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Das
blonde Grinsekätzchen Verena M.
Man trifft zwar öfters auf dem Namen Marggraff, doch diese Schreibweise
ist ziemlich selten. Und noch viel seltener trifft man auf eine Menschen
wie sie.
Verena ist die zwar die zweitälteste (13.11.77) dieses Jahrgangs, doch
das merkt man ihr auf den ersten Blick nie an, denn sie wirkt oft ziemlich
kindisch und naiv, und man sieht fast dauernd ihr herzhaftes Lachen. Doch
dieses Bild löst sich sehr schnell in Luft auf, sobald man sie einmal
ken-nengelernt hat.
Sie ist eine geborene Kumpelfrau und wirklich für jeden Scheiß zu haben.
Äußerlich hat sie sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Ihre
Haare wurden immer blonder und zwischendurch sogar mal rot (vielleicht
auch bald wieder), und ihre kindlichen Gesichtszüge haben etwas an Härte
ge-wonnen. Figurtechnisch hat sich da auch einiges getan was jeder bei
genauerer Betrachtung selber sehen kann.
Eine ähnliche Veränderung hat auch in ihrem Inneren stattgefunden. Auf
ihre zahlreichen Lebens-erfahrungen, die sie geprägt haben, muß ich hier
nicht näher eingehen, das was ich eigentlich sagen will, ist, daß sie
eine sehr lebensgewandte Frau ist, die es meiner Meinung nach mal zu etwas
bringen wird.
Einen
nicht unbedeutenden Teil ihrer Freizeit widmet sie dem hauseigenen Familienzoo
und dem starken Bedürfnis nach allen möglichen Duftölen, Kerzen. Cremes,
Schmuck, Schuhe und ähn-lichen Kram.
Besonders erwähnenswert ist nun noch zum einen, daß ihr jeder Mann, mit
dem sie zusammen ist, aus unerklärlichen Gründen genau 8,30 DM im Monat
zu zahlen hat (50:3:2=8,33), und zum anderen noch ihre sehr stark ausgeprägte
romantische Ader.
Sie liebt die Natur und ihre Tierwelt, Sonnenauf- und untergänge, und
die Sterne in der Nacht. In diesen Sternen steht auch welchen Beruf sie
in ihrer Zukunft wohl ausübt. Ich wünsche Dir jeden-falls alles gute für
Deinen weiteren Lebensweg. Möge das Schicksal es gut mit Dir meinen.
Ohne Dich hätte ich zahlreiche Ek-LK-, Deutsch- und Geschichtsstunden
nicht überstanden (be-sondere Betonung bei Deutsch). Außerdem werde ich
mit Sicherheit die unzähligen Lachanfälle, die „har-ten“ Dancing-Nights,
die „Donnerstagmorgen“, die Freßorgien, die Raufschlachten, die japa-nischen
Konversationsrunden, deine HackfresseÔ, die Schulfahrten (Avignon und
Berlin), den Vanilleduft und vieles mehr vermissen!
Kurz gesagt ich werde Dich nie vergessen!

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