Attentate in Israel seit Oktober 1993




30. Januar 1993, Gaza : Hamas-Extremisten erschießen in Gaza zwei israelische Soldaten in einem Hinterhalt.
2. März 1993, Tel Aviv : Zwei Israelis werden in Tel Aviv von einem bewaffneten Palästinenser erschossen. Bei ähnlichen Zwischenfällen in Israel im Monat März werden weitere elf Menschen getötet. Israelische Sicherheitskräfte riegeln daraufhin den Gazastreifen ab.
12. März 1993, Jerusalem : Der israelische Soldat Yehoshua Friedberg, der auf den Golan-Höhen diente, wird von Terroristen entführt und ermordet.
16. April 1993, Mekholah : Ein Selbstmordattentäter fährt seinen mit Sprengstoff beladenen Kleinbus zwischen zwei Busse auf einem Parkplatz vor einem Restaurant in Mekholah im Jordantal. Ein palästinensicher Passant und der Attentäter sterben, fünf Soldaten werden verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen bekennen sich zu dem Attentat.
28. Mai 1993, Hebron : Ein Talmud-Student wird in Hebron auf dem Weg zur Synagoge von Unbekannten erschossen.
1. Juli 1993, Jerusalem : Ein Hamas-Terrorist ersticht in Zentral-Israel zwei Frauen, ein Mann wird verwundet.
5. August 1993, Rama : Der israelische Soldat Yaron Chen wird in seinem Fahrzeug in Rama bei Ramallah entführt und später tot aufgefunden.
12. September 1993, Sheikh Ajlun : Ein Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad fährt mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto in einen Bus, der im Gazastreifen Soldaten transportiert. Das Auto explodiert nicht, das einzige Opfer ist der Attentäter.
24. September 1993, Basra : Yigal Vaknin wird in einer Obstplantage nahe des Dorfes Basra erstochen aufgefunden. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas übernehmen die Verantwortung .
4. Oktober 1993, Ramallah : Ein Palästinenser fährt ein mit Sprengstoff beladenes Auto vor dem Hauptquartier des israelischen Militärs im Westjordanland gegen einen israelischen Bus. 29 Menschen werden verletzt. Die fundamentalistische Organisation Hamas bezichtigt sich des Anschlags
.
9. Oktober 1993, Wadi Kelt : Die beiden Israelis Dror Forer und Aran Bachar werden im Wadi Kelt in der Wüste von Terroristen ermordet. Hamas und Islamischer Dschihad übernehmen öffentlich die Verantwortung.

21. Oktober 1993, Gaza : Zwei maskierte Männer der Hamas töten den PLO-Funktionär Assad Saftawi, einen engen Vertrauten von PLO-Chef Jassir Arafat.
24. Oktober 1993, Gush Katif : Die beiden israelischen Soldaten Ehud Rot und Ilan Levi werden von den Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas erschossen. Sie stiegen außerhalb der Siedlung Gush Katif in einen Wagen mit israelischem Kennzeichen. Die Täter hatten sich als Israelis verkleidet.
29. Oktober 1993, Ramallah : Der Israeli Chaim Mizrahi, der in Beit El lebt, wird von einer Geflügelfarm nahe Ramallah verschleppt und später ermordet aufgefunden.
7. November 1993, Hebron : Efraim Ayubi aus Kfar Darom, der Fahrer des Rabbiner Chaim Druckman, wird nahe Hebron von der Hamas erschossen.
9. November 1993, Gaza : Salman 'Id el-Hawashla, ein israelischer Beduine vom Stamm der Abu Rekaik wird im Süden Israels in eine absichtlich herbeigeführte Frontalkollision verwickelt und stirbt.
17. November 1993, Nahal Oz : Chaim Darina, ein israelischer Soldat, wird in einem Cafe in Nahal Oz am Rande des Gazastreifens von einem Palästinenser erstochen, der danach verhaftet wird. Der Dschihad übernimmt die Verantwortung.
1. Dezember 1993, El Bireh : Shalva Ozana und Yitzhak Weinstock werden auf der Straße nach Ramallah während einer Autopanne aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas übernehmen die Verantwortung und erklären, die Tat sei eine Vergeltung für die Ermordung des Hamas-Führers Imad Akel durch die israelische Armee.
5. Dezember 1993, Holon : David Mashrati, Reservesoldat der israelischen Armee, wird an einer Bushaltestelle in Holon erschossen. Der Dschihad Shkaki´s übernimmt die Verantwortung.
6. Dezember 1993, Hebron : Nahe Hebron werden Mordechai Lapid und sein Sohn von Hamas-Terroristen erschossen.
22. Dezember 1993, Ramallah : Eliahu Levin und Meir Mendelovitch werden in der Nähe von Ramallah von der Hamas in ihrem Auto erschossen.
23. Dezember 1993, Ashdod : Anatoly Kolisnikov wird während seines Dienstes als einWachmann in der Stadt Ashdod erschossen.
24. Dezember 1993, Gaza : Meir Mintz, Kommandeur einer Spezialeinheit in Gaza, wird in seinem Jeep in einem Hinterhalt erschossen. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden erklären ihre Verantwortung.
29. Dezember 1993, Adarim : Yuval Golan wird nahe Adarim in der Gegend von Hebron von Unbekannten erstochen.
31. Dezember 1993, Ramle : Chaim Weizman und David Bizi werden in ihrem Apartement in Ramle erschossen. Die PFLP hinterlässt einen Bekennerbrief.
12. Januar 1994, Rishon le Zion : Drei Palästinenser töten Moshe Becker in seinem Obstgarten, die PFLP übernimmt die Verantwortung.

14. Januar 1994, Erez : Grigory Ivanov wird von einem Terroristen in einer Industriezone von Erez erstochen. Die Hamas gesteht die Tat.
9. Februar 1994, Jerusalem : Ilan Sudri, Taxifahrer, wird auf dem Heimweg gekidnappt und erschossen. Der Dschihad übernimmt bei mehreren Nachrichtenagenturen die Verantwortung.

10. Februar 1994, Na´an : Naftali Sahar wird in seinem Zitronengarten nahe des Kibbuz Na´an ermordet aufgefunden. Er wurde offenbar gesteinigt.
13. Februar 1994, Ramallah : Noam Cohen, Mitglied eines Sicherheitsteams, wird in seinem Auto in einem Hinterhalt erschossen. Zwei Personen werden verletzt, die Hamas übernimmt die Verantwortung.
19. Februar 1994, Samaria : Zipora Sasson wird in ihrem Auto auf der Samaria-Autobahn von Hamas-Mitgliedern erschossen.
25. Februar 1994, Kfar Saba : Sam Eisenstadt wird im Zentrum von Kfar Saba von einem Mann mit einer Axt attackiert und stirbt später an seinen Verletzungen

25. Februar 1994, Hebron : Während des Morgengebets dringt gegen 5.30 Uhr der radikale jüdische Siedler Baruch Goldstein in die Moschee Haram el-Khalil ein und feuert mit einem automatischen Gewehr in die Menge. Nach israelischen Angaben werden 29 Palästinenser getötet, etwa 270 weitere verletzt. Der Anschlag bewirkt ein Wiederaufflammen der antiisraelischen Unruhen in den besetzten Gebieten.
23. März 1994, Jerusalem : Victor Lashchiver, Wachmann an einem Steuerbüro in Ost-Jerusalem, wird nahe dem Damaskus-Tor auf dem Weg zur Arbeit erschossen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung.
29. März 1994, Petah Tikva : Yitzhak Rothenberg wird auf einer Baustelle von zwei Bewohnern von Khan Yunis mit einer Axt angegriffen und stirbt später.
31. März 1994, Bnei Ayish : Der Israeli Yosef Zandani wird in seinem Apartement in Bnei Ayish nahe Gedera ermordet aufgefunden. Die PFLP hinterlässt ein Schreiben, in dem sie die Tat als Rache für die Ermordung eines Mitglieds durch einen Israeli darstellt.
6. April 1994, Afula : Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug explodiert in der Nähe eines haltenden Busses in der Stadt Afula. Neun Menschen kommen ums Leben. Die Hamas bezichtigt sich des Anschlags und erklärt, es handele sich um einen Vergeltungsakt für das für das Massaker in der Ibrahim-Moschee in Hebron, wo ein jüdischer Siedler am 25.Februar 29 Muslime erschoß.
7. April 1994, Ashdod : Yishai Gadassi wird an einer Haltestelle in Ashdod von einem Hamas-Mitglied erschossen. Passanten töten den Angreifer.

13.April 1994, Hadera : Ein Palästinenser, der einen Sprengsatz bei sich trägt, lässt diesen in einem Bus der Stadt Hadera explodieren. Sechs Menschen werden getötet, 25 weitere verletzt. Hamas erklärt, der Anschlag gehe auf ihr Konto.
20. April 1994, Beit Hanina : Der Soldat Shachar Simani wird von Hamas-Terroristen, die sich als religiöse Juden verkleidet haben, nahe des Dorfes Beit Hanina nördlich von Jerusalem ermordet.
17. Mai 1994, Beit Haggai : Südlich von Hebron wird das Auto von Rafael Yairi Klumfenbert und Margalit Ruth Shohat aus einem entgegenkommenden Auto beschossen. Beide kommen ums Leben.

