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ADAC - Bericht:
Der neue Oliver S. im Test
oder:
Was halten Crash Test Dummies wirklich
aus?
Baujahr:
Seit dem 23.12.1976 auf dem Markt, wurde er nun endlich grundlegend erneuert.
Sein Design wurde nur meinem leichten Facelifting unter-zogen und sein
Innenraum leicht überarbeitet. Im Laufe der Zeit bis zur neusten Modellgeneration
wuchs seine Baugröße an und erreichte letztendlich die folgenden Maße:
Länge: 152 mm (bei ausgefahrenem Frontspoiler)
Breite: 413 mm
Höhe: 1862 mm
Seine Lackierung wechselte von roter Farbe zu einem matten Schwarzton
mit jedoch der gleichen Aufschrift „Chicago Bulls“.
Die Frontpartie wurde etwas aggressiver gestylt. Vor allem seine Nase
wurde vom zuständigen Chefdesigner verbreitert. Sein sportliches Auftreten
hat so mancher Kundin schon das Herz gebrochen, seinen sportlichen Kollegen
zugleich auch mal ein Bein.
Ebenfalls neu: Die Scheinwerfer.
Sie wurden ersetzt durch kleinere Schutzlappen gegen Insekten und Gras
auf der Windschutz-scheibe und ermöglichen auch auch bei Nebel eine bessere
Sicht.
Sein Verbrauch läßt allerdings zu wünschen übrig, denn er säuft und verliert
auch immer etwas Öl auf fremden Parkplätzen. Mit voller Dröhnung und eingeschaltetem
Turbo kommt er aber dann so richtig in Fahrt.
Fahrverhalten auf der Teststrecke: Seitdem er in Birmingham zu oft auf
der rechten Spur durch-gefahren ist, sind deutsche Autos aus Bad Kissingen
dort nicht mehr zu gelassen. In Deutschland entsprach der Kraftstoffverbrauch
leider nicht der Norm, was zu einer noch andauernden Über-arbeitung führte.
Auf dem Schulgelände ist er der Rekordhalter mit Strafzetteln.
Wegen der Lautstärke des Motors und seinen leider zu schwach eingestellten
Bremsen wurden schon etliche Abmahnungen an seinen Besitzer geschickt.
Seine Garagen: Oliver S. verbringt nun den größten Teil seiner Freizeit
in der pagelschen Werk-statt, wo er sein tägliches Öl und die Autowäsche
verabreicht bekommt. Die Garage seines Zweit-wohnsitzes ist voll mit Basketballpostern
und einer stattlichen Reifensammlung der Marke „Air Jordan“. Sein überdurchschnittlicher
Reifenverschleiß veranlaßte ihn schon öfters, billigere Reifen aus den
USA importieren zu lassen.
Zukunftsprognosen: Gerüchten zur Folge soll er irgendwann als grünweißes
Schutzmannautoauf Streife gehen. Zunächst wird ihm eine Tarnvorrichtung
verpaßt und sein Standhaltevermögen im Gelände muß er ebenfalls unter
Beweis stellen.
Leider war es uns aus technischen und zeitlichen Gründen nicht möglich
ein vollständiges Bild von ihm zu vermitteln. Aber wir können sagen, daß
er trotz hoher Wartekosten sein Geld wert ist und auch unseren Kauftip
verdient. Aber was erzählen wir euch eigentlich? Fahrt ihn doch mal selbst!
Alles Gute für dich Olli

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