|
http://www.englisch
lk.ahnert.de
„Never ever have we ever felt so sad ... „
Tja, nun it’s over aua two years with Gerhild (... als Journalisten wären
wir jetzt schon unten durch, stimmt’s?)
Für uns war es immer wieder spannend in den Unterricht zu gehen, da wir
nie wussten, welche ihrer Launen uns erwartete. An manchen Tagen schaffte
sie es, uns auf der 90-minütigen Durst-strecke (ohne Pause - da kannte
sie kein Erbarmen) mit ihrem Sarkasmus und Schwänken aus ihrer Studienzeit
wach zu halten.
Aber unfortunately bekamen wir auch noch andere Seiten von ihr zu spüren.
So ließ sie manchmal an einigen Schülern (v.a. bei TIME-Referaten oder
bei der Rückgabe von Klausuren) kein gutes Haar.
Zugegeben, wir waren wohl manchmal etwas sprachfaul, doch ließ sie fast
nie eine Gelegenheit aus, um uns auf unsere mangelnde Englischkompetenz
hinzuweisen. (Zitat Ahnert: „Das hättet ihr schon in der Mittelstufe lernen
müssen.“)
I hre anspruchsvollen und überaus umfangreichen Klausuren (... man wurde
selbst in vier Stunden fast nicht fertig!) bewiesen uns immer wieder unsere
angebliche Unfähigkeit. Bei den Hausauf-gaben, wenn es überhaupt welche
gab (Danke!!!), übte sie jedoch mehr Nachsicht.
Besonders unterhaltsam für uns alle waren ihre Diskussionen mit Benji
(wenn er uns ausnahms-weise mal mit seiner Anwesenheit beglückte!). Dank
der Arbeitswut unseres überbeschäftigten Workaholics (Theater, Schülerzeitung,
„and so and so forth“ ... ) fiel unsere Kursfeier immer wieder aus (Bis
zum jetzigen Zeitpunkt, 10.3., hatten wir noch keine!).
Ebensowenig war uns eine Kursfahrt vergönnt (Dafür musste ihr Mann dran
glauben ... ).
Nun ja, die zwei Kursjahre waren wir trotzdem gut beschäftigt: nachdem
Gerhild uns fast ein Viertel-jahr mit King Lear gefoltert hatte, kamen
uns ihre zahlreichen und stets ungelochten (!!!) Blätter, die sie uns
in jeder Stunde austeilte (bzw. in ihrem Zimmer vergaß) wie eine Erholung
vor.
Diese scheinbar unendliche Informationsflut bezog unsere Kursleiterin
(... immer auf dem neuesten Stand der Technik!) aus dem Internet.
Auf eine Klausur, die sie komplett mit Hilfe des Internets er-stellte,
war sie besonders stolz. In letzter Zeit jedoch wurde diese Internetsucht
fast von ihrer Be-geisterung für den Deutschlandfunk übertroffen („Ich
sag’s ja immer. Ihr müsst Deutschlandfunk hören!“).
Obwohl sie bisweilen ... öfters ... eigentlich immer von Husten und Heiserkeit
geplagt wurde (Ein Fenster während des Unterrichts zu öffnen galt als
Todsünde! Es könnte ja kühle Luft hereinkom-men!), schleppte sich Gerhild
täglich tapfer in die Schule.
Insgesamt können wir wohl behaupten, dass wir in den zwei Jahren viel
gelernt haben.
Dies liegt nicht nur an der Kompetenz unserer Kursleiterin, sondern auch
an der Mühe, die sie sich für uns gemacht hat (Texte, Vokabeln ... ).
So, nun denn, farewell, Gerhild und vielen Dank ... Ihr Englisch LK ’96/’98

P.S. An alle zukünftigen Englisch-LKler: Lasst
Euch nicht von dem Namen „Ahnert“ abschrecken; auch wir haben’s geschafft!
|