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Die JUZ
Am 23.07.1979 wurde das Nesthäckchen
der Keßlers geboren. Von Anfang an wuchs das Mädchen gut behütet auf und
mußte deswegen auch nach Ausflügen am Wochenende schon um halb 1 daheim
erscheinen. Sobald ,, unsere Kleine“ älter war, erhielt sie die Erlaubnis
der Führer-scheinklasse 4 und wurde von da an schlagartig selbstständiger.
Ihre frühen Abenteuer beim altbekannten Rimini-Cup waren fortan vergessen,
die heiß geliebten Frenzy - Schuhe wurden in den Müllcontainer gesteckt,
der „Kuckuck – Code“ geriet in Vergessenheit und die wöchentlichen Unternehmungen
mit ihren Freundinnen führten sie ins lang ersehnte „Abenteuerland“ (Zahlbach
wurde zur zweiten Heimat).
Eine Reise in dieses Land wurde 1996 wahr, als sie ohne jegliche Vorahnungen
bei PUR landete. Ab jetzt nahm sie sich vor, nur noch ,,Pommes mit Niveau“
und griechischen Salat mit Zwiebeln (!) zu essen.
Um ihrem Äußeren den, letzten Schliff zu geben, verwendete sie regelmäßig
ihre Nivea und wurde sogar zum ,,Blondie“, um in der ganzen Welt Anklang
zu finden (Namen sind uns allen bekannt); Charlie war das einzige männliche
Wesen, dem sie immer
den Tod mit der Sense gewünscht hat. Ihr Leben veränderte sich von hier
an vollkommen.
Dinner for four mit Kartoffelsuppe und Würstchen, zum Nachtisch Lachorgien
(seltsame Tütenwesen in SW / Mc Donalds) erheiterten ihr Alltagsleben.
Streßige Kinderbetreuung wurde mit Hilfe von 37-10-10 und ,,Hipp – Hopp
– Hacke – Spitze“ ange-nehmer (Olli, wir werden Dich nie verges-sen).
Als ihre engen Bekannten endlich nach langem Kampf den Führerschein hatten,
wurde das Grundstück Keßler zum Tatort sämtlicher Unfälle(!). U.a. nahm
eine rasan-te Verfolgungsjagd bei Nacht und Nebel dort ihr Ende - Mülltonnen
blieben unbeschädigt und die behelmten Opfer fanden im Eßzim-mer bei Nudelsuppe
sicheren Unterschlupf.
Durch ihre faszinierenden Kochkünste bekam sie sogar eine Anstellung heim
First - Class Italiener, wo sie ihre Qualitäten als „Chefbedienung“ unter
Beweis stellte. Ihr Honorar ließ sie sich bevorzugt in Form von Orechiette
mit Spinat bzw. Broccoli auszahlen. Um die ange-fressenen Kalorien wieder
loszuwerden betätigte sie sich ausgiebig im Fitness - Studio. Der Mann
ihres Lebens ist ihr jedoch auch dort noch nicht über den Weg gelaufen,
deswegen lautet ihr Motto „Thomas ,für immer“ (Hallo Thomas, geh´ doch
bitte mal aus der Leitung; wir wollen auch mal).
Neben ihrem Hobby, der Telefoniererei, traf man sie wöchentlich im SWer
Stadion, völlig hingegeben der Männerwelt und natürlich deren spielerischen
Künsten. Ihr schulisches Leben hat sie nach Strapazen, wie Latein (Errare
humanum est, gell Juz ?) und Mathe mit Erfolg gemeistert. Erdkunde war
,,kein Thema“, sie lachte mit ihrer Tischnachbarin über sämtliche Ortsnamen
im Atlas, schwelgte in Erinnerungen( Kreta, Zypern ) und suchte ihr Ziel
des Lebens.
Wahr wurden Trips übers Wochenende nach Würzburg (Verena, DANKE),
wo viel passierte: Badteppich mit Glitzer, Telefonate nach Thundorf, Freßorgien,
Maskenball in der Mensa. Ein Blitz schlug in ihr Leben ein, als ihr beim
alljährlichen Skiurlaub am Sudelfeld der Traum - Fußballer über den Weg
fuhr und sie bei ihren Zivis Glück fand.
Judith, die lustige Zeit mit Dir werden
wir nie vergessen..... Vielleicht sieht man sich als Fachlehrerin für
HW + HH wieder (Ma gugge, ob das klappt!!)
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