BROKER'$ - die abizeitung98

 

Markus hat ausgeschlafen !

Markus „Hämmil“ Hammerl
(LKs: Latein und Französisch)

 

Aufgewachsen unter der strengen Obhut seines Vaters Jossip war der Auraner Blondschopf Markus H. bis zur 8.Klasse ein zurückhaltender, eher schüchterner Musterschüler, der es „alleweil“ verstand, schulische Bestleistungen zu erbringen. Doch nach dem Skikurs der 8. Klassen, wo er sich als ein ausgezeichneter Schifahrer hervortat, schloss er Freundschaften, die sich im Nachhinein als verheerend herausstellen sollten.
Im Bannkreis seiner neuen Freunde fiel es ihm nicht schwer, pünktlich zur Vollendung seines 16.Lebensjahres dem Alk zu verfallen. Bis heute ist es ihm geschickt gelungen, die Ausmaße dieser Leidenschaft vor seinen Eltern zu verbergen. Seinen ersten „richtigen“ Rausch hatte er wie so viele bei den Besinnungstagen im Dicken Turm bzw. im Route, und es sollten noch einige folgen.
Als lang erwarteter Gast auf der sog. Koppelfeier in Garitz traf Hämmil gegen 2130 Uhr ein und schon nach weniger als einer Stunde befand er sich „voll wie die Hex“ in einem Zelt, das nicht einmal ihm gehörte. Auch die Tatsache, das dieses Zelt nach einem Unfall dem strömenden Regen nicht mehr standhielt, konnte ihn nicht aus seinem Schlaf erwecken.
Gestählt durch Outdoor-Besäufnis-Erlebnisse solcher Art war er im Stande, seiner Passion dem Bergsteigen mit Erfolg nachzugehen. Er bezwang die höchsten Gipfel (Mont Blanc) und schreckte vor keiner noch so anspruchsvollen Steilwand zurück.
Beim Schüleraustausch in Birmingham war Markus der Schwarm einiger (leider ziemlich unattrak-tiver) Frauen; es gelang ihm aber, ihnen klarzumachen, das von seiner Seite von einer internatio-nalen Affaire doch besser abzusehen sei.
Im Herbst 96 war er einer der Mitbegründer der Praha-Crew, die sich bis heute zweimal mit einem gelben Postbus bis in die tschechische Hauptstadt vorkämpfte. Hier kümmerte er sich fürsorglich um das Wohlergehen seiner Mitreisenden, indem er seinen Dienst als Kammerjäger für imaginäre Mücken perfektionierte. Einen zu langen Schlaf der übernächtigten Zecher verhinderte er, indem er die die Parkscheibe !!! auf die vereinbarte Weckzeit einstellte und diese gut sichtbar an die Frontscheibe legte.
Auch heute machen ihm noch von Zeit zu Zeit Mißgeschicke, Unterlippenkauen und Versprecher zu schaffen. So erwiderte er einmal bei einer Feier, nachdem er aus Versehen eine Flasche Bacardi vom Tisch gestoßen hatte: „die war aber noch nicht ganz voll“. Nach der Feier mußte er, wie es des öfteren der Fall war, auf Grund seiner störenden Atemgeräusche (Orginalton Darth Vader) in einem abgelegeneren Zimmer Markus tut was für die Nasenatmungnächtigen.
Bei Erkundungstouren in die Main-fränkische Discolandschaft (Volkach) zeigte sich bald Markus´ Begabung für die Architektur. Lange blieben seine kunstvollen Türme aus Bacardi-O Gläsern uns allen in Erinnerung. Eine weitere Männertour führte Markus Pfingsten ´97 an die Ufer des Balaton. Hier fungierte er als Kapitän der „MS Riviera“, und war mehrmals als ein-ziger in der Lage, die anderen Schiff-brüchigen an Land zu bringen. Nach exzesivem Alkoholgenuß am Ufer folgten einige weitere Highligts.
So zählte Markus eines abends 2 unberührte 6-Packs demonstrativ auf ihre Gesamtflaschenanzahl hin ab. Neben dem Alkohol hat Markus noch zwei weitere Lebensinhalte -eine Frau und - Fußball; Fußball in der Prairie (Fuchsstadt) worauf er nicht ohne Grund recht stolz ist. Transferangebote von seinem Heimatverein SV Aura lehnte er mit einem weinenden Auge ab. Dank seiner Begeister-ungsfähigkeit für Asbach-Cola (Fuschter Nationalgetränk) ist er bestens in die Mannschaft integriert. An Fasching hat er sogar eine Leoparden-Mieze, die in Fuscht bestens bekannt ist, durch Mund zu Mund Beatmung gezähmt.
Dies war jedoch nur ein kurzer Seitensprung, denn in Wahrheit gibt es nur eine Frau (Miss Bird), die auf ihn magischen Einfluss ausübt. Diesem Wesen widmete er allwöchentlich seine Freistunden für ausgedehnte Stadtbummel. Obwohl diese Frau oftmals eine ausgesprochen launische bis ankotz-ende Art an den Tag legt, und auf diese Weise unserem Hämmil des öfteren schwere Stunden und Ratlosigkeit bereitet, war es ihm bis heute leider noch nicht möglich, seine Schüchternheit abzu-legen und ihr bei Gelegenheit auch mal ordentlich contra zu geben.
Alles in allem darf man das Phänomen Hämmil jedoch auf gar keinen Fall auf Alk und Fussball reduzieren. Besonders seine Eigenschaften als anständiger und treuer Kumpan, auf den jederzeit Verlass ist, EIn Prost auf Markusmüssen auch erwähnt werden. Er hat immer ein offenes Ohr und ist bereit, auch noch zu später Stunde über die verschiedensten Probleme zu reden.
Außerdem ist er für beinahe jeden Spaß zu haben und übernimmt auch mal Fahrdienste mit seinem roten Flitzer (KG-CC-121). Die Ähnlich-keit des Nummernschilds mit einem ein-schlägigen Kino (mittlerweile KUK) in Schwein-furt ist natürlich rein zufällig.
Wir wünschen dir lieber Markus alles Gute und viel Erfolg in deinem weiteren Leben.
Viel Spaß bei deinem USA-Urlaub und beim darauