BROKER'$ - die abizeitung98

 

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„Never ever have we ever felt so sad ... „

Tja, nun it’s over aua two years with Gerhild (... als Journalisten wären wir jetzt schon unten durch, stimmt’s?)
Für uns war es immer wieder spannend in den Unterricht zu gehen, da wir nie wussten, welche ihrer Launen uns erwartete. An manchen Tagen schaffte sie es, uns auf der 90-minütigen Durst-strecke (ohne Pause - da kannte sie kein Erbarmen) mit ihrem Sarkasmus und Schwänken aus ihrer Studienzeit wach zu halten.
Aber unfortunately bekamen wir auch noch andere Seiten von ihr zu spüren. So ließ sie manchmal an einigen Schülern (v.a. bei TIME-Referaten oder bei der Rückgabe von Klausuren) kein gutes Haar.
Zugegeben, wir waren wohl manchmal etwas sprachfaul, doch ließ sie fast nie eine Gelegenheit aus, um uns auf unsere mangelnde Englischkompetenz hinzuweisen. (Zitat Ahnert: „Das hättet ihr schon in der Mittelstufe lernen müssen.“)
I hre anspruchsvollen und überaus umfangreichen Klausuren (... man wurde selbst in vier Stunden fast nicht fertig!) bewiesen uns immer wieder unsere angebliche Unfähigkeit. Bei den Hausauf-gaben, wenn es überhaupt welche gab (Danke!!!), übte sie jedoch mehr Nachsicht.

Besonders unterhaltsam für uns alle waren ihre Diskussionen mit Benji (wenn er uns ausnahms-weise mal mit seiner Anwesenheit beglückte!). Dank der Arbeitswut unseres überbeschäftigten Workaholics (Theater, Schülerzeitung, „and so and so forth“ ... ) fiel unsere Kursfeier immer wieder aus (Bis zum jetzigen Zeitpunkt, 10.3., hatten wir noch keine!).
Ebensowenig war uns eine Kursfahrt vergönnt (Dafür musste ihr Mann dran glauben ... ).

Nun ja, die zwei Kursjahre waren wir trotzdem gut beschäftigt: nachdem Gerhild uns fast ein Viertel-jahr mit King Lear gefoltert hatte, kamen uns ihre zahlreichen und stets ungelochten (!!!) Blätter, die sie uns in jeder Stunde austeilte (bzw. in ihrem Zimmer vergaß) wie eine Erholung vor.
Diese scheinbar unendliche Informationsflut bezog unsere Kursleiterin (... immer auf dem neuesten Stand der Technik!) aus dem Internet. Auf eine Klausur, die sie komplett mit Hilfe des Internets er-stellte, war sie besonders stolz. In letzter Zeit jedoch wurde diese Internetsucht fast von ihrer Be-geisterung für den Deutschlandfunk übertroffen („Ich sag’s ja immer. Ihr müsst Deutschlandfunk hören!“).
Obwohl sie bisweilen ... öfters ... eigentlich immer von Husten und Heiserkeit geplagt wurde (Ein Fenster während des Unterrichts zu öffnen galt als Todsünde! Es könnte ja kühle Luft hereinkom-men!), schleppte sich Gerhild täglich tapfer in die Schule.

Insgesamt können wir wohl behaupten, dass wir in den zwei Jahren viel gelernt haben.
Dies liegt nicht nur an der Kompetenz unserer Kursleiterin, sondern auch an der Mühe, die sie sich für uns gemacht hat (Texte, Vokabeln ... ).

So, nun denn, farewell, Gerhild und vielen Dank ... Ihr Englisch LK ’96/’98

der LK Englisch bei Frau Ahnert komplett angetreten  - sogar mit Benji !

P.S. An alle zukünftigen Englisch-LKler: Lasst Euch nicht von dem Namen „Ahnert“ abschrecken; auch wir haben’s geschafft!

 


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lk englisch: gerhild ahnert

URL: http://www.abitur98.de/lkenglischa.htm
update: 10.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
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