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Otsch in voller GrösseDer Weg des Otsch
LK M/F

 

Es war einmal in einem fernen Land, wo ein „bildhübscher“ Knabe am 16.11.78 in Rybnik das Neonlicht des Kreissaales erblickte. Doch es hielt ihn nicht lange dort, weil es ihn in die westliche weite Welt trieb.
Sein Bildungsweg führte ihn von Rybnik über Werne, Iserlohn, Furtwangen endlich in den Einzugs-bereich der großen Weltstadt Bad Kissingen. Letztendlich blieb er in Albertshausen hängen.
Um seinen geistigen Horizont zu erweitern, besuchte er ab der 3. Klasse die Anton-Kliegel-Volk-schule. Zu seinem geistigen Mentor avancierte der allseits geschätzte Edmund S. aus H., der ihm auch zu einem makellosen Übertrittszeugnis verhalf.
Das Gymnasium stellte ihm auch keine Hindernisse in den Weg, ja man möchte fast meinen, er sei manchmal unterfordert. Dann versprüht er einen Elan, der fast den einer Schlaftablette übertrifft (z.B. Mo 1.-2. bzw. Fr 5.-6.). So stellt der Geschichtsunterricht sein absolutes Lieblingsfach dar. Ob dies wohl an der Lehrerin liegt, die ihn schon in der 9. Klasse ein immenses Grundwis-sen eintrichterte, über das er aufgrund von mehreren aufeinanderfolgenden Abfragen (1 bis ca. unendlich) jederzeit verfügte.
Trotzdem, oder gerade deswegen, hatte er viel Zeit für außerschulische, vor allem sportliche, aber auch musische und geisteswissenschaftliche Aktivitäten. Seit frühester Jugend interessiert er sich für alles, was rund ist.
Von seinem Fußballpapa wurde er zur Lederkugel hingeführt, die nicht immer die richtige Richtung fand. Er war mit Abstand Spitzenreiter der negativen Torschützenliste (5). Danach wechselte er zum Filzkugeldreschen beim TSV B.K.. Doch auch dies war nicht die richtige Ballgröße: irritiert von den vielen Bällen im Freibad, suchte er sein Heil in der Flucht in den Sandkasten, wo er den VBall seiner intimsten Träume fand. Mit diesem startete seine Karriere als die sprunggewaltige Zwei.
Dennoch hat ihn der Bund abgelehnt. Regelmäßig Dienstags zieht es ihn nach Würzburg zur Schla-gerparty, wo er zeitgemäß gekleidet den Stress der Schule abwälzt. Doch nicht der Alkohol vertreibt ihm seine Sorgen, sondern die Kohlensäure im H2O (Preisvorteil!). Da heißt es dann auch schon mal „Theo, vier fahr’n zum Otsch“ und es treibt ihn gegen vier Uhr früh heim:
Einmal aber wurde die Nacht noch länger als geplant. Ein weißer Fiesta wollte einfach nicht weiter, weil ihm die Luft ausgegangen war.
Wir wünschen, dass Dir die Luft im Leben nicht ausgeht, damit Du den Schwung nicht verlierst und alles rundläuft. Nach deinem vorraussichtlichen „Urlaub“ auf der anderen Seite der Erde freuen wir uns auf ein Wiedersehen mit F(ress)estbankett.

Alles Gute und Vergissmeinnicht!

 


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update: 02.02.1999
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