BROKER'$ - die abizeitung98

 

C:/>..
...creating file
"Christof Hellmuth Reuter - Leistungskurse Latein / Erdkunde"
...reading file...
executing program...

C.H. Reuter – Where will you be tomorrow ?


Christof Hellmuth Reuter war ein ausgesprochen guter Schüler und Unterstufen- und Mittelstufen-bester. Zahlreiche Minigolf- und Tischtennispokale zieren sein Zimmer.
Christof war ein Schüler wie aus dem Bilderbuch und die Lehrer sprachen mit Ehrfurcht von seinen Leistungen. Außerdem war er noch Hauptdarsteller einer Abenteuer-Groschenheftchen-Serie.
(The Adventures of C.H.R. Euter ... soon on the net!)

C.H. Reuter - der lebende Beweis, das Erfolg nicht nur reich, sondern auch schön und sexy macht!Aber üble Fremdeinflüsse begannen Ihren Schatten auf sein Leben zu werfen (F.K. und S.P.) und verleiteten Ihn dazu erste, nicht seinem Ruf gerecht werdende Hand-lungen zu vollziehen. Er löste nun regelmäßig „Arsch-Alarm“ beim Erscheinen gewisser Mitschüler ( Bobbes ) aus, fiel hinterhältig gieksend mit einem ohrenbetäuben-den „Giiiecks, giiiecks“ über einen der Autoren her, schoß Batterien durch das Klassenzimmer und zog so den NS-Terror (Name der Redaktion bekannt, gell Jack?!) auf sich. Aber dennoch war das Gesamtbild zu dieser Zeit rosig.

Seltsame Veränderungen machten sich an Christof be--merkbar. Er schoß körperlich in die Höhe und überragte bald nahezu alle seine Mitschüler. Seine schulischen Leistungen bewegten sich aber in eine andere Richtung. Nun bekamen wir alle Nase lang zu hören, dass seine Familie es noch nie so mit Mathe hatte. Diesen fachspe-zifischen Leistungsabfall konnte er aber durch seine überragende Sprachbegabung kompensieren.
So zeichnete Ihn der Altsprachenwettbewerb als einen der besten Lateiner in Bayern aus. Er bekam auch häufi-ger Ärger mit den Lehrern, da seine Fehlquote von 0% auf ca. 30% anstieg. Als fadenscheinige Gründe für sein Fehlen bekamen wir Sprüche wie: „Ich war müd‘! Ich hab‘ heute keinen Bock gehabt!“ oder „Ich musst‘ mal mein Zimmer aufräumen!“ zu hören
Ein anderes Merkmal, das immer häufiger zum Vorschein kam ist seine Unpünktlichkeit und Unzu-verlässigkeit. Den Autoren sind Fälle bekannt, wo er schon 4-5 Stunden zu spät zu Terminen erschien; ein „Ich bring’s Dir morgen mit“ verheißt normalerweise zweiwöchige Wartezeiten. Diese Eigenschaften kommen ihm seit 1¼ Jahren auch bei den Geschäften seines SYCRIS GdbR Computerhandels in die Quere, den er (noch) erfolgreich mit Simon vom Staffels zusammen be-treibt. Hintergrund der Geschäftseröffnung ist sein ehrgeiziges Ziel, Bill Gates als reichsten Compu-tertüftler aller Zeiten abzulösen.
Zu diesem Zweck legte Christof sich auch ein Handy zu und begründete als Nebeneffekt so den elitären Christof im Kreise seiner getreuen Handy-Partner, bestößt er den neuesten Deal an der BierbörseZirkel der Handybesitzer der Kollegstufe. Diese Pioniertat besagt allerdings noch lange nicht, daß unser Christof nun immer und überall anklin-gelbar ist. Nein, denn Christof gehört zu den aus-sergewöhnlichen Menschen, die es fertig bringen trotz Handy nie erreich-bar zu sein.


Christof’s Absturz dokumentiert sich wohl am deutlichsten im aus dem Nichts aufgetauchten Zu-spruch zum Alkohol. Mit eintretender Volljährigkeit beschloß er, es sei an der Zeit dieses „Teufels-zeug“ in schöner Regelmäßigkeit zu mißbrauchen. Schon bald war er als „Boris“ [in Anspielung auf seinen Hang zu russischem Fusel] bei Parties landauf, landab bekannt und gefürchtet. So ergab sich auch bei einer Wagnerschen Hausparty die Gelegenheit den Komfort von Pflastersteinen und Krankenbahren kennenzulernen und Bekanntschaft mit der Eli-Ausnüchterungsstation zu schließen. Seine erreichten 2,5 Promille sprechen hier eine deutliche Sprache. Sein zuvor gefaßtes Motto des Abends: „Heut‘ baller ich mich zam“ hatte er somit im wahrsten Sinne des Wortes erfüllt. Glücklicherweise war es seinen Freunden, als er noch alleine laufen konnte, gelungen, ihn aus dem Kreis der Partygäste zu entfernen und nach seinem Absturz vor den neugierigen Blicken der Schaulustigen zu schützen.
Damit setzte er sich unangefochten an die Spitze der „Saufbruderschaft Kollegstufe“. Doch die Hoffnung ist noch nicht verloren.
Die Bundeswehr wird Ihn sich sehr sorgsam zur Brust nehmen und wiederlosgelassen wird er sicherlich bald als Computerspezialist zur absoluten Weltspitze emporsteigen. Wir hoffen inständig, dann noch bei Ihm vorgelassen zu werden – egal wie lang wir warten.


 


BROKER'$ - die abizeitung98
BROKER'$: die online-ausgabe
du bist besucher nr. bei BROKER'$
christof reuter

URL: http://www.abitur98.de/reuter.htm
update: 02.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
and the article's respective authors

Christine Rieß Franz Rambach Zurück zum Inhalt



Werbung unseres Providers: