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LK´s: Mathe / Wirtschaft &
Recht

KOMMISSAR SCHNEIDERS
LETZTER FALL
Sein vorletzter Fall scheiterte kläglich an
mathematischer Unkenntnis, so daß der Fall ungelöst zu den Akten gelegt
werden mußte.
Doch Dank seines gestochen scharfen kriminalistischen Spürsinns erkannte
er, daß die Lage noch nicht so aussichtslos schien, wie sie zuerst den
vermeintlich unausweichlichen Anschein gehabt zu haben schien. 00 Schneider
kehrte aus der Twilight Zone zu uns zurück. Doch lest, was dann alles
geschah:
Der Kommissar Schneider sitzt zu Hause vor seinem Tisch und überlegt wichtige
Sachen, die sich nachher als die kaltblütige Wahrheit entzwei setzen.
Doch er hat einen wichtigen Fall zu lösen. Er weiß genau, er ist gut,
er wird es schaffen, ohne Rücksicht auf etwaige Verluste seinerseits.
Die Zeitungen schreien: ACHTUNG!! Der Kopf des Kommissars arbeitete allein,
löste sich von dem Rest der Umgebung und er dachte nach.
Dieser Fall war anders als alles andere von dieser Welt. Diesmal war es
Gefährdung abenteuer-lichsten Lebens. Der Kommissar Schneider machte sich
auf den Weg. Es war schnellste Zeit. Eine unbeschreibliche Tat drängte
die Sehnen des Superkommissars in Bewegung. Was sollte er tun? Er eilte
durch die Straßen mit der eifrigen Gewißheit dem Bösen entgegenzutreten.
Sein erster Aufenthalt fand nach emsiger Bestrebung in Berlin, der Hauptstadt
seines freudigen Landes statt, wo er sofort in ein gewisses Zimmer mit
der bestimmten Nummer 100 eintrat und sofort für sofortige Ordnung sorgte.
Sofort!
Nachdem er die anderen, immer in einer 4er Gruppe auftretenden Gestalten
von seiner Weltan-schauung mit schlagkräftigen Argumenten überzeugt zu
haben schien, schritt er zu anderen Tätig-keiten, die sein gesamtes Geschick
auf die unaufhaltsame Probe stellen sollten. Da Ihn zu diesem Zeitpunkt
des Geschehens ein leichtes Durstgefühl in der linken Magenhälfte quälte,
suchte er spontan die Bierbörse auf: ,,ein leckeres, gepflegtes, erfrischendes,
frisch gezapftes Maß Pils“ bestellte er gleich beim diensteifrig umhereilenden
Kellner.
Da plötzlich, um ihn herum, eine Menschenmasse, das Lokal quillt fast
über von den Kommissar erkennenden Menschen; im Saloon war die Hölle los
und das Bier floß in Metern. ,,Ja wie jetzt, hier?“ entfuhr es ihm sofort.
Ein Attentat auf den Kommissar? Nein, nur lustige Vassallen, die nach
getaner Arbeit Gemütlichkeit pflegten. Die Zeit rinnt unaufhaltsam davon,
das Lebenslicht brennt ein kaum mit den Augen nachvollziehbares Stück
nieder. Aber schon heißt es wieder Aufbrechen zum Bus.
Doch da! In dem allseitigen Getümmel haben die Anwesenden den Überblick
über die Rechnung verloren! Alle Anwesenden? Nein, ein kleiner Rhöner
Kommissar entsteigt den Massen und Worte kommen, zu Quadraten komprimiert,
aus seinen Mund:,,Kombiniere Kombination!“ Im Handum-drehen hat der Kommissar
diesen schwierigen Fall gelöst und zufrieden und glücklich hört sich der
Kommissar die Glückwünsche und Gesänge von überall her an. Der Kommissar
Schneider ist eben unique. Doch dazu später mehr an dieser Stelle...
Das hatte mit Sicherheit nichts mit seinem Fall zu tun, seinem letzten
Fall überhaupt, das wissen wir, wegen dem Titel. Zu Hause legte sich der
Starkommissar, wie so oft, nach einer so ungeheuer-lichen psyichischen
und metaphysischen Gedankenleistung zu einem kleinen dreitägigen Nicker-chen
nieder. So gestärkt begibt sich 00 Schneider am späten Freitag Abend mit
seiner Frau Kom-missarin im Gepäck zu einem geheimen Ort, nach Oberthulba
in die Mehrzweckhalle, der nur einem kleinen Kreis bestimmter Personen
zugänglich ist. Unter diesen natürlich auch der Kommissar selbst. Der
Kommissar will auch mal Spaß haben. Schon nach kurzer Zeit erkennt man
den Kommissar nicht mehr.
Aus der rüden, Verbrecher suchenden Rohmasse wird ein vierdimensionales
übermächtiges Objekt, die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung sprengendes
Gebilde. Der Kommissar breitet seine Flügel aus und übersteigt die Massen.
Die anderen Menschen nehmen die Metamorphose des Kommissars gar nicht
wahr, sie sind zu sehr mit ihrer Umwelt beschäftigt. Der Kommissar schwebt
immer höher, das Dach des Zentrums verschwindet langsam und 00 Schneider
ändert sich, mit den Worten ,,Koquinox“ auf den Lippen. Die Genmasse ist
schon nicht mehr menschlich - Huch - schon wieder ein neues Chromosom...
Was immer diese Worte auch heißen mögen: Welk ist die Erinnerung, der
Fortgang muß geschehen werden. Das ist das Los der Menschheit. Im Kreiselkompaß
der Gefühle liegt kein Unnotfangt. Unnardiburges Geharse.
P.S. Wir hätten ja gerne mehr über die Charakterzüge
unseres geschätzten Mitschüler und Freundes Alexander Schneider geschrieben.
Jedoch konnten wir nur auf einige markante Fakten zurückgreifen, da er
erst seit Beginn der 13. Klasse bei uns war.
Wir wünschen Dir für Deine
weitere Zukunft alles Gute und noch viele interessante Fälle zum Lösen.
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