20. Mai 1994, Erez : Die beiden Soldaten Moshe Bukra und Erez Ben-Baruch werden südlich von Erez an einer Straßensperre von der Hamas erschossen.
1. Juli 1994, Kiryat Netafim : Yoram Sakuri wird bei einem Einbruch in sein Haus in Kiryat Netafim von einem Terroristen erstochen.
6. Juli 1994, Kafr Akab : Der Soldat Arye Frankenthal aus Lod wird in der Gegend von Beersheba entführt und ermordet. Wer für die Tat verantwortlich ist, bleibt ungeklärt.

7. Juli 1994, Kiryat Arba : Unbekannte töten den Israeli Sarit Prigal am Ortseingang von Kiryat Arba aus einem fahrenden Auto heraus.
17. Juli 1994, Erez : Bei einem Angriff von Palästinensern auf einen israelischen Kontrollpunkt am Gazastreifen werden zwei Araber getötet und 20 Israelis und 70 Araber verletzt.
19. Juli 1994, Rafiah : Der Soldat Guy Ovadia wird in einem Hinterhalt nahe Rafiah von Unbekannten getötet.
23. Juli 1994, Jerusalem : Unbekannte stechen eine Amerikanerin in der arabischen Altstadt von Jerusalem
nieder.
14. August 1994, Kissufim : In einem Hinterhalt der Hamas wird Ron Soval in Kissufim im Gazastreifen erschossen.
26. August 1994, Ramle : Shlomo Kapach und Gil Revah, beide Aufzugtechniker, werden auf einer Baustelle in Ramle ermordet.

4. September 1994, Morag : Der Soldat Victor Shichman wird in Morag im südlichen Gazastreifen auf einer Patrouille erschossen.
5. September 1994, Ashdod : Die Israelin Natasha Ivanov wird in Ashdod von Unbekannten erwürgt.
9. Oktober 1994, Jerusalem : Zwei Hamas-Terroristen eröffnen im Jerusalemer Geschäftsviertel Nahalat Shiva´a mit automatischen Waffen wahllos das Feuer auf Passanten. Ein Soldat und ein israelischer Araber sterben, 14 Menschen werden verwundet. Einer der Angreifer wird erschossen, der andere gefasst.

11. Oktober 1994, Dir Ramallah : Der Soldat Nachschon Wachsman wird von der Hamas-Bewegung entführt. Als Spezialeinheiten am 14. Oktober ein Haus in Dir Ramallah stürmen wollen, erschießen die Hamas-Männer ihren Gefangenen.
19.Oktober 1994, Tel Aviv : Ein Palästinenser, der sich Sprengstoff umgebunden hat, bringt diesen in einem Bus in Tel Aviv zur Explosion. 22 Menschen werden getötet, 48 weitere verletzt. Auch dieses Anschlags bezichtigt sich Hamas. Die Gruppe erklärt, es handele sich um einen Vergeltungsakt für die Erschießung dreier Hamas-Aktivisten, die den israelischen Soldaten Nachschon Waxman entführt und getötet hatten.
12.November 1994, Netzarim : Mit einem Fahrrad fährt ein Palästinenser, der Sprengstoff bei sich trägt, zu einem Armeeposten außerhalb der jüdischen Siedlung Nesarim im autonomen Gaza-Streifen. Die Explosion tötet drei israelische Soldaten und den Attentäter. Elf Menschen werden verletzt, darunter auch viele Palästinenser. Dieses Anschlags bezichtigt sich die Gruppe Islamischer Dschihad. 
19. November 1994, Nesarim : Aus einem palästinensischen Auto heraus werden Schüsse auf einen israelischen Militärposten an einer Straße bei Nesarim abgefeuert. Ein israelischer Soldat kommt ums Leben.

27. November 1994, Beit Haggai : Rabbi Amiran Olami wird südlich von Hebron aus einem fahrenden Auto heraus von Unbekannten erschossen.
30. November 1994, Afula : Der Soldat Liat Gabai wird in der Innenstadt von Afula von einem Unbekannten mit einer Axt erschlagen.
25.Dezember 1994, Jerusalem : Ein von der Hamas rekrutierter palästinensischer Polizist aus dem Gaza-Streifen sprengt sich an einer Bushaltestelle in Jerusalem in die Luft. Dabei werden 15 Menschen verletzt.
5. Januar 1996, Gaza : Der Hamas-Führer und Bombenbauer Ajasch wird durch eine in seinem Mobiltelefon versteckte Bombe getötet. Hinter der Tat steckt der israelische Geheimdienst.

6. Januar 1995, Beit El : Die Studentin Ofra Felix wird nördlich von Beit El inn ihrem Auto erschossen.
22.Januar 1995, Netanya : Ein Palästinenser zündet an einer Bushaltestelle an einer Kreuzung nahe der nordisraelischen Stadt Netanya zwei Sprengsätze. 21 Menschen werden getötet, mehr als 60 verletzt. Ein anonymer Anrufer erklärt, die Gruppe Islamischer Dschihad habe den Anschlag verübt.  
6. Februar 1995, Gaza : Terroristen töten den Israeli Yevgeny Gromov, einen Wachmann, der einen Gaslastzug eskortiert, auf der Straße zwischen Jabalya und Gaza.

13. Februar 1995, Jerusalem : Rafael Cohen, ein Jerusalemer Taxifahrer, wird auf der Straße zwischen Jerusalem und Ma´aleh Adumim erstochen.
19. März 1995, Hebron : Terroristen feuern auf einen Bus in der Nähe von Hebron und töten die beiden Israelis Nahum Hoss und Yehuda Fartush.
29. März 1995, Netzarim : Östlich von Netzarim im Gazastreifen rammt ein Palästinenser mit seinem Truck einen Militärjeep. Die beiden Soldaten Nitzan Cohen und Jamal Suwitat sterben.

31. März 1995, Kiryat Shmona : Mutmaßliche Hisbollah-Milizionäre beschießen das westliche Galiläa mit Katyusha-Raketen. Ein Mensch stirbt, rund 20 werden verletzt.
9.April 1995, Kfar Darom : Zwei Selbstmordattentäter sprengen sich in einem israelischen Bus in der Nähe der jüdischen Siedlung Kfar Darom im Gaza-Streifen in die Luft. Sieben israelische Soldaten und eine amerikanische Studentin werden getötet. Die militanten islamischen Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad bezichtigen sich des Attentats. 
25. Juni 1995, Neve Dekalim : Ein Dschihad-Aktivist sprengt sich mit einem mit Sprengstoff beladenem Wagen nahe einem Fahrzeug der israelischen Armee in die Luft. Drei Soldaten werden verwundet.
18. Juli 1995, Wadi Kelt : Die beiden Wanderer Ohad Bachrach und Ori Shahor werden im Wadi Kelt erschossen.

24.Juli 1995, Ramat Gan : In einem vollbesetzten Stadtbus in Ramat Gan im Großraum Tel Aviv wird von einem Selbstmordattentäter eine schwere Explosion ausgelöst. Mindestens sieben Menschen werden getötet. Hamas bezichtigt sich der Tat.
21.August 1995, Jerusalem : In einem vollbesetzten Linienbus in Jerusalem zündet ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz. Mindestens fünf Menschen werden getötet und etwa 100 weitere verletzt. Des Anschlags bezichtigt sich eine Gruppierung der Hamas.
5. September 1995, Ma´aleh Michmash : Ein Terrorist ersticht in Ma´aleh Michmash den Israeli Daniel Frei bei einem Einbruch.  
4. November 1995, Tel Aviv: Während einer Friedenskundgebung fällt der israelische Regierungschef Yitzhak Rabin einem Attentat zum Opfer. Täter ist der rechtsradikale Jurastudent Yigal Amir. Die tödlichen Kugeln treffen Rabin, nachdem er seine Rede beendet und zum Abschluss der Kundgebung mit den über 100 000 Menschen auf dem Platz der Könige ein Friedenslied gesungen hat. Als er, von Sicherheitsbeamten umringt, die Treppe zur Bühne hinuntersteigt und auf seinen Wagen zugeht, feuert der Attentäter aus dem Hintergrund. Die drei Kugeln treffen den Regierungschef in Brust, Bauch und Rückgrar. Um 22.11 Uhr stirbt Rabin im Ichilow-Krankenhaus.
16. Januar 1996, Hebron : Terroristen feuern auf ein Militärfahrzeug zwischen Hebron und Jerusalem und töten die beiden Soldaten Yaniv Shimel und Oz Tibon.
30. Januar 1996, Jenin : Der Soldat Ehud Tal wird in seinem Büro in einem Armeelager südlich von Jenin erstochen.

25.Februar 1996, Jerusalem : Im Zentrum Jerusalems zerfetzt ein Selbstmordattentäter mit einer Bombe einen Linienbus der Linie 18. Es gibt 23 Tote, 50 Verletzte. Zur selben Zeit explodiert in Aschkalon an einer Bushaltestelle ein Sprengsatz, der Attentäter hatte sich in israelischer Uniform an die Soldaten herangemischt. Dabei kommen drei Menschen ums Leben, 31 weitere werden verletzt. Hamas bekennt sich zu beiden Anschlägen und bezeichnet sie als Rache für den Tod ihres Bombenbastlers Ajasch.
26.Februar 1996, Jerusalem : In Jerusalem rast ein Araber mit seinem Auto in eine Bushaltestelle: drei Menschen sterben, 22 werden verletzt. Auch hierfür übernimmt Hamas die Verantwortung.
3.März 1996, Jerusalem : Wieder sprengt sich ein Hamas-Terrorist in einem Jerusalemer Linienbus in die Luft. Diesmal sterben 19 Personen und 10 werden verletzt.
4.März 1996, Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter bringt eine Bombe vor dem Dizengoff-Einkaufszentrum in Tel Aviv zur Explosion und tötet damit mindestens 13 Menschen. Zudem gibt es über 100 Verletzte. Hamas bekennt sich auch zu diesem Anschlag, kündigt aber gleichzeitig Verhandlungsbereitschaft an. 
9. April 1996, Kiryat Shmona : Die Hisbollah feuert mehrere Salven Katyusha-Raketen auf die Stadt Kiryat Shmona im Norden Israels. Über 30 Menschen werden verwundet.

13. Mai 1996, Beth El : Araber eröffnen das Feuer auf einen Bus und eine Gruppe Studenten nahe der Siedlung Beth El. Der Israeli David Boim wird getötet, drei werden verletzt, verdächigt werden die Hamas und die Fatah.
9. Juni 1996, Zekharya : Unbekannte eröffnen das Feuer auf ein Auto nahe Zekharya und töten die zwei Insassen. Die PFLP wird des Anschlags bezichtigt.
10. Juni 1996, Kiryat Shmona : Eine israelische Militärpatrouille wird in der Sicherheitszone im Südlibanon von der Hisbollah angegriffen. Es gibt fünf Tote und acht Verletzte.
16. Juni 1996, Bidya : Der israelische Sergeant Meir Alush stirbt in einem Spielzeugladen in dem Dorf Bidya im Westjordanland durch Schüsse.
26. Juni 1996, Jericho : Drei israelische Soldaten sterben bei einem Überfall nördlich von Jericho, als sie von Terroristen, die aus Jordanien über die Grenze kamen, angegriffen werden.
26. Juli 1996, Beit Shemesh : In der Nähe von Hebron schießen unbekannte Täter auf einen mit einer israelischen Familie besetzten Wagen. Der Anschlag fordert drei Todesopfer.
19. September 1996, Sidon : Kämpfer der Hisbollah greifen israelische Soldaten im Südlibanon an und töten zwei von ihnen. Fünf weitere werden verletzt.
25. Oktober 1996, Kiryat Shmona : In der Sicherheitszone zündet die Hisbollah neben einem israelischen Militärkonvoi eine Bombe, die zwei Menschen tötet und vier verletzt.

11. Dezember 1996, Surda : Terroristen der PFLP erschießen nahe von Beit El in der West Bank den Israeli Etta Tzur und seinen Sohn Ephraim in ihrem Auto.
1. Januar 1997, Hebron : Ein israelischer Soldat schießt in Hebron mit seinem Sturmgewehr wahhlos auf Palästinenser und verletzt zehn von ihne n.

9.Januar 1997, Tel Aviv : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv explodiert eine Bombe, durch die 13 Personen verletzt werden. Der Anschlag wird der Palästinenser-Organisation PFLP zugeschrieben. 
13. März 1997, Naharaim : Ein jordanischer Reservist feuert mit einem Sturmgewehr auf einen israelischen Ausflugsbus im jordanisch-israelischen Grenzgebiet. Sieben israelische Schüler werden getötet, zehn verletzt.

21.März 1997, Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter der Hamas sprengt sich im vollbesetzten Cafe "Apropos" in Tel Aviv in die Luft. Dabei sterben vier Menschen, rund 50 werden verletzt. 
1. April 1997, Netzarim : Zwei Palästinenser sprengen sich binnen weniger Minuten in Netzarim und in Gush Katif, kurz vor der Vorbeifahrt eines israelischen Schulbusses, in die Luft. Sieben umstehende Palästinenser werden verletzt.
20. Juli 1997, Rishon le Zion : Ein Palästinenser attackiert zwei Israelis mit Eisenstangen, einer von ihnen stirbt später.

22. Juli 1997, Jaffa : Ein israelischer Araber versucht mit einem Auto mehrere Touristen aus Kanada und England in Jaffa zu überfahren. Elf Touristen erleiden Verletzungen.
30.Juli 1997, Jerusalem : Auf dem Mehani-Yehuda Markt in West-Jerusalem lösen zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig eine Explosion aus und töten dabei 15 Menschen. Rund 160 Personen werden z. T. schwer verletzt. Keine Organisation übernimmt Verantwortung für den Anschlag, er wird jedoch der Hamas zugeschrieben.
4.September 1997, Jerusalem : Drei Selbstmordattentäter bringen zeitgleich in der Ben Yehuda-Fußgängerzone in Jerusalem Sprengstoff zur Explosion. Dabei werden acht Menschen getötet und etwa 200 verletzt. Die Hamas bezichtigt sich in einem Bekennerschreiben des Anschlags und droht dabei mit weiteren Attentaten. 
19. November 1997, Jerusalem : Der Israeli Gabriel Hirschberg wird in der Altstadt von Jerusalem von Unbekannten erschossen.

20. November 1997, Jerusalem : Unbekannte töten einen ungarischen Studenten und verletzen einen Israeli durch Schüsse in der Altstadt von Jerusalem.
31. Dezember 1997, Alei Zahav : Die Israelin Yael Meivar wird nahe der Siedlung Alei Zahav in Samaria erschossen.
13. Juli 1998, Jerusalem : Vor dem Orient-Haus in Ost-Jerusalem, dem Hauptquartier der PLO, explodiert ein kleiner Spengsatz, der einen Palästinenser verletzt. Hinter dem Anschlag werden jüdische Extremisten vermutet.

19. Juli 1998, Jerusalem : Ein Palästinenser fährt mit einem mit Sprengstoff vollbeladenen Van durch die Jaffa Street in Jerusalem, als das Auto in Brand gerät. Das Feuer kann schnell gelöscht werden, das Hamas-Mitglied wird verhaftet.
5. August 1998, Yitzhar : In der Siedlung Yitzhar im Westjordanland geraten die beiden Siedler Harel Bin-Nun und Shlomo Leibman in einen Hinterhalt und werden von der Hamas getötet.
20. August 1998, Tel Rumeiyda : Der Rabbi Shlomo Raanan wird von einem Hamas-Terroristen in seinem Haus erstochen. Der Angreifer kann unerkannt entkommen, nachdem er das Haus angezündet hatte.
27. August 1998, Tel Aviv : Vor einem Einkaufszentrum in der Allenby Street in Tel Aviv explodiert im morgendlichen Berufsverkehr eine in einem Mülleimer versteckte Bombe. Es gibt 14 Verletzte.
24. September 1998, Jerusalem : In einer Bushaltestelle nahe der Hebräischen Universität in Jerusalem explodiert eine Bombe. Ein Soldat wird verletzt.

30. September 1998, Hebron : In Hebron wirft ein unbekannter Angreifer zwei Handgranaten auf einen Patrouillenjeep der israelischen Armee. Er verletzt 14 Soldaten und elf Palästinenser.
1. Oktober 1998, Hebron : Erneut wirft ein Palästinenser zwei Handgranaten auf israelische Soldaten, diesmal werden insgesamt 18 Menschen, darunter 13 israelische Soldaten, verletzt.
9. Oktober 1998, Moshav Tomer : Im Jordantal nahe Moshav Tomer wird der israelische Soldat Michal Adato erstochen.
13. Oktober 1998, Jerusalem : Nahe Jerusalem werden zwei Männer in einem Hinterhalt angegriffen, einer stirbt. Die Hamas-Aktivisten fliehen mit dem Auto ihrer Opfer.
19.Oktober 1998, Beersheva : Ein Palästinenser wirft zum Zeitpunkt der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen in Wye Plantation mehrere Handgranaten auf eine wartende Menge in der Wüstenstadt Beersheva. Dabei verletzt er mindestens 65 Menschen. 
26. Oktober 1998, Hebron : Danny Vargas aus Kiryat Arba wird in Hebron von einem Unbekannten erschossen.

29.Oktober 1998, Kfar Darom : Im Gazastreifen nahe der Siedlung Kfar Darom sprengt sich ein Palästinenser neben einem israelischen Schulbus in die Luft. Neben dem Selbstmordattentäter stirbt ein Soldat, sechs Personen werden verletzt. Ein Anrufer erklärt, die Hamas stecke hinter der Tat und wolle so das Friedensabkommen torpedieren.
6.November 1998, Jerusalem : Auf dem Mehani-Jehuda-Markt in Jerusalem fahren zwei Palästinenser ihr mit Sprengstoff bepacktes Auto gegen ein Geschäft. Die zwei Attentäter sterben, 25 weitere Personen werden verletzt. Die israelische Regierung setzt daraufhin das Abkommen von Wye Plantation aus.  Die Bewegung Islamischer Dschihad bekennt sich. 
2. Dezember 1998, Jerusalem : Ein Araber wird in dem gemischten Jerusalemer Viertel Abu Tor von einem jüdischen Extremisten von Kach und Kahane Chai erstochen.
13. Januar 1999, Othniel : Der israelische Soldat Yehoshua Gavriel wird an einer Bushaltestelle in Ashdod von Terroristen erschossen.
10. August 1999, Nahshon : Ein Hamas-Attentäter steuert seinen Fiat Uno an einer Bushaltestelle nahe Nahshon in Zentral-Israel in eine Menge wartender Soldaten. Wenige Minuten später kehrt er zurück, um nochmal in die Menge zu rasen. Der Mann wird erschossen, sechs Soldaten verwundet.
30. August 1999, Megido : Die zwei israelischen Wanderer Sharon Steinmetz und Yehezkel Shai Pinpater werden nahe der Stadt Jenin erschossen aufgefunden. Später werden zwei israelische Araber festgenommen.
5. September 1999, Tiberias : Drei Selbstmordattentäter der Hamas zünden in den Städten Tiberias und Haifa Autobomben, die jedoch zu früh explodieren und so nur vier Personen verletzen.

7.November 1999, Netanya : Einen Tag vor Beginn neuer Friedensverhandlungen explodieren vor einer Bankfiliale in Netanya drei Rohrbomben, die 33 Menschen verletzen. Die Hamas hatte neue Attentate angekündigt.
17. Januar 2000, Netanya : In einem Mülleimer vor einer Bank in Netanya explodiert ein Sprengsatz: 20 Verletzte. Die libanesische Gruppierung Omar Muchtar bekennt sich.
27.August 2000, Ramallah : Ein Einsatz eines Spezialkommandos gegen den Hamas-Führer Abu Hanud endet mit einem Debakel. Drei israelische Soldaten werden von Kameraden erschossen, Abu Hanud entkommt.
26.Oktober 2000, Gaza : Ein junger Selbstmordattentäter der Bewegung Islamischer Dschihad sprengt sich vor einem israelischen Militärposten im Gaza-Streifen in die Luft. Ein israelischer Soldat wird leicht verletzt, der Sprengsatz war zu früh explodiert.
30.Oktober 2000, Jerusalem : Ein militanter Palästinenser erschießt mit einem Sturmgewehr zwei israelische Wachleute eines Sozialdienstes im Ostteil Jerusalems.
2.November 2000, Jerusalem : In einer Seitenstraße des Mahane-Jehuda-Marktes explodiert eine Autobombe, die zwei Passanten tötet und elf weitere verletzt. Die beiden Attentäter hatten das Auto abgestellt, nachdem die Polizei auf sie aufmerksam geworden waren, und konnten entkommen. Am Abend übernimmt der militärische Flügel des Islamischen Dschihad die Verantwortung für den Anschlag.
13.November 2000, Ramallah : Im Laufe des Tages werden vier Israelis im Westjordanland und im Gazastreifen aus fahrenden Autos heraus erschossen. Verdächtigt wird die Organisation Islamischer Dschihad. Ein paar Tage zuvor wurde im Süden Gazas eine israelische Grenzbeamtin erschossen, beim Angriff einer Fatah-Einheit auf eine israelische Patrouille nahe Kfar Darom starb ein Soldat.
18.November 2000, Kfar Darom : Ein Fatah-Anhänger dringt in die israelische Siedlung Kfar Darom im Gazastreifen ein und erschießt einen israelischen Soldaten. Zwei weitere werden schwer verletzt. Der Attentäter wird ebenfalls erschossen.
19.November 2000, Amman : Der israelische Vize-Konsul in Jordanien wird von einem Unbekannten auf dem Weg zur Arbeit angeschossen. Eine unbekannte Gruppe namens Kampfbewegung jordanischer islamischer Widerstand bekennt sich.
20.November 2000, Kfar Darom : Nahe der Siedlung Kfar Darom explodiert eine ferngezündete Bombe beim Vorbeifahren eines Schulbusses mit Siedlerkindern. Eine Lehrerin und ein eskortierender Soldat sterben, zehn Menschen werden verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen übernehmen die Verantwortung. Als Vergeltung beschießen israelische Kampfhubschrauber am Abend die Innenstadt von Gaza.
22.November 2000, Hadera : Während der Hauptverkehrszeit explodiert in der nordisraelischen Stadt Hadera eine Autobombe unmittelbar neben einem vorbeifahrenden Bus. Zwei Menschen sterben, 55 werden verletzt. Zu der Tat bekennt sich die radikal-islamische Hamas, die bereits vorher Vergeltung für die Erschießung vo vier Palästinensern durch die israelische Armee angekündigt hatte.
23.November 2000, Gaza : Ein Palästinenser wirft eine Handgranate in ein israelisch-palästinensisches Verbindungsbüro im Gazastreifen. Ein israelischer Offizier wird getötet, mehrere Palästinenser verletzt.
5.Dezember 2000, Amman : In der jordanischen Hauptstadt Amman wird ein israelischer Diplomat beim Verlassen eines Ladens durch Schüsse verletzt. Eine islamische Gruppierung fordert den Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Israel.
8.Dezember 2000, Ramallah : Am 13.Jahrestag der Intifada werden zwei Israelinnen aus einem fahrendem Auto im Westjordanland erschossen.
22.Dezember 2000, Mechola : In einem Straßencafè in der jüdischen Siedlung Mechola im Westjordanland sprengt sich ein Palästinenser in die Luft. Ein Mensch stirbt, fünf weitere werden verletzt.
28.Dezember 2000, Tel Aviv : Mehrere kleine Bomben detonieren in einem Stadtbus im Tel Aviver Stadtteil Ramat Gan. 13 Menschen werden verletzt. Die Hamas und eine Gruppierung namens Saladin-Brigaden übernehmen die Verantwortung. Wenige Stunden später explodiert ein Sprengsatz am Grenzübergang Sufa zwischen Israel und dem Gazastreifen, zwei Soldaten sterben, zwei werden verletzt.
31.Dezember 2000, Ramallah : Palästinensische Heckenschützen ermorden im Westjordanland den Sohn des radikalen Rabbi Meir Kahane, Benjamin Kahane und dessen Ehefrau in ihrem Kleinbus. Die fünf Kinder werden schwer verletzt. Die Gruppierung Märtyrer der Intifada bekennt sich. Israelische Spezialeinheiten töten nur Stunden später in Tulkarem den Fatah-Führer Thabed Thabed.
1.Januar 2001, Netanya : Während des abendlichen Hauptverkehrs explodiert im israelischen Badeort Netanya eine Autobombe in der Herzl-Straße. Über 50 Menschen werden verletzt.
15.Januar 2001, Kfar Darom : Nahe der Siedlung Kfar Darom wird ein von der Hamas verschleppter israelischer Siedler ermordet aufgefunden.
23.Januar 2001, Tulkarem : Zwei israelische Geschäftsleute werden in Tulkarem von Hamas-Aktivisten entführt und exekutiert. Israel ruft daraufhin seine Delegation von den Verhandlungen in Taba zurück.
25.Januar 2001, Bir Nabala : Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der Taba-Verhandlungen wird ein Israeli in seinem Wagen bei Bir Nabala erschossen.
5.Februar 2001, Gaza : Einen Tag vor den Wahlen in Israel wird ein israelischer Soldat im Gazastreifen von einem palästinensischen Heckenschützen erschossen.
8.Februar 2001, Jerusalem : Im orthodoxen Viertel Mea Scharim in Jerusalem explodiert eine Autobombe und verletzt zehn Personen. Die "Sabra und Schatila-Märtyrergruppe" bekennt sich und warnt Scharon vor neuen Attentaten.
14.Februar 2001, Holon : Ein Palästinenser steuert seinen Bus in Holon südlich von Tel Aviv gezielt in eine Gruppe von Soldaten und Passanten, die an einer Bushaltestelle warten. Acht Israelis sterben, 21 weitere werden verletzt. Der Attentäter wird wenig später nach einem Unfall festgenommen, mehrere Gruppen übernehmen die Verantwortung, jedoch scheint der Täter keiner Gruppierung anzugehören.
1.März 2001, Umm el-Fahem : Ein palästinensischer Attentäter zündet in einem Überlandtaxi nahe der nordisraelischen Stadt Umm el-Fahem eine Bombe. Ein Israeli stirbt, neun Personen werden verletzt. Die Polizei war vorab über einen Sprengsatz an Bord gewarnt und errichtete eine Straßensperre. Der Attentäter deponierte am Abend zuvor eine Rohrbombe in einem Tel Aviver Cafe, die rechtzeitig entschärft werden konnte.
4.März 2001, Netanya : Ein Selbstmordattentäter, der eine Bombe in einer Tasche bei sich trägt, sprengt sich im morgendlichen Berufsverkehr nahe eines Marktes im nordisraelischen Netanya in die Luft. Außer ihm sterben noch drei weitere Personen, 66 werden verletzt. Ein Busfahrer hatte ihm zuvor den Zustieg verweigert. Die Hamas-Bewegung hatte am Abend zuvor Attentate zur Amtsübernahme Scharons angekündigt.
27.März 2001, Jerusalem : Am Morgen explodiert vor einem Kaufhaus im Jerusalemer Stadtteil Talpiot eine Autobombe des Islamischen Dschihad. Es gibt sieben Verletzte. Am Nachmittag sprengt sich ein Selbstmordattentäter der Hamas in French Hill vor einem Linienbus in die Luft. 34 Menschen werden verletzt. Bereits am Abend zuvor wurde ein israelisches Baby in Hebron von einem Heckenschützen erschossen.
28.März 2001, Kalkilja : Ein Hamas-Selbstmordattentäter zündet nahe der Stadt Kalkija im Westjordanland eine Bombe inmitten einer Gruppe von Talmud-Schülern. Zwei Jugendliche sterben, sechs werden verletzt. Die Hamas kündigt weitere Attentate an. Am Abend attackiert Israel in Ramallah Stellungen von Arafats Elitepolizei.
15.April 2001, Tel Aviv : Ein Israeli wird durch die Explosion zweier Rohrbomben in einem Tel Aviver Vorort verletzt. Nahe der Shebah-Farmen töten Kämpfer der Hisbollah einen israelischen Soldaten durch den Beschuss seines Panzers. Als Folge des Vorfalls attackiert Israel syrische Radarstellungen im Kernland des Libanon.
22.April 2001, Kfar Saba : In Kfar Saba nördlich von Tel Aviv sprengt sich ein Hamas-Aktivist am Morgen in einer auf einen Bus wartenden Menschenmenge in die Luft. Ein israelischer Arzt stirbt, 39 Menschen werden verletzt. Das Attentat erfolgt im Anschluss an Sicherheitsgespräche zwischen den verfeindeten Parteien.
23.April 2001, Haifa : In Haifa explodiert in der Nacht eine Rohrbombe, die drei Polizisten verletzt. Auf dem Markt der Stadt Or Jehuda verletzt eine Rohrbombe fünf Menschen. Die Hamas fordert in einer Erklärung in Teheran mehr Selbstmordattentate.
9.Mai 2001, Bethlehem : Zwei 14-jährige jüdische Siedler werden nahe Bethlehem von Palästinensern gesteinigt. Ein anonymer Anrufer übernimmt im Namen der "Hisbollah Palästina" die Verantwortung und erklärt es handle sich um Vergeltung für den Tod eines palästinensischen Babys. Bereits Tage zuvor waren wiederholt Siedler erschossen worden.
10.Mai 2001,Kissufim : Südlich der Siedlung Kissufim im Gazastreifen explodiert ein Sprengsatz, der zwei rumänische Gastarbeiter tötet und einen weiteren schwer verletzt.
18.Mai 2001, Netanya : Am Morgen vor dem Sabbat zündet ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz am Eingang zu einem Einkaufszentrum in Netanya. Außer dem Attentäter sterben sechs weitere Menschen, über 100 werden verletzt. Ein Wachmann hatte dem Attentäter den Zugang zu dem Einkaufscenter verwehrt. Die Hamas übernimmt die Verantwortung, die Tat sei Vergeltung für die Erschießung von fünf Polizisten durch die israelische Armee. Kurz darauf fliegen israelische F-16 Attacken auf Ziele in Ramallah, Tulkarem und Nablus, bei denen mind. 12 Palästinenser sterben.
25.Mai 2001, Hadera : Ein mit Sprengstoff beladenes Auto rammt einen Bus, der gerade in den Busbahnhof der Stadt Hadera einfährt. Die beiden Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad werden getötet, etwa 60 Menschen erleiden Verletzungen. Bereits am Morgen hatte sich ein Hamas-Aktivist mit einem LKW im Gazastreifen vor einem Militärposten in die Luft gesprengt. Es gibt keine Verletzten.
26.Mai 2001, Jerusalem : Am späten Abend detoniert in West-Jerusalem in einem Vergnügungsviertel eine Autobombe der PFLP. Drei Menschen werden verletzt, weil die Attentäter den Wagen nicht vor einer Disco parken konnten.
27.Mai 2001, Jerusalem : Nur Stunden danach explodiert eine weitere Autobombe in West-Jerusalem. Etwa 20 Menschen werden verletzt, der Islamische Dschihad schreibt sich die Aktion zu.
29.Mai 2001, Gaza : Bei einem missglücktem Selbstmordanschlag auf einen Armeeposten im Gazastreifen sterben zwei Palästinenser. Insgesamt werden an dem Tag drei Siedler in ihren Autos von Extremisten erschossen. Am Abend explodiert eine Bombe auf der Autobahn Jerusalem - Tel Aviv. Hierbei gibt es keine Verletzten.
30.Mai 2001, Netanya : Vor einem Gymnasium der Küstenstadt Netanya explodiert am Nachmittag eine Autobombe. Am Abend kommt es im Stadtzentrum zu einer weiteren Explosion. Insgesamt werden acht Menschen verletzt. Der Dschihad bekennt sich.
1.Juni 2001, Tel Aviv : In den Abendstunden sprengt sich ein Selbstmordattentäter des Heiligen Islamischen Dschihad vor der Discothek "Pascha" nahe des Delfinariums am Strand von Tel Aviv in die Luft. Beim schwersten Anschlag seit Jahren sterben 23 junge Leute, über 120 werden verletzt. Der Attentäter hatte seinen mit Kugeln und Nägeln gefüllten Sprengsatz unmittelbar in einer Schlange wartender Jugendlicher gezündet. Nur Stunden zuvor hatte der Dschihad Attentate im Kernland Israels angekündigt.
16.Juli 2001, Binjamina : Nach Wochen relativer Ruhe sprengt sich ein Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad an einer Bushaltestelle im Dorf Binjamina nahe Netanya in die Luft. Er reißt zwei Soldaten mit in den Tod, elf Personen werden verletzt. Bereits am Morgen starben zwei Palästinenser bei der Explosion ihrer Bombe, die sie zur Eröffnung der Makkabiade zünden wollten.
5.August 2001, Tel Aviv : Vor dem Hauptquartier der Armee in Tel Aviv eröffnet ein Palästinenser mit einem Sturmgewehr wahllos das Feuer auf Soldaten und Passanten. Zehn Personen werden verletzt, der Attentäter erschossen.
7.August 2001, Amman : In Amman wird ein jüdischer Diamantenhändler vor seinem Haus erschossen. Der Hintergrund ist unklar, ein politisches Motiv erscheint nicht ausgeschlossen.
9.August 2001, Jerusalem : Zur Mittagszeit sprengt sich ein Selbstmordattentäter der Hamas in der vollbesetzten Pizzeria "Sbarro" in der Jaffa Street in Jerusalem in die Luft. Der Attentäter reißt 15 Israelis mit in den Tod, über 90 werden verletzt. Die Pizzeria wird völlig zerstört. Bereits in den Tagen vorher konnten mehrere Attentate in letzter Sekunde verhindert werden.
12.August 2001, Kiriat Mitzkin : Am Nachmittag löst ein Selbstmordattentäter des Dschihad eine Explosion im Cafe "Wall Street" in Kiriat Mitzkin nahe Haifa aus. 15 Personen werden zumeist leicht verletzt.
25.August 2001, Nezarim : Mit Handgranaten und Maschinengewehren bewaffnete Kämpfer der "Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas" überfallen einen israelischen Militärstützpunkt nahe der Siedlung Nezarim im Gazastreifen. Sie töten drei Soldaten und verletzen sieben weitere schwer. Zwei Angreifer werden erschossen.
4.September 2001, Jerusalem : Am Morgen sprengt sich ein Selbstmordattentäter auf einem Bürgersteig in Jerusalem in die Luft. 13 Menschen werden verletzt. Wachleute waren auf den Attentäter aufmerksam geworden. Am Tag zuvor explodierten mehrere Autobomben der PFLP in Tel Aviv, bei den Explosionen werden mehrere Personen verletzt.
9.September 2001, Naharia : Am Morgen greifen palästinensische Extremisten bei Jericho einen Kleinbus mit Lehrern an, zwei Personen werden erschossen, drei verletzt. Kurz darauf löst ein Selbstmordattentäter vor dem Bahnhof der nordisraelischen Stadt Naharia eine Explosion aus, die drei Israelis tötet und etwa 90 verletzt. Wenig später zündet ein Attentäter im Ort Beit Lid an einer Kreuzung eine Bombe. 17 Menschen werden verletzt. Die Organisationen Hamas und Dschihad übernehmen die Verantwortung.
2.Oktober 2001, Elei Sinai : Mehrere bewaffnete Palästinenser stürmen die jüdische Siedlung Elei Sinai im Gazastreifen und töten zwei Siedler, fünf werden verletzt. Alle drei Hamas-Aktivisten werden darauf hin von Sicherheitskräften erschossen.
4.Oktober 2001, Afula : In der Stadt Afula feuert ein als israelischer Soldat verkleideter Palästinenser vor dem Busbahnhof mit einem Sturmgewehr wahllos auf Passanten. Drei Menschen sterben, 13 werden verletzt. Der Attentäter wird erschossen.
7.Oktober 2001, Beit Schohut : Nahe des Kibbuz Beit Schohut sprengt sich ein Palästinenser in seinem Wagen in die Luft, als er von einem Israeli angehalten wird. Er reißt den Mann mit in den Tod.
17.Oktober 2001, Jerusalem : Beim Verlassen des Hyatt-Hotels in Ost-Jerusalem wird der israelische Tourismusminister Seevi von drei Schüssen am Kopf getroffen und erliegt wenig später seinen Verletzungen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung für den Mord an dem 75-jährigem ultra-rechten Politiker und kündigt weitere Attentate als Rache für die Ermordung ihres Führers an. Es ist das erste mal, dass ein israelischer Politiker einem palästinensischem Attentat zum Opfer fällt.
28.Oktober 2001, Hadera : Zwei Aktivisten des Dschihad schießen aus einem Auto in der Stadt Hadera in Nordisrael wahllos mit Sturmgewehren auf Passanten. Vier Frauen werden getötet, 28 weitere Personen verletzt. Sicherheitskräfte erschießen die Attentäter, die bereits vorher einen Israeli nahe der Siedlung Kiriat Metzer erschossen hatten.
4.November 2001, Jerusalem : Im Jerusalemer Viertel French Hill schießt ein Palästinenser ein Magazin auf einen vollbesetzten Autobus. Drei Israelis sterben, 50 werden verletzt. Der Attentäter, der getötet wird, gehört der Bewegung Islamischer Dschihad an.
27.November 2001, Afula : Zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Palästinenser eröffnen das Feuer auf eine Menschenmenge, die vor der zentralen Busstation in der nordisraelischen Stadt Afula wartet. Zwei Israelis werden erschossen, 35 Menschen erleiden Verletzungen. Auf ihrer Flucht werden die beiden Attentäter von Sicherheitskräften getötet. Die Organisation Islamischer Dschihad bekennt sich und nennt den Anschlag die Rache für den Tod des Hamas-Führer Abu Hanoud durch israelische Spezialkräfte. Am Abend wird eine Siedlerin im Gazastreifen beim Beschuss eines Busses getötet, zwei Personen werden verletzt.
29.November 2001, Pardes Chana : In Pardes Chana zwischen Afula und Hadera zündet ein Selbstmordattentäter am Abend in einem Bus eine Bombe. Er reißt drei Israelis mit in den Tod, neun Personen werden verletzt, der Bus wird völlig zerstört. Verantwortlich für die Tat ist der Islamische Dschihad.
