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Reuter - Leistungskurse Latein / Erdkunde"
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C.H. Reuter – Where
will you be tomorrow ?
Christof Hellmuth Reuter war ein ausgesprochen guter Schüler und Unterstufen-
und Mittelstufen-bester. Zahlreiche Minigolf- und Tischtennispokale zieren
sein Zimmer.
Christof war ein Schüler wie aus dem Bilderbuch und die Lehrer sprachen
mit Ehrfurcht von seinen Leistungen. Außerdem war er noch Hauptdarsteller
einer Abenteuer-Groschenheftchen-Serie.
(The Adventures of C.H.R. Euter
... soon on the net!)
Aber
üble Fremdeinflüsse begannen Ihren Schatten auf sein Leben zu werfen (F.K.
und S.P.) und verleiteten Ihn dazu erste, nicht seinem Ruf gerecht werdende
Hand-lungen zu vollziehen. Er löste nun regelmäßig „Arsch-Alarm“ beim
Erscheinen gewisser Mitschüler ( Bobbes ) aus, fiel hinterhältig gieksend
mit einem ohrenbetäuben-den „Giiiecks, giiiecks“ über einen der Autoren
her, schoß Batterien durch das Klassenzimmer und zog so den NS-Terror
(Name der Redaktion bekannt, gell Jack?!) auf sich. Aber dennoch war das
Gesamtbild zu dieser Zeit rosig.
Seltsame Veränderungen machten sich an Christof
be--merkbar. Er schoß körperlich in die Höhe und überragte bald nahezu
alle seine Mitschüler. Seine schulischen Leistungen bewegten sich aber
in eine andere Richtung. Nun bekamen wir alle Nase lang zu hören, dass
seine Familie es noch nie so mit Mathe hatte. Diesen fachspe-zifischen
Leistungsabfall konnte er aber durch seine überragende Sprachbegabung
kompensieren.
So zeichnete Ihn der Altsprachenwettbewerb als einen der besten Lateiner
in Bayern aus. Er bekam auch häufi-ger Ärger mit den Lehrern, da seine
Fehlquote von 0% auf ca. 30% anstieg. Als fadenscheinige Gründe für sein
Fehlen bekamen wir Sprüche wie:
„Ich war müd‘! Ich hab‘ heute keinen Bock gehabt!“ oder
„Ich musst‘ mal mein Zimmer
aufräumen!“ zu hören
Ein anderes Merkmal, das immer häufiger zum Vorschein kam ist seine Unpünktlichkeit
und Unzu-verlässigkeit. Den Autoren sind Fälle bekannt, wo er schon 4-5
Stunden zu spät zu Terminen erschien; ein „Ich
bring’s Dir morgen mit“ verheißt normalerweise zweiwöchige
Wartezeiten. Diese Eigenschaften kommen ihm seit 1¼ Jahren auch bei den
Geschäften seines SYCRIS GdbR Computerhandels in die Quere, den er (noch)
erfolgreich mit Simon vom Staffels zusammen be-treibt. Hintergrund der
Geschäftseröffnung ist sein ehrgeiziges Ziel, Bill Gates als reichsten
Compu-tertüftler aller Zeiten abzulösen.
Zu diesem Zweck legte Christof sich auch ein Handy zu und begründete als
Nebeneffekt so den elitären Zirkel
der Handybesitzer der Kollegstufe. Diese Pioniertat besagt allerdings
noch lange nicht, daß unser Christof nun immer und überall anklin-gelbar
ist. Nein, denn Christof gehört zu den aus-sergewöhnlichen Menschen, die
es fertig bringen trotz Handy nie erreich-bar zu sein.
Christof’s Absturz dokumentiert sich wohl am deutlichsten im aus dem Nichts
aufgetauchten Zu-spruch zum Alkohol. Mit eintretender Volljährigkeit beschloß
er, es sei an der Zeit dieses „Teufels-zeug“ in schöner Regelmäßigkeit
zu mißbrauchen. Schon bald war er als „Boris“
[in Anspielung auf seinen Hang zu russischem Fusel] bei Parties landauf,
landab bekannt und gefürchtet. So ergab sich auch bei einer Wagnerschen
Hausparty die Gelegenheit den Komfort von Pflastersteinen und Krankenbahren
kennenzulernen und Bekanntschaft mit der Eli-Ausnüchterungsstation zu
schließen. Seine erreichten 2,5 Promille
sprechen hier eine deutliche Sprache. Sein zuvor gefaßtes Motto des Abends:
„Heut‘ baller ich mich zam“
hatte er somit im wahrsten Sinne des Wortes erfüllt. Glücklicherweise
war es seinen Freunden, als er noch alleine laufen konnte, gelungen, ihn
aus dem Kreis der Partygäste zu entfernen und nach seinem Absturz vor
den neugierigen Blicken der Schaulustigen zu schützen.
Damit setzte er sich unangefochten an die Spitze der „Saufbruderschaft
Kollegstufe“. Doch die Hoffnung ist noch nicht verloren.
Die Bundeswehr wird Ihn sich sehr sorgsam zur Brust nehmen und wiederlosgelassen
wird er sicherlich bald als Computerspezialist zur absoluten Weltspitze
emporsteigen. Wir hoffen inständig, dann noch bei Ihm vorgelassen zu werden
– egal wie lang wir warten.
 
 
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