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Akte
FIX
Die unheimlichen Fälle der
Biologie
Folge 1: -----LK
B 10;20
Drehzeit: ----September 1996 – Mai
1998
Sendezeit:-- fraglich, da eventuell
keine zweite Folge gedreht wird

In dieser Folge wird ein außergewöhnlich breites Staraufgebot gezeigt.
Es spielen: Jennifer Koloczek, Sandra Schäfer, Marina
Schäfer, Christina Straub, Daniela Keßler, Natalie
Janetzek, Christine Geiger und Ulrich Kalk unter der
Regie von Richard Fix. Nebendarsteller sind keine vorhanden.
Gleich zum Drehbeginn teilte unser Regisseur die ersten Seiten des bis
zu Drehschluß auf über 300 Seiten angewachsenen Drehbuchs aus, in dem
sich leider trotz Verwendung der modernsten High – End Technologie ( Pentium
- Computer mit Word und Rechtschreibkorrekturprogramm ) häu-figer diverse
Tippfehler einschlichen. Die Rechtschreibkorrektur war leider der post–Rechtschreib-reformregeln
noch nicht mächtig und mußte deshalb abgeschaltet werden.
Abgesehen von diesem kleinen Schönheitsfehler erwies sich das Drehbuch
als durchaus geeignet die Schauspieler durch den harten Drehalltag zu
führen.
Ein kleines Problem, das unser Regisseur sehr gerne inn Kauf nahm, war
allerdings die stark(e) weibliche Besetzung, der der einzige männliche
Darsteller mit (üb)erhöhtem Einsatz zu trotzen versuchte.
Allgemein erwiesen sich die Drehtage als von gelegentlichen Stimmungsschwankungen
des Regis-seur nur wenig getrübte, informative und angenehme Zeit, vielleicht
abgesehen von der Tatsache, daß der Text für den folgenden Tag am Set
nicht immer von den Darstellern in ausreichendem Maße vorbereitet wurde.
Der Regisseur wird das freilich nicht immer so empfunden haben, besonders
wenn er in seinen Ausführungen von den (verbalen) Zuwendungen unseres
männlichen Darstellers zu seiner Nach-barin Christine G. gestört wurde.
Auch die des öfteren wiederkehrenden Fragen nach dem Warum eines Sachverhaltes
von Sandra S. brachten seinen, von einem starken Bewegungsdrang untermalten
Vortrag, zuweilen zum Stok-ken. Nicht vergessen sollte man an dieser Stelle
die ständige Sorge des Regisseurs um das körperliche Wohlbefinden der
Darsteller, das in Extremfällen, wie das bei Minusgraden bauchfrei bekleidete
Erscheinen der Natalie J., zu fast väterlicher Anteilnahme (Entrüstung)
führte.
Als manchmal etwas problematisch am Set erwiesen sich die Tiere, die verständlicherweise
bei einer derartigen Produktion reichlich vorhanden waren. Speziell für
den Präzipitintest fühlte sich unser Regisseur genötigt uns daran zu erinnern,
daß man hierbei mit dem Hasen äußerst vorsichtig umgehen muß, da man ihn
im Falle seines Todes nicht wiederverwenden kann.
Schlußendlich halten wir die erste Folge dieser Reihe für eine gelungene
Produktion und hoffen auf die Planung einer zweiten Folge in anderer Besetzung.
( Bis dahin sollte es auch gelungen sein ein tadellosen Drehbuch vorzulegen.
)
Zitate aus dem LK Bio Fix
Fix: “Mit’m Auge kann ich vielmehr machen als mit’m Unterschenkel.”
Fix über Uli Kalk: “Wie ein dressierter Aff!”
Fix: “Das sag ich auch, dass die Frauen ‘ne ganz große Macht haben, schon
immer;
------das ist was Biologisches.”
Fix: “Wenn ein Bauer pflügt, an der See, das ist Wahnsinn, wie viele Möwen
da hinterher
------fahren ...äh fliegen.”
Fix: “Heutzutage spielt das weniger ne Rolle. Wir haben ja Hipp und sowas,
da brauchen
------wir keine Busen mehr...”
Fix auf Kursfahrt: “Ich muß schiffen, wie’n Brauereigaul!”
Fix: “...aber wer heiratet ne Frau schon wegen dem Verstand.”
Fix: “Wenn im Salat so ne Schnecke drin is, dann is er wenigstens net
vergiftet.”
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