1.Dezember 2001, Jerusalem : In den späten Abendstunden sprengen sich in der Ben-Jehuda-Fußgängerzone in West-Jerusalem zwei Selbstmordattentäter im Abstand von 30 Metern in die Luft. Sie reißen zehn israelische Jugendliche, bei denen die Fußgängerzone am Samstagabend sehr beliebt ist, mit in den Tod, über 170 Menschen werden durch die mit Nägeln und Schrauben gefüllten Sprengsätze verletzt. Zu dem Attentat bekennt sich die Organisation Islamischer Dschihad. Ministerpräsident Scharon, der zu einem Besuch in den USA weilt, kündigt Vergeltung an.
2.Dezember 2001, Haifa : Ein Palästinenser betritt in der israelischen Küstenstadt Haifa am Mittelmeer einen Autobus, entrichtet sein Fahrgeld und sprengt sich danach mit einer gewaltigen Bombe in die Luft. Mindestens 15 Israelis sterben, rund 40 werden z.T. lebensgefährlich verletzt. Der Bus wird völlständig zerrissen, selbst ein anderer Bus in der Nähe wird in Mitleidenschaft gezogen. Zu dem Anschlag bekennt sich der militärische Arm der Hamas-Bewegung, die Issedim al Kassem Brigaden. Im Gazastreifen töten zwei bewaffnete Palästinenser auf einem Schießstand einen Israeli und verletzen fünf weitere.
9.Dezember 2001, Haifa : Erneut sprengt sich in Haifa ein Attentäter in die Luft, diesmal mitten auf einer Straße in einer Menschenmenge. 26 Personen werden verletzt.
12.Dezember 2001, Emanuel : Ein Bus mit 52 Insassen wird nahe der jüdisch-orthodoxen Siedlung Emanuel nahe Nablus durch einen Bombenanschlag gestoppt. Als die Passagiere anschließend aus dem Bus fliehen werden sie von Palästinensern mit Sturmgewehren beschossen, außerdem werfen die Attentäter Handgranaten. Zehn Businsassen kommen ums Leben, 30 werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich sowohl die Hamas als auch die Al-Aksa-Märtyrer. Im Gazastreifen sprengen sich zeitgleich zwei Männer in die Luft und verletzen vier Autofahrer. Israel startet hierauf eine Großoffensive im Gazastreifen und Westjordanland.
9.Januar 2002, Kerem Shalom : Zwei Hamas-Attentäter überfallen einen Militärposten der israelischen Armee außerhalb des Gazastreifens, nahe der Siedlung Kerem Shalom, mit Handgranaten und Sprengsätzen. Sie töten vier Soldaten, ehe sie selbst erschossen werden.
17.Januar 2002, Hadera : In den Abendstunden versucht ein Palästinenser in einen Tanzsaal in Hadera einzudringen, in dem gerade eine Geburtstagsfeier abgehalten wird. Als er am Eingang daran gehindert wird, eröffnet er aus einem automatischen Gewehr das Feuer und wirft Handgranaten auf die Tanzfläche. Er tötet sechs Israelis, 33 weitere werden verletzt. Der Mann, der von Sicherheitskräften erschossen wird, gehört zu den Al-Aksa-Brigaden, die damit den Mord an ihrem Anführer Karmi durch die israelische Armee rächen.
22.Januar 2002, Jerusalem : Im Zentrum von Jerusalem in der Nähe der Jaffa-Street schießt ein Palästinenser mit einem Sturmgewehr um sich, tötet zwei Frauen und verletzt 29 Israelis, bevor er von Sicherheitskräften getötet wird. Die Hamas hatte Stunden zuvor Israel einen "Krieg mit allen Mitteln" erklärt, nachdem die Armee vier Hamas-Mitglieder in Nablus getötet hatte. Der Attentäter soll allerdings den Al-Aksa- Märtyrern angehören.
25.Januar 2002, Tel Aviv : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv sprengt sich ein Palästinenser mit seinem Moped in die Luft. 25 Menschen werden teilweise schwer verletzt. Die radikale Hamas-Organisation soll hinter dem Anschlag stecken, am Vorabend wurde ein Hamas-Führer von Israel liquidiert.
27.Januar 2002, Jerusalem : Im Zentrum von West-Jerusalem, vor der Pizzeria Sbarro, in der sich im August ein Attentäter in die Luft gesprengt hatte, zündet eine Palästinenserin einen Sprengsatz an ihrem Körper. Außer ihr stirbt ein Israeli, rund 100 Personen erleiden Verletzungen. Die Hamas wird hinter dem Attentat, das erstmals eine Frau verübte, vermutet.
6.Februar 2002, Hamra : Zwei Palästinenser stürmen im Schutz der Dunkelheit die Siedlung Hamra im Jordantal. Sie töten zwei Siedlerinnen und einen Soldaten, bevor einer von ihnen selbst erschossen wird. Zu der Tat bekennen sich die Hamas und die Al-Aksa-Brigaden.
10.Februar 2002, Beersheba : In der südisraelischen Stadt Beersheba greifen zwei Palästinenser aus einem Auto heraus einen Militärposten mit Sturmgewehren an. Zwei Soldatinnen werden erschossen, bis zu 18 Menschen verletzt. Die Attentäter kommen ebenfalls ums Leben.
14.Februar 2002, Gaza : Im Norden des Gazastreifens fährt ein Panzer, der einen Zivilkonvoi eskortiert, auf eine von Palästinensern gelegte Bombe. Drei Soldaten sterben, zwei werden verletzt. Die Hamas bezichtigt sich der Tat.
16.Februar 2002, Karnei Schomron : Ein palästinensischer Selbstmordattentäter sprengt sich im Einkaufszentrum der jüdischen Siedlung Karnei Schomron, die zwischen Kalkilja und Nablus liegt, in die Luft. Er reißt zwei Israelis mit in den Tod, 27 Personen werden verletzt. Der Attentäter zündet den Sprengsatz kurz vor 19.00Uhr MEZ auf einem Platz vor einer Pizzeria. Am Abend bekennt sich die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) zu dem Anschlag.
19.Februar 2002, Ramallah : Im Norden des Westjordanlandes nahe Ramallah feuern bewaffnete Palästinenser mehrere Salven auf einen Caravan der israelischen Armee an einer Straßensperre. Sechs Soldaten kommen ums Leben .
25.Februar 2002, Jerusalem : Zwei Attentäter der Al Aksa Brigaden feuern im Norden Jerusalems an einer Bushaltestelle auf Passanten. Ein Polizist stirbt, zehn Personen werden verletzt.
2.März 2002, Jerusalem : Im ultra-orthodoxen Viertel Beit Israel in Jerusalem sprengt sich ein als Jude verkleideter Palästinenser inmitten einer Gruppe orthodoxer Juden außerhalb einer Synagoge in die Luft. Durch den Anschlag am Abend des Sabbat sterben außer dem Attentäter neun Menschen, 57 werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich die Al-Aksa-Märtyrer.
3.März 2002, Ofra : Ein palästinensischer Heckenschütze feuert an einer israelischen Straßensperre nahe der Siedlung Ofra im Westjordanland auf Zivil- und Militärfahrzeuge. Zehn Israelis sterben, 15 werden verwundet. Zeitgleich detoniert im Gazastreifen eine Bombe, die einen Israeli tötet und mehrere verletzt. Für die beiden Anschläge zeigen sich ebenfalls die Al-Aksa-Märtyrer verantwortlich.
5.März 2002, Tel Aviv : In der Nacht feuert ein Palästinenser auf ein Seafood-Restaurant in der Innenstadt von Tel Aviv. Drei Menschen werden erschossen, über 30 verletzt. Am Morgen sprengt sich ein Selbstmordattentäter auf dem Busbahnhof von Afula in die Luft. Dabei stirbt neben dem Attentäter auch ein Israeli, 18 Menschen werden verletzt.
7.März 2002, Atzmona : Fünf Jugendliche, alle 18 Jahre alt, wurden getötet und 23 Personen wurden verletzt, als ein palästinensischer Attentäter in eine Highschool in der Siedlung Atzmona im Gush Katif eindrang. Die Hamas übernahm die Verantwortung für diesen Anschlag. In der Militärakademie werden Kinder jüdischer Siedler für die Armee ausgebildet.
9.März 2002, Jerusalem : In dem vielbesuchten Cafe "Moment" nahe des Amtssitz von Ariel Scharon in Jerusalem sprengt sich am Abend ein Palästinenser in die Luft. Neben ihm sterben elf Menschen, rund 54 werden verletzt. In Netanya schießen ebenfalls in den Abendstunden zwei Attentäter auf einer belebten Einkaufsstraße und in einer Hotellobby auf Passanten. Zwei Menschen werden erschossen, rund 40 verletzt. Zu beiden Attentaten bekennen sich die Hamas und die Al Aksa Brigaden.
12.März 2002, Schlomi : Nahe der Ortschaft Schlomi im Westen Galiläas nahe der Grenze zum Libanon schießen Unbekannte auf einen israelischen Kleinbus und töten sieben Personen. Die beiden Attentäter, die aus einer Bananen-Plantage heraus schossen, werden ebenfalls getötet.
17.März 2002, Kfar Saba : Ein Palästinenser feuert inmitten der Friedensbemühungen des US-Vermittlers Zinni in Kfar Saba nordöstlich von Tel Aviv auf eine Menschenmenge vor einem Restaurant. Eine Frau stirbt, 15 Personen werden verletzt. Wenig später stirbt im Jerusalemer Stadtteil French Hill ein Palästinenser bei der vorzeitigen Explosion seiner Bombe.
20.März 2002, Afula : Ein Palästinenser sprengt sich in den Morgenstunden in einem vollbesetzten Bus zwischen Tel Aviv und Nazareth nahe der Kreuzung Musmus bei Afula in die Luft, in dem viele Soldaten sitzen. Der Attentäter reißt sieben Israelis mit in den Tod, über 30 werden verletzt. Zu der Tat bekennt sich kurz danach der Islamische Dschihad. Premier Scharon verzichtet wegen der Vermittlungsbemühungen auf Vergeltung.
