BROKER'$ - die abizeitung98

 

LK´s: Mathe / Wirtschaft & Recht

00Schneider beim Aktenstudium...

KOMMISSAR SCHNEIDERS
LETZTER FALL

 

Sein vorletzter Fall scheiterte kläglich an mathematischer Unkenntnis, so daß der Fall ungelöst zu den Akten gelegt werden mußte.
Doch Dank seines gestochen scharfen kriminalistischen Spürsinns erkannte er, daß die Lage noch nicht so aussichtslos schien, wie sie zuerst den vermeintlich unausweichlichen Anschein gehabt zu haben schien. 00 Schneider kehrte aus der Twilight Zone zu uns zurück. Doch lest, was dann alles geschah:
Der Kommissar Schneider sitzt zu Hause vor seinem Tisch und überlegt wichtige Sachen, die sich nachher als die kaltblütige Wahrheit entzwei setzen. Doch er hat einen wichtigen Fall zu lösen. Er weiß genau, er ist gut, er wird es schaffen, ohne Rücksicht auf etwaige Verluste seinerseits. Die Zeitungen schreien: ACHTUNG!! Der Kopf des Kommissars arbeitete allein, löste sich von dem Rest der Umgebung und er dachte nach.
Dieser Fall war anders als alles andere von dieser Welt. Diesmal war es Gefährdung abenteuer-lichsten Lebens. Der Kommissar Schneider machte sich auf den Weg. Es war schnellste Zeit. Eine unbeschreibliche Tat drängte die Sehnen des Superkommissars in Bewegung. Was sollte er tun? Er eilte durch die Straßen mit der eifrigen Gewißheit dem Bösen entgegenzutreten. Sein erster Aufenthalt fand nach emsiger Bestrebung in Berlin, der Hauptstadt seines freudigen Landes statt, wo er sofort in ein gewisses Zimmer mit der bestimmten Nummer 100 eintrat und sofort für sofortige Ordnung sorgte. Sofort!
Nachdem er die anderen, immer in einer 4er Gruppe auftretenden Gestalten von seiner Weltan-schauung mit schlagkräftigen Argumenten überzeugt zu haben schien, schritt er zu anderen Tätig-keiten, die sein gesamtes Geschick auf die unaufhaltsame Probe stellen sollten. Da Ihn zu diesem Zeitpunkt des Geschehens ein leichtes Durstgefühl in der linken Magenhälfte quälte, suchte er spontan die Bierbörse auf: ,,ein leckeres, gepflegtes, erfrischendes, frisch gezapftes Maß Pils“ bestellte er gleich beim diensteifrig umhereilenden Kellner.
Da plötzlich, um ihn herum, eine Menschenmasse, das Lokal quillt fast über von den Kommissar erkennenden Menschen; im Saloon war die Hölle los und das Bier floß in Metern. ,,Ja wie jetzt, hier?“ entfuhr es ihm sofort. Ein Attentat auf den Kommissar? Nein, nur lustige Vassallen, die nach getaner Arbeit Gemütlichkeit pflegten. Die Zeit rinnt unaufhaltsam davon, das Lebenslicht brennt ein kaum mit den Augen nachvollziehbares Stück nieder. Aber schon heißt es wieder Aufbrechen zum Bus.
Doch da! In dem allseitigen Getümmel haben die Anwesenden den Überblick über die Rechnung verloren! Alle Anwesenden? Nein, ein kleiner Rhöner Kommissar entsteigt den Massen und Worte kommen, zu Quadraten komprimiert, aus seinen Mund:,,Kombiniere Kombination!“ Im Handum-drehen hat der Kommissar diesen schwierigen Fall gelöst und zufrieden und glücklich hört sich der Kommissar die Glückwünsche und Gesänge von überall her an. Der Kommissar Schneider ist eben unique. Doch dazu später mehr an dieser Stelle...
Das hatte mit Sicherheit nichts mit seinem Fall zu tun, seinem letzten Fall überhaupt, das wissen wir, wegen dem Titel. Zu Hause legte sich der Starkommissar, wie so oft, nach einer so ungeheuer-lichen psyichischen und metaphysischen Gedankenleistung zu einem kleinen dreitägigen Nicker-chen nieder. So gestärkt begibt sich 00 Schneider am späten Freitag Abend mit seiner Frau Kom-missarin im Gepäck zu einem geheimen Ort, nach Oberthulba in die Mehrzweckhalle, der nur einem kleinen Kreis bestimmter Personen zugänglich ist. Unter diesen natürlich auch der Kommissar selbst. Der Kommissar will auch mal Spaß haben. Schon nach kurzer Zeit erkennt man den Kommissar nicht mehr.
Aus der rüden, Verbrecher suchenden Rohmasse wird ein vierdimensionales übermächtiges Objekt, die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung sprengendes Gebilde. Der Kommissar breitet seine Flügel aus und übersteigt die Massen. Die anderen Menschen nehmen die Metamorphose des Kommissars gar nicht wahr, sie sind zu sehr mit ihrer Umwelt beschäftigt. Der Kommissar schwebt immer höher, das Dach des Zentrums verschwindet langsam und 00 Schneider ändert sich, mit den Worten ,,Koquinox“ auf den Lippen. Die Genmasse ist schon nicht mehr menschlich - Huch - schon wieder ein neues Chromosom... Was immer diese Worte auch heißen mögen: Welk ist die Erinnerung, der Fortgang muß geschehen werden. Das ist das Los der Menschheit. Im Kreiselkompaß der Gefühle liegt kein Unnotfangt. Unnardiburges Geharse.

P.S. Wir hätten ja gerne mehr über die Charakterzüge unseres geschätzten Mitschüler und Freundes Alexander Schneider geschrieben. Jedoch konnten wir nur auf einige markante Fakten zurückgreifen, da er erst seit Beginn der 13. Klasse bei uns war.

Wir wünschen Dir für Deine weitere Zukunft alles Gute und noch viele interessante Fälle zum Lösen.

 


BROKER'$ - die abizeitung98
BROKER'$: die online-ausgabe
du bist besucher nr. bei BROKER'$
andreas schneider

URL: http://www.abitur98.de/schneidera.htm
update: 02.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
and the article's respective authors

Renate Schröter Helgard Schneider Zurück zum Inhalt

 



Werbung unseres Providers: