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Die Leiden des jungen
M.
-Ein Reisebericht-
Es war einmal vor langer, langer Zeit als sich
der junge Lehrling M. auf eine anstrengende Reise begab.
Er war noch unerfahren und verletzlich und auf dem Wege lauerten so manche
Gefahren. So geschah es eines Abends, als er erschöpft und müde nach einer
Schlafstätte am Wegesrande Ausschau hielt, daß plötz-lich einige saufwütige
Rohlinge über ihn herfielen und ihn auf gar grausame Art und Weise mißhandelten.
Am nächsten Morgen raffte sich der niedergeschlagene Jüngling jedoch wieder
auf und zog Böses erahnend weiter seines Weges.
Denn er näherte sich nun allmählich dem gefürchteten Königreich in dem
die böse und erbarmungslose GE-SELLSCHAFT ihr Unwesen trieb. Dort angekommen
begannen seine Qualen dann erst recht. Denn neben den verkommenen Wertvorstellungen
die in diesem Königreich vorherrschten war man da auch noch zahlreichen
schlechten Einflüssen ausgesetzt.
So war es bei den Einwohnern Brauch, auf hordenähnlichen Versammlungen
die sie Partys nannten gegärte Fruchtsäfte zu trinken, die auf ihre Konsumenten
gar verwunderliche Auswirkungen hatten und zu einem immer größeren Verlangen
danach führten.
Auch waren an allen Ecken der Städte Behälter angebracht, die den Passanten
Päckchen mit ei-nem Kraut aufdrängten, das die Einwohner bereitwillig
rauchten. Letztendlich blieb unserem Lehrling nichts anderes übrig, als
sich ebenfalls diesen Zwängen zu unterwerfen. Auch hielten sich die Ein-wohner
riesige Bestien, Hunde genannt, die dem jungen M. furchtbare Angst einflößten.
Nun begab es sich, daß er eines Abends, als er ziellos durch die Stadt
irrte zu einem gar fried-lichen und stillen Ort gelangte, der ihn sofort
magisch anzog. Auf einem Schild über dem Eingang stand verheißungsvoll
„FRIEDHOF“. Während er erleichtert zwischen den Gräbern umherschlender-te
und sich gemütlich einen dieser widerlichen Glimmstengel anzündete, trat
plötzlich eine geheim-nisvolle Gestalt aus dem Dunkel ins Mondlicht und
sprach ihn an. Der
Fremde stellte sich unserem M. als NOVALIUM vor.
Er erzählte unserem wißbegierigen Lehrling von ei-nem besseren Land, das
Land der Gräser und Farne. Dieses Land, das NATUR hieß, sollte unser M.
auf-suchen um das wahre Glück zu finden. Nachdem er sich am nächsten Tag
im Kaufhaus CARITAS mit wetterfesten Hemden eingedeckt hatte, schnürte
er sich eine Straßenabsperrung auf den Rücken und kehrte den Städten der
GESELLSCHAFT den Rücken zu, nicht bevor er ihr allerdings die baldige
APOKALYPSE vorhergesagt hatte.
Als er das sagenumwobene Land endlich erreicht hatte, gab es da so viele
wunderliche Dinge zu ent-decken, daß unser Lehrling gar nicht so recht
wußte, womit er beginnen sollte. Denn auf den Wiesen gab es unzählige
Gewächse aller Art: Blumen, Kakteen, Beeren, Gräser, Farne, Pilze und
noch vieles mehr. Nachts konnte er die Millionen Sterne am Himmelszelt
beobachten und manchmal sogar eine Mondfinsternis. Auch gab es in diesem
Lande umherziehende Gauk-ler die das Volk mit unterschiedlichster MUSIK
ver-wöhnten.
Diesen Gauklern trat unser junger M. dann auch bei und durchstreifte fortan
das Land um den Leuten seinen selbst kreierten Stil zwischen Jugendmusik-core
und Hardcore darzubieten. Auf seinen Wander-ungen machte er eines Tages
eine interessante Ent-deckung. Als er so über die Wiesen schritt sah er
plötzlich einen riesigen ELFENBEINTURM.
Am Eingang des Turms angelangt wurde er sofort von drei freundlichen ELFEN
empfangen, die ihn baten einzutreten. Fortan verbrachte er all seine Zeit
mit ihnen, unternahm gar lustige Reisen mit ihnen und schien alles um
sich herum zu vergessen, soweit er es nicht verschlief.
So, jetzt aber genug der böswilligen Unterstellungen. Im Ernst, du bist
ein prima Kumpel und ein bißchen Spaß muß doch wohl sein, oder?
Für die Zukunft wünsche ich dir alles Erdenkbare und die Erfüllung all
deiner Träume. Bleib wie du bist...

P.S.: Nur noch eine kleine Anmerkung in eigener
Sache. Tausend mal Entschuldigung an die Beteiligten(?), daß nicht alle
Eure
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