei der Wahl der optimalen Auflösung bitte, dass LCD-Displays immer mit Ihrer physikalischen Auflösung (tatsächliche Anzahl der Bildpunkte) betrieben werden sollten. Werden die Schriften zu klein, sollte die Systemschriftgröße erhöht werden. Die Bildwiederholfrequenz hat auf LCD-Displays nur geringe Bedeutung. Auf konventionellen Monitoren sollte die von Monitor, Grafikkarte und Auflösung abhängige Bildwiederholfrequenz für ergonomisches Arbeiten mindestens 75 Hertz, besser 85 Hertz oder mehr betragen. Übrigens: die DOS-Version von Datavro kann im Vollbildmodus ohne spezielle Konfigurationssoftware des Grafikkartenherstellers nur mit 70 Hertz dargestellt werden.
Scheint Ihr Computer bei der Grafikdarstellung zu langsam zu sein, lässt sich eine deutliche Geschwindigkeitssteigerung durch die Deaktivierung von Antialiasing in "Systemsteuerung/Eigenschaften von Anzeige/Effekte/Bildschirmschriftarten glätten" erreichen. Eine moderne AGP-Grafikkarte hilft natürlich auch weiter und ist unbedingt zu empfehlen, wenn die alte Grafikkarte keine 75 Hertz Vertikalfrequenz darstellen kann.
Geben Sie in der MS-DOS-Eingabeaufforderung ein:
A:
INSTALL
Zum Start des Programms geben Sie dann ein:
C:
DATAVRO
Der Bildschirmaufbau dieses Programms besteht aus
einer Statuszeile am oberen Rand und einer Tastaturleiste am unteren Rand. Der
Rest des Bildschirms wird von den Eingabe-Feldern belegt.
Es gibt drei verschiedene Modi des Programms.
Der jeweils aktive Modus wird rechts oben in der
Statuszeile angezeigt.
Die dazu verwendeten Bezeichnungen lauten:
FeldDef
Eingabe
Prüfen
Wie an den Namen zu erkennen, dient der
FeldDef-Modus zum Erstellen, laden und speichern der Felddefinitionen, also der
Maske. Der Eingabe-Modus dient zum Erfassen der eigentlichen Daten, und im
Prüfen-Modus können die Daten ein zweites Mal eingegeben werden, wobei nicht
übereinstimmende Daten zurückgewiesen werden.
Die Steuerung des Programms erfolgt über
Funktionstasten, die in jedem Modus eine unterschiedliche Bedeutung haben. Die
jeweils gültige Bedeutung ist aus der Tastaturleiste am unteren Bildschirmrand
ersichtlich.
Für eine Kurzanleitung schauen Sie bitte unter Typischer Programmstart für einfache
Datenerfassung oder Beispiel.
Zum Nachschlagen oder zum Verständnis aller
Programmfunktionen lesen Sie bitte Detaillierte Beschreibung der Funktionen.

Mit F7 erhalten Sie eine
Übersicht, die alle möglichen Feldtypen und die dazugehörigen Buchstaben
ausgibt.
Betätigen Sie einfach den
entsprechenden Buchstaben (z.B. A für ein Alpha-Feld), und das Programm fragt
nach der Endposition des Feldes. Möchten Sie lieber die Feldlänge statt der
Endposition angeben, können Sie dem Programm dies durch ein vorangestelltes
Plus-Zeichen mitteilen (z.B. ist die Eingabe 20 bis 30 gleichbedeutend mit 20
bis +10). Anschließend „Enter“ drücken, und das Feld erscheint auf dem
Bildschirm.
Wählen Sie ein Feld mit den
Cursortasten, ansonsten wird das jeweils letzte Feld verschoben. Betätigen Sie
nun F4, verschieben Sie das Feld mit den Cursortasten, mit Enter wird das Feld
an den Beginn der nächsten Zeile bewegt, mit Pos1 an den Beginn der aktuellen
Zeile, mit Ende an das Ende der aktuellen Zeile. Sie können die Reihenfolge der
Felder nicht verändern. Wenn das Feld sich an der gewünschten Position
befindet, betätigen Sie Escape.
Betätigen Sie die Taste F6.
Es erscheint ein Cursor, den Sie mit den Pfeiltasten positionieren können.
Geben Sie an beliebiger Stelle außerhalb der Felder den gewünschten Text ein
und verlassen Sie die Texteingabe mit Escape.
Wird der Cursor mit
Cursor-Left/Right nicht auf die erste Position des Feldes sondern in dem Feld
positioniert, kann das Feld jetzt durch Betätigen einer Buchstabentaste in zwei
Felder aufgeteilt werden.
Der Typ des neuen Feldes
entspricht dem betätigten Buchstaben.
Positionieren Sie den Cursor
auf dem Buchstaben am Anfang eines Feldes. Nun kann durch Betätigen der
Leertaste, Punkt oder Bindestrich das Feld mit dem Feld davor zusammengefügt
werden. Die Feldlänge des entstehenden Feldes entspricht der Summe beider
Feldlängen mit dem Feldtyp des ersten Feldes.
Befindet sich der Cursor auf
einem Feld, kann dessen Länge durch Betätigen von Entf. verringert und durch
Betätigung von Einfg. erhöht werden.
Mit den Cursor-Up/Down oder
Tab/Enter können Sie ein schon definiertes Feld aktivieren. Der Cursor
erscheint dann an der ersten Position des Feldes. Sie können nun einen
Buchstaben eingeben, um den Typ des Feldes zu ändern.
Wenn Sie die Taste Backspace
betätigen, wird das jeweils letzte Feld gelöscht.
Betätigen Sie die Taste F8
und bestätigen Sie die Sicherheitsabfrage mit der Taste „Entf“.
Dies entspricht einem
Neustart des Programms. Es werden nicht nur alle definierten Felder, sondern
auch alle erfassten Daten, die noch nicht gesichert wurden, gelöscht.
Sie können für numerische
Felder einen erlaubten Zahlenbereich definieren.
Wählen Sie das Feld mit den
Cursortasten und betätigen Sie F5.
Das Programm fragt dann nach
der unteren und oberen Grenze des Bereichs.
Wenn Sie hier Enter ohne
eine Eingabe betätigen, wird ein vorhandener Bereich gelöscht.
Ab Version 3.7 gibt es noch
zwei weitere Funktionen zur Definition eines Zahlenbereichs: Nach Betätigung
von F5 fragt das Programm nach dem gewünschten Bereich. Hier kann durch Drücken
der Funktionstaste „F6 Zahl“ oder „F7 Ziffern“ bestimmt werden, ob der Bereich
durch eine Zahl für die untere und obere Grenze definiert wird, oder ob hier
alle im Feld erlaubten Ziffern eingegeben
werden sollen. Es wird dann jede Stelle einzeln auf alle im
Bereich vorkommenden Ziffern überprüft. Die Ziffern sollen dabei in
aufsteigender Reihenfolge eingegeben werden. Wenn also 0123456789 eingegeben
wird, sind alle Ziffern erlaubt, wird nur 019 eingegeben, ist im Feld jede Zahl
mit den Ziffern 0, 1 und 9 erlaubt, also 10, 19, 90, ...
Mit
der Funktionstaste „F8 mit Bedingung“ lässt sich für den Bereichscheck noch
eine zusätzliche Bedingung in einem anderen Feld eingeben. Zunächst wird dann
vom Programm der erlaubte Bereich als Zahlen oder Ziffern abgefragt und
anschließend lässt sich als Bedingung ein Bereich für ein zweites Feld
eingeben.
Der
Bereichscheck wird in diesem Fall nur durchgeführt, wenn die Eingabe in dem
zweiten Feld (ein beliebiges numerisches Feld in der Eingabemaske, dessen
Feldnummer auch abgefragt wird) die abgefragte Bedingung erfüllt.
Ist
das aktuelle Feld ein Satz-Zähler-Feld, bestimmt der Bereich den Startwert des
Zählers bei Satz 1 und den maximal erlaubten Wert für den Zähler.
Mit dieser in Version 2.9
neu hinzugekommenen Funktion ist es möglich, eine Tabelle erlaubter Werte für
das Feld zu laden.
Durch Betätigen der Taste
„T“ wird nach einem Namen für die in das aktive Feld zu ladende Tabelle
gefragt. Dieser Name mit einer Länge von maximal 8 Zeichen repräsentiert eine
Datei, die aus dem Unterverzeichnis TAB geladen wird.
Alle in dieser Datei
enthaltenen Sätze sind erlaubte Werte für das Feld (siehe Tabellen-Felder unter 2. Eingabe-Modus und Erzeugung gültiger
Tabellen-Dateien mit DataVro). Tabellen mit Adressdaten
wie PLZ, Ortsname, etc. lassen sich besser mit der in Version 4.2
hinzugekommenen Funktion Adress-Check realisieren.
Um
ein Feld als Adressfeld zu kennzeichnen, muss das gewünschte Feld mit den
Cursor-Tasten aktiviert werden, d.h. von den Pfeiltasten wird so lange
Cursor-Up betätigt, bis der Cursor auf dem gewünschten Feld platziert ist. Dann
wird eine der Tasten „1“ bis „4“ betätigt mit der Belegung 1=Str., 2=Hausnr.,
3=PLZ und 4=Ort.
Mit
der Taste „0“ kann die Kennzeichnung als Adressfeld wieder aufgehoben werden.
(siehe
auch Adress-Check unter 2. Eingabe-Modus)
Die Tasten Alt-0 bis Alt-9,
Alt-ß und Alt-´ können mit Masken bzw. Felddefinitionen belegt werden.
Siehe Sichern der Felddefinitionen
und Laden
der Felddefinitionen.
Sie können die
Felddefinitionen mit F2 sichern. Achten Sie darauf, dass Sie sich im
FeldDef-Modus befinden Das Programm fragt dann zunächst nach einem Verzeichnis.
Um im Standardverzeichnis c:\datavro4 abzuspeichern, betätigen Sie hier bitte
einfach Enter. Falls Sie die Felddefinitionen auf Diskette sichern wollen, um
sie auf einem anderen Computer zu verwenden, können Sie für das Verzeichnis
auch A: eingeben.
Danach wird nach dem
Dateinamen gefragt. Wenn Sie die Datei schon vorher geladen haben, erscheint in
eckigen Klammern eine Vorgabe für den Dateinamen, der verwendet wird, wenn Sie
nur Enter betätigen.
Schon vorhandene Dateien
werden auf dem Bildschirm angezeigt.
Normalerweise geben Sie hier
den gewünschten Dateinamen ein und bestätigen mit Return. Wenn Sie die momentan
definierten Hotkeys (siehe auch Laden der Felddefinitionen)
mit abspeichern wollen, betätigen Sie bitte vorher F4, so dass die
entsprechende Funktion in der Tastaturleiste invertiert dargestellt wird.
Vorher gespeicherte
Felddefinitionen lassen sich mit F3 wieder laden. Es wird zunächst nach einem
Verzeichnis gefragt. Um aus dem Standardverzeichnis c:\datavro4 zu laden,
betätigen Sie hier bitte einfach Enter.
Falls Sie Felddefinitionen
z.B. von einem anderen Rechner von Diskette laden wollen, können Sie für das
Verzeichnis auch A: eingeben.
Danach erscheinen die in dem
Verzeichnis vorhandenen Dateien auf dem Bildschirm. Sie können mit den
Cursortasten oder durch Eingabe des Anfangsbuchstabens die gewünschte Datei
auswählen.
Um sie zu laden, betätigen
Sie Enter.
Um einen Hotkey mit der
entsprechenden Datei zu belegen, betätigen Sie den gewünschten Hotkey (Alt-0
bis Alt-9, Alt-ß oder Alt-´).
Wenn Sie diesen Hotkey
später an beliebiger Stelle im Programm betätigen, wird die entsprechende Maske
geladen. Wenn Sie F10 (in der Windows-Version: F12) betätigen wird der jeweils
nächste Hotkey geladen (Advance).
Dadurch lassen sich einfach
Dateien realisieren, die unterschiedliche Datensätze enthalten. Man muss dazu
die Masken für die verschiedenen Datensätze abspeichern. Wenn man z.B. mit drei
verschiedenen Masken arbeiten will, speichert man sie z.B. unter den Namen
Mask1, Mask2 und Mask3.
Dann betätigt man F3, um die
Masken wieder zu laden. In der Dateiauswahl bewegt man den Cursor zuerst auf
Mask1 und betätigt Alt-1, um Hotkey Alt-1 mit der Maske Mask1 zu belegen. Dann
bewegt man den Cursor auf Mask2, betätigt Alt-2, und schließlich bewegt man den
Cursor auf Mask3 und betätigt Alt-3.
Man kann nun den Laden-Modus
mit Escape verlassen.
Wenn man jetzt im FeldDef-,
Eingabe- oder Prüfmodus die Tasten Alt-1 bis Alt-3 betätigt, werden die
entsprechenden Masken geladen. Mit F10 (in der Windows-Version: F12) kann man
jeweils die nächste Maske laden.
Um die Belegung der Hotkeys
nicht bei jedem Programmstart neu durchzuführen, sollte man die erste Maske mit
Alt-1 aktivieren und sie dann zusammen mit den Hotkeys abspeichern (F2 und dann
F4, siehe Sichern der Felddefinitionen).
Wenn man mehr als zwölf
Masken für eine Datei braucht, kann man in der letzten Maske neue Hotkeys
abspeichern, denen weitere bis zu zwölf Masken zugeordnet sind. In der letzten
dieser Masken werden dann wieder die ersten zwölf Masken geladen. Durch diesen
Trick kann man mit der Taste F10 (in
der Windows-Version: F12) zwischen beliebig vielen Masken wechseln.

Wenn Sie in einem
numerischen Feld einen Buchstaben eingeben, wenn eine Checksumme nicht stimmt,
oder wenn die Zahl nicht im definierten Bereich ist,
ertönt ein akustisches
Signal. Bei entsprechend definierten Feldern ertönt dieses Signal auch, wenn
der Feldinhalt nicht zu der dem Feld zugeordneten Tabelle passt, oder
Straßenname, PLZ oder Ortsname in Adressfeldern fehlerhaft ist.
Mit „Num ¯“ schalten Sie zwischen dem
separaten Ziffernblock und der Belegung der Tasten 9UIOJKLM;: mit den Ziffern
0123456789 um
(In der Windows-Version
lässt sich statt dessen die Tastatur über die Tabellen Keynum und Keyalpha frei
definieren, siehe Ändern der Tastaturbelegung (nur
Windows-Version) ).
Mit „Rollen ¯“ wechseln Sie zwischen
umgekehrter und normaler Großschreibung
(In der Windows-Version
verwenden Sie dazu bitte die Caps-Lock-Taste oberhalb der linken Shift-Taste).
Mit F9 wechseln Sie zwischen
FeldDef-, Eingabe- und Prüfen-Modus
Mit F10 springen Sie zur
nächsten Maske.
(In der Windows-Version
liegt diese Funktion auf der Taste F12, außerdem
lassen sich die Hotkeys auch
über die 12 Knöpfe am oberen Bildschirmrand aktivieren, diese Knöpfe sind bei
geladenen Hotkeys mit den zugehörigen Masken beschriftet.) (siehe auch Hotkeys, wechseln der Masken
während der Eingabe)
Mit Einfg. wird ein
Leerzeichen eingefügt, mit Backspace und Entf. kann ein einzelnes Zeichen
gelöscht werden und mit Escape wird das ganze Feld gelöscht
(Backspace=Rücktaste,
Escape=ESC, Space=Leertaste)
In der Windows-Version gibt
es zusätzlich noch 14 Windows-Knöpfe am oberen Rand des Programmfensters zur
Bedienung mit der Maus.
Die ersten beiden, mit
„Start“ und „Stop“ beschrifteten Knöpfe dienen zum Starten und Beenden des
Programms. Wenn das Programm mit „Stop“ beendet wurde, kann beim nächsten Start
an der selben Stelle weitererfasst werden.
Die restlichen 12 Knöpfe
können alternativ zu den 12 Hotkeys (siehe unten) betätigt werden und sind mit
den diesen zugeordneten Masken beschriftet, falls Hotkeys belegt wurden.
Ansonsten kann die Maus
unter Windows zum Positionieren des Cursors und zum Kopieren und Einfügen von
Text über das Windows-Clipboard verwendet werden.
Zum Positionieren des
Cursors muss die Maus an die entsprechende Textposition bewegt und die linke
Maustaste einmal gedrückt werden.
Wird vor dem Loslassen der
linken Maustaste die Maus über den gewünschten Text bewegt, so dass dieser
markiert wird, wird der Text beim Loslassen der linken Maustaste in das
Windows-Clipboard kopiert und kann in beliebigen Windows-Programmen oder in
Datavro wieder eingefügt werden.
Zum Einfügen in Datavro muss
der Cursor auf die gewünschte Textposition gebracht werden, und bei
anschließendem Drücken der rechten Maustaste wird der Text in das aktive Feld
geschrieben.
Beim Verschieben von Feldern
mit „F4 Position“ im „FeldDef-Modus“ wird durch einmaliges Betätigen der linken
Maustaste das aktive Feld an die Position des Mauspfeils gebracht.
Das akustische Fehlersignal
lässt sich in der Windows-Version ändern, indem in der Systemsteuerung unter
„Akustische Signale“ bzw. „Sounds und Multimedia“ das dem Ereignis „Stern“
zugeordnete Signal geändert wird
Mit den Tasten Cursor-Links
und Cursor-Rechts bewegen Sie den Cursor um jeweils eine Position.
Mit Shift-Cursor-Up oder
Shift-Cursor-Left bzw. Shift-Cursor-Down oder Shift-Cursor-Right bewegen Sie
den Cursor an den Anfang bzw. das Ende des Datensatzes. Mit Bild- und Bild-¯ springen Sie einen
Datensatz vorwärts bzw. einen Datensatz zurück.
Mit Pos1 und Ende springen
Sie zum ersten bzw. zum letzten Datensatz der Datei.
mit Cusor-Up, Tab oder
Shift-Backspace bewegen Sie den Cursor zum Anfang des Feldes und dann zum
Anfang des vorherigen Feldes. Mit Cursor-Down oder Enter bewegen Sie den Cursor
zum Anfang des nächsten Feldes.
Wenn der Cursor das Ende
eines Feldes erreicht, springt er unmittelbar ins nächste Feld, es ist keine
Bestätigung durch Enter notwendig.
Wenn der Cursor das Ende des
Satzes erreicht, wird analog dazu der nächste Datensatz geladen.
Im Eingabe- und Prüfen-Modus
können die durch die geladene Tabelle erlaubten Werte (siehe Wahl
einer Wertetabelle für ein Feld unter 1. FeldDef-Modus)
durch direkte Eingabe oder Auswahl aus einer Liste in das Feld eingetragen
werden.
Die Liste kann auch mit der
direkten Eingabe kombiniert werden, indem nur der erste Teil des Feldes
eingegeben wird, die Auswahlliste enthält dann alle mit dem ersten Teil (z.B.
Anfangsbuchstabe) beginnenden Werte.
Da die Suchfunktion mit
doppelter Indizierung besonders effektiv programmiert wurde, lässt sich auch
auf langsamen Computern die Verarbeitung von sehr großen Listen realisieren,
z.B. einer Liste mit allen gültigen Postleitzahlen und den zugehörigen Orten,
oder eine Liste mit gebräuchlichen Vornamen. Bei ungültigen Eingaben wird dann
ein Fehler signalisiert (Piepton).
Die Eingabe von Text in
Listenfeldern erfolgt zunächst wie in allen anderen Feldern. Wurde statt eines
gültigen Wertes nur der Anfang des Textes (z.B. „F“/„H“ als Anfangsbuchstabe
von Herr/Frau in der Anrede) eingegeben, wird der Text automatisch
vervollständigt.
Falls die Vervollständigung
nicht eindeutig ist, z.B. wenn als Wert im Anrede-Feld auch Firma und Familie
zugelassen wird, dann erscheint beim Verlassen des Feldes automatisch eine
Auswahlliste mit den verbleibenden Möglichkeiten. In diesem Beispiel würde also
Herr bei Eingabe des Anfangsbuchstaben automatisch komplettiert, während bei
dem Buchstaben „F“ eine Liste mit den Einträgen Frau/Firma/Familie erscheinen
würde. Die Auswahl erfolgt dann mit den Cursor-Up und Cursor-Down-Tasten.
Wenn in diesem Fall trotzdem
eine automatische Komplettierung gewünscht wird, müssen die ersten beiden
Buchstaben, also z.B. „Fi“ für Firma, eingegeben werden.
Falls die Tabelle, als
weiteres Beispiel, eine Postleitzahlen-Liste mit zugehörigen Ortsnamen enthält,
wird nach Eingabe der Postleitzahl automatisch der Ort hinter der Postleitzahl
in das Feld eingetragen, eine Auswahlliste erscheint nur, wenn die Postleitzahl
nicht eindeutig ist, d.h. wenn es zu einer Postleitzahl mehrere Ortsnamen gibt.
Für einen kompletten
Adress-Check unter Berücksichtigung von Straße, Hausnummer, Postleitzahl und
Ort mit automatischer Vervollständigung von Straßennamen, PLZ oder Ortsnamen
siehe Adress-Check.
Während der Feldeingabe in
Tabellenfeldern haben die Cursor-Up und die Cursor-Down-Taste eine besondere
Bedeutung, die vom Verhalten in anderen Feldern abweicht.
Mit Cursor-Up/Cursor-Down
wird eine Liste mit allen möglichen Werten unter Berücksichtigung des schon
eingegebenen Anfangs angezeigt. Dies entspricht dem Verhalten beim Verlassen
des Feldes, ermöglicht allerdings auch die Werteauswahl in einem noch leeren
Feld.
Da
eine postalische Anschrift ein komplexes Gebilde aus Straßenname, Hausnummer,
PLZ und Ort mit diversen Abhängigkeiten und Redundanzen ist,
die
mit der bisherigen Tabellenfunktion nicht voll abzudecken ist, gibt es seit
Version 4.2 einen vollständigen Adress-Check, der sämtliche Straßennamen in
allen Städten Deutschlands vollautomatisch und sehr schnell während der Eingabe
überprüft und auch den korrekten Ortsnamen zur eingegebenen PLZ ermittelt, oder
umgekehrt die korrekte PLZ, wenn nur der Ortsname eingegeben wird.
Ein
Adressfeld wird in der Statuszeile mit [Adr:Str.], [Adr:Hausnr], [Adr:PLZ] oder
[Adr:Ort] gekennzeichnet. Dabei müssen nicht alle Felder in der Eingabemaske
vorhanden sein. Wenn kein Hausnummern-Feld vorhanden ist, kann die Hausnummer
mit im Straßenfeld eingegeben werden oder ganz weggelassen werden, wobei zu
bedenken ist, dass einige Postleitzahlen von der Hausnummer abhängen. Das
Programm erlaubt dann alle zum Straßennamen passenden PLZ. Wurde statt der PLZ
nur der Ortsname eingegeben, erscheint in diesem Fall eine Auswahlliste mit
allen zum Straßennamen passenden PLZ.
Wird
die Hausnummer hinter dem Straßennamen eingegeben, wird sie so behandelt, als
wäre sie in einem separaten Hausnummern-Feld eingegeben worden und nur die zum
entsprechenden Straßenabschnitt passenden PLZ werden erlaubt.
Der
Adress-Check wird immer beim Verlassen des Ortsfelds gestartet, d.h.
normalerweise wird Straße, Hausnummer und PLZ erfasst und dann im leeren
Ortsfeld „Enter“ betätigt. Der Ortsname wird dann automatisch eingetragen.
Alternativ
kann auch das PLZ-Feld ohne Eingabe mit „Enter“ verlassen werden und im
Ortsfeld wird der gewünschte Ortsname eingetragen. Bei Verlassen des Ortsfelds
mit „Enter“ wird dann anschließend die PLZ automatisch im PLZ-Feld eingetragen.
Im sehr seltenen Fall einer Uneindeutigkeit (z.B. fehlende Hausnummer und
Abhängigkeit der PLZ von dieser) erscheint eine Auswahlliste mit den
verbleibenden Möglichkeiten.
Ausnahme:
Gibt es kein Ortsfeld in der Eingabemaske, wird der Adress-Check schon bei
Verlassen des PLZ-Felds durchgeführt, wobei nur Straßenname und PLZ auf
Richtigkeit überprüft werden und der Ortsname nicht ausgegeben wird.
Enthält
die Eingabemaske kein Straßenfeld, bzw. wird das Straßenfeld nicht als solches
gekennzeichnet, werden nur PLZ und Ort geprüft.
(siehe
auch Adress-Check unter 1. FeldDef-Modus)
Mit der Taste F5 aktivieren
Sie die Suchfunktion. Es wird dann nach einem Suchbegriff gefragt. Geben Sie
die gesuchte Folge von Ziffern und/oder Zeichen ein und betätigen Sie mit
Return. Die Datei wird nach dem eingegebenen Text durchsucht, wobei Groß- und
Kleinschreibung nicht beachtet wird und der nächste Datensatz, der diesen Text
enthält, wird angezeigt.
Um einen weiteren Datensatz
mit diesem Text zu suchen, betätigen Sie noch einmal F5 und benutzen die
Vorgabe in eckigen Klammern, indem Sie nur Enter drücken.
Wenn Sie zu einem Datensatz
mit bekannter Satznummer springen wollen (die Satznummer wird in der
Statusleiste angezeigt), können Sie während der Eingabe des Suchbegriffs den
Suchmodus umschalten.
Mit F6 aktivieren Sie die
Textsuche, mit F7 die Datensatzsuche. Welcher Suchmodus gerade aktiv ist, lässt
sich daran sehen, welche Funktion in der Tastaturleiste invertiert dargestellt
wird.
Mit F7 lässt sich der
Feldinhalt aus dem letzten Datensatz übernehmen, und der Cursor bewegt sich an
den Beginn des nächsten Feldes (siehe auch Auto-Duplizieren, Auto-Skip,
Dup/Skip-Modus).
Es gibt spezielle Feldtypen
mit den Eigenschaften Auto-Dup und Auto-Skip.
Diese Felder verhalten sich
wie normale Felder, solange der Dup/Skip-Modus nicht aktiviert ist. Wenn diese
Funktion mit der Taste F4 aktiviert wird, wird sie in der Tastaturleiste
invertiert dargestellt.
Sobald der Cursor im
Dup/Skip-Modus auf ein AutoDup-Feld (wird im FeldDef-Modus definiert)
positioniert wird, wird automatisch die Eingabe aus dem vorherigen Datensatz
übernommen und zum nächsten Feld gesprungen.
Wenn der Cursor im
Dup/Skip-Modus auf ein AutoSkip-Feld (wird im FeldDef-Modus definiert)
positioniert wird, wird dieses automatisch übersprungen.
Am Ende der Datei werden
neue Datensätze automatisch eingefügt, und beim Sichern der Datei auf Diskette
werden leere Datensätze nicht mit ausgegeben.
Um einen Datensatz
einzufügen und die folgenden Datensätze nach hinten zu verschieben, kann man
die Funktion F7 verwenden.
Um einen Datensatz zu
löschen und die folgenden Datensätze nach vorne zu verschieben, kann man die
Funktion F8 verwenden.
Um die erfassten Daten zu
sichern, betätigt man im Eingabe- oder Prüfen-Modus die Taste F2.
Es wird zunächst nach dem
Verzeichnis gefragt. Als Standard ist das Diskettenlaufwerk A: vorgegeben. Um
auf Diskette zu exportieren, betätigen Sie hier also einfach Enter.
Um Daten mit dem separat
erhältlichen DFÜ-Programm zu versenden, mit dem separat erhältlichen
Konvertierungsprogramm das Datenformat zu ändern, oder die Daten einfach auf
der Harddisk zu sichern, sind ab Version 3.0 die Verzeichnisse „email“,
„modem“, „export“ und „c“ vorgesehen. Wenn Sie die Daten also z.B. zum späteren
Versenden per email abspeichern wollen, geben Sie für das Verzeichnis „email“
ein und bestätigen mit Enter.
Nun werden die schon
vorhandenen Dateien aufgelistet, und Sie können den gewünschten Dateinamen
eingeben. Wie unter MS-DOS üblich, darf dieser maximal 8 Zeichen lang sein.
Dann darf ein Punkt und weitere 3 Zeichen folgen.
