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Willis
Mathe-Lk- „fest aber beliebig!“*
Nachdem der Tafeldienst meist schon vor Unterrichtsbeginn
freundlich gebeten wurde die Tafel zu wischen und alle Schüler mit einem
„Wunderschönen guten Morgen, schönes Wochenende, schöne Ferien, Ihr
seid mich ja gleich wieder los!“ begrüßt worden waren, konnte man
gemeinsam versuchen unbekanntes Terrain zu erwandern oder schwierige Skipisten
zu befahren, je nach Wetterlage.
Allerdings wurden diese Naturfreuden all zu oft von einigen Heinrich-Mann-zitierenden,
polemisier-enden, „Jetzt hör doch mal auf mit dieser ewigen Polemik!“,
Lümmeln aus der ersten Bank gestört.
Das fehlen stochastischer Skistöcke oder vektorgeometrischer Skischuhe
führte oftmals zu Stürzen auf der Piste und das Fehlen analytischer Wanderstiefel,
sowie die Überlastung so mancher Wan-dererlunge, „Ach, gib`s doch endlich
auf!“ zum Verlust einiger Wanderkameraden, die eben durch extrem fleißiges
Nachwandern wieder aufschließen mußten.
Aber auch die geistigen Knüppel, die so mancher zwischen Willis, im geistigen
Fitneßstudio ge-stählten, mathematischen Wanderbeine warf, und die uns
in Form eines Bumerangs während unserer Referate aus den Skibindungen
rissen, brachten uns gelegntlich auf einen falschen Pfad. Letztendlich
besann sich aber doch immer jemand darauf, den richtigen Pfad nicht aus
den Augen zu verlieren: „Können wir jetzt bitte wieder Mathe machen!?“,
auch wenn zu Beginn unserer Wan-derung so mancher der Meinung war: „Ach,
Herr Wenzl, es gibt wichtigeres als Mathe!“. (In memo-riam an C.D.
aus S./Rhön).
Insgesamt verliefen unsere Ausflüge ganz gut und bei gelegentlichen Stürzen
Willis in stochasti-sche Gletscherspalten, „Merkwürdig! Was mach ich
hier eigentlich? Kann mir jemand helfen? Wer sieht`s? Wer versteht`s?“,
kam meist Hilfe von vorne rechts außen, unterstützt durch einen merkwür-digen,
bestimmt nicht zum Abitur zugelassenen Taschenrechner mit erstaunlich
vielen Nachkomma-stellen, der schneller als unsere ETR funktioniert und
unfairerweise immer die richtigen Ergebnisse anzeigt.
Nicht mehr zu helfen war unserem ambitionierten Willi bei der Anfertigung
seiner Wanderkarten, die für uns oftmals zu unüberwindbaren TAFELbergen,
„Ihr macht das natürlich schöner!“, wurden, und die meist nur durch
uneingeschränkte Aufmerksamkeit, sowie perfekten Umgang mit dem elektro-nischen
Kompaß zu verstehen waren.
Auch wenn wir in den letzten zwei Jahren viel Unfug gemacht haben, so
hat unser geistiges Fitness-training doch etwas gebracht: Nach W.W. waren
wir sein lustigster Mathe-Lk, das macht uns stolz, und was er noch nicht
weiß, auch sein bester. Aber Willi, es gibt wichtigeres als Wandern.

P.S.(für alle, denen obiger Artikel zu lange
ist): Weil Willi Wenzl wirklich wanderwillig war, wetterten wütende Wanderer,
wie wahnsinnige Walküren Weisheiten wie: „Willi, wohin wollen wir wandern?“,
während Willi wußte wer, was, wie wollte, was wiederum Willi widerstrebte,
weshalb Willi weltoffen weiter wanderte, während wir WANDERWINZLINGE wissend
werden wollten.
* Feste Zeiten, aber
beliebiges Verhalten
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