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30. Januar 1993, Gaza : Hamas-Extremisten erschießen
in Gaza zwei israelische Soldaten in einem Hinterhalt.
2. März
1993, Tel Aviv : Zwei Israelis werden in Tel Aviv von
einem bewaffneten Palästinenser erschossen. Bei
ähnlichen Zwischenfällen in Israel im Monat
März werden weitere elf Menschen getötet. Israelische
Sicherheitskräfte riegeln daraufhin den Gazastreifen
ab.
12. März 1993,
Jerusalem : Der israelische Soldat Yehoshua Friedberg,
der auf den Golan-Höhen diente, wird von Terroristen
entführt und ermordet.
16. April 1993, Mekholah : Ein Selbstmordattentäter
fährt seinen mit Sprengstoff beladenen Kleinbus
zwischen zwei Busse auf einem Parkplatz vor einem Restaurant
in Mekholah im Jordantal. Ein palästinensicher Passant
und der Attentäter sterben, fünf Soldaten werden
verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen bekennen sich zu
dem Attentat.
28. Mai 1993, Hebron : Ein Talmud-Student
wird in Hebron auf dem Weg zur Synagoge von Unbekannten
erschossen.
1. Juli 1993, Jerusalem : Ein Hamas-Terrorist
ersticht in Zentral-Israel zwei Frauen, ein Mann
wird verwundet.
5. August 1993, Rama : Der israelische
Soldat Yaron Chen wird in seinem Fahrzeug in Rama bei Ramallah
entführt und später tot aufgefunden.
12. September 1993, Sheikh Ajlun : Ein
Selbstmordattentäter des Islamischen Dschihad fährt
mit einem mit Sprengstoff beladenen Auto in einen
Bus, der im Gazastreifen Soldaten transportiert. Das Auto
explodiert nicht, das einzige Opfer ist der Attentäter.
24. September 1993, Basra : Yigal
Vaknin wird in einer Obstplantage nahe des Dorfes Basra
erstochen aufgefunden. Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden
der Hamas übernehmen die Verantwortung
.
4. Oktober 1993,
Ramallah : Ein Palästinenser fährt ein mit
Sprengstoff beladenes Auto vor dem Hauptquartier des israelischen
Militärs im Westjordanland gegen einen
israelischen Bus. 29 Menschen werden verletzt. Die
fundamentalistische Organisation Hamas bezichtigt sich des
Anschlags .
9. Oktober 1993,
Wadi Kelt : Die beiden Israelis Dror Forer und Aran
Bachar werden im Wadi Kelt in der Wüste von Terroristen
ermordet. Hamas und Islamischer Dschihad übernehmen
öffentlich die Verantwortung.
21. Oktober 1993, Gaza : Zwei maskierte
Männer der Hamas töten den PLO-Funktionär
Assad Saftawi, einen engen Vertrauten von PLO-Chef Jassir
Arafat.
24. Oktober 1993, Gush Katif : Die beiden
israelischen Soldaten Ehud Rot und Ilan Levi werden
von den Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas
erschossen. Sie stiegen außerhalb der Siedlung Gush
Katif in einen Wagen mit israelischem Kennzeichen. Die Täter
hatten sich als Israelis verkleidet.
29. Oktober 1993,
Ramallah : Der Israeli Chaim Mizrahi, der in Beit
El lebt, wird von einer Geflügelfarm nahe Ramallah
verschleppt und später ermordet aufgefunden.
7. November 1993,
Hebron : Efraim Ayubi aus Kfar Darom, der Fahrer des
Rabbiner Chaim Druckman, wird nahe Hebron von der Hamas
erschossen.
9. November 1993,
Gaza : Salman 'Id el-Hawashla, ein israelischer Beduine
vom Stamm der Abu Rekaik wird im Süden Israels in eine
absichtlich herbeigeführte Frontalkollision verwickelt
und stirbt.
17. November 1993,
Nahal Oz : Chaim Darina, ein israelischer Soldat,
wird in einem Cafe in Nahal Oz am Rande des Gazastreifens von
einem Palästinenser erstochen, der danach verhaftet
wird. Der Dschihad übernimmt die Verantwortung.
1. Dezember 1993,
El Bireh : Shalva Ozana und Yitzhak Weinstock werden
auf der Straße nach Ramallah während einer
Autopanne aus einem vorbeifahrenden Auto erschossen. Die
Iz a-Din al Kassam-Brigaden der Hamas übernehmen die
Verantwortung und erklären, die Tat sei eine Vergeltung
für die Ermordung des Hamas-Führers Imad Akel
durch die israelische Armee.
5. Dezember 1993,
Holon : David Mashrati, Reservesoldat der israelischen
Armee, wird an einer Bushaltestelle in Holon erschossen.
Der Dschihad Shkaki´s übernimmt die Verantwortung.
6. Dezember 1993,
Hebron : Nahe Hebron werden Mordechai Lapid und sein
Sohn von Hamas-Terroristen erschossen.
22. Dezember 1993,
Ramallah : Eliahu Levin und Meir Mendelovitch werden
in der Nähe von Ramallah von der Hamas in ihrem Auto
erschossen.
23. Dezember 1993,
Ashdod : Anatoly Kolisnikov wird während seines
Dienstes als einWachmann in der Stadt Ashdod erschossen.
24. Dezember 1993,
Gaza : Meir Mintz, Kommandeur einer Spezialeinheit
in Gaza, wird in seinem Jeep in einem Hinterhalt erschossen.
Die Iz a-Din al Kassam-Brigaden erklären ihre Verantwortung.
29. Dezember 1993,
Adarim : Yuval Golan wird nahe Adarim in der Gegend
von Hebron von Unbekannten erstochen.
31. Dezember 1993,
Ramle : Chaim Weizman und David Bizi werden in ihrem
Apartement in Ramle erschossen. Die PFLP hinterlässt
einen Bekennerbrief.
12. Januar 1994, Rishon le Zion : Drei Palästinenser
töten Moshe Becker in seinem Obstgarten, die PFLP
übernimmt die Verantwortung.
14. Januar 1994, Erez : Grigory Ivanov
wird von einem Terroristen in einer Industriezone von Erez
erstochen. Die Hamas gesteht die Tat.
9. Februar 1994, Jerusalem
: Ilan Sudri, Taxifahrer, wird auf dem Heimweg gekidnappt
und erschossen. Der Dschihad übernimmt bei mehreren
Nachrichtenagenturen die Verantwortung.
10. Februar 1994, Na´an : Naftali
Sahar wird in seinem Zitronengarten nahe des Kibbuz
Na´an ermordet aufgefunden. Er wurde offenbar gesteinigt.
13. Februar 1994, Ramallah : Noam Cohen,
Mitglied eines Sicherheitsteams, wird in seinem Auto
in einem Hinterhalt erschossen. Zwei Personen werden verletzt,
die Hamas übernimmt die Verantwortung.
19. Februar 1994, Samaria
: Zipora Sasson wird in ihrem Auto auf der Samaria-Autobahn
von Hamas-Mitgliedern erschossen.
25. Februar 1994, Kfar
Saba : Sam Eisenstadt wird im Zentrum von Kfar Saba
von einem Mann mit einer Axt attackiert und stirbt später
an seinen Verletzungen
25. Februar 1994,
Hebron : Während des Morgengebets dringt gegen
5.30 Uhr der radikale jüdische Siedler Baruch Goldstein
in die Moschee Haram el-Khalil ein und feuert mit einem
automatischen Gewehr in die Menge. Nach israelischen Angaben
werden 29 Palästinenser getötet, etwa 270 weitere
verletzt. Der Anschlag bewirkt ein Wiederaufflammen der antiisraelischen
Unruhen in den besetzten Gebieten.
23. März 1994,
Jerusalem : Victor Lashchiver, Wachmann an einem Steuerbüro
in Ost-Jerusalem, wird nahe dem Damaskus-Tor auf dem
Weg zur Arbeit erschossen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung.
29. März 1994,
Petah Tikva : Yitzhak Rothenberg wird auf einer Baustelle
von zwei Bewohnern von Khan Yunis mit einer Axt angegriffen
und stirbt später.
31. März
1994, Bnei Ayish : Der Israeli Yosef Zandani wird
in seinem Apartement in Bnei Ayish nahe Gedera ermordet
aufgefunden. Die PFLP hinterlässt ein Schreiben,
in dem sie die Tat als Rache für die Ermordung eines Mitglieds
durch einen Israeli darstellt.
6. April 1994, Afula
: Ein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug explodiert
in der Nähe eines haltenden Busses in der Stadt
Afula. Neun Menschen kommen ums Leben. Die Hamas bezichtigt
sich des Anschlags und erklärt, es handele sich
um einen Vergeltungsakt für das für das Massaker
in der Ibrahim-Moschee in Hebron, wo ein jüdischer
Siedler am 25.Februar 29 Muslime erschoß.
7. April 1994, Ashdod
: Yishai Gadassi wird an einer Haltestelle in Ashdod
von einem Hamas-Mitglied erschossen. Passanten töten
den Angreifer.
13.April 1994, Hadera
: Ein Palästinenser, der einen Sprengsatz
bei sich trägt, lässt diesen in einem Bus der
Stadt Hadera explodieren. Sechs Menschen werden
getötet, 25 weitere verletzt. Hamas erklärt,
der Anschlag gehe auf ihr Konto.
20. April 1994, Beit
Hanina : Der Soldat Shachar Simani wird von Hamas-Terroristen,
die sich als religiöse Juden verkleidet haben,
nahe des Dorfes Beit Hanina nördlich von Jerusalem ermordet.
17. Mai 1994, Beit Haggai
: Südlich von Hebron wird das Auto von Rafael
Yairi Klumfenbert und Margalit Ruth Shohat aus einem entgegenkommenden
Auto beschossen. Beide kommen ums Leben.
20. Mai 1994, Erez
: Die beiden Soldaten Moshe Bukra und Erez Ben-Baruch
werden südlich von Erez an einer Straßensperre
von der Hamas erschossen.
1. Juli 1994, Kiryat
Netafim : Yoram Sakuri wird bei einem Einbruch in
sein Haus in Kiryat Netafim von einem Terroristen erstochen.
6. Juli 1994, Kafr Akab
: Der Soldat Arye Frankenthal aus Lod wird in der
Gegend von Beersheba entführt und ermordet. Wer für
die Tat verantwortlich ist, bleibt ungeklärt.
7. Juli 1994, Kiryat
Arba : Unbekannte töten den Israeli Sarit Prigal
am Ortseingang von Kiryat Arba aus einem fahrenden Auto
heraus.
17. Juli 1994, Erez
: Bei einem Angriff von Palästinensern auf einen
israelischen Kontrollpunkt am Gazastreifen werden zwei
Araber getötet und 20 Israelis und 70 Araber verletzt.
19. Juli 1994, Rafiah
: Der Soldat Guy Ovadia wird in einem Hinterhalt
nahe Rafiah von Unbekannten getötet.
23. Juli 1994, Jerusalem
: Unbekannte stechen eine Amerikanerin in der arabischen
Altstadt von Jerusalem nieder.
14. August 1994, Kissufim
: In einem Hinterhalt der Hamas wird Ron Soval
in Kissufim im Gazastreifen erschossen.
26. August 1994, Ramle
: Shlomo Kapach und Gil Revah, beide Aufzugtechniker,
werden auf einer Baustelle in Ramle ermordet.
4. September 1994,
Morag : Der Soldat Victor Shichman wird in Morag im
südlichen Gazastreifen auf einer Patrouille erschossen.
5. September 1994,
Ashdod : Die Israelin Natasha Ivanov wird in Ashdod
von Unbekannten erwürgt.
9. Oktober 1994, Jerusalem
: Zwei Hamas-Terroristen eröffnen im Jerusalemer
Geschäftsviertel Nahalat Shiva´a mit automatischen
Waffen wahllos das Feuer auf Passanten. Ein Soldat und
ein israelischer Araber sterben, 14 Menschen werden verwundet.
Einer der Angreifer wird erschossen, der andere gefasst.
11. Oktober 1994,
Dir Ramallah : Der Soldat Nachschon Wachsman wird von
der Hamas-Bewegung entführt. Als Spezialeinheiten am
14. Oktober ein Haus in Dir Ramallah stürmen wollen, erschießen
die Hamas-Männer ihren Gefangenen.
19.Oktober 1994,
Tel Aviv : Ein Palästinenser, der sich Sprengstoff
umgebunden hat, bringt diesen in einem Bus in Tel Aviv
zur Explosion. 22 Menschen werden getötet, 48
weitere verletzt. Auch dieses Anschlags bezichtigt sich Hamas.
Die Gruppe erklärt, es handele sich um einen Vergeltungsakt
für die Erschießung dreier Hamas-Aktivisten,
die den israelischen Soldaten Nachschon Waxman entführt
und getötet hatten.
12.November 1994,
Netzarim : Mit einem Fahrrad fährt ein Palästinenser,
der Sprengstoff bei sich trägt, zu einem
Armeeposten außerhalb der jüdischen Siedlung
Nesarim im autonomen Gaza-Streifen. Die Explosion tötet
drei israelische Soldaten und den Attentäter.
Elf Menschen werden verletzt, darunter auch viele Palästinenser.
Dieses Anschlags bezichtigt sich die Gruppe Islamischer
Dschihad.
19. November 1994, Nesarim
: Aus einem palästinensischen Auto heraus
werden Schüsse auf einen israelischen Militärposten
an einer Straße bei Nesarim abgefeuert. Ein israelischer
Soldat kommt ums Leben.
27. November 1994,
Beit Haggai : Rabbi Amiran Olami wird südlich
von Hebron aus einem fahrenden Auto heraus von Unbekannten
erschossen.
30. November 1994,
Afula : Der Soldat Liat Gabai wird in der Innenstadt
von Afula von einem Unbekannten mit einer Axt erschlagen.
25.Dezember 1994, Jerusalem
: Ein von der Hamas rekrutierter palästinensischer
Polizist aus dem Gaza-Streifen sprengt sich an
einer Bushaltestelle in Jerusalem in die Luft. Dabei
werden 15 Menschen verletzt.
5. Januar 1996, Gaza : Der Hamas-Führer und
Bombenbauer Ajasch wird durch eine in seinem Mobiltelefon versteckte
Bombe getötet. Hinter der Tat steckt der israelische Geheimdienst.
6. Januar 1995, Beit
El : Die Studentin Ofra Felix wird nördlich von
Beit El inn ihrem Auto erschossen.
22.Januar 1995, Netanya : Ein Palästinenser
zündet an einer Bushaltestelle an einer Kreuzung
nahe der nordisraelischen Stadt Netanya zwei Sprengsätze.
21 Menschen werden getötet, mehr als 60 verletzt.
Ein anonymer Anrufer erklärt, die Gruppe Islamischer
Dschihad habe den Anschlag verübt.
6. Februar 1995, Gaza
: Terroristen töten den Israeli Yevgeny Gromov,
einen Wachmann, der einen Gaslastzug eskortiert, auf der
Straße zwischen Jabalya und Gaza.
13. Februar 1995, Jerusalem
: Rafael Cohen, ein Jerusalemer Taxifahrer, wird
auf der Straße zwischen Jerusalem und Ma´aleh
Adumim erstochen.
19. März 1995, Hebron
: Terroristen feuern auf einen Bus in der Nähe
von Hebron und töten die beiden Israelis Nahum Hoss
und Yehuda Fartush.
29. März 1995, Netzarim
: Östlich von Netzarim im Gazastreifen rammt
ein Palästinenser mit seinem Truck einen Militärjeep.
Die beiden Soldaten Nitzan Cohen und Jamal Suwitat sterben.
31. März 1995,
Kiryat Shmona : Mutmaßliche Hisbollah-Milizionäre
beschießen das westliche Galiläa mit Katyusha-Raketen.
Ein Mensch stirbt, rund 20 werden verletzt.
9.April 1995,
Kfar Darom : Zwei Selbstmordattentäter sprengen
sich in einem israelischen Bus in der Nähe der
jüdischen Siedlung Kfar Darom im Gaza-Streifen in
die Luft. Sieben israelische Soldaten und eine amerikanische
Studentin werden getötet. Die militanten islamischen
Gruppen Hamas und Islamischer Dschihad bezichtigen sich
des Attentats.
25. Juni 1995, Neve Dekalim
: Ein Dschihad-Aktivist sprengt sich mit einem mit
Sprengstoff beladenem Wagen nahe einem Fahrzeug der israelischen
Armee in die Luft. Drei Soldaten werden verwundet.
18. Juli 1995, Wadi Kelt
: Die beiden Wanderer Ohad Bachrach und Ori Shahor
werden im Wadi Kelt erschossen.
24.Juli 1995,
Ramat Gan : In einem vollbesetzten Stadtbus in Ramat
Gan im Großraum Tel Aviv wird von einem Selbstmordattentäter
eine schwere Explosion ausgelöst. Mindestens
sieben Menschen werden getötet. Hamas bezichtigt
sich der Tat.
21.August 1995,
Jerusalem : In einem vollbesetzten Linienbus in Jerusalem
zündet ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz.
Mindestens fünf Menschen werden getötet
und etwa 100 weitere verletzt. Des Anschlags bezichtigt
sich eine Gruppierung der Hamas.
5. September 1995,
Ma´aleh Michmash : Ein Terrorist ersticht in
Ma´aleh Michmash den Israeli Daniel Frei bei einem
Einbruch.
4. November 1995, Tel Aviv:
Während einer Friedenskundgebung fällt der
israelische Regierungschef Yitzhak Rabin einem Attentat zum
Opfer. Täter ist der rechtsradikale Jurastudent Yigal Amir.
Die tödlichen Kugeln treffen Rabin, nachdem er seine
Rede beendet und zum Abschluss der Kundgebung mit den über
100 000 Menschen auf dem Platz der Könige ein Friedenslied
gesungen hat. Als er, von Sicherheitsbeamten umringt, die Treppe
zur Bühne hinuntersteigt und auf seinen Wagen zugeht,
feuert der Attentäter aus dem Hintergrund. Die drei Kugeln
treffen den Regierungschef in Brust, Bauch und Rückgrar.
Um 22.11 Uhr stirbt Rabin im Ichilow-Krankenhaus.
16. Januar 1996, Hebron :
Terroristen feuern auf ein Militärfahrzeug zwischen
Hebron und Jerusalem und töten die beiden Soldaten Yaniv
Shimel und Oz Tibon.
30. Januar 1996, Jenin : Der
Soldat Ehud Tal wird in seinem Büro in einem Armeelager
südlich von Jenin erstochen.
25.Februar
1996, Jerusalem : Im Zentrum Jerusalems zerfetzt ein
Selbstmordattentäter mit einer Bombe einen
Linienbus der Linie 18. Es gibt 23 Tote, 50 Verletzte.
Zur selben Zeit explodiert in Aschkalon an einer Bushaltestelle
ein Sprengsatz, der Attentäter hatte sich in israelischer
Uniform an die Soldaten herangemischt. Dabei kommen drei
Menschen ums Leben, 31 weitere werden verletzt. Hamas
bekennt sich zu beiden Anschlägen und bezeichnet sie
als Rache für den Tod ihres Bombenbastlers Ajasch.
26.Februar 1996,
Jerusalem : In Jerusalem rast ein Araber mit seinem
Auto in eine Bushaltestelle: drei Menschen sterben,
22 werden verletzt. Auch hierfür übernimmt
Hamas die Verantwortung.
3.März 1996,
Jerusalem : Wieder sprengt sich ein Hamas-Terrorist
in einem Jerusalemer Linienbus in die Luft. Diesmal sterben
19 Personen und 10 werden verletzt.
4.März 1996,
Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter bringt
eine Bombe vor dem Dizengoff-Einkaufszentrum in Tel Aviv
zur Explosion und tötet damit mindestens 13 Menschen.
Zudem gibt es über 100 Verletzte. Hamas bekennt sich
auch zu diesem Anschlag, kündigt aber gleichzeitig
Verhandlungsbereitschaft an.
9. April 1996, Kiryat Shmona : Die Hisbollah feuert
mehrere Salven Katyusha-Raketen auf die Stadt Kiryat Shmona im
Norden Israels. Über 30 Menschen werden verwundet.
13. Mai 1996, Beth El :
Araber eröffnen das Feuer auf einen Bus und eine
Gruppe Studenten nahe der Siedlung Beth El. Der Israeli David
Boim wird getötet, drei werden verletzt, verdächigt
werden die Hamas und die Fatah.
9. Juni 1996, Zekharya : Unbekannte
eröffnen das Feuer auf ein Auto nahe Zekharya
und töten die zwei Insassen. Die PFLP wird des Anschlags
bezichtigt.
10. Juni 1996, Kiryat Shmona : Eine israelische Militärpatrouille
wird in der Sicherheitszone im Südlibanon von der Hisbollah
angegriffen. Es gibt fünf Tote und acht Verletzte.
16. Juni 1996, Bidya : Der israelische Sergeant
Meir Alush stirbt in einem Spielzeugladen in dem Dorf Bidya
im Westjordanland durch Schüsse.
26. Juni 1996, Jericho : Drei
israelische Soldaten sterben bei einem Überfall
nördlich von Jericho, als sie von Terroristen, die aus
Jordanien über die Grenze kamen, angegriffen werden.
26. Juli 1996, Beit Shemesh
: In der Nähe von Hebron schießen unbekannte
Täter auf einen mit einer israelischen Familie besetzten
Wagen. Der Anschlag fordert drei Todesopfer.
19. September 1996, Sidon : Kämpfer der Hisbollah
greifen israelische Soldaten im Südlibanon an und töten
zwei von ihnen. Fünf weitere werden verletzt.
25. Oktober 1996, Kiryat Shmona : In der Sicherheitszone
zündet die Hisbollah neben einem israelischen Militärkonvoi
eine Bombe, die zwei Menschen tötet und vier verletzt.
11. Dezember 1996, Surda
: Terroristen der PFLP erschießen nahe von Beit
El in der West Bank den Israeli Etta Tzur und seinen Sohn
Ephraim in ihrem Auto.
1. Januar 1997, Hebron : Ein israelischer
Soldat schießt in Hebron mit seinem Sturmgewehr wahhlos
auf Palästinenser und verletzt zehn von ihne n.
9.Januar 1997,
Tel Aviv : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv explodiert
eine Bombe, durch die 13 Personen verletzt werden.
Der Anschlag wird der Palästinenser-Organisation
PFLP zugeschrieben.
13. März 1997, Naharaim
: Ein jordanischer Reservist feuert mit einem Sturmgewehr
auf einen israelischen Ausflugsbus im jordanisch-israelischen
Grenzgebiet. Sieben israelische Schüler werden getötet,
zehn verletzt.
21.März
1997, Tel Aviv : Ein Selbstmordattentäter der
Hamas sprengt sich im vollbesetzten Cafe "Apropos" in
Tel Aviv in die Luft. Dabei sterben vier Menschen, rund
50 werden verletzt.
1. April 1997, Netzarim : Zwei
Palästinenser sprengen sich binnen weniger Minuten
in Netzarim und in Gush Katif, kurz vor der Vorbeifahrt eines
israelischen Schulbusses, in die Luft. Sieben umstehende Palästinenser
werden verletzt.
20. Juli 1997, Rishon le Zion
: Ein Palästinenser attackiert zwei Israelis mit
Eisenstangen, einer von ihnen stirbt später.
22. Juli 1997, Jaffa : Ein
israelischer Araber versucht mit einem Auto mehrere Touristen
aus Kanada und England in Jaffa zu überfahren. Elf
Touristen erleiden Verletzungen.
30.Juli 1997,
Jerusalem : Auf dem Mehani-Yehuda Markt in West-Jerusalem
lösen zwei Selbstmordattentäter gleichzeitig
eine Explosion aus und töten dabei 15 Menschen.
Rund 160 Personen werden z. T. schwer verletzt. Keine
Organisation übernimmt Verantwortung für den
Anschlag, er wird jedoch der Hamas zugeschrieben.
4.September 1997,
Jerusalem : Drei Selbstmordattentäter bringen
zeitgleich in der Ben Yehuda-Fußgängerzone
in Jerusalem Sprengstoff zur Explosion. Dabei werden
acht Menschen getötet und etwa 200 verletzt.
Die Hamas bezichtigt sich in einem Bekennerschreiben
des Anschlags und droht dabei mit weiteren Attentaten.
19. November 1997, Jerusalem
: Der Israeli Gabriel Hirschberg wird in der Altstadt
von Jerusalem von Unbekannten erschossen.
20. November 1997, Jerusalem
: Unbekannte töten einen ungarischen Studenten und
verletzen einen Israeli durch Schüsse in der Altstadt
von Jerusalem.
31. Dezember 1997, Alei Zahav
: Die Israelin Yael Meivar wird nahe der Siedlung Alei
Zahav in Samaria erschossen.
13. Juli 1998, Jerusalem : Vor
dem Orient-Haus in Ost-Jerusalem, dem Hauptquartier der
PLO, explodiert ein kleiner Spengsatz, der einen Palästinenser
verletzt. Hinter dem Anschlag werden jüdische Extremisten
vermutet.
19. Juli 1998, Jerusalem :
Ein Palästinenser fährt mit einem mit Sprengstoff
vollbeladenen Van durch die Jaffa Street in Jerusalem, als
das Auto in Brand gerät. Das Feuer kann schnell gelöscht
werden, das Hamas-Mitglied wird verhaftet.
5. August 1998, Yitzhar : In der
Siedlung Yitzhar im Westjordanland geraten die beiden
Siedler Harel Bin-Nun und Shlomo Leibman in einen Hinterhalt
und werden von der Hamas getötet.
20. August 1998, Tel Rumeiyda :
Der Rabbi Shlomo Raanan wird von einem Hamas-Terroristen
in seinem Haus erstochen. Der Angreifer kann unerkannt entkommen,
nachdem er das Haus angezündet hatte.
27. August 1998, Tel Aviv : Vor
einem Einkaufszentrum in der Allenby Street in Tel Aviv
explodiert im morgendlichen Berufsverkehr eine in einem Mülleimer
versteckte Bombe. Es gibt 14 Verletzte.
24. September 1998, Jerusalem :
In einer Bushaltestelle nahe der Hebräischen Universität
in Jerusalem explodiert eine Bombe. Ein Soldat wird verletzt.
30. September 1998, Hebron :
In Hebron wirft ein unbekannter Angreifer zwei Handgranaten
auf einen Patrouillenjeep der israelischen Armee. Er verletzt
14 Soldaten und elf Palästinenser.
1. Oktober 1998, Hebron : Erneut
wirft ein Palästinenser zwei Handgranaten auf israelische
Soldaten, diesmal werden insgesamt 18 Menschen, darunter
13 israelische Soldaten, verletzt.
9. Oktober 1998, Moshav Tomer
: Im Jordantal nahe Moshav Tomer wird der israelische Soldat
Michal Adato erstochen.
13. Oktober 1998, Jerusalem :
Nahe Jerusalem werden zwei Männer in einem Hinterhalt
angegriffen, einer stirbt. Die Hamas-Aktivisten fliehen mit
dem Auto ihrer Opfer.
19.Oktober
1998, Beersheva : Ein Palästinenser wirft zum
Zeitpunkt der israelisch-palästinensischen
Friedensverhandlungen in Wye Plantation mehrere Handgranaten
auf eine wartende Menge in der Wüstenstadt Beersheva.
Dabei verletzt er mindestens 65 Menschen.
26. Oktober 1998, Hebron : Danny
Vargas aus Kiryat Arba wird in Hebron von einem Unbekannten
erschossen.
29.Oktober
1998, Kfar Darom : Im Gazastreifen nahe der Siedlung
Kfar Darom sprengt sich ein Palästinenser neben
einem israelischen Schulbus in die Luft. Neben dem
Selbstmordattentäter stirbt ein Soldat, sechs Personen
werden verletzt. Ein Anrufer erklärt, die Hamas
stecke hinter der Tat und wolle so das Friedensabkommen
torpedieren.
6.November 1998,
Jerusalem : Auf dem Mehani-Jehuda-Markt in Jerusalem
fahren zwei Palästinenser ihr mit Sprengstoff
bepacktes Auto gegen ein Geschäft. Die zwei Attentäter
sterben, 25 weitere Personen werden verletzt. Die
israelische Regierung setzt daraufhin das Abkommen
von Wye Plantation aus. Die Bewegung Islamischer
Dschihad bekennt sich.
2. Dezember 1998, Jerusalem : Ein
Araber wird in dem gemischten Jerusalemer Viertel Abu
Tor von einem jüdischen Extremisten von Kach und Kahane
Chai erstochen.
13. Januar 1999, Othniel : Der israelische
Soldat Yehoshua Gavriel wird an einer Bushaltestelle in
Ashdod von Terroristen erschossen.
10. August 1999, Nahshon : Ein Hamas-Attentäter
steuert seinen Fiat Uno an einer Bushaltestelle nahe Nahshon
in Zentral-Israel in eine Menge wartender Soldaten. Wenige
Minuten später kehrt er zurück, um nochmal in die
Menge zu rasen. Der Mann wird erschossen, sechs Soldaten verwundet.
30. August 1999, Megido : Die zwei
israelischen Wanderer Sharon Steinmetz und Yehezkel Shai
Pinpater werden nahe der Stadt Jenin erschossen aufgefunden.
Später werden zwei israelische Araber festgenommen.
5. September 1999, Tiberias : Drei
Selbstmordattentäter der Hamas zünden in den
Städten Tiberias und Haifa Autobomben, die jedoch zu
früh explodieren und so nur vier Personen verletzen.
7.November
1999, Netanya : Einen Tag vor Beginn neuer Friedensverhandlungen
explodieren vor einer Bankfiliale in Netanya drei
Rohrbomben, die 33 Menschen verletzen. Die Hamas
hatte neue Attentate angekündigt.
17. Januar 2000,
Netanya : In einem Mülleimer vor einer Bank
in Netanya explodiert ein Sprengsatz: 20 Verletzte.
Die libanesische Gruppierung Omar Muchtar bekennt sich.
27.August 2000,
Ramallah : Ein Einsatz eines Spezialkommandos gegen
den Hamas-Führer Abu Hanud endet mit einem Debakel.
Drei israelische Soldaten werden von Kameraden erschossen,
Abu Hanud entkommt.
26.Oktober 2000,
Gaza : Ein junger Selbstmordattentäter der
Bewegung Islamischer Dschihad sprengt sich vor einem israelischen
Militärposten im Gaza-Streifen in die Luft.
Ein israelischer Soldat wird leicht verletzt, der
Sprengsatz war zu früh explodiert.
30.Oktober 2000,
Jerusalem : Ein militanter Palästinenser erschießt
mit einem Sturmgewehr zwei israelische Wachleute
eines Sozialdienstes im Ostteil Jerusalems.
2.November 2000,
Jerusalem : In einer Seitenstraße des Mahane-Jehuda-Marktes
explodiert eine Autobombe, die zwei Passanten
tötet und elf weitere verletzt. Die beiden
Attentäter hatten das Auto abgestellt, nachdem
die Polizei auf sie aufmerksam geworden waren, und konnten
entkommen. Am Abend übernimmt der militärische
Flügel des Islamischen Dschihad die Verantwortung für
den Anschlag.
13.November 2000,
Ramallah : Im Laufe des Tages werden vier Israelis
im Westjordanland und im Gazastreifen aus fahrenden
Autos heraus erschossen. Verdächtigt wird die
Organisation Islamischer Dschihad. Ein paar Tage zuvor
wurde im Süden Gazas eine israelische Grenzbeamtin
erschossen, beim Angriff einer Fatah-Einheit auf
eine israelische Patrouille nahe Kfar Darom starb ein
Soldat.
18.November 2000,
Kfar Darom : Ein Fatah-Anhänger dringt in die
israelische Siedlung Kfar Darom im Gazastreifen ein
und erschießt einen israelischen Soldaten. Zwei
weitere werden schwer verletzt. Der Attentäter
wird ebenfalls erschossen.
19.November 2000,
Amman : Der israelische Vize-Konsul in Jordanien
wird von einem Unbekannten auf dem Weg zur Arbeit angeschossen.
Eine unbekannte Gruppe namens Kampfbewegung jordanischer
islamischer Widerstand bekennt sich.
20.November 2000,
Kfar Darom : Nahe der Siedlung Kfar Darom explodiert
eine ferngezündete Bombe beim Vorbeifahren eines
Schulbusses mit Siedlerkindern. Eine Lehrerin und
ein eskortierender Soldat sterben, zehn Menschen werden
verletzt. Drei radikal-islamische Gruppen übernehmen
die Verantwortung. Als Vergeltung beschießen israelische
Kampfhubschrauber am Abend die Innenstadt von Gaza.
22.November 2000,
Hadera : Während der Hauptverkehrszeit explodiert
in der nordisraelischen Stadt Hadera eine Autobombe
unmittelbar neben einem vorbeifahrenden Bus. Zwei Menschen
sterben, 55 werden verletzt. Zu der Tat bekennt
sich die radikal-islamische Hamas, die bereits vorher
Vergeltung für die Erschießung vo vier Palästinensern
durch die israelische Armee angekündigt hatte.
23.November 2000,
Gaza : Ein Palästinenser wirft eine Handgranate
in ein israelisch-palästinensisches Verbindungsbüro
im Gazastreifen. Ein israelischer Offizier wird
getötet, mehrere Palästinenser verletzt.
5.Dezember 2000,
Amman : In der jordanischen Hauptstadt Amman wird
ein israelischer Diplomat beim Verlassen eines Ladens
durch Schüsse verletzt. Eine islamische Gruppierung
fordert den Abbruch der diplomatischen Beziehungen
zu Israel.
8.Dezember 2000,
Ramallah : Am 13.Jahrestag der Intifada werden zwei
Israelinnen aus einem fahrendem Auto im Westjordanland
erschossen.
22.Dezember 2000,
Mechola : In einem Straßencafè in der
jüdischen Siedlung Mechola im Westjordanland sprengt
sich ein Palästinenser in die Luft. Ein Mensch
stirbt, fünf weitere werden verletzt.
28.Dezember 2000,
Tel Aviv : Mehrere kleine Bomben detonieren in einem
Stadtbus im Tel Aviver Stadtteil Ramat Gan. 13 Menschen
werden verletzt. Die Hamas und eine Gruppierung namens
Saladin-Brigaden übernehmen die Verantwortung.
Wenige Stunden später explodiert ein Sprengsatz
am Grenzübergang Sufa zwischen Israel und dem Gazastreifen,
zwei Soldaten sterben, zwei werden verletzt.
31.Dezember 2000,
Ramallah : Palästinensische Heckenschützen
ermorden im Westjordanland den Sohn des radikalen
Rabbi Meir Kahane, Benjamin Kahane und dessen Ehefrau
in ihrem Kleinbus. Die fünf Kinder werden schwer
verletzt. Die Gruppierung Märtyrer der Intifada bekennt
sich. Israelische Spezialeinheiten töten nur Stunden
später in Tulkarem den Fatah-Führer Thabed Thabed.
1.Januar 2001,
Netanya : Während des abendlichen Hauptverkehrs
explodiert im israelischen Badeort Netanya eine
Autobombe in der Herzl-Straße. Über 50 Menschen
werden verletzt.
15.Januar 2001,
Kfar Darom : Nahe der Siedlung Kfar Darom wird ein
von der Hamas verschleppter israelischer Siedler ermordet
aufgefunden.
23.Januar 2001,
Tulkarem : Zwei israelische Geschäftsleute werden
in Tulkarem von Hamas-Aktivisten entführt und exekutiert.
Israel ruft daraufhin seine Delegation von den Verhandlungen
in Taba zurück.
25.Januar 2001,
Bir Nabala : Gleichzeitig mit der Wiederaufnahme der
Taba-Verhandlungen wird ein Israeli in seinem Wagen
bei Bir Nabala erschossen.
5.Februar 2001,
Gaza : Einen Tag vor den Wahlen in Israel wird ein
israelischer Soldat im Gazastreifen von einem palästinensischen
Heckenschützen erschossen.
8.Februar 2001,
Jerusalem : Im orthodoxen Viertel Mea Scharim in Jerusalem
explodiert eine Autobombe und verletzt zehn Personen.
Die "Sabra und Schatila-Märtyrergruppe" bekennt
sich und warnt Scharon vor neuen Attentaten.
14.Februar 2001,
Holon : Ein Palästinenser steuert seinen
Bus in Holon südlich von Tel Aviv gezielt in eine
Gruppe von Soldaten und Passanten, die an einer Bushaltestelle
warten. Acht Israelis sterben, 21 weitere werden verletzt.
Der Attentäter wird wenig später nach einem
Unfall festgenommen, mehrere Gruppen übernehmen die Verantwortung,
jedoch scheint der Täter keiner Gruppierung anzugehören.
1.März 2001,
Umm el-Fahem : Ein palästinensischer Attentäter
zündet in einem Überlandtaxi nahe der
nordisraelischen Stadt Umm el-Fahem eine Bombe. Ein Israeli
stirbt, neun Personen werden verletzt. Die Polizei
war vorab über einen Sprengsatz an Bord gewarnt und
errichtete eine Straßensperre. Der Attentäter
deponierte am Abend zuvor eine Rohrbombe in einem Tel
Aviver Cafe, die rechtzeitig entschärft werden konnte.
4.März 2001,
Netanya : Ein Selbstmordattentäter, der eine
Bombe in einer Tasche bei sich trägt, sprengt sich
im morgendlichen Berufsverkehr nahe eines Marktes im
nordisraelischen Netanya in die Luft. Außer
ihm sterben noch drei weitere Personen, 66 werden verletzt.
Ein Busfahrer hatte ihm zuvor den Zustieg verweigert. Die
Hamas-Bewegung hatte am Abend zuvor Attentate zur Amtsübernahme
Scharons angekündigt.
27.März
2001, Jerusalem : Am Morgen explodiert vor einem Kaufhaus
im Jerusalemer Stadtteil Talpiot eine Autobombe des
Islamischen Dschihad. Es gibt sieben Verletzte.
Am Nachmittag sprengt sich ein Selbstmordattentäter
der Hamas in French Hill vor einem Linienbus in die Luft.
34 Menschen werden verletzt. Bereits am Abend zuvor
wurde ein israelisches Baby in Hebron von einem Heckenschützen
erschossen.
28.März
2001, Kalkilja : Ein Hamas-Selbstmordattentäter
zündet nahe der Stadt Kalkija im Westjordanland eine
Bombe inmitten einer Gruppe von Talmud-Schülern.
Zwei Jugendliche sterben, sechs werden verletzt.
Die Hamas kündigt weitere Attentate an. Am Abend
attackiert Israel in Ramallah Stellungen von Arafats
Elitepolizei.
15.April 2001,
Tel Aviv : Ein Israeli wird durch die Explosion zweier
Rohrbomben in einem Tel Aviver Vorort verletzt. Nahe
der Shebah-Farmen töten Kämpfer
der Hisbollah einen israelischen Soldaten durch den
Beschuss seines Panzers. Als Folge des Vorfalls attackiert
Israel syrische Radarstellungen im Kernland des
Libanon.