Es werden vier verschiedene
Datenformate unterstützt, zwei davon exportieren im EBCDIC-Format und
unterscheiden sich in der Konvertierung der Umlaute, entsprechend der
Beschreibung in der Tastaturleiste. Der dritte Modus exportiert im
ASCII-OEM-Format. Der vierte Modus exportiert ebenfalls im ASCII-OEM-Format, im
Gegensatz zu den ersten drei Modi mit festen Feldlängen wird hier jedoch in
variable Feldlängen mit TAB als Trennzeichen exportiert.
Um das gewünschte Format
auszuwählen, muss man eine der Tasten F6, F7, F8 oder F9 betätigen (siehe
Tastaturleiste).
Bestätigen Sie jetzt mit
Enter. Falls Sie Enter schon nach dem Dateinamen betätigt haben, wird noch
extra nach dem Exportmodus gefragt, da Erfahrungen mit älteren
Programmversionen gezeigt haben, dass diese Eingabe häufig vergessen wurde.
Um bereits erfasste Daten zu
laden, betätigt man im Eingabe- oder Prüfen-Modus die Taste F3.
Es wird zunächst nach dem
Verzeichnis gefragt. Als Standard ist das Diskettenlaufwerk A: vorgegeben. Um
von Diskette zu laden, betätigen Sie hier also einfach Enter.
Um im Verzeichnis „c“ (siehe
Erfasste
Daten sichern) gespeicherte Daten zu laden, geben Sie
hier einfach c ein und bestätigen mit Enter.
Es werden jetzt alle
vorhandenen Dateien angezeigt, und Sie können wie im FeldDef-Modus die
gewünschte Datei mit den Cursortasten auswählen und mit Enter laden. Falls nur
eine Datei angezeigt wird, laden Sie diese einfach mit Enter.
Mit den Tasten F6 bis F9
lässt sich das Datenformat wählen (siehe Erfasste Daten sichern)

Im Prüfen-Modus werden die
im Eingabe-Modus erfassten Daten ein zweites Mal eingegeben. Wenn sich die
Daten von den vorher eingegebenen unterscheiden, ertönt ein akustisches Signal,
und das fehlerhafte Feld kann nicht verlassen werden, bis die Daten
übereinstimmen. Falls die Daten im Prüfmodus richtig eingegeben wurden, das
Feld aber dennoch nicht verlassen werden kann, dann wurden die Daten im
Eingabe-Modus falsch erfasst. Um dies zu überprüfen und zu korrigieren, siehe Satz
scannen (Blättern im Prüfmodus) und Feld korrigieren.
Bei aktiviertem
Dup/Skip-Modus werden nur nicht leere Skip-Felder und nur geänderte Dup-Felder
korrigiert.
Alle weiteren Funktionen im
Prüfen-Modus sind bereits im Eingabe-Modus beschrieben.
Wenn man die Daten anzeigen
will, die im Eingabe-Modus erfasst wurden, kann man entweder durch zweimaliges
Betätigen von F9 in den Eingabe-Modus wechseln, was zu empfehlen ist, wenn man
sich mehrere Datensätze anschauen will; oder man kann mit der Taste F7 den Satz
scannen, wobei die im Eingabe-Modus erfassten Daten in den Prüfsatz übernommen
werden.
Vor der ersten Eingabe von
Prüfdaten in den Datensatz, aber auch nachdem der Datensatz gescannt wurde,
kann mit Cursor-Up, Cursor-Down, Bild- und Bild-¯ im Prüfmodus geblättert werden.
Außerdem lässt sich
jederzeit mit F9 in den Eingabemodus wechseln, um dort in den Datensätzen zu
blättern.
Ein Fehler bei den im
Eingabe-Modus erfassten Daten lässt sich mit F8 korrigieren.
Es werden dann die Daten im
gerade aktiven Feld übernommen und müssen zur Kontrolle noch ein zweites Mal
eingegeben werden.
Soll hier der Feldinhalt
gelöscht werden, muss vor F8 einmal Space betätigt werden!
Im FeldDef-Modus lässt sich mit F3 eine Maske mit
dem Namen „Tastatur“ laden.
Mit dieser Maske lässt sich die Tastaturbelegung
separat für numerische und Alpha-Felder ändern. Die zugehörigen
Tastaturbelegungstabellen sind „Keynum“ und „Keyalpha“ im Unterverzeichnis
„Tab“.
Zum Laden der gewünschten Tastaturbelegungstabelle
muss zunächst mit F9 in den Eingabemodus gewechselt werden.
Dort kann mit F2 die Tabelle geladen werden. Als
Verzeichnis muss „Tab“ angegeben und mit Enter bestätigt werden. In der dann
erscheinenden Auswahlliste kann entweder „Keyalpha“ oder „Keynum“ mit den
Cursortasten selektiert werden und anschließend mit Enter bestätigt werden.
Die Tabellen enthalten Buchstabenpaare, wobei der
jeweils zweite Buchstabe anschließend von Datavro verwendet wird, wenn die mit
dem jeweils ersten Buchstaben beschriftete Taste gedrückt wird.
Sollen z.B. die Tasten IOPJKLNM; mit 123456789
belegt werden, müssen die Buchstabenpaare II OO PP JJ KK LL NN MM und ;; durch
I1 O2 P3 J4 K5 L6 N7 M8 und ;9 ersetzt werden. Wenn gewünscht, kann dies analog
auch für die entsprechenden Kleinbuchstaben durchgeführt werden.
Nach Änderung der Belegung müssen die Tabellen
wieder mit F2 im selben Verzeichnis gespeichert werden.
Die Änderung tritt erst beim nächsten Start von
Datavro in Kraft.
Die erlaubten Werte einer Tabelle werden in einer
DOS-ASCII-Datei als Zeilen gespeichert.
Diese Datei befindet sich in dem Unterverzeichnis
TAB im Programm-Verzeichnis.
Um eine gültige Tabellen-Datei mit diesem Programm
zu erzeugen, muss zunächst eine Maske erstellt werden, die nur ein Feld
(typischerweise ein Alpha-Feld, Taste „A“ im FeldDef-Modus) mit der gewünschten
Maximallänge der Werte enthält.
Danach kann noch ein zweites Feld folgen, das einen
Kommentar zum im ersten Feld eingegebenen Eintrag enthält. Dieser Kommentar
wird in der Auswahlliste nur angezeigt, wird aber nicht mit überprüft oder
vervollständigt. Diese in Version 4.2 neue Funktion ist sinnvoll, wenn z.B. nur
das Anrede-Kennzeichen 1 und 2 erfasst wird, die Bedeutung 1=Herr, 2=Frau kann
in der Auswahlliste frei definiert und angezeigt werden.
Nach Erzeugung des Feldes bzw. der beiden Felder im
FeldDef-Modus kann mit der Taste F9 in den Eingabe-Modus gewechselt werden, und
die Daten können, nach Möglichkeit aufsteigend sortiert, satzweise eingegeben
werden.
Nach Eingabe aller Daten müssen diese im Verzeichnis
TAB mit einem bis zu achtstelligen Namen gespeichert werden. Dazu wird die
Datei mit F2 gesichert, und als Verzeichnis wird „TAB“ eingegeben. Als
Konvertierungs-Modus wird „F9=ASCII-TAB“ gewählt.
Das Programm behandelt unsortierte und sortierte
Daten unterschiedlich. Sehr große Listen, die auch meistens aus externen
Datenbeständen stammen, sollten immer sortiert werden, da eine Beschleunigung
des Suchvorgangs durch Indizierung sonst nicht möglich ist. Diese
ASCII-Code-Sortierung lässt sich z.B. durch mein externes Programm DataSort
erreichen.
Bei kleineren Listen, z.B. für ein Anrede-Feld, ist
eine nichtalphabetische Sortierung oft übersichtlicher. Beim Lesen dieser
Dateien wird die Indizierung automatisch ausgeschaltet, die Suchgeschwindigkeit
liegt aber bei Dateien dieser Größe immer noch oberhalb von typischen
Tippraten, ebenso wie die Suchgeschwindigkeit bei sehr großen sortierten
Dateien mit Indizierung (ab Intel 286 !).
Bei Pentium-Prozessoren können praktisch alle Daten
auch ohne Sortierung und Indizierung schnell genug verarbeitet werden. Die noch
größeren Adressdaten für den gesamtdeutschen Adress-Check sind ohnehin intern
mehrfach indiziert.
Hier werden die Schritte erläutert, die für eine
typische Datenerfassung nötig sind.
Nach dem Start befindet sich das Programm im
FeldDef-Modus.
Dort muss zunächst eine neue Maske erstellt oder
geladen werden.
Um ein neues Feld einzufügen, muss einfach der dem
jeweiligen Feld zugeordnete Buchstabe eingegeben werden, für alphanumerische
Felder ist dies „A“ und für numerische Felder „N“. Eine Übersicht über weitere
mögliche Felder erhält man, wie aus der Tastaturleiste ersichtlich, mit der
Funktionstaste F7.
Mit der Taste Backspace lässt sich ein Feld wieder
löschen.
Drücken Sie bitte z.B. einmal die Taste „A“. In der
Statusleiste wird nun nach der Endposition des Feldes gefragt. Geben Sie hier
eine 10 ein und bestätigen Sie mit Enter. Nun erstellen Sie bitte noch ein
numerisches Feld mit der Taste „N“. Geben Sie als Endposition eine 20 ein.
Sie haben nun eine einfache Maske erstellt, in der
von Position 1 bis 10 alphanumerische Daten und von Position 11 bis 20
numerische Daten eingegeben werden können.
Drücken Sie F4, um das letzte Feld (numerisch von
Pos. 11-20) auf dem Bildschirm zu verschieben. Sie können die
Bildschirmposition mit den Cursortasten oder Enter und einigen anderen Tasten
verändern. Enter bringt das Feld an den Anfang der nächsten Zeile.
Betätigen Sie ESC um den Positionierungsmodus zu
verlassen.
Wenn Sie noch einen beschreibenden Text zu den
Feldern erstellen wollen, dann drücken Sie jetzt bitte F6 (Text).
In diesem Modus können Sie den Cursor frei auf dem
Bildschirm bewegen und Text an jeder Stelle außerhalb der Felder eingeben.
Sichern Sie diese Maske jetzt mit F2.
Es wird zuerst nach dem Verzeichnis gefragt.
Betätigen Sie hier einfach Enter, um die Maske im Programmverzeichnis
(C:\DataVro4) abzulegen.
Geben Sie jetzt einen Namen ein, z.B. Test und
betätigen Sie wieder Enter.
Löschen Sie jetzt bitte beide Felder wieder, indem
Sie zweimal Backspace betätigen.
Und nun laden Sie die Maske wieder mit F3.
Auf die Frage nach dem Verzeichnis drücken Sie
wieder Enter.
Sie können jetzt die Datei mit den Cursortasten
auswählen. Da es bis jetzt nur die eine Datei gibt, drücken Sie nochmals Enter,
um die Maske wieder zu laden.
Betätigen Sie nun bitte die Taste F9, um in den
Eingabe-Modus zu wechseln.
Geben Sie probeweise einige Datensätze ein.
In den ersten 10 Zeichen der Maske können beliebige
Zeichen eingegeben werden, dabei ist Groß- und Kleinschreibung entsprechend den
IBM-Erfassungsmaschinen standardmäßig vertauscht. Um dieses Verhalten auf
normale Belegung umzuschalten, betätigen Sie bitte die Taste „Rollen ¯“ oben rechts auf Ihrer
Tastatur (Windows-Version: Caps-Lock oberhalb der linken Shift-Taste).