21.März 2002, Jerusalem : Bei einem Selbstmordattentat um 16:20 Uhr Ortszeit werden auf der King George Street im Zentrum Jerusalems drei Personen getötet und 86 verletzt, davon drei schwer. Der Terrorist detoniert die Bombe, die mit Nägeln und Metallteilen gefüllt war in einer Menschenmenge. Die Fatah Al-Aqsa Brigaden bekennen sich zu dem Anschlag. In der King George Street gab es bereits zuvor mehrere Attentate.
27.März 2002, Netanya : In der israelischen Hafenstadt Netanya sprengt sich ein Palästinenser am Vorabend des Passah-Festes in der Lobby des Hotels Barak in die Luft. Der Attentäter reißt 26 Menschen in den Tod, 172 Personen werden schwer verletzt. Der ganze Eingangsbereich des Hotels stürzt ein. Die Hamas bekennt sich zu dem Angriff. 
28.März 2002, Elon Moreh : Am Abend überfällt ein palästinensischer Extremist die große jüdische Siedlung Elon Moreh nahe Nablus im Westjordanland. Er feuerte mit seinem Schnellfeuergewehr auf das Haus einer Siedlerfamilie und tötete dabei vier Israelis und verletzte zwei weitere. Die Hamas erklärt sich auch für diesen Angriff verantwortlich.
30.März 2002, Tel Aviv : Am Abend sprengt sich ein Selbstmordattentäter in einem Cafe an der Kreuzung Allenby/ Bialikstraße in Tel Aviv die Luft. Mindestens 30 Menschen werden bei dem Attentat der Al Aksa Märtyrer verletzt.
31.März 2002, Haifa : In der nordisraelischen Hafenstadt Haifa richtet am Nachmittag ein palästinensischer Selbstmord-Attentäter ein verheerendes Blutbad an. Der Täter sprengt sich in einem voll besetzten Restaurant in der Nähe eines Einkaufszentrums selbst in die Luft. Mindestens 16 Menschen werden getötet und mehr als 30 zum Teil lebensgefährlich verletzt. Das Restaurant wird dabei völlig zerstört. Zu der Tat bekennt sich die Hamas- Bewegung.
10.April 2002, Haifa : Am Morgen zündet ein Palästinenser in einem Autobus auf dem Weg von Haifa nach Jerusalem einen gewaltigen Sprengsatz. Er reißt acht Menschen mit in den Tod, 20 werden verletzt. Die Hamas, die Rache für die Besetzung des Westjordanlandes angekündigt hatte, erklärt sich verantwortlich.
12.April 2002, Jerusalem : Gerade als US-Außenminister Powell in der Stadt weilt, zündet eine Selbstmordattentäterin der Al-Aksa-Brigaden eine Bombe in der belebten Jaffa-Street. Die Frau wollte einen vollbesetzten Bus besteigen, konnte aber daran gehindert werden, als sie auch an einem Gemüsemarkt kontrolliert wird, sprengt sie sich an einer Bushaltestelle in die Luft. Insgesamt sterben sieben Menschen, 89 werden verletzt.
27.April 2002, Adorah : Zwei Palästinenser stürmen die Siedlung Adorah nahe Hebron und ermorden vier Israelis im Schlaf, 14 werden verletzt. Einer der Attentäter wird von der israelischen Armee aufgespürt und erschossen.
7.Mai 2002, Rishon Lezion : Am späten Abend zündet ein Palästinenser in einem Billard- und Glücksspielsalon in der Stadt Rishon Lezion südlich von Tel Aviv eine Bombe. Er reißt 16 Israelis in den Tod, 60 werden verletzt. Zu dem Anschlag bekennt sich die radikale Hamas-Bewegung, sie erklärt der Anschlag sei Rache für das Vorgehen der Armee in Dschenin und kündigt weitere Anschläge an.
19. Mai 2002, Netanya : Ein Selbstmordattentäter der Hamas-Bewegung zündet seine Bombe diesmal auf einem belebten Markt der israelischen Stadt Netanya. Er reißt drei Israelis in den Tod, 56 werden teils schwer verletzt.
22. Mai 2002, Rishon Lezion : Ein Selbstmordattentäter löst südlich von Tel Aviv eine schwere Explosion in einer Fußgängerzone in der Rothschildstraße aus, reißt zwei Israelis mit in den Tod und verletzt über 30 weitere zum Teil schwer. Zu dem Attentat bekennen sich die Al-Aksa-Brigaden.
27. Mai 2002, Petah Tikvah : In der Vorstadt von Tel Aviv sprengt sich ein Attentäter im Eingangsbereich einer Einkaufspassage in die Luft. Er reißt zwei Israelis in den Tod und verwundet rund 50 weitere. Für die Tat verantwortlich sind die Al Aksa Brigaden. Israel befürchtet eine ganze Welle von Terrorakten.
28. Mai 2002, Itamar : Ein Extremist der Al Aksa Brigaden überfällt die Siedlung Itamar bei Nablus und schießt mit einer automatischen Waffe auf Talmud-Studenten. Er tötet drei von ihnen und verletzt vier weitere, ehe er von einem Wachmann getötet wird.
5. Juni 2002, Megiddo : Ein Palästinenser überholt mit seinem mit Sprengstoff bepacktem Auto einen Bus mit Soldaten, der auf dem Weg von Tel Aviv nach Tiberias am See Genezareth ist, und sprengt sich neben ihm in die Luft. Die Explosion zerreist den Tank des Busses, dieser brennt dadurch völlig aus. Insgesamt sterben 17 israelische Soldaten, 45 Menschen werden zum Teil schwer verletzt. Zu der Tat bekennen sich die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Dschihad. Die Organisation will damit an den 35. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges erinnern. 
8. Juni 2002, Karmeh Zur : Kurz nach Mitternacht dringen zwei bewaffnete Palästinenser in die jüdische Siedlung Karmeh Zur nahe Hebron ein und erschießen zwei Siedler. Fünf weitere werden teils schwer verletzt. Einer der Attentäter wird von einem Wachmann erschossen.
11. Juni 2002, Herzliya : In einem Restaurant in Herzliya, einem Vorort von Tel Aviv, sprengt sich ein palästinensischer Attentäter in die Luft. Durch die Explosion sterben der Attentäter und ein 15-jähriges Mädchen, elf Menschen werden verletzt. Am Morgen war neben einem Schulbus außerhalb der Siedlung Kiryat Arba ein Sprengsatz explodiert, durch den drei Menschen verletzt wurden.
18. Juni 2002, Jerusalem : Bei einem Selbstmordanschlag auf einen Bus in Jerusalem sind am Morgen mindestens 19 israelische Schüler und Studenten sowie der palästinensische Attentäter ums Leben gekommen. Wie die Polizei weiterhin berichtete, gab es mindestens 52 Verletzte. Der vollbesetzte Linienbus war während des Berufsverkehrs im Süden Jerusalems nahe der israelischen Siedlung Gilo unterwegs. Die Explosion ereignete sich an der Ampel einer belebten Hauptverkehrsstraße. 17 Israelis und der Attentäter wurden auf der Stelle getötet, zwei Schwerverletzte starben später in Krankenhäusern. Der Bus wurde fast völlig zerstört. Zu der Tat bekannte sich die radikale Hamas-Bewegung.
19. Juni 2002, Jerusalem : Ein Attentäter der Al-Aksa-Brigaden zündet eine Bombe an seinem Körper inmitten einer wartenden Menge an einer Bushaltestelle im jüdischen Stadtteil French Hill im Norden Jerusalems. Durch den Anschlag sterben mindestens sieben Israelis, etwa 40 weitere werden zum Teil schwer verletzt. Die israelische Armee reagiert daraufhin mit Angriffen auf Gaza-Stadt.
20. Juni 2002, Itamar : In den Abendstunden dringt ein Palästinenser in die jüdische Siedlung Itamar im Westjordanland ein und erschießt fünf Personen, außerdem werden vier weitere verletzt. Der Attentäter wird von der Armee erschossen, die Siedlung Itamar war bereits im Mai Ziel eines Angriffs.
16. Juli 2002, Emanuel : Wenige Stunden vor dem Treffen des Nahost-Quartetts in New York sind bei einem Anschlag auf einen israelischen Bus im Westjordanland mindestens acht Menschen getötet worden. Acht von etwa 19 Verletzten schweben laut Rettungskräften in Lebensgefahr. Nach Armeeangaben feuerten mehrere Palästinenser in der Nähe der jüdischen Siedlung Emanuel auf den Bus. Zu der Tat bekannten sich drei radikale Palästinensergruppen. Einem Armeesprecher zufolge warfen die als israelische Soldaten verkleideten Palästinenser zunächst einen Sprengsatz auf den Bus in der Nähe der Palästinenser-Städte Nablus und Kalkilija. Anschließend hätten die Täter angefangen zu schießen, berichtete der Rundfunk. Laut Polizei konnten die Täter entkommen.
17. Juli 2002, Tel Aviv : Bei einem Selbstmordanschlag in Tel Aviv sind mindestens fünf Menschen getötet und etwa 30 weitere verletzt worden. Fünf Menschen seien bei der Explosion vor einem Cafe in der Nähe des alten zentralen Busbahnhofs im Süden der Stadt schwer verwundet worden, berichtete der israelische Rundfunk. Die meisten der Opfer seien ausländische Gastarbeiter gewesen. Ein Sprecher der Armee sagte, zwei Selbstmordattentäter hätten die Explosion ausgelöst. Ein anonymer Anrufer bei der Nachrichtenagentur AFP übernahm im Namen der radikalen Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad die Verantwortung für den Anschlag.
 
