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Inhalt: Dämon / Dark City / Das magische Schwert -Die Legende von Camelot / Das Mercury Puzzle / Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit / Deep Impact / Der Gebuchte Mann / Der Geschmack der Kirsche / Der Regenmacher / Der Mann in der eisernen Maske / Desperate Measures / Der Pferdeflüsterer / Die Hochzeit meines besten Freundes / Die Zeitritter-Auf der Suche nach dem heiligen Zahn / Dr. Dolittle / Dobermann /

Eddie Murphy ist Dr. Dolittle. Dr. Doolittle fährt einen Hund an. Er verarztet ihn und weil er das so gut macht, sagt es der Hund in der ganzen Stadt weiter. Immer mehr Tiere suchen nun die Praxis von Dr. Doolittle auf und der Doktor bemerkt, daß er die Tiere verstehen kann. Und so plappern alle Tiere dank der modernen Computertechnik und Jim Henson's Creature Shop fröhlich durch den ganzen Film. Das ganze ist mal mehr mal weniger lustig, aber der Film wird Kinder sicher Spaß machen. (85 Min.; USA 1998; R.: Betty Thomas; D.: Eddie Murphy, Ossie Davis)
Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Parungszeit beschreibt der gleichnamige Film. Dies geschieht anhand von vielen verschiedenen Geschichten, die viele verschiedene Menschen erleben, die aber alle irgendwie miteinander zu tun haben. Die einzelenen Anekdoten sind mal mehr mal weniger gut in Szene gesetzt worden, aber sind gut genug um sich unterhalten zu lassen. ( 100 Min; D 1997; R.: Marc Rothemund; D.: Christoph Waltz, Gudrun Landgrebe, Dieter Landuris)
In einer Dark City, dem düstersten Ort im ganzen Universum wacht John Murdoch eines Tages
neben einer Frauenleiche auf und kann sich an nichts mehr erinnern. Regisseur Alex Proyas
(The Crow) hat mit diesem Film seiner Begeisterung für düstere Science-fiction und
kafkaesken Erzählungen eine Plattform gegeben. In einer ausgesprochen guten visuellen
Perfektion erzählt er die Geschichte in Kulissen, die stark von Filmen, wie "Blade
Runner", Metropolis" oder "Brazil" beeinflußt wurden. Doch leider
merkt man dem Film an, daß Form über Inhalt gestellt wurde, schreibt die Fachpresse.
Aber der Film soll trotzdem sehenswert sein. (100 Min.; USA 1998; R.: Alex
Proyas; D.: Kiefer Sutherland, William Hurt)
Vor fünf Jahren waren schon einmal mittelalterliche französische Besucher
im 20. Jahrhundert. Jetzt sind die Zeitritter-Auf der Suche nach dem heiligen Zahn.
Die Story des zweiten Teils beginnt dort, wo der erste aufgehört hat. Der Knappe
Jaquouille befindet sich im 20. Jahrhundert. Aus der Vergangenheit hat er den
Familienschmuck der Verlobten seines Herren Godefroy gestohlen. Diesen will sich der
Ritter, gespielt von Jean Reno, aber nun wiederholen. Dafür muß er erneut in die
Zukunft. Und erneut haben sich Millionen von Franzosen über die Komödie schlapp gelacht.
Nun fragt sich die deutsche Kritikerzunft, warum nur? So ganz nachvollziehbar scheint der
französische Klamottenhumor scheinbar nicht zu sein. Aber wen jucken die Kritiker? Wer
über den ersten Teil herzhaft lachen konnte, der wird es sicherlich auch über den
zweiten Teil können, zumal der das dreifache an Budget des ersten Teils zur Verfügung
hatte. (118 Min.; R.:Jean-Marie-Poiré; D.: Jean Reno, Chrisian Clavier)
Robert Redford ist: Der mit den Pferden flüstert. In Der Pferdeflüsterer hat eine Tochter einen Reitunfall. Ein Pferdeflüsterer soll nun Pferd und Tochter heilen und gewinnt dabei auch noch das Herz der Mutter. Ungefähr so ist die Story des Films. Eine echte Schnulze halt. Aber mit prachtvollen Aufnahmen von schönen Pferden, noch schöneren Aufnahmen von einer noch schöneren Landschaft und einer Story, die so schön ist, das man weinen könnte, ist der Film angeblich einfach wunderschön! (168 Min.; USA 1998; R.: Robert Redford; D.: Robert Redford, Kristin Scott-Thomas)
Friends Schauspielerin Jennifer Aniston bucht sich in Der Gebuchte Mann einen Geliebten, um die Symphatie von Kevin Bacon zu gewinnen. Der gilt als absoluter Frauenheld, steht aber nur auf vergebene Frauen. Jetzt hat sie vielleicht Chancen. Doch dann beginnt die erwartete Wählerei für Jennifer, denn beide, Kevin und ihr gebuchter Mann wären geeignete Kandidaten. Die Kritik schreibt, daß es dem Zuschauer ebenfalls nicht gerade leicht fällt, sich für einen von beiden zu entscheiden, da man ihr eigentlich keinen von den denen wünscht, denn was besseres hat die hübsche Jennifer schon verdient. Die Liebeskomödie ist gewohnte Stangenware, was bedeutet, das man getrost auch auf sie verzichten könnte. Wer es nicht kann, soll ihn sich meinetwegen ansehen. Ich halte ihn nicht auf.
Bruce Willis
allein reicht nicht um einen guten Film zu machen. Diese Erfahrung mußte Regisseur Harold
Becker mit seinem Film Das
Mercury-Puzzle machen. Autistischer Junge knackt den Pentagon-Code.
Daraufhin soll der Junge sterben, doch FBI-Agent Willis glaubt an die Unschuld des Jungen.
Der Film geht allerdings ziemlich in die Hosen, da er versucht den Film "Rain
Man" mit einem Actionfilm zu kreuzen, doch leider, leider funktioniert das nicht. Der
Film ist weder spannend noch in irgendeiner Art und Weise einfallsreich. Also, Finger weg!
Deep Impact
aus dem DreamWorks Studio. Riesiger Komet rast auf die Erde zu und droht das Leben
auf dem blauen Planeten zu zerstören. Das wäre schlimm! Aber der Komet hat die Rechnung
ohne "Peacemaker" und ehemalige "emergency room" Regisseurin Mimi
Leder, sowie dem ausführenden Produzenten Steven Steven Spielberg, gemacht! Die
Kritiken waren mal wieder ausgesprochen unterschiedlich. Während die einen Mimi Leder
vorwarfen, daß sie aufgrund des Zeitdrucks, der durch das Konkurrenzprodukt
"Armageddon" entstand, den Film viel zu hektisch gestalte, meinen die anderen
genau das Gegenteil, indem sie die ruhige und nicht reißerische Erzählweise loben. Was
soll man davon halten? In Deutschland konnten die meisten Kritiker den Film gar nicht
sehen, da noch bis kurz vor dem Deutschlandstart, geschnitten und synchronisiert wurde.
Manche Kritiker ließ dies natürlich unken, daß es kein gutes Zeichen für einen Film
sei, wenn er den Kritikern nicht zugänglich gemacht werde. Ob er gut ist, wird wohl jeder
erst dann merken, wenn er die Kinokarte für 15 Mark gekauft hat und in seinem Sessel
sitzt.
Michael Keaton spielt den Bösen und Andy Garcia den Guten. In Desperate Measures besitzt ein Schwerverbrecher das richtige Knochenmark, daß der Sohn des Polizisten braucht, der an Knochenkrebs leidet. Der Kriminelle kommt zur Operation ins Krankenhaus und entwischt. Jetzt beginnt nicht nur die Jagd nach dem Ausbrecher, sondern auch die persönliche Jagd des Polizisten nach einem Spender für seinen Sohn. Routiniert inszenierter Thriller, nicht schlecht, aber auch nichts besonderes.
Dobermann aus
Frankreich. Korrupter Bulle aus Paris versucht hartnäckig den größten Gangster der
Seine Metropole, den Dobermann, zu fassen, tot und nicht lebendig. Tja und dann wird der
Zuschauer Zeuge einer gnadenlosen Jagd, bei der alles, aber auch wirklich alles zu Bruch
geht. Der Film ist das Spielfilm-Debüt von einem ehemaligen Werbefilmer. Das sieht man
dem Film auch deutlich an. Vollgestopft mit visuellen Effekten, enttäuscht die Story des
Films. Da werden alle Klischees, die es im Action Genre gibt herausgekramt. Nur besser
inszeniert hat man sie schon woanders gesehen. Der Film ist also nur etwas für Leute, die
sich an visuellen Orgien ergötzen können.
John Grishams neue Romanverfilmung von Francis Ford Coppola Der Regenmacher mit Matt Damon. Alter Anwalt bietet jungem Anwalt Mitarbeit auf Prozentbasis an. Doch die Sache hat einen Hacken. Der Film scheint Geschmackssache zu sein, zum einen schon deshalb, weil es mal wieder ein Grisham Roman ist, zum anderen, weil sich die Kritiker überhaupt nicht einig waren. Für die einen war er uninteressant, für die anderen grandioses Erzählkino. Also selbst ein Urteil bilden, oder lassen.
Der Mann in der Eisernen Maske mit Leonardo "der, die, das" Cabrio, Gerard Depardieu, Jeremy Irons, Gabriel Byrne und John Malkovich. Die siebte Version von Alexandre Dumass Roman um Lious IX. Ein Kostümfilmdebüt von Braveheart Drehbuchautor Randall Wallace, aber was heißt das schon. Die Kritiker haben diesen Film eher mittelmäßig bewertet, als Begründung wurde hier zum Beispiel geliefert, daß für einen Mantel und Degenfilm etwas wenig gedegt werde. Herausgehoben wurde Gerard Depardieus Leistung als draufgängerischer Musketier.
Dämon kommt auch in die Kinos und soll nicht so berauschend sein. Denzel Washington ist auf der Suche nach einem alttestamentarischen Serienkiller. Klingt irgenwie abgedroschen, und ist es auch!
In "Die Hochzeit meines besten Freundes" spinnt Julia Roberts böse Intrigen, weil ihr bester Freund eine andere heiraten will. Die Feulletonisten von Spiegel, Focus und Premiere gaben diesem Film, laut TV Movie ein Durchschnittlich, nur Der Rolling Stone, der Playboy und die Zeitschrift CINEMA hielten ihn für sehenswert.
In Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet, besticht Der Geschmack der Kirsche vor allen Dingen durch seine ungewöhnliche Geschichte. Herr Bahdii lebt im Iran und will sich umbringen. Er hat allerdings vorher noch eine Arbeitsstelle zu vergeben. Er sucht jemanden, der ihm sein Loch buddelt und ihn dort hineinlegt, wenn er tot ist. Mit seinem Range Rover fährt er in der Gegend umher auf der Suche nach der geeigneten Person. Er nimmt mehrere Passanten im Auto mit und erfährt viel über ihr Leben. Ein Film, der vom Tod handelt und so viel Gutes am Leben zum Vorschein bringt. (98 Min.)
Das Magische
Schwert-Die Legende von Camelot ist der erste abendfüllende
Zeichentrickfilm von den Warner Bros. Studios. Die Legende wird dabei zwar etwas sehr frei
interpretiert, aber was soll's. Einziger Höhepunkt, in dem sich der Film von der
momentanen Disneykonkurrenzflut abhebt, sind die Synchronstimmen. So agieren Olli Dietrich
und Wigald Boning als doppelköpfiger Drache und Dirk Bach als verzaubertes Huhn. Die
Kritiker haben ihn schlechter als die Konkurrenzprodukte bewertet. (100 Min.)
Bilder vom jew. Verleih