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Natalie
Janetzek
LK E/B
Natalie kam als erstes von
vier Kindern des Janetzek-Clans zur Welt.
Nach einem stark bewegten Leben: Prachenfels, Bad Steben ..., landete
sie endlich in Bad Kissingen, einer traumhaften Stadt, die sie sofort
in ihr Herz schloß.
Sie erkannte schon früh ihre Vorliebe für Fußballspieler und schnei-dige
Soldaten, Wie das Schicksal so wollte, traff sie Alexander Straub.
Wie sich das ganze abspielte, wollen wir an dieser Stelle berichten:
Es war einmal vor langer, langer Zeit, da lebte in einem fernen Land die
wunderschöne, holde und blonde Prinzessin Natalie. Schon seit ihrer frühesten
Kindheit wurde sie von ihrem Vater, dem König, in einem dunklen Turm eingesperrt.
Dort saß sie Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr und träumte
von einem schönen und starken Prinzen, der auf einem weißen und edlen
Roß dahergeritten kommt und sie erretten würde.
Doch viele hatten es schon versucht, in der Hoffnung das Herz der Prinzessin
für sich zu gewinnen, doch keiner von ihnen war in der Lage, gegen die
Macht des Turmes anzukommen.
Doch dann begab es sich eines Tages, daß der junge Graf Alex vom weit
entfernten Reich Poppenroth sich bei der Heimkehr von einem seiner großen
Feldzüge im Königreich Arnshausen verirrte. Wie es der Zufall so wollte,
befand sich der König gerade in seiner Nähe auf der Jagd und bei der Verfolgung
eines Wildes auf den Grafen traf.
Dabei verlor der König einen Schlüssel. Alex hob den Schlüssel auf und
machte sich wieder auf seinen beschwerlichen, langen Heimweg, wo er auch
an dem dunklen Turm vorbeikam. Er wollte schon weitergehen, doch dann
hörte er einen leisen und lieb-lichen Klagegesang, der ihn stark an Lag
Wagon erinnerte.
Der junge Graf verliebte sich sofort in das zierliche Geschöpf, zu dem
diese Stimme gehören mußte. Der Graf erwiderte den lieblichen Klang mit
seinem Minnegesang („Bierbauch, Bierbauch, Oi,Oi,Oi“). Die Prinzessin,
die weit oben im Turm gefangen saß, vernahm die Stimme und erwiderte:
„Bitte, bitte, Ich Frauke Eier.“ (Was auch immer das heißen mag ?)
Daraufhin beschloß er sie zu befreien. Er konnte aber weder die hohen
Mauern erklim-men, noch sah er eine Möglichkeit durch das eiserne Tor
zu gelangen. Da fiel ihm plötzlich der Schlüssel ein, den er gefunden
hatte. Und das Wunder geschah, die Tür ließ sich öffnen und dahinter stand
schon erwartungsvoll die junge Prinzessin, und Alex wußte, daß sich alle
Mühen gelohnt hatten.
Er brachte sie zu seinem Roß und die beiden ritten in sein Reich. Dort
heirateten sie und bekamen viele Kinder. Natalie war eine gerechte Königin
und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute.
So oder so ähnlich spielte sich das ganze damals ab und könnte in Zukunft
so weiter verlaufen, denn Alex war ein Mann, der es auf unnachahmliche
Weise schaffte, beide Eigenschaften bravurös in sich zu vereinigen: Er
war Star auf dem Fußballplatz und Held auf dem Feld der Ehre. Dazu kam
eine weitere von Natalies Vorlieben, die er hervorragend erfüllte: schnelle,
teure Autos. Also entschloß sie sich kurzer Hand dazu, ihren Alex, zu
ihrem Hobby zu erklären und seine Heimat Poppenroth, zu ihrer Wahlheimat.
Dort ist sie als Spielerfrau und Soldatenbraut wohl bekannt.
Wir wünschen Dir, liebe Natalie viel Erfolg in Deinem weiteren Leben und
hoffentlich gibt es so ein Happy-End noch einmal.
  
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