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Markus „Hämmil“ Hammerl
(LKs: Latein und Französisch)
Aufgewachsen unter der strengen Obhut seines
Vaters Jossip war der Auraner Blondschopf Markus H. bis zur 8.Klasse ein
zurückhaltender, eher schüchterner Musterschüler, der es „alleweil“ verstand,
schulische Bestleistungen zu erbringen. Doch nach dem Skikurs der 8. Klassen,
wo er sich als ein ausgezeichneter Schifahrer hervortat, schloss er Freundschaften,
die sich im Nachhinein als verheerend herausstellen sollten.
Im Bannkreis seiner neuen Freunde fiel es ihm nicht schwer, pünktlich
zur Vollendung seines 16.Lebensjahres dem Alk zu verfallen. Bis heute
ist es ihm geschickt gelungen, die Ausmaße dieser Leidenschaft vor seinen
Eltern zu verbergen. Seinen ersten „richtigen“ Rausch hatte er wie so
viele bei den Besinnungstagen im Dicken Turm bzw. im Route, und es sollten
noch einige folgen.
Als lang erwarteter Gast auf der sog. Koppelfeier in Garitz traf Hämmil
gegen 2130 Uhr ein und schon nach weniger als einer Stunde befand er sich
„voll wie die Hex“ in einem Zelt, das nicht einmal ihm gehörte. Auch die
Tatsache, das dieses Zelt nach einem Unfall dem strömenden Regen nicht
mehr standhielt, konnte ihn nicht aus seinem Schlaf erwecken.
Gestählt durch Outdoor-Besäufnis-Erlebnisse solcher Art war er im Stande,
seiner Passion dem Bergsteigen mit Erfolg nachzugehen. Er bezwang die
höchsten Gipfel (Mont Blanc) und schreckte vor keiner noch so anspruchsvollen
Steilwand zurück.
Beim Schüleraustausch in Birmingham war Markus der Schwarm einiger (leider
ziemlich unattrak-tiver) Frauen; es gelang ihm aber, ihnen klarzumachen,
das von seiner Seite von einer internatio-nalen Affaire doch besser abzusehen
sei.
Im Herbst 96 war er einer der Mitbegründer der Praha-Crew, die sich bis
heute zweimal mit einem gelben Postbus bis in die tschechische Hauptstadt
vorkämpfte. Hier kümmerte er sich fürsorglich um das Wohlergehen seiner
Mitreisenden, indem er seinen Dienst als Kammerjäger für imaginäre Mücken
perfektionierte. Einen zu langen Schlaf der übernächtigten Zecher verhinderte
er, indem er die die Parkscheibe !!! auf die vereinbarte Weckzeit einstellte
und diese gut sichtbar an die Frontscheibe legte.
Auch heute machen ihm noch von Zeit zu Zeit Mißgeschicke, Unterlippenkauen
und Versprecher zu schaffen. So erwiderte er einmal bei einer Feier, nachdem
er aus Versehen eine Flasche Bacardi vom Tisch gestoßen hatte: „die war
aber noch nicht ganz voll“. Nach der Feier mußte er, wie es des öfteren
der Fall war, auf Grund seiner störenden Atemgeräusche (Orginalton Darth
Vader) in einem abgelegeneren Zimmer nächtigen.
Bei Erkundungstouren in die Main-fränkische Discolandschaft (Volkach)
zeigte sich bald Markus´ Begabung für die Architektur. Lange blieben seine
kunstvollen Türme aus Bacardi-O Gläsern uns allen in Erinnerung. Eine
weitere Männertour führte Markus Pfingsten ´97 an die Ufer des Balaton.
Hier fungierte er als Kapitän der „MS Riviera“, und war mehrmals als ein-ziger
in der Lage, die anderen Schiff-brüchigen an Land zu bringen. Nach exzesivem
Alkoholgenuß am Ufer folgten einige weitere Highligts.
So zählte Markus eines abends 2 unberührte 6-Packs demonstrativ auf ihre
Gesamtflaschenanzahl hin ab. Neben dem Alkohol hat Markus noch zwei weitere
Lebensinhalte -eine Frau und - Fußball; Fußball in der Prairie (Fuchsstadt)
worauf er nicht ohne Grund recht stolz ist. Transferangebote von seinem
Heimatverein SV Aura lehnte er mit einem weinenden Auge ab. Dank seiner
Begeister-ungsfähigkeit für Asbach-Cola (Fuschter Nationalgetränk) ist
er bestens in die Mannschaft integriert. An Fasching hat er sogar eine
Leoparden-Mieze, die in Fuscht bestens bekannt ist, durch Mund zu Mund
Beatmung gezähmt.
Dies war jedoch nur ein kurzer Seitensprung, denn in Wahrheit gibt es
nur eine Frau (Miss Bird), die auf ihn magischen Einfluss ausübt. Diesem
Wesen widmete er allwöchentlich seine Freistunden für ausgedehnte Stadtbummel.
Obwohl diese Frau oftmals eine ausgesprochen launische bis ankotz-ende
Art an den Tag legt, und auf diese Weise unserem Hämmil des öfteren schwere
Stunden und Ratlosigkeit bereitet, war es ihm bis heute leider noch nicht
möglich, seine Schüchternheit abzu-legen und ihr bei Gelegenheit auch
mal ordentlich contra zu geben.
Alles in allem darf man das Phänomen Hämmil jedoch auf gar keinen Fall
auf Alk und Fussball reduzieren. Besonders seine Eigenschaften als anständiger
und treuer Kumpan, auf den jederzeit Verlass ist, müssen
auch erwähnt werden. Er hat immer ein offenes Ohr und ist bereit, auch
noch zu später Stunde über die verschiedensten Probleme zu reden.
Außerdem ist er für beinahe jeden Spaß zu haben und übernimmt auch mal
Fahrdienste mit seinem roten Flitzer (KG-CC-121). Die Ähnlich-keit des
Nummernschilds mit einem ein-schlägigen Kino (mittlerweile KUK) in Schwein-furt
ist natürlich rein zufällig.
Wir wünschen dir lieber Markus alles Gute und viel Erfolg in deinem weiteren
Leben.
Viel Spaß bei deinem USA-Urlaub und beim darauffolgenden Wehrdienst im
nahegelegenen Hammelburg.
„Mögest du in deinem Leben
alle noch so hohen Berge, die sich dir in den Weg stellen mit Erfolg bezwingen,
Alter Gipfelstürmer!“

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