In den letzten 10 Zeichen dieser Maske können nur
numerische Zeichen eingegeben werden. Zur Benutzung des Ziffernblocks betätigen
Sie bitte die Taste „Num ¯“.
Mit den Cursortasten kann man die Textposition
ändern, wobei automatisch in das nächste Feld und auch in den nächsten Satz
gesprungen wird, um möglichst schnelle Erfassung zu gewährleisten.
Mit TAB wird außerdem ein Feld zurückgesprungen und
mit Enter ein Feld vor.
Mit den Tasten Bild- und Bild-¯ kann durch die Datensätze
geblättert werden.
Bewegen Sie sich bitte wieder zum ersten Satz (Die
Satznummer wird zusammen mit der Position im Satz und dem Feldtyp in der
Statusleiste angezeigt).
Betätigen Sie dort die Taste Escape, um das
Alpha-Feld zu löschen und geben Sie jetzt den Text „Test“ ein.
Betätigen Sie nun nochmals die Taste F9, um in den
Prüfmodus zu wechseln.
Geben Sie dort den Text „Tee“ ein und betätigen Sie
Return. Da der Text sich von „Test“ unterscheidet, wird er zurückgewiesen.
Geben Sie jetzt „Test“ ein, und betätigen Sie Return. Das Programm springt nun
zum nächsten Feld, um dieses zu prüfen.
Sie können jetzt noch Ihre Test-Daten auf Diskette
exportieren.
Dazu betätigen Sie bitte im Prüfen-Modus oder im
Eingabe-Modus die Taste F2.
Es wird zunächst wieder nach dem Verzeichnis
gefragt. Für Diskettenlaufwerk A: drücken Sie einfach Enter.
In der Tastaturleiste wird angezeigt, dass Sie jetzt
mit den Tasten F6, F7, F8 und F9 den Exportmodus wählen können. Betätigen Sie
z.B. F8 für den ASCII-Exportmodus.
Geben Sie nun einen Namen für die zu exportierende
Datei ein, z.B. Test und bestätigen Sie mit Enter.
Die Daten werden nun auf Diskette geschrieben. Dabei
wird mit festen Feld- und Satzlängen exportiert, die genau der Vorgabe in der
Maske entsprechen.
Sie können jetzt mit der Taste F9 beliebig den Modus
wechseln und z.B. die Maske ändern, um dann im Eingabe-Modus weitere Daten zu
erfassen.
Sie können das Programm mit der Taste F1 verlassen.
Auf die Frage „Möchten Sie alle (noch nicht gesicherten) Daten löschen
(Esc/N/Entf) ?“ antworten Sie dann bitte mit der Betätigen der Taste „Entf“.
Falls Sie hier mit „N“ antworten, erscheinen die
Daten beim nächsten Programmaufruf erneut, dies entspricht auch dem Verhalten
bei einem Systemabsturz oder Stromausfall oder Betätigen des Knopfs „Stop“ am
oberen Rand des Fensters in der Windows-Version (mit „Stop“ und „Start“ kann
hier das Programm unterbrochen werden und beim nächsten Start wird die Datenerfassung
wieder an der selben Stelle fortgeführt).
Für eine weitergehende Beschreibung aller Funktionen
siehe Detaillierte
Beschreibung der Funktionen.
Geben Sie in der MS-DOS-Eingabeaufforderung
„datavro“ ein und bestätigen Sie mit „Enter“ oder starten Sie unter Windows das
Programm DataVro mit Doppelklick.
Falls das Programm die Meldung „Es sind schon Daten
vorhanden“ und die Frage „Möchten Sie alle (noch nicht gesicherten) Daten
löschen (Esc/N/Entf) ?“ anzeigt, wurde das Programm in der letzten Sitzung ohne
Datenexport beendet. Um mit den alten Daten weiterzuarbeiten, geben Sie bitte
„N“ ein und wechseln mit der Taste „F9“ in den Eingabe-Modus. Mit der Taste
„Ende“ können Sie auf den letzten Satz springen und weitererfassen.
Falls keine alten Daten vorhanden waren oder Sie auf
oben genannte Frage mit der Taste „Entf“ antworten, erscheint eine leere Maske
auf dem Bildschirm. Um Daten mit einer vordefinierten Maske neu zu erfassen,
betätigen Sie bitte die Taste „F3“, dann bei der Eingabe des Verzeichnisses die
Taste „Enter“, um das Standardverzeichnis zu wählen (um hier Masken von einem
anderen Computer zu übernehmen, kann für das Verzeichnis auch „A:\“ angegeben
werden, die Maske wird dann von Diskette geladen). Nun erscheint ein Bild mit
allen auf dem Computer vorhandenen Masken, die Sie mit den Cursor-Tasten
selektieren können. Bei Bestätigung mit „Enter“ wird die gewählte Maske
geladen.
Um neue Daten zu erfassen, betätigen Sie bitte die
Taste „F9“, um in den Eingabe-Modus zu gelangen.
Wenn alle Daten eingegeben sind, können Sie durch
erneute Betätigung von „F9“ in den Prüfen-Modus wechseln und die Erfassung
wiederholen.
Wenn im FeldDef-Modus Masken
erstellt werden sollen, werden einfach die den jeweiligen Feldtyp
repräsentierenden Tasten in der gewünschten Reihenfolge gedrückt. Das Programm
fragt dann nach der jeweiligen Feldlänge. Hier die Tabelle der möglichen
Feldtypen, wird im FeldDef-Modus auch durch Taste „F7“ angezeigt:
Für eine etwas weitergehende Einführung schauen Sie
bitte unter Beispiel,
oder für die vollständige Dokumentation unter Bedienung und Detaillierte Beschreibung der Funktionen.