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Eva
(pünktlich) Wehner
oder
die „Spinatmomo mit Ostereierblick“
LK’ s : Erdkunde(Eng wurde es gelegentlisch )
7.53 Uhr (Montag - Freitag)
: Ein roter Twingo saust mit gefährlicher Kurvenlage zum Juzpark-platz.(Zum
Glück sind alle restlichen Schüler zu dieser Zeit schon in der Schule)
Völligst genervt, mit aufgeblähter Nase und dem typischen „Null - Bock
– Blick“ stürmt unsere Eva (wie immer zu spät) in den Unterricht.
Jetzt kommt die Frage, die die Menschheit seit Jahren bewegt! Was macht
Eva bis 7.53 Uhr?
Nach langjähriger Beobachtung haben wir festgestellt, daß sie nur deshalb
ständig zu spät ist, weil sie ihre vielen Freizeitaktivitäten nicht unter
einen Hut bringen kann.
1.)Enorm viel Zeit kosten die
Besuche im Solarium (auch im Winter knackig braun)! (10 % der Freizeitbeschäftigung)
2.)Regelmäßige Besuche in Zahlbach. „Ach Eva, wo geh’n mer denn heut hin?“
Eva’s Antwort: ,,Ach, geh´n mer heut mal wieder nach Zahlbach...“ (Info:
Nach über 7 Wochen am Stück fand das Auto schon langsam fast alleine in
die Disco). (25 % der Freizeitbeschäftigung)
3.)Zum Glück wurde 1876 das Telefon erfunden, sonst müßte sie sich eine
andere Lieblingsbeschäftigung suchen. (30 % der Freizeitbeschäftigung)
4.)Trotz notorischen Geldmangels findet Eva immer wieder die Zeit und
Geduld, sich ins Einkaufsgetümmel zu stürzen. (15 % der Freizeitbeschäftigung)
5.) Auch die Männer beanspruchen sie sehr. (Manche mehr, manche weniger!)
Egal ob Busfahrer, Schüler oder FH - Studenten, alle rauben ihr oft das
letzte bißchen Zeit.(10 % der Freizeitbeschäft.)
6.)Falls ihr aber dennoch mal Zeit bleibt, verwendet sie diese aber nicht,
um mal pünktlich zu sein oder zu lernen, sondern zum Joggen und Nachhilfe
geben.(10 % der Freizeitbe-schäftigung)
Wenn jetzt aber jemand denkt,
daß Eva den ganzen Tag faul unter dem Solarium liegt, oder an der Telefonstrippe
hängt, der sei gewarnt! Nicht eingeplant sind nämlich noch einige lebensgefährliche
Events (sowohl für sie als auch für ihre Umgebung!!!!!)
Entweder versucht sie mit dem R4 möglichst viele Kurven zu schneiden und
dabei gelegent-lich Straßenschilder mitzunehmen, oder sie tanzt im Winter
nachts mit Italienern auf viel befahrenen Straßen herum (Hallo Ruggiero!).
Nächtliche Verfolgungen mit der Vespa und anschließende Kochorgien im
Dunkeln kann man mit ihr genauso erleben, wie spontane Kurz-trips nach
Ibiza.
Ebenso kann man mit ihr auch in der Öffentlichkeit auffallen, wenn sie
z.B. ihre Lachan-fälle bekommt oder in Poppenroth ,,lustig“ wird.(Gell
Eva, Du weißt schon was wir meinen!) Außerdem ist Eva eine gute Köchin
und versteht es, ihre Speisen so geschickt anzurichten, daß der Unterschied
zwischen Tiramisu und Erbsensuppe mit Würstchen nicht zu erkennen ist.
Sie ist eine Frau mit extravaganten Vorlieben:
Bei ihr heißt es nicht Sekt oder Selters, sondern Patex oder Eierlikör.
Leider müssen wir sagen, daß Eva zeitweise, vor allem in der Schule, („Was
hast Du gesagt?“) oder auch in Südfrankreich eine schlecht Zuhörerin ist.
(Eine Freundin übergibt sich nachts. 0-Ton Eva: ,,Sei endlich ruhig und
mach’s Licht aus,...!“)
Liebe Eva, trotz allem wünschen wir Dir,
daß Du weiterhin so bleibst, wie Du bist und neben all Deinen Freizeitaktivitäten
auch in Zukunft noch Zeit für uns hast. Viel Glück in Würzburg und laß’
was von Dir hören.

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