BROKER'$ - die abizeitung98

 

CATHERINE VOGEL
lk e/f

 

Catherine in Bedrängnis... sie ruft Hilfe

Am 28.4.1979 erblickte die 3. Tochter von Werner und Doris Vogel das Licht der Welt. Der Name Catherine Cosette war zwar liebevoll gewählt, doch dank Nico S. wurden ihre Rufnamen ausgebaut: bekannt wurde sie als Birdie, Miss Bird und Birdhold., wobei letzterer ihr persönlich “am besten” gefiel!
Ernährt hat sie sich während ihrer 19. Lebensjahre vorwiegend von Mandarinen, Kaffee und Tee (in 100 verschiedenen Sorten). In früher Jugend hatte sie eigenen Angaben zufolge einen geheimnisvollen Mitbewohner und Hausgeist namens Norman, welcher häufig Stirnrun-zeln bei den Zuhörern hervorrief. („Harte G’schichte!“) Auf jeden Fall dürfte dieser für genügend Gruselgeschichten für ihre Pfadi-Gruppe gesorgt haben, in der sie lange Zeit engagiert war.
Mit der Pubertät begann ihr Hang zu den Glimmstengeln, den sie anfangs noch zu verheim-lichen suchte. Aber schon bald war sie bereit, sich für dieses Laster auch lange Rede-schlachten in aller Öffentlichkeit zu gefallen lassen. Ob das Nikotin Ursache oder Ver-stärker für ihre Unsportlichkeit war und ist, sei dahingestellt. Die Nachrichten aus dem Basketball-Grundkurs waren auf jeden Fall erschreckend.
Zitat Catherine nach 3 Monaten: “Ich hab’ heut’ Catherine grinst uns verspielt ansogar ‘nen Korb getroffen” !!!! (Oh Schmerzen!!) Doch anscheinend haben ihre Bemühungen gefruchtet, denn sie hat gleich nochmal Basketball belegt. Ist ihr das aktive sportliche Leben schon nicht so sehr in die Wiege gelegt worden, ist sie dafür umso engagierter und leidenschaftlicher neben dem Spiel-feld.
So trauerte sie sehr stark am Abstieg des SC Freiburg aus der 1. Bundesliga, beobachtet jedes Wochenende akribisch die Spiele der 1. und 2. Liga (auf daß der SCF bald wieder oben ist) und ist in manchen Zeiten sogar häufig live an den Spielfeldrändern der Umge-bung dabei.
Für ein Phänomen jedoch ist unsere Catherine fast berühmt geworden. Ihre Schulfreunde konnten nämlich jeden Tag eine gewisse Spannung untereinander aus-machen, mit welcher Laune unsere Catherine heute auftauchen würde. Diese Stimmungslage ist ihr nämlich immer eindeutig ins Gesicht geschrieben. Sie ist sozu-sagen der Prototyp von Stimmungsbarometer, der einem sofort sagt: “Ich bin heute gut gelaunt !” oder “Sprich mich besser nicht an !”.
Auch ansonsten ist ihr Charakter sehr emotional aus-geprägt; sie neigt zu Übertreibungen. So muß man ihr immer wieder ausreden etwas über-gewichtig zu sein und zumindest ansatzweise versuchen ihr einzureden, daß sie wirklich gut auf eine Klausur vorbereitet ist.
Daß ihre Bedenken in Bezug auf das Lernen (Zitat Catherine: Oh Gott, ich bin schlecht!) auch meistens unbegründet waren, zeigen ihre durchwegs guten Zensuren. Andererseits aber kann sie sich wahnsinnig über Kleinigkeiten freuen und von so eminent guter Laune sein, daß ihr ganzer Humor und ihre Ausgelassenheit geballt ans Tageslicht treten und sie geradezu zwingend ihre Mitmenschen mit ihrer Fröhlichkeit ansteckt.
Genauso emotional verhält sie sich ihren “Idolen” gegenüber. Sie würde alles dafür geben ihren Brad Pitt kennenzulernen; davon zeugen zahlreiche Bilder und Widmungen in ihren Ordnern und Aufgabenheften. Gerade auch diesen Utensilien widmet sie in langweiligen Schulstunden ihre ganze Aufmerksamkeit. Ihr HA-Heft grenzt eher an ein Designer-Buch und auch die Aufzeichnungen ihrer Banknachbarn sind vor Blümchen und Sprüchen niemals sicher. Hinter sich lässt sie einen Berg von Spitzerdreck und sonstigen Zettelchen, so daß der Gang zum Abfalleimer schon zur Routine geworden sein dürfte.
Eine erlesene Auswahl lernte sie auch als wandelnde Jukebox kennen. So hat sie bei guter Laune ständig irgendein Lied auf Lager, pfeift und singt dieses so lange vor sich hin, bis es auch ihr Zuhörer todsicher nicht mehr vergessen kann. Ob der nun will oder nicht, da kennt sie nix! Daß die Musikauswahl sehr groß ist, haben wir schätzen gelernt!
Genauso hartnäckig wie sie ihre Lieder weiterzugeben versucht, verteidigt sie auch ihre persönliche Meinung. Sie präsentiert sich so gefestigt und überzeugt in ihren Ansichten, daß es praktisch unmöglich ist, sie von ihrer Meinung abzubringen. Auch wenn sie sich tatsächlich im Unrecht befindet. Das soll nämlich auch schon vorgekommen sein, Catherine! Auf keinen Fall ist sie ein ruhiger oder langweiliger Zeitgenosse.
Eine gewisse Unternehmungslust ist ihr keinesfalls abzusprechen. So versucht sie seit kurzem Gitarre zu lernen, bessert ihr Taschengeld durch zahlreiche Nachhilfestunden auf, ist Donnerstags häufig im Eastside anzutreffen und weiß immer etwas mit ihrer Zeit anzufangen.

Wir wünschen Dir, daß Du auch in Zukunft nichts von dieser Unternehmungslust verlierst und ein aufregendes und vor allem glückliches Leben verbringst.

 


BROKER'$ - die abizeitung98
BROKER'$: die online-ausgabe
du bist besucher nr. bei BROKER'$
catherine vogel

URL: http://www.abitur98.de/vogel.htm
update: 10.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
and the article's respective authors

Christian Voll Katrin Thiele Zurück zum Inhalt



Werbung unseres Providers: