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Unser Kampfpilot
SixM
Als
Karla und Hans-Georg Mommsen auf der Geburtsstation ihren Sohn betrachteten,
hatten sie die Super-Idee, ihn auf den Spitznamen des Vaters (Momme von
Mommsen) taufen zu lassen.
Dies sollte in dem späteren Leben des Neugebore-nen noch zu einigen heiteren
Situationen führen (Lehrer am Anfang des Schuljahres zur Klasse: “Momme
Mommsen? - Das soll ja wohl ein Witz sein! - Nein? Oh!).
Viel mehr ist auch aus seiner umzugsreichen Kind-heit nicht überliefert,
nur noch, daß dieser Jahrgang schon der sechste Jahrgang ist, den er in
sei-ner schulischen Laufbahn kennengelernt hat. Doch im zweiten Anlauf
hat er es jetzt auch endlich geschafft, und wird wahrscheinlich an der
FH Machinenbau studieren, und das, obwohl er einer der notorischten Nicht-Hausaufgaben-Macher
überhaupt ist.
Höchstwahrscheinlich liegt das daran, daß seine Freizeit voll und (fast)
ganz dem Fliegen gewidmet ist. Anfangs mußte da noch MS-Flight herhalten,
doch dies genügte schon bald nicht mehr den Ansprüchen, und er setzte
sich in ein richtiges Cockpit. Das hatte zur Folge, daß er praktisch den
ganzen Sommer auf dem Flugplatz verbrachte.
Trotz allem hatte er jedoch immer Zeit, wenn mal irgend jemand seine Hilfe
benötigt, so z.B. beim einscannen von Bildern für die
Facharbeit, etc. (Vielen Dank hier noch mal, das werde ich dir nicht vergessen).
Manchmal macht SixM (topgeheimer Internet-Hacker-Name) einen schüch-ternen
und zurückhaltenden Eindruck, doch er wartet nur, bis sich eine pas-sende
Gelegenheit bietet, um seine Maske fallen zu lassen, und sein wah-res
Gesicht (das des schlau verstek-kten Schelms) zu zeigen. So über-raschte
er uns in Berlin mit einer hem-mungslosen Dance-Freak-Session mit einer
heißen, durchtrainierten Frau, oder auch z.B. an Sylvester, wo er sternhagelvoll
durch die Gegend taukelte.
Also Momme, egal wohin der Wind dich treibt, bleib mit den Füßen immer
auf dem Boden der Tatsachen. Ich wünsche dir alles gute im weiteren Leben:
viel Gesundheit, viel Geld und viele Frauen (doch vorsichtig: F.S.S.!).

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