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Der
Erdkunde LK
Es ist kaum zu fassen. Ein LK mit unglaublichen
21 Schülern: derartiges sollte verboten werden. Wie soll man da als un-bescholtener
Werner Schopf noch die Kontrolle behalten?
Nun ja, man kann z.B. die Störenfriede zu ihrem Entsetzen des Klassenzimmers
verweisen, oder sie mit 0-Punkten bedrohen. Diese Möglichkeiten mussten
im Verlauf der zwei Jahre LK-Erdkunde bisweilen vollkommen ausgeschöpft
werden.
Vor allem die verwunschenen Schüler, die es nicht schafften rechzeitig
zu Unterrichtsbeginn mit ihrer Anwesenheit zu glänzen wurden immer (auch
bei unverschuldeter Verspätung) mit einer ulti-mativen knallharten Abfrage
bestraft.
Deshalb ein Tip für die Nachwelt: Lieber pünktlich kommen - oder gar nicht.
Während in 12/1 der Großteil der Schüler noch mit Eifer am Unterricht
beteiligt war und auch fleißig mitschrieb änderte sich dies mit herannahen
des Abiturs ganz gewaltig. Es trat die allgemeine Le-thargie ein und auch
die Punktegebung hatte einen Abwärtstrend.
Es gelang nun immer seltener, den Unterricht durch kleine Späße von seiten
der Schüler aufzu-lockern, da auch der Werner immer öfter genervt war.
Deshalb blieben auch seine heißgeliebten Frauenwitze, mit denen er die
Atmosphäre des öfteren aufgelockert hatte, vermehrt aus.
Um
sich vom Stress des Monster-LKs zu erholen beschloss man gemeinsam mit
dem French-LK eine Abschlussfahrt ins schöne Südfrankreich zu unternehmen.
Als Ziel wurde Avignon auserkoren. Auf dieser Fahrt konnte Werner eine
ganze Menge Pluspunkte sammeln.
Dies geschah vor allem deshalb, da er sich im Gegensatz zur zweiten Aufsichtskraft
(Bohl) als aus-gesprochen unspießig erwies und für einige Späße zu haben
war. U. a. bei einer selbstorganisierten Weinprobe stellte er seine Trinkfestigkeit
unter Beweis. Er behielt aber immer die Übersicht und erwieß sich als
ein hervorragender Organisator und Reiseführer.
Als Schüler muss man zugeben dass Werner es nicht immer leicht mit uns
hatte. Dennoch war der Erdkunde-LK unter W.Schopf mit Gewissheit einer
der amüsantesten und muss jedem kommenden Kollegiaten wärmstens empfohlen
werden. Keiner von uns hatte das Gefühl sich verwählt zu haben. (Höchstens
der Werner selbst, da er sich mit uns doch des öfteren übermäßig herausgefordert
fühlte.)
Traurigerweise mussten wir des öfteren Beleidigungen hinehmen (z.B. „der
Gk hätte das jetzt ge-wusst oder der Gk arbeitet viel besser mit. Zur
Notengebung lässt sich noch etwas sagen: Im allgemeinen fair, bisweilen
etwas personenbezogen.
Die kleinen Ausrutscher (Facharbeit) seien dir verziehen Werner.
Die
Zitate geben vielleicht einen guten Eindruck vom Werner-LK !
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