26. Juli 2002, Hebron : Palästinenser feuern nahe einer Siedlung in der Nähe von Hebron auf einen mit Siedlern besetzten Wagen. Vier Siedler kommen ums Leben, zu der Tat bekennen sich die Al-Aksa-Brigaden. Sie bezeichnen die Aktion als Rache für den Tod des Hamas-Führeres Scheich Schehada.
30. Juli 2002, Jerusalem : Vor einem Burger King-Restaurant in der Jerusalemer sprengt sich ein Attentäter der Al-Aksa-Brigaden in die Luft und verletzt dabei sieben Israelis.
31. Juli 2002, Jerusalem : Diesmal explodiert in der vollbesetzten Frank-Sinatra-Cafeteria an der Hebräischen Universität im arabischen Stadtteil eine in einem Koffer versteckte Bombe. Sieben Menschen sterben, über 80 werden verwundet. Unter den Toten befinden sich vier Amerikaner und ein Franzose. Die Cafeteria war aufgrund der Examina sehr gut besucht. Zu der Tat bekennt sich die radikale Hamas-Bewegung, die damit den Tod ihres Anführers Scheich Schehada rächt.
4. August 2002, Safed, Jerusalem : Auf dem Weg von Haifa nach Safed in Nord-Galiläa sprengt sich ein Hamas-Attentäter in einem vollbesetzten Egged-Bus in die Luft. Außer ihm sterben mindestens neun Israelis, über 50 Menschen werden verletzt. Die Hamas bezeichnet das Attentat als Rache für den israelischen Angriff auf Gaza und erklärt, es werde weitere Attentate geben. Drei Stunden später schießt ein Araber vor dem Damaskus-Tor in der Jerusalemer Altstadt wahllos auf eine wartende Menge, insgesamt sterben bei der Schießerei drei Menschen, 14 werden verwundet. In der Nacht werden zwei Siedler in ihrem Auto nahe der Siedlung Eli erschossen. Nahe Tulkarem und Ramallah werden mehrere Siedler durch Schüsse und Bombenexplosionen verwundet.
18. September 2002, Umm el Fahem : Im Norden Israels nahe der arabischen Ortschaft Umm el Fahem sprengt sich ein Attentäter an einer Bushaltestelle neben einer Gruppe Polizisten in die Luft. Er reißt einen Israeli mit in den Tod, zwei weitere werden verletzt. Es ist der erste Selbstmordanschlag in Israel seit gut sechs Wochen.
19. September 2002, Tel Aviv : Um die Mittagszeit sprengt sich ein Araber in einem Autobus der Gesellschaft Dan in der Allenby-Street im Herzen Tel Avivs in die Luft. Er reißt fünf Israelis mit in den Tod, rund 50 Menschen werden verwundet. Der Attentäter zündet seine Bombe, als ihn der Busfahrer aus dem Fahrzeug hinauswerfen wollte. Die Hamas bekennt sich telefonisch zu dem Anschlag.
10. Oktober 2002, Tel Aviv : Ein Attentäter sprengt sich an einer Bushaltestelle im Tel Aviver Vorort Bnei Brak in die Luft, er reißt eine Frau mit in den Tod, 16 Personen werden verletzt. Der Busfahrer hatte zuvor dem Täter den Zutritt in einen Bus verweigert.
21. Oktober 2002, Pardes Chana : Ein mit 100kg Sprengstoff vollbepackter Jeep rammt nahe Hadera einen Überlandbus, der sich auf dem Weg von Kiryat Shmona nach Tel Aviv befindet. Durch die Wucht der Explosion brennt der Bus vollständig aus. 15 Zivilisten und Soldaten sterben, über 50 Menschen werden teils schwer verletzt. Die Organisation Islamischer Dschihad bekennt sich zu dem Anschlag, die Hamas gratuliert den Attentätern.
27. Oktober 2002, Ariel : Ein Palästinenser, offenbar Mitglied der Al-Aksa Brigaden, sprengt sich in der jüdischen Siedlung Ariel nördlich von Nablus an einer Tankstelle in die Luft. Er reißt drei israelische Reservisten mit in den Tod, 19 weitere Menschen erleiden Verletzungen.
29. Oktober 2002, Hermesch : Ein bewaffneter Palästinenser dringt in den Abendstunden in die Siedlung Hermesch nahe Nablus ein und tötet drei Siedlerinnen, ehe er selber von einem Siedler erschossen wird. Vier weitere Menschen werden verletzt. Der Täter gehört den Al-Aksa Brigaden an.
4. November 2002, Kfar Saba : Bei einem Selbstmordanschlag in einem Einkaufszentrum in Israel sind am Montag drei Menschen getötet und zahlreiche weitere verletzt worden. 70 Menschen wurden bei der Explosion eines palästinensischen Selbstmordattentäters der Dschihad Islami Organisation aus dem Flüchtlingslager Balata bei Nablus in Kfar Saba nordöstlich von Tel Aviv verwundet, vier von ihnen schwer, teilten Polizei und Vetreter von Rettungsdiensten mit. Die Explosion ereignete sich um 18.15 Uhr Ortszeit (17.15 Uhr MEZ).
10. November 2002, Kibbuz Metzer : Am Abend greift ein Palästinenser das Kibbuz Metzer nahe Hadera mit einem Schnellfeuergewehr an. Er tötet fünf Bewohner und verwundet drei weitere, ehe ihm die Flucht gelingt. Die Al-Aksa Brigaden bekennen sich telefonisch zu dem Angriff.
15. November 2002, Hebron : Am Abend des Sabbat feuern palästinensische Heckenschützen am Grab des Patriarchen in Hebron auf betende Siedler. Zwölf Israelis kommen ums Leben, über 20 werden verletzt. Anschließend wird die Armee in stundenlange Feuergefechte verwickelt. Zu dem Anschlag bekennt sich die Gruppe Islamischer Dschihad.
21. November 2002, Jerusalem : Ein Palästinenser zündet am Morgen eine an seinem Körper befestigte Bombe in einem Jerusalemer Stadtbus in der Mexicostreet im Stadtteil Kiryat Menachem. Neben dem Attentäter sterben mindestens elf weitere Menschen, vorwiegend Studenten und Schüler. 47 Menschen werden verletzt. Israel hatte vor dem Anschlag keine Warnungen des Geheimdienstes erhalten, es ist der erste Anschlag in Jerusalem seit Juli.
28. November 2002, Beit Schean : In der nordisraelischen Stadt feuern zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Palästinenser vor einer Busstation und einem Likud-Wahllokal auf die wartende Menge und werfen Handgranaten. Mindestens sechs Israelis kommen ums Leben, 30 Menschen werden teils schwer verletzt. Unter den Verletzten sind auch zwei Kinder des ehemaligen Außenministers David Levy. Das Attentat findet am Tag der Abstimmung über den Likud-Vorsitz statt. Zu dem Anschlag bekennen sich die Al-Aksa-Brigaden.
27. Dezember 2002, Otniel : Zwei Palästinenser überfallen am Sabbat die Siedlung Otniel nahe Hebron und dringen in den Speisesaal einer Gaststätte ein. Sie töten vier Israelis und verletzen neun weitere. Die Organisation Islamischer Dschihad spricht von Rache für die Erschießung eines ihrer Führer durch die Armee am Vortag.
5. Januar 2003, Tel Aviv : In der Nähe des alten Busbahnhofs sprengen sich zwei Attentäter aus Nablus in die Luft, der eine in dem Imbiss- Restaurant "McChina", der andere in einer Fußgängerzone. Insgesamt reißen die beiden mindestens 22 Menschen mit in den Tod und verletzen über 100 weitere. Die Gegend, die als eine der ärmeren Tel Avivs gilt, ist vor allem von Gastarbeitern bevölkert. In Damaskus übernimmt die Organisation Islamischer Dschihad die Verantwortung. Der Anschlag ist einer der schwersten in Israel seit Jahren.



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