22.April 2001,
Kfar Saba : In Kfar Saba nördlich von Tel Aviv
sprengt sich ein Hamas-Aktivist am Morgen in einer auf
einen Bus wartenden Menschenmenge in die Luft. Ein
israelischer Arzt stirbt, 39 Menschen werden verletzt.
Das Attentat erfolgt im Anschluss an Sicherheitsgespräche
zwischen den verfeindeten Parteien.
23.April 2001,
Haifa : In Haifa explodiert in der Nacht eine Rohrbombe,
die drei Polizisten verletzt. Auf dem Markt der Stadt
Or Jehuda verletzt eine Rohrbombe fünf Menschen.
Die Hamas fordert in einer Erklärung in Teheran mehr
Selbstmordattentate.
9.Mai 2001, Bethlehem
: Zwei 14-jährige jüdische Siedler werden
nahe Bethlehem von Palästinensern gesteinigt.
Ein anonymer Anrufer übernimmt im Namen der "Hisbollah
Palästina" die Verantwortung und erklärt
es handle sich um Vergeltung für den Tod eines palästinensischen
Babys. Bereits Tage zuvor waren wiederholt Siedler
erschossen worden.
10.Mai 2001,Kissufim
: Südlich der Siedlung Kissufim im Gazastreifen
explodiert ein Sprengsatz, der zwei rumänische
Gastarbeiter tötet und einen weiteren schwer
verletzt.
18.Mai 2001,
Netanya : Am Morgen vor dem Sabbat zündet ein
Selbstmordattentäter einen Sprengsatz am Eingang
zu einem Einkaufszentrum in Netanya. Außer dem Attentäter
sterben sechs weitere Menschen, über 100 werden
verletzt. Ein Wachmann hatte dem Attentäter den Zugang
zu dem Einkaufscenter verwehrt. Die Hamas übernimmt
die Verantwortung, die Tat sei Vergeltung für die Erschießung
von fünf Polizisten durch die israelische Armee.
Kurz darauf fliegen israelische F-16 Attacken auf Ziele
in Ramallah, Tulkarem und Nablus, bei denen mind. 12 Palästinenser
sterben.
25.Mai 2001,
Hadera : Ein mit Sprengstoff beladenes Auto rammt
einen Bus, der gerade in den Busbahnhof der Stadt Hadera
einfährt. Die beiden Selbstmordattentäter des
Islamischen Dschihad werden getötet, etwa 60 Menschen
erleiden Verletzungen. Bereits am Morgen hatte sich ein
Hamas-Aktivist mit einem LKW im Gazastreifen vor einem
Militärposten in die Luft gesprengt. Es gibt keine
Verletzten.
26.Mai 2001,
Jerusalem : Am späten Abend detoniert in West-Jerusalem
in einem Vergnügungsviertel eine Autobombe der
PFLP. Drei Menschen werden verletzt, weil die Attentäter
den Wagen nicht vor einer Disco parken konnten.
27.Mai 2001,
Jerusalem : Nur Stunden danach explodiert eine weitere
Autobombe in West-Jerusalem. Etwa 20 Menschen werden
verletzt, der Islamische Dschihad schreibt sich die
Aktion zu.
29.Mai 2001,
Gaza : Bei einem missglücktem Selbstmordanschlag
auf einen Armeeposten im Gazastreifen sterben zwei
Palästinenser. Insgesamt werden an dem
Tag drei Siedler in ihren Autos von Extremisten erschossen.
Am Abend explodiert eine Bombe auf der Autobahn Jerusalem
- Tel Aviv. Hierbei gibt es keine Verletzten.
30.Mai 2001,
Netanya : Vor einem Gymnasium der Küstenstadt
Netanya explodiert am Nachmittag eine Autobombe. Am
Abend kommt es im Stadtzentrum zu einer weiteren
Explosion. Insgesamt werden acht Menschen verletzt.
Der Dschihad bekennt sich.
1.Juni 2001,
Tel Aviv : In den Abendstunden sprengt sich ein Selbstmordattentäter
des Heiligen Islamischen Dschihad vor der
Discothek "Pascha" nahe des Delfinariums am Strand
von Tel Aviv in die Luft. Beim schwersten Anschlag seit
Jahren sterben 23 junge Leute, über 120 werden verletzt.
Der Attentäter hatte seinen mit Kugeln und Nägeln
gefüllten Sprengsatz unmittelbar in einer Schlange
wartender Jugendlicher gezündet. Nur Stunden
zuvor hatte der Dschihad Attentate im Kernland Israels
angekündigt.
16.Juli 2001,
Binjamina : Nach Wochen relativer Ruhe sprengt sich
ein Selbstmordattentäter des Islamischen
Dschihad an einer Bushaltestelle im Dorf Binjamina nahe
Netanya in die Luft. Er reißt zwei Soldaten mit in
den Tod, elf Personen werden verletzt. Bereits am Morgen
starben zwei Palästinenser bei der Explosion ihrer
Bombe, die sie zur Eröffnung der Makkabiade zünden
wollten.
5.August 2001,
Tel Aviv : Vor dem Hauptquartier der Armee in Tel
Aviv eröffnet ein Palästinenser mit einem
Sturmgewehr wahllos das Feuer auf Soldaten und Passanten.
Zehn Personen werden verletzt, der Attentäter
erschossen.
7.August 2001,
Amman : In Amman wird ein jüdischer Diamantenhändler
vor seinem Haus erschossen. Der Hintergrund ist
unklar, ein politisches Motiv erscheint nicht ausgeschlossen.
9.August 2001,
Jerusalem : Zur Mittagszeit sprengt sich ein Selbstmordattentäter
der Hamas in der vollbesetzten Pizzeria "Sbarro"
in der Jaffa Street in Jerusalem in die Luft. Der
Attentäter reißt 15 Israelis mit in den
Tod, über 90 werden verletzt. Die Pizzeria wird völlig
zerstört. Bereits in den Tagen vorher konnten mehrere
Attentate in letzter Sekunde verhindert werden.
12.August 2001,
Kiriat Mitzkin : Am Nachmittag löst ein Selbstmordattentäter
des Dschihad eine Explosion im Cafe "Wall Street"
in Kiriat Mitzkin nahe Haifa aus. 15 Personen
werden zumeist leicht verletzt.
25.August 2001,
Nezarim : Mit Handgranaten und Maschinengewehren
bewaffnete Kämpfer der "Demokratischen Front zur Befreiung
Palästinas" überfallen einen israelischen
Militärstützpunkt nahe der Siedlung Nezarim
im Gazastreifen. Sie töten drei Soldaten und verletzen
sieben weitere schwer. Zwei Angreifer werden erschossen.
4.September 2001,
Jerusalem : Am Morgen sprengt sich ein Selbstmordattentäter
auf einem Bürgersteig in Jerusalem in die Luft.
13 Menschen werden verletzt. Wachleute waren auf
den Attentäter aufmerksam geworden. Am Tag zuvor
explodierten mehrere Autobomben der PFLP in Tel Aviv, bei den
Explosionen werden mehrere Personen verletzt.
9.September 2001,
Naharia : Am Morgen greifen palästinensische
Extremisten bei Jericho einen Kleinbus mit Lehrern an,
zwei Personen werden erschossen, drei verletzt. Kurz
darauf löst ein Selbstmordattentäter vor dem
Bahnhof der nordisraelischen Stadt Naharia eine Explosion
aus, die drei Israelis tötet und etwa 90 verletzt.
Wenig später zündet ein Attentäter
im Ort Beit Lid an einer Kreuzung eine Bombe. 17 Menschen
werden verletzt. Die Organisationen Hamas und Dschihad übernehmen
die Verantwortung.
2.Oktober 2001,
Elei Sinai : Mehrere bewaffnete Palästinenser
stürmen die jüdische Siedlung Elei Sinai im
Gazastreifen und töten zwei Siedler, fünf
werden verletzt. Alle drei Hamas-Aktivisten werden darauf
hin von Sicherheitskräften erschossen.
4.Oktober 2001,
Afula : In der Stadt Afula feuert ein als israelischer
Soldat verkleideter Palästinenser vor dem Busbahnhof
mit einem Sturmgewehr wahllos auf Passanten.
Drei Menschen sterben, 13 werden verletzt. Der Attentäter
wird erschossen.
7.Oktober 2001,
Beit Schohut : Nahe des Kibbuz Beit Schohut sprengt
sich ein Palästinenser in seinem Wagen in die Luft,
als er von einem Israeli angehalten wird. Er reißt
den Mann mit in den Tod.
17.Oktober 2001,
Jerusalem : Beim Verlassen des Hyatt-Hotels in Ost-Jerusalem
wird der israelische Tourismusminister Seevi von drei
Schüssen am Kopf getroffen und erliegt wenig später
seinen Verletzungen. Die PFLP übernimmt die Verantwortung
für den Mord an dem 75-jährigem ultra-rechten
Politiker und kündigt weitere Attentate als Rache
für die Ermordung ihres Führers an. Es ist das
erste mal, dass ein israelischer Politiker einem palästinensischem
Attentat zum Opfer fällt.
28.Oktober 2001,
Hadera : Zwei Aktivisten des Dschihad schießen
aus einem Auto in der Stadt Hadera in Nordisrael
wahllos mit Sturmgewehren auf Passanten. Vier Frauen
werden getötet, 28 weitere Personen verletzt.
Sicherheitskräfte erschießen die Attentäter,
die bereits vorher einen Israeli nahe der Siedlung
Kiriat Metzer erschossen hatten.
4.November 2001,
Jerusalem : Im Jerusalemer Viertel French Hill schießt
ein Palästinenser ein Magazin auf einen vollbesetzten
Autobus. Drei Israelis sterben, 50 werden verletzt.
Der Attentäter, der getötet wird, gehört
der Bewegung Islamischer Dschihad an.
27.November 2001,
Afula : Zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Palästinenser
eröffnen das Feuer auf eine Menschenmenge,
die vor der zentralen Busstation in der nordisraelischen
Stadt Afula wartet. Zwei Israelis werden erschossen,
35 Menschen erleiden Verletzungen. Auf ihrer Flucht werden
die beiden Attentäter von Sicherheitskräften
getötet. Die Organisation Islamischer Dschihad bekennt
sich und nennt den Anschlag die Rache für den Tod
des Hamas-Führer Abu Hanoud durch israelische Spezialkräfte.
Am Abend wird eine Siedlerin im Gazastreifen beim Beschuss
eines Busses getötet, zwei Personen werden verletzt.
29.November 2001,
Pardes Chana : In Pardes Chana zwischen Afula und
Hadera zündet ein Selbstmordattentäter am Abend
in einem Bus eine Bombe. Er reißt drei Israelis
mit in den Tod, neun Personen werden verletzt, der Bus
wird völlig zerstört. Verantwortlich für
die Tat ist der Islamische Dschihad.
1.Dezember 2001,
Jerusalem : In den späten Abendstunden sprengen
sich in der Ben-Jehuda-Fußgängerzone in
West-Jerusalem zwei Selbstmordattentäter im Abstand
von 30 Metern in die Luft. Sie reißen zehn israelische
Jugendliche, bei denen die Fußgängerzone
am Samstagabend sehr beliebt ist, mit in den Tod, über 170
Menschen werden durch die mit Nägeln und Schrauben
gefüllten Sprengsätze verletzt. Zu dem Attentat
bekennt sich die Organisation Islamischer Dschihad. Ministerpräsident
Scharon, der zu einem Besuch in den USA weilt, kündigt
Vergeltung an.
2.Dezember 2001,
Haifa : Ein Palästinenser betritt in der
israelischen Küstenstadt Haifa am Mittelmeer einen
Autobus, entrichtet sein Fahrgeld und sprengt sich danach
mit einer gewaltigen Bombe in die Luft. Mindestens 15
Israelis sterben, rund 40 werden z.T. lebensgefährlich
verletzt. Der Bus wird völlständig zerrissen,
selbst ein anderer Bus in der Nähe wird in Mitleidenschaft
gezogen. Zu dem Anschlag bekennt sich der militärische
Arm der Hamas-Bewegung, die Issedim al Kassem Brigaden.
Im Gazastreifen töten zwei bewaffnete Palästinenser
auf einem Schießstand einen Israeli und verletzen
fünf weitere.
9.Dezember 2001,
Haifa : Erneut sprengt sich in Haifa ein Attentäter
in die Luft, diesmal mitten auf einer Straße
in einer Menschenmenge. 26 Personen werden verletzt.
12.Dezember 2001,
Emanuel : Ein Bus mit 52 Insassen wird nahe der
jüdisch-orthodoxen Siedlung Emanuel nahe Nablus durch
einen Bombenanschlag gestoppt. Als die Passagiere anschließend
aus dem Bus fliehen werden sie von Palästinensern
mit Sturmgewehren beschossen, außerdem werfen die
Attentäter Handgranaten. Zehn Businsassen kommen ums Leben,
30 werden verletzt. Zu der Tat bekennen sich sowohl die Hamas
als auch die Al-Aksa-Märtyrer. Im Gazastreifen sprengen
sich zeitgleich zwei Männer in die Luft und verletzen
vier Autofahrer. Israel startet hierauf eine Großoffensive
im Gazastreifen und Westjordanland.
9.Januar 2002,
Kerem Shalom : Zwei Hamas-Attentäter überfallen
einen Militärposten der israelischen Armee
außerhalb des Gazastreifens, nahe der Siedlung
Kerem Shalom, mit Handgranaten und Sprengsätzen.
Sie töten vier Soldaten, ehe sie selbst erschossen
werden.
17.Januar 2002,
Hadera : In den Abendstunden versucht ein Palästinenser
in einen Tanzsaal in Hadera einzudringen, in
dem gerade eine Geburtstagsfeier abgehalten wird. Als
er am Eingang daran gehindert wird, eröffnet er aus
einem automatischen Gewehr das Feuer und wirft Handgranaten
auf die Tanzfläche. Er tötet sechs Israelis,
33 weitere werden verletzt. Der Mann, der von Sicherheitskräften
erschossen wird, gehört zu den Al-Aksa-Brigaden,
die damit den Mord an ihrem Anführer Karmi durch die israelische
Armee rächen.
22.Januar 2002,
Jerusalem : Im Zentrum von Jerusalem in der Nähe
der Jaffa-Street schießt ein Palästinenser
mit einem Sturmgewehr um sich, tötet zwei
Frauen und verletzt 29 Israelis, bevor er von Sicherheitskräften
getötet wird. Die Hamas hatte Stunden zuvor Israel
einen "Krieg mit allen Mitteln" erklärt, nachdem
die Armee vier Hamas-Mitglieder in Nablus getötet hatte.
Der Attentäter soll allerdings den Al-Aksa- Märtyrern
angehören.
25.Januar 2002,
Tel Aviv : Im alten Busbahnhof von Tel Aviv sprengt
sich ein Palästinenser mit seinem Moped in die
Luft. 25 Menschen werden teilweise schwer verletzt.
Die radikale Hamas-Organisation soll hinter dem Anschlag
stecken, am Vorabend wurde ein Hamas-Führer von
Israel liquidiert.
27.Januar 2002,
Jerusalem : Im Zentrum von West-Jerusalem, vor der
Pizzeria Sbarro, in der sich im August ein Attentäter
in die Luft gesprengt hatte, zündet eine Palästinenserin
einen Sprengsatz an ihrem Körper. Außer
ihr stirbt ein Israeli, rund 100 Personen erleiden
Verletzungen. Die Hamas wird hinter dem Attentat, das erstmals
eine Frau verübte, vermutet.
6.Februar 2002,
Hamra : Zwei Palästinenser stürmen im
Schutz der Dunkelheit die Siedlung Hamra im Jordantal.
Sie töten zwei Siedlerinnen und einen Soldaten, bevor
einer von ihnen selbst erschossen wird. Zu der Tat bekennen
sich die Hamas und die Al-Aksa-Brigaden.
10.Februar 2002,
Beersheba : In der südisraelischen Stadt
Beersheba greifen zwei Palästinenser aus einem
Auto heraus einen Militärposten mit Sturmgewehren
an. Zwei Soldatinnen werden erschossen, bis zu 18
Menschen verletzt. Die Attentäter kommen ebenfalls
ums Leben.
14.Februar 2002,
Gaza : Im Norden des Gazastreifens fährt
ein Panzer, der einen Zivilkonvoi eskortiert, auf eine
von Palästinensern gelegte Bombe. Drei Soldaten sterben,
zwei werden verletzt. Die Hamas bezichtigt sich
der Tat.
16.Februar 2002,
Karnei Schomron : Ein palästinensischer Selbstmordattentäter
sprengt sich im Einkaufszentrum der jüdischen
Siedlung Karnei Schomron, die zwischen Kalkilja
und Nablus liegt, in die Luft. Er reißt zwei Israelis
mit in den Tod, 27 Personen werden verletzt. Der
Attentäter zündet den Sprengsatz kurz vor 19.00Uhr
MEZ auf einem Platz vor einer Pizzeria. Am Abend bekennt
sich die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP)
zu dem Anschlag.
19.Februar 2002,
Ramallah : Im Norden des Westjordanlandes nahe Ramallah
feuern bewaffnete Palästinenser mehrere Salven
auf einen Caravan der israelischen Armee an einer
Straßensperre. Sechs Soldaten kommen ums Leben
.
25.Februar
2002, Jerusalem : Zwei Attentäter der Al Aksa
Brigaden feuern im Norden Jerusalems an einer Bushaltestelle
auf Passanten. Ein Polizist stirbt, zehn Personen
werden verletzt.
2.März 2002,
Jerusalem : Im ultra-orthodoxen Viertel Beit Israel
in Jerusalem sprengt sich ein als Jude verkleideter
Palästinenser inmitten einer Gruppe orthodoxer
Juden außerhalb einer Synagoge in die Luft. Durch
den Anschlag am Abend des Sabbat sterben außer dem
Attentäter neun Menschen, 57 werden verletzt. Zu der Tat
bekennen sich die Al-Aksa-Märtyrer.
3.März 2002,
Ofra : Ein palästinensischer Heckenschütze
feuert an einer israelischen Straßensperre nahe
der Siedlung Ofra im Westjordanland auf Zivil- und
Militärfahrzeuge. Zehn Israelis sterben, 15 werden
verwundet. Zeitgleich detoniert im Gazastreifen
eine Bombe, die einen Israeli tötet und mehrere verletzt.
Für die beiden Anschläge zeigen sich ebenfalls
die Al-Aksa-Märtyrer verantwortlich.
5.März 2002,
Tel Aviv : In der Nacht feuert ein Palästinenser
auf ein Seafood-Restaurant in der Innenstadt von Tel
Aviv. Drei Menschen werden erschossen, über 30
verletzt. Am Morgen sprengt sich ein Selbstmordattentäter
auf dem Busbahnhof von Afula in die Luft. Dabei stirbt
neben dem Attentäter auch ein Israeli, 18 Menschen
werden verletzt.
7.März 2002,
Atzmona : Fünf Jugendliche, alle 18 Jahre alt,
wurden getötet und 23 Personen wurden verletzt,
als ein palästinensischer Attentäter in eine
Highschool in der Siedlung Atzmona im Gush Katif eindrang.
Die Hamas übernahm die Verantwortung für diesen
Anschlag. In der Militärakademie werden Kinder jüdischer
Siedler für die Armee ausgebildet.
9.März 2002, Jerusalem : In dem vielbesuchten Cafe
"Moment" nahe des Amtssitz von Ariel Scharon in Jerusalem
sprengt sich am Abend ein Palästinenser in
die Luft. Neben ihm sterben elf Menschen, rund 54 werden
verletzt. In Netanya schießen ebenfalls in den
Abendstunden zwei Attentäter auf einer belebten Einkaufsstraße
und in einer Hotellobby auf Passanten. Zwei Menschen
werden erschossen, rund 40 verletzt. Zu beiden Attentaten
bekennen sich die Hamas und die Al Aksa Brigaden.
12.März
2002, Schlomi : Nahe der Ortschaft Schlomi im Westen
Galiläas nahe der Grenze zum Libanon schießen
Unbekannte auf einen israelischen Kleinbus und
töten sieben Personen. Die beiden Attentäter,
die aus einer Bananen-Plantage heraus schossen, werden ebenfalls
getötet.
17.März
2002, Kfar Saba : Ein Palästinenser feuert inmitten
der Friedensbemühungen des US-Vermittlers Zinni
in Kfar Saba nordöstlich von Tel Aviv auf eine Menschenmenge
vor einem Restaurant. Eine Frau stirbt, 15 Personen
werden verletzt. Wenig später stirbt im Jerusalemer
Stadtteil French Hill ein Palästinenser bei der
vorzeitigen Explosion seiner Bombe.
20.März
2002, Afula : Ein Palästinenser sprengt sich
in den Morgenstunden in einem vollbesetzten Bus zwischen
Tel Aviv und Nazareth nahe der Kreuzung Musmus
bei Afula in die Luft, in dem viele Soldaten sitzen.
Der Attentäter reißt sieben Israelis mit in
den Tod, über 30 werden verletzt. Zu der Tat bekennt
sich kurz danach der Islamische Dschihad. Premier Scharon
verzichtet wegen der Vermittlungsbemühungen auf Vergeltung.
21.März
2002, Jerusalem : Bei einem Selbstmordattentat um 16:20
Uhr Ortszeit werden auf der King George Street im Zentrum
Jerusalems drei Personen getötet und 86 verletzt,
davon drei schwer. Der Terrorist detoniert die Bombe,
die mit Nägeln und Metallteilen gefüllt war in einer
Menschenmenge. Die Fatah Al-Aqsa Brigaden bekennen sich
zu dem Anschlag. In der King George Street gab es bereits zuvor
mehrere Attentate.
27.März
2002, Netanya : In der israelischen Hafenstadt Netanya
sprengt sich ein Palästinenser am Vorabend des Passah-Festes
in der Lobby des Hotels Barak in die Luft. Der Attentäter
reißt 26 Menschen in den Tod, 172 Personen werden
schwer verletzt. Der ganze Eingangsbereich des Hotels
stürzt ein. Die Hamas bekennt sich zu dem Angriff.
28.März
2002, Elon Moreh : Am Abend überfällt ein palästinensischer
Extremist die große jüdische Siedlung
Elon Moreh nahe Nablus im Westjordanland. Er feuerte mit
seinem Schnellfeuergewehr auf das Haus einer Siedlerfamilie
und tötete dabei vier Israelis und verletzte zwei
weitere. Die Hamas erklärt sich auch für diesen Angriff
verantwortlich.
30.März
2002, Tel Aviv : Am Abend sprengt sich ein Selbstmordattentäter
in einem Cafe an der Kreuzung Allenby/ Bialikstraße
in Tel Aviv die Luft. Mindestens 30 Menschen werden
bei dem Attentat der Al Aksa Märtyrer verletzt.
31.März
2002, Haifa : In der nordisraelischen Hafenstadt Haifa
richtet am Nachmittag ein palästinensischer
Selbstmord-Attentäter ein verheerendes Blutbad
an. Der Täter sprengt sich in einem voll besetzten
Restaurant in der Nähe eines Einkaufszentrums selbst
in die Luft. Mindestens 16 Menschen werden getötet und
mehr als 30 zum Teil lebensgefährlich verletzt. Das Restaurant
wird dabei völlig zerstört. Zu der Tat bekennt
sich die Hamas- Bewegung.
10.April 2002,
Haifa : Am Morgen zündet ein Palästinenser
in einem Autobus auf dem Weg von Haifa nach Jerusalem
einen gewaltigen Sprengsatz. Er reißt acht
Menschen mit in den Tod, 20 werden verletzt. Die Hamas, die
Rache für die Besetzung des Westjordanlandes angekündigt
hatte, erklärt sich verantwortlich.
12.April 2002,
Jerusalem : Gerade als US-Außenminister Powell
in der Stadt weilt, zündet eine Selbstmordattentäterin
der Al-Aksa-Brigaden eine Bombe in der belebten Jaffa-Street.
Die Frau wollte einen vollbesetzten Bus besteigen, konnte
aber daran gehindert werden, als sie auch an einem Gemüsemarkt
kontrolliert wird, sprengt sie sich an einer Bushaltestelle
in die Luft. Insgesamt sterben sieben Menschen, 89 werden verletzt.
27.April 2002,
Adorah : Zwei Palästinenser stürmen die Siedlung
Adorah nahe Hebron und ermorden vier Israelis im Schlaf,
14 werden verletzt. Einer der Attentäter wird von
der israelischen Armee aufgespürt und erschossen.
7.Mai 2002, Rishon
Lezion : Am späten Abend zündet ein Palästinenser
in einem Billard- und Glücksspielsalon in der
Stadt Rishon Lezion südlich von Tel Aviv eine Bombe.
Er reißt 16 Israelis in den Tod, 60 werden verletzt.
Zu dem Anschlag bekennt sich die radikale Hamas-Bewegung,
sie erklärt der Anschlag sei Rache für das Vorgehen
der Armee in Dschenin und kündigt weitere Anschläge
an.
19. Mai 2002, Netanya : Ein
Selbstmordattentäter der Hamas-Bewegung zündet
seine Bombe diesmal auf einem belebten Markt der israelischen
Stadt Netanya. Er reißt drei Israelis in den Tod, 56
werden teils schwer verletzt.
22. Mai 2002, Rishon Lezion
: Ein Selbstmordattentäter löst südlich von
Tel Aviv eine schwere Explosion in einer Fußgängerzone
in der Rothschildstraße aus, reißt zwei Israelis
mit in den Tod und verletzt über 30 weitere zum Teil schwer.
Zu dem Attentat bekennen sich die Al-Aksa-Brigaden.
27. Mai 2002, Petah Tikvah : In
der Vorstadt von Tel Aviv sprengt sich ein Attentäter
im Eingangsbereich einer Einkaufspassage in die Luft. Er reißt
zwei Israelis in den Tod und verwundet rund 50 weitere. Für
die Tat verantwortlich sind die Al Aksa Brigaden. Israel befürchtet
eine ganze Welle von Terrorakten.
28. Mai 2002, Itamar : Ein Extremist
der Al Aksa Brigaden überfällt die Siedlung Itamar
bei Nablus und schießt mit einer automatischen Waffe auf
Talmud-Studenten. Er tötet drei von ihnen und verletzt vier
weitere, ehe er von einem Wachmann getötet wird.
5. Juni 2002, Megiddo : Ein Palästinenser
überholt mit seinem mit Sprengstoff bepacktem Auto einen
Bus mit Soldaten, der auf dem Weg von Tel Aviv nach Tiberias
am See Genezareth ist, und sprengt sich neben ihm in die Luft.
Die Explosion zerreist den Tank des Busses, dieser brennt dadurch
völlig aus. Insgesamt sterben 17 israelische Soldaten, 45 Menschen
werden zum Teil schwer verletzt. Zu der Tat bekennen sich die Al-Quds-Brigaden
des Islamischen Dschihad. Die Organisation will damit an den
35. Jahrestag des Sechs-Tage-Krieges erinnern.
8. Juni 2002, Karmeh Zur : Kurz nach Mitternacht
dringen zwei bewaffnete Palästinenser in die jüdische
Siedlung Karmeh Zur nahe Hebron ein und erschießen zwei
Siedler. Fünf weitere werden teils schwer verletzt. Einer
der Attentäter wird von einem Wachmann erschossen.
11. Juni 2002, Herzliya : In einem
Restaurant in Herzliya, einem Vorort von Tel Aviv, sprengt sich
ein palästinensischer Attentäter in die Luft. Durch
die Explosion sterben der Attentäter und ein 15-jähriges
Mädchen, elf Menschen werden verletzt. Am Morgen war neben
einem Schulbus außerhalb der Siedlung Kiryat Arba ein Sprengsatz
explodiert, durch den drei Menschen verletzt wurden.
18. Juni 2002, Jerusalem : Bei einem
Selbstmordanschlag auf einen Bus in Jerusalem sind am Morgen
mindestens 19 israelische Schüler und Studenten sowie der
palästinensische Attentäter ums Leben gekommen. Wie die
Polizei weiterhin berichtete, gab es mindestens 52 Verletzte. Der
vollbesetzte Linienbus war während des Berufsverkehrs im Süden
Jerusalems nahe der israelischen Siedlung Gilo unterwegs. Die
Explosion ereignete sich an der Ampel einer belebten Hauptverkehrsstraße.
17 Israelis und der Attentäter wurden auf der Stelle getötet,
zwei Schwerverletzte starben später in Krankenhäusern.
Der Bus wurde fast völlig zerstört. Zu der Tat bekannte
sich die radikale Hamas-Bewegung.
19. Juni 2002, Jerusalem : Ein Attentäter
der Al-Aksa-Brigaden zündet eine Bombe an seinem Körper
inmitten einer wartenden Menge an einer Bushaltestelle im jüdischen
Stadtteil French Hill im Norden Jerusalems. Durch den Anschlag
sterben mindestens sieben Israelis, etwa 40 weitere werden zum
Teil schwer verletzt. Die israelische Armee reagiert daraufhin mit
Angriffen auf Gaza-Stadt.
20. Juni 2002, Itamar : In den Abendstunden
dringt ein Palästinenser in die jüdische Siedlung
Itamar im Westjordanland ein und erschießt fünf Personen,
außerdem werden vier weitere verletzt. Der Attentäter
wird von der Armee erschossen, die Siedlung Itamar war bereits im
Mai Ziel eines Angriffs.
16. Juli 2002, Emanuel : Wenige Stunden vor dem Treffen
des Nahost-Quartetts in New York sind bei einem Anschlag auf einen
israelischen Bus im Westjordanland mindestens acht Menschen getötet
worden. Acht von etwa 19 Verletzten schweben laut Rettungskräften
in Lebensgefahr. Nach Armeeangaben feuerten mehrere Palästinenser
in der Nähe der jüdischen Siedlung Emanuel auf den Bus. Zu
der Tat bekannten sich drei radikale Palästinensergruppen. Einem
Armeesprecher zufolge warfen die als israelische Soldaten verkleideten
Palästinenser zunächst einen Sprengsatz auf den Bus in der
Nähe der Palästinenser-Städte Nablus und Kalkilija. Anschließend
hätten die Täter angefangen zu schießen, berichtete
der Rundfunk. Laut Polizei konnten die Täter entkommen.
17. Juli 2002, Tel Aviv : Bei einem Selbstmordanschlag
in Tel Aviv sind mindestens fünf Menschen getötet und etwa
30 weitere verletzt worden. Fünf Menschen seien bei der Explosion
vor einem Cafe in der Nähe des alten zentralen Busbahnhofs im Süden
der Stadt schwer verwundet worden, berichtete der israelische Rundfunk.
Die meisten der Opfer seien ausländische Gastarbeiter gewesen.
Ein Sprecher der Armee sagte, zwei Selbstmordattentäter hätten
die Explosion ausgelöst. Ein anonymer Anrufer bei der Nachrichtenagentur
AFP übernahm im Namen der radikalen Palästinenserorganisation
Islamischer Dschihad die Verantwortung für den Anschlag.
26. Juli 2002, Hebron : Palästinenser feuern nahe
einer Siedlung in der Nähe von Hebron auf einen mit Siedlern
besetzten Wagen. Vier Siedler kommen ums Leben, zu der Tat bekennen
sich die Al-Aksa-Brigaden. Sie bezeichnen die Aktion als Rache für
den Tod des Hamas-Führeres Scheich Schehada.
30. Juli 2002, Jerusalem : Vor einem Burger King-Restaurant
in der Jerusalemer sprengt sich ein Attentäter der Al-Aksa-Brigaden
in die Luft und verletzt dabei sieben Israelis.
31. Juli 2002, Jerusalem : Diesmal explodiert in der vollbesetzten
Frank-Sinatra-Cafeteria an der Hebräischen Universität
im arabischen Stadtteil eine in einem Koffer versteckte Bombe. Sieben
Menschen sterben, über 80 werden verwundet. Unter den Toten befinden
sich vier Amerikaner und ein Franzose. Die Cafeteria war aufgrund der
Examina sehr gut besucht. Zu der Tat bekennt sich die radikale Hamas-Bewegung,
die damit den Tod ihres Anführers Scheich Schehada rächt.
4. August 2002, Safed, Jerusalem : Auf dem Weg von Haifa
nach Safed in Nord-Galiläa sprengt sich ein Hamas-Attentäter
in einem vollbesetzten Egged-Bus in die Luft. Außer ihm sterben
mindestens neun Israelis, über 50 Menschen werden verletzt. Die
Hamas bezeichnet das Attentat als Rache für den israelischen Angriff
auf Gaza und erklärt, es werde weitere Attentate geben. Drei Stunden
später schießt ein Araber vor dem Damaskus-Tor in der Jerusalemer
Altstadt wahllos auf eine wartende Menge, insgesamt sterben bei der Schießerei
drei Menschen, 14 werden verwundet. In der Nacht werden zwei
Siedler in ihrem Auto nahe der Siedlung Eli erschossen. Nahe Tulkarem
und Ramallah werden mehrere Siedler durch Schüsse und Bombenexplosionen
verwundet.
18. September 2002, Umm el Fahem : Im Norden Israels nahe
der arabischen Ortschaft Umm el Fahem sprengt sich ein Attentäter
an einer Bushaltestelle neben einer Gruppe Polizisten in die Luft. Er
reißt einen Israeli mit in den Tod, zwei weitere werden verletzt.
Es ist der erste Selbstmordanschlag in Israel seit gut sechs Wochen.
19. September 2002, Tel Aviv : Um die Mittagszeit sprengt
sich ein Araber in einem Autobus der Gesellschaft Dan in der Allenby-Street
im Herzen Tel Avivs in die Luft. Er reißt fünf Israelis mit
in den Tod, rund 50 Menschen werden verwundet. Der Attentäter zündet
seine Bombe, als ihn der Busfahrer aus dem Fahrzeug hinauswerfen wollte.
Die Hamas bekennt sich telefonisch zu dem Anschlag.
10. Oktober 2002, Tel Aviv : Ein Attentäter sprengt sich an
einer Bushaltestelle im Tel Aviver Vorort Bnei Brak in die Luft, er reißt
eine Frau mit in den Tod, 16 Personen werden verletzt. Der Busfahrer hatte
zuvor dem Täter den Zutritt in einen Bus verweigert.
21. Oktober 2002, Pardes Chana : Ein mit 100kg Sprengstoff vollbepackter
Jeep rammt nahe Hadera einen Überlandbus, der sich auf dem Weg von
Kiryat Shmona nach Tel Aviv befindet. Durch die Wucht der Explosion brennt
der Bus vollständig aus. 15 Zivilisten und Soldaten sterben, über
50 Menschen werden teils schwer verletzt. Die Organisation Islamischer
Dschihad bekennt sich zu dem Anschlag, die Hamas gratuliert den Attentätern.
27. Oktober 2002, Ariel : Ein Palästinenser, offenbar Mitglied
der Al-Aksa Brigaden, sprengt sich in der jüdischen Siedlung Ariel
nördlich von Nablus an einer Tankstelle in die Luft. Er reißt
drei israelische Reservisten mit in den Tod, 19 weitere Menschen erleiden
Verletzungen.
29. Oktober 2002, Hermesch : Ein bewaffneter Palästinenser
dringt in den Abendstunden in die Siedlung Hermesch nahe Nablus ein und
tötet drei Siedlerinnen, ehe er selber von einem Siedler erschossen
wird. Vier weitere Menschen werden verletzt. Der Täter gehört den
Al-Aksa Brigaden an.
4. November 2002, Kfar Saba : Bei einem Selbstmordanschlag in einem
Einkaufszentrum in Israel sind am Montag drei Menschen getötet und
zahlreiche weitere verletzt worden. 70 Menschen wurden bei der Explosion
eines palästinensischen Selbstmordattentäters der Dschihad Islami
Organisation aus dem Flüchtlingslager Balata bei Nablus in Kfar Saba
nordöstlich von Tel Aviv verwundet, vier von ihnen schwer, teilten
Polizei und Vetreter von Rettungsdiensten mit. Die Explosion ereignete sich
um 18.15 Uhr Ortszeit (17.15 Uhr MEZ).
10. November 2002, Kibbuz Metzer : Am Abend greift ein Palästinenser
das Kibbuz Metzer nahe Hadera mit einem Schnellfeuergewehr an. Er tötet
fünf Bewohner und verwundet drei weitere, ehe ihm die Flucht gelingt.
Die Al-Aksa Brigaden bekennen sich telefonisch zu dem Angriff.
15. November 2002, Hebron : Am Abend des Sabbat feuern palästinensische
Heckenschützen am Grab des Patriarchen in Hebron auf betende Siedler.
Zwölf Israelis kommen ums Leben, über 20 werden verletzt. Anschließend
wird die Armee in stundenlange Feuergefechte verwickelt. Zu dem Anschlag
bekennt sich die Gruppe Islamischer Dschihad.
21. November 2002, Jerusalem : Ein Palästinenser zündet
am Morgen eine an seinem Körper befestigte Bombe in einem Jerusalemer
Stadtbus in der Mexicostreet im Stadtteil Kiryat Menachem. Neben dem Attentäter
sterben mindestens elf weitere Menschen, vorwiegend Studenten und Schüler.
47 Menschen werden verletzt. Israel hatte vor dem Anschlag keine Warnungen
des Geheimdienstes erhalten, es ist der erste Anschlag in Jerusalem seit
Juli.
28. November 2002, Beit Schean : In der nordisraelischen Stadt feuern
zwei mit Sturmgewehren bewaffnete Palästinenser vor einer Busstation
und einem Likud-Wahllokal auf die wartende Menge und werfen Handgranaten.
Mindestens sechs Israelis kommen ums Leben, 30 Menschen werden teils schwer
verletzt. Unter den Verletzten sind auch zwei Kinder des ehemaligen Außenministers
David Levy. Das Attentat findet am Tag der Abstimmung über den Likud-Vorsitz
statt. Zu dem Anschlag bekennen sich die Al-Aksa-Brigaden.
27. Dezember 2002, Otniel : Zwei Palästinenser überfallen am
Sabbat die Siedlung Otniel nahe Hebron und dringen in den Speisesaal einer
Gaststätte ein. Sie töten vier Israelis und verletzen neun weitere.
Die Organisation Islamischer Dschihad spricht von Rache für die Erschießung
eines ihrer Führer durch die Armee am Vortag.
5. Januar 2003, Tel Aviv : In der Nähe des alten Busbahnhofs
sprengen sich zwei Attentäter aus Nablus in die Luft, der eine in dem
Imbiss- Restaurant "McChina", der andere in einer Fußgängerzone.
Insgesamt reißen die beiden mindestens 22 Menschen mit in den Tod und
verletzen über 100 weitere. Die Gegend, die als eine der ärmeren
Tel Avivs gilt, ist vor allem von Gastarbeitern bevölkert. In Damaskus
übernimmt die Organisation Islamischer Dschihad die Verantwortung. Der
Anschlag ist einer der schwersten in Israel seit Jahren.
Jerusalem
Tel Aviv
Netanya
Hadera
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Haifa
Pardes Chana
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Naharia
Umm el Fahem
Beersheba
Kfar Saba
Siedlungen