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Er
weiß alles, kann alles und macht alles (außer Sport)
Benedikt Wahler
alias Dr. Snuggles
Als Erstgeborener von 3 Zahnarztsöhnen aus
dem benachbarten Euerdorf erblickte Benny am 17.11.´78 das Licht der Welt.
Die ganze Power, die seine Eltern in seine Zeugung gesteckt hatten, machte
sich bezahlt: Benny ist mit überdurchschnittlicher, außergewöhnlicher,
immenser und be-eindruckender Intelligenz und geistiger Größe ausgestattet
(seine Körpergröße blieb leider hinter seinen persönlichen Erwartungen
zurück!).
Trotz großer Bedenken seiner Kindergärtnerin, die den kleinen Benedikt
für zu unreif, verspielt und zurückgeblieben hielt, wagten es seine Eltern,
ihren kleinen Sprößling in die Obhut der großen Schulfamilie zu geben.
Seine Eltern mußten ihren Entschluss bis heute nie bereuen, denn Benni
erwies sich als ein äus-serst erfolgreicher Schüler. Regelmäßig nahm er
Buchpreise entgegen, zeigte sich sehr multi-lingual (Englisch, Latein,
Franz., Spanisch und Italienisch) und besuchte nebenbei eine elitäre Schülerakademie
(er verzichtete deshalb sogar auf unsere super LK-Abschlussfahrt). Dabei
war er dennoch niemals richtig ausgelastet und fand so immer noch ausreichend
Zeit, während des Unterrichts seine Heftränder kunstvoll zu verzieren.
Nebenbei entwarf er an seinem PC auch noch seine eigene Homepage (http://come.to/werther),
auf der er u.a. ausgewählte Lehrerzitate der ganzen Welt zugänglich macht.
Für uns Mitschüler erwies sich er sich als ein absoluter Glücksfall, denn
ganz
gegen Streber-manier machte er allen seine Hausaufgaben (v.a. Latein)
zugänglich und erwies sich auch sonst als sehr hilfsbereit. Dieser Zug
von Nächstenliebe kam uns auch zugute, wenn es darum ging, einen "Verantwor-tungsvollen"
(haha!) zu finden, der das Fahren über-nimmt.
Die Volkachfahrten und die Würzburgtrips sind in guter Erinnerung. Damit
wir ihn auch wirklich nicht als Streber abstempeln, bewieß Snuggles sein
"OlliNormalAbi-turient"-Sein mit den regelmäßigen Wahler-House-Parties
auf denen sich der harte Feierkern bei Wein, Weib und Gesang versammelte.
Seine Freizeit wurde durch zwei Hauptfaktoren auf ein Minimum begrenzt.
Regelmäßig wurde er nämlich von seinen Eltern zur Sklavenarbeit im Garten
der "Burg Wahler" gezwungen. Die Freizeit, die ihm schließlich noch verblieb
steckte er ab Sommer ´96 in seine Freundin Mareike S. aus R. Mittlerweile
hat diese unseren Benny zu "ihrem Benny" gemacht und hat ihn völlig unter
Kontrolle. Aus diesem Grund war er nur noch selten dazu zu bewegen, mit
uns diverse Diskotheken unsicher zu machen.
(Nach heftigsten Protesten, veröffentlichen
wir hier nun noch einmal, den ursprünglich von der Zensur gestrichenen
Text... na, besser so, Felix? )
Wir verdanken dieser Frau aber auch, dass er jegliche „abartige Tendenzen“
und seine Begeis-terung für die Saugkraft von Staubsaugern aufgab. (Möglicherweise
beruhen diese beunruhigenden Eigenschaften Benedikts auch nur auf Irrtümern
und Missverständnissen!!!)
Wenn Benedikt aber doch einmal von Frauchen
freibekommt, treibt es ihn meist ins "airport",
wo er auf House total abgeht. Aber auch für Schlager in passendem Outfit
kann er sich begeistern. Oft drängt sich uns beim bloßen Zuschauen die
Frage auf, woher Benedikt die Ausdauer beim Tanzen nimmt, da er doch keinerlei
Sport betreibt und Investitionen in seinen Körper
für Geldverschwen-dung hält.
Überhaupt erweist sich Benedikt in Geldfragen gemäß Familientradition
als sehr sparsam! Deshalb werden im Hause Wahler größere Inve-stitionen
wie Fahrrad, Ski und Kleidungsstücke aller Art (bis hin zur Unterwäsche)
von allen drei Brüdern gemeinsam genutzt (um Verschwen-dung zu vermeiden).
Schon früh hatte Dr. Snug-gles mit den Nebenwirkungen seiner Brusthaar-wuchsmittelchen
zu kämpfen, mit denen er wohl die immer krasser werdenden Größenunter-schiede
zu seinen Mitschülern kompensieren wollte.
Da ein Rasierer im Hause Wahler wohl als purer Luxus gilt, ließ der Wildwuchs
am Hals ihn bald zum "goat-man" und "teenwolf" avancieren. Nach einer
"Schönheitsoperation" am Kiefer ließ sich Benny einen (zu seinem Entsetzen)
rötlichen Bart wachsen, um das negative Operationsresultat zu überdecken.
Aber auch dieser will nicht so recht gedeihen.
In einigen Jahren (wenn seine beiden Brüder für ihn beim Bund waren und
er somit nicht mehr wehrpflichtig ist) ist aber schon die nächste OP vorgesehen,
die Benny dann von den Folgen der ersten OP befreien soll und er auch
deshalb nicht mehr von der Bundeswehr zurückgestellt ist.
Bis dahin wird er schon mitten in seiner Ausbildung an der HfB
in Frankfurt sein, wo er nach Abschluss und Promotion seinen Weg an die
Weltspitze der Topmanager antreten wird. Wir sind sicher, dass du es weit
bringen wirst und wünschen dir viel Glück im weiteren Leben
Mit einem kräftigen Schneuzer ! ---- 
 
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