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Kneipe
Kopfschütteln
Kuh
Leisten
Lenin
Liegen
Löwe
Lügen
Mach ihn krumm
Macht
Marx und Murks
Marxismus
Metzgereien
Mielke
Neues Deutschland
New Yorker Kreuzung
Ohne Motor
Parteifunktionär
Parteisekretär
Parteitag
Kneipe
Zwei in der Kneipe unterhalten sich. Meint der eine:
"Paß auf, ich kenn nen Witz. Geht Honecker mit nem Seil in den Wald..."
Der andere: "Und weiter?"
"Darf ich nicht erzählen, fängt aber gut an, oder?"
Kopfschütteln
"Wie beurteilen Sie die neue Erzählung von Dieter Freitag?" fragte der Minister.
"Ich würde sagen, eine gute Erzählung", meinte der Kritiker.
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Das heißt, in mancher Beziehung gut."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Im mancher Beziehung gut, das heißt für Reaktionäre gut, die ziehen solche Art Scherze vor."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Viel eher für die Radikalen, ich habe mich vorhin versprochen."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Im allgemeinen ist diese Erzählung schlecht."
Der Minister schüttelte den Kopf.
"Man darf sie dabei aber auch nicht im ganzen verdammen."
Der Minister schüttelte den Kopf und sagte: "Schrecklich unbequem, dieser Kragen..."
Kuh
Eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe.
Leisten
Ich leiste was. Du leistest was. Die leisten sich was.
Lenin
Lenin ist gestorben. Treffen sich Gott und Teufel und beraten nun, wer ihn aufnehmen soll. Keiner will Lenin so richtig haben. Nach längerem Diskutieren einigen sich die beiden, daß Lenin bei jedem eine einjährige Probezeit zu bestehen hat bevor sie sich entscheiden.
Zuerst nimmt der Teufel Lenin zu sich. Nach genau einem Jahr treffen sich Teufel und Gott wieder an der selben Stelle. Gott fragt nun den Teufel: "Na wie hat er sich denn so gemacht bei dir in der Hölle?"
Darauf der Teufel: "*Stöhn!* Er hat alle kleinen Teufelchen zu jungen Pionieren gemacht."
Gott und Teufel trennen sich nun wieder für ein Jahr. Und Lenin kommt zur Probezeit in den Himmel. Als das Jahr vorbei ist, erscheint der Teufel wieder an der vereinbarten Stelle. Aber kein Gott da. Der Teufel wartet und wartet. Nach ein paar Tagen wird ihm das aber zu lange und er fängt an Gott zu suchen.
Irgendwann trifft er diesen auch, wie dieser gedankenversunken auf ein Blatt Papier starrt und etwas vor sich hinmurmelt. Der Teufel sieht dem eine Weile zu und fragt schließlich ganz ungeduldig: "Na erzähl schon, wie ist es mit Lenin gelaufen?"
Darauf Gott: "Psst, sei still, ich muß mich auf unseren ersten Parteitag vorbereiten..."
Liegen
Liegen haben kurze Beine.
Löwe
Der Löwe heißt Löwe weil er löft.
Der Tiger heißt Tiger weil er auch löft, aber gewaltiger.
Die Hyäne heißt Hyäne weil sie auch löft, aber im Rudel: da eene und hy eene.
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Es lebe der Fernsehturm mit Walter Ulbricht an der Spitze!
Lügen
Lieber Lügen als kurze Beine.
Mach ihn krumm
"Lieber Gott, mach ihn krumm, daß ich aus dem Trabbi kumm!"
Macht
Wissen ist Macht. Nichts wissen macht nichts.
Marx und Murks
Was ist der Unterschied zwischen Marx und Murks?
Marx ist die Theorie!
Marxismus
Der Trabbi ist sogar im Marxismus verankert!
Wie sagt "Das Kapital": "Es gibt Gebrauchswerte ohne Wert."
Metzgereien
Warum musste in den Metzgereien der DDR immer mindestens eine Wurst liegen?
Weil sich sonst die Leute angestellt und Kacheln gekauft hätten...
Mielke
Lieber vor Hoffmann marschieren als bei Mielke sitzen.
Neues Deutschland
Kann man im SED-Parteiorgan "Neues Deutschland" einen Elefanten einwickeln?
Ja, wenn eine Rede Honeckers abgedruckt ist.
New Yorker Kreuzung
Ein Trabbi bleibt auf einer 6-spurigen New Yorker Kreuzung stehen. Der Fahrer steigt aus und schaut in den Motorraum. Plötzlich schalten sich rundum Lautsprecher ein: "Der Mann mit dem Rucksack bitte sofort die Kreuzung verlassen!"
Ohne Motor
Zuletzt wurde der Trabi ohne Motor ausgeliefert - in der DDR ging sowieso alles bergab...
Parteifunktionär
Ein hoher Parteifunktionär besucht eine LPG. Der LPG-Vorsitzende - treuer Sozialist - verkündet voller Stolz:
"Genosse Parteisekretär! Seit zwanzig Jahren bauen wir nun schon Weizen in unserer LPG an und es kam noch nie vor, daß wir Mehltau hatten!"
Darauf der Parteifunktionär: "Genosse! Ich lobe mir deinen Einsatz für die sozialistische Landwirtschaft! Natürlich bin ich mir bewußt, daß es auch in unserem Staat hie und da Engpässe bei der Versorgung gibt, aber ich werde mich persönlich darum kümmern, daß Ihr in Zukunft welchen bekommt..."
Parteisekretär
Ein Genosse (SED-Mitglied) geht zu seinem Parteisekretär und möchte aus der SED austreten. Nach den Gründen befragt sagt er: "Es gibt zwei Gründe, einen kleinen und einen großen. Der kleine ist, daß ich Angst davor habe, was mit uns gemacht wird, wenn es mal anders herum kommt."
Darauf der Parteisekretär: "Da kann ich dich beruhigen, es kommt nicht anders herum."
"Genau das ist der wesentliche Grund..."
Parteitag
Das Programm des IX. Parteitages:
Hereintragen des Präsidiums.
Synchronisieren der Herzschrittmacher.
Absingen des Liedes Wir sind die junge Garde des Proletariats.
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