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Rolli´s Physik-Lk

Rolli als holder Jüngling
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In den letzten zwei Jahren erfuhren wir Dinge in der Physik (die ultimativste, beste, grundlegendste Hauptwissenschaft im Gegensatz zur absolut unbrauchbaren und überflüssigen Chemie), die wir uns nie zu fragen trauten, aber schon immer wissen wollten. Hübsch beigebracht hat uns dies ein ständig gut gelaunter, bonbonlut-schender und durch häufige Abwesenheit glänzender Physik-Gott.

Unser Gott bestach durch glänzendes (für die einen ist es eine Glatze für die an-deren die längste Stirn der Welt) Aussehen und verborgene Talente (Was ist ein Mac?).
Unser Moses der physikalischen Wissenschaften lebt nach der Philosophie:
Die Arbeit soweit optimieren, bis keine Arbeit außer der geistigen mehr anfällt
(z.B.: Folien, geschrieben mit wasserfestem Stift aus den 80er Jahren).
Auch bei ernstzunehmenden, hochgradig anspruchsvollen Klausuren, mit sich in zweijährigem Abstand wiederholenden Aufgaben, begrüßte er seine ungläubigen und nach Wissen dürstenden Jünger stets mit dem obligatorischen und recht moti-vierenden Satz: „Ach, des wird jetzt wieder laaangweilig!“.
Diese Langeweile äußerte sich in: - lautstarkem Gähnen - nervtötendem Bonbon-lutschen - neugieriges Wandabklopfen und Suchen nach seltenen Erden mit Hilfe seiner Stahlfaust - Kreidenzielwurf - interessiertes Ausmessen seiner Körperpro-portionen - gespanntes, meist mit hämischem Grinsen untermaltes Verfolgen der Bestrebungen seiner meist verlorenen Schäfchen (Hallo Oli!) seine mit Fallen ge-spickten Aufgaben zu lösen - begieriges Beobachten der Aktivitäten auf dem Pau-sehof - fanatisches Aufräumen seiner Sammlung von extrem wertvollen, hyperem-pfindlichen Gerätschaften (mit Hilfe seines alten Leidensgenossen Harald Bren-sing).
Zudem erleichterte unser Herkules der Physik uns die Sitzungen mit längeren Pausen und einem stetigem sinusförmigen Wechsel zwischen Ernst und energe-tisch günstigem Spaß.
Der Ernst spiegelte sich vornehmlich in den meist ratlosen Gesichtern der Schüler wieder, was unseren Captain Kirk der Physik häufig zu seinem berühmten gehäs-sigem Kichern (HeHeHe) anregte.
Unseren Spaß hingegen fanden wir in den ständigen Wortgefechten zwischen dem kleinen Mann mit der gelben Jacke und unserem Darth Vader der Physik, der sich meist schließlich nur noch mit Hilfe seiner fachlichen Kompetenz aus der Affäre ziehen konnte.
Fiel das Thema der außerschulischen Gespräche auf die Kursfeier, lenkte unser Captain Sisko der Physik elegant auf andere Themen über, wie z.B. der Kabelsalat am Heizungsboiler.

Trotz allem wünscht der Physik-Lk ‘98 seinem physikalischem Gebieter Frieden und langes Leben.

Ihr Physik LK '96/98

kleine schnipsel aus dem physik-lk

Rohkrämer (alias Rolli) mit Klausur in der Hand: “Ich bin der große Richter.”

Rolli: “Des is so’n richtiger Öko-Projektor... sieht aus wie unterm Meer.”

Heid niest. Rolli: “Aufputzen!”

Rolli: “Holt mal den Kiesel her; dann schmeissen wir den auch hoch auf den Schrank.”

Rolli: “Zwei Knetgummiautos fahren auf sich zu...”

Rolli betrachtet Heid: “Sind Glatzen wieder im Trend? Bei der Haarmode könnt ich auch mitmachen.

” Rolli: “Blaulicht als Kappe für Martin.”
Speyer: “Und dann noch ein Martinshorn.”

Rolli beschreibt Lichtquelle im Versuch: “Des is halt ne gan normale Funzel...”

Rolli: “Ich bin nicht dick, ich bin kraftvoll.”

Rolli: “Ist es möglich ein Elektron zu fangen...?”
Heid: “Fahrer, folgen sie dem Elektron!”

Rolli zu Solarium: “Lichtsarg, wo Du Hot Dog spielen kannst.”

Heid: “Da war wieder ein Chemiker in den heiligen Physikhallen...”
Rolli: “Der Herr Pfenning? Ja, ich hab die Fettspur schon gesehen.”

 


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lk physik: walter rohkrämer

URL: http://www.abitur98.de/lkphysik.htm
update: 02.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
and the article's respective authors

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