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Martin Kiesel
Lks Physik/ Erdkunde

Der Stern zu Nüdlingen


Über einem Stall am Wurmerich zu Nüdlingen konnte man gemäß der christlichen Überlieferung am 24.12. in einer Zeitverschiebung von 1978 Jahren ein astronomisches Wunder miterleben.
Die Reinkarnation des Messias, eingeleitet durch den ehemaligen Stern von Bethlehem, stand kurz bevor. St. Martin ward geboren.

Seiner christlichen Bestimmung folgte er nur in den frühen Jugendjahren. Nach dem kometenhaften Aufstieg in der kirchlichen Gemeinschaft vom Oberministranten über KJG-Leiter zum Pfarrgemein-deratsvorsitzenden, fühlte er sich zu Höherem berufen. Den Sinn, die Erfüllung des Lebens suchte er folglich in den Kulturen des Fernen Ostens.
Sein beschwerlicher Weg führte ihn von Hinterindien in das Hochland von Tibet, wo seine Reise letztendlich in einem Shaolin-Klo(ster) endete. Nach besinnlichen Jahren unter größten körperlichen Anstrengungen wußte er schließlich seine geistigen Schwächen durch physische Kräfte zu kompensieren und er lernte spielend den Umgang mit dem Samurai-Schwert. So wurde unser Kampfzwerg zum Meister des neunten Dans und avancierte zum Last Ninja.
Auf seinem Rückweg über den Himalaya in die abendländische Zivilisation schloß er Freundschaf-ten mit Reinhold Messner und dem Yeti, denen er mit seinen waghalsigen Snowboard-Stunts imponierte.

Nach der Ankunft in seiner europäischen Heimat beschloß er sofort seinen geistigen Horizont aber-mals zu erweitern und verschrieb sich den Fakultäten Erdkunde und Physik am Gymnasium B.K.. Die Analogien zwischen Pfuggi und seinem Physik-Guru Rohkrämer faszinieren sowohl den Laien, als auch den Fachmann:
- kleinwüchsig
- gehässiges Lachen
- sarkastischer Humor
- Ansatz zur Glatze
- Brille
- ausbaufähige Wampe

Unser Kieselchen wurde auch von Kama, dem Gott der Liebe beglückt, was unserem bis dato keusch, jungfräulichen und unberührten Sankt Martin seinen heiligen Beinamen raubte. Von diesem Zeitpunkt an verlangte er nicht nur nach Frauen, NEIN, er frönte auch anderen weltlichen Freuden. Der exzessive Mißbrauch des Alkohol zeigte sich erstmals an jenem denkwürdigen Mittwoch im Oktober ‘97, man munkelt es war der 29. um 0:57 Uhr, was zu einem nicht minder exzessiven Lebensmittelauswurf führte.
Die Antwort auf die Frage „Eh Kiesel, sauf ma’ heut’obend ‘en?“ lautet seit dem ausschließlich: „Die harten Zeiten sin’ vorbei!“. Logische Konsequenz: seine vollständige potentielle Energie, entzogen aus dem Ying und Yang, steckte er in die Hassenbacher Frauenwelt.
Böse Zungen behaupten, die magische Anziehungskraft auf das weibliche Geschlecht beruht auf der einprägsamen Farbe seiner Jacke. Gerüchte besagen, daß neidische und gehässige Men-schen ihn „Briefkasten“ rufen.

Nichts desto trotz, Kieselchen, folge weiterhin dem Dir von Gott zugewiesenen Weg.
Shalom dann Deine Heiligen Drei Könige


 


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URL: http://www.abitur98.de/kiesel.htm
update: 02.02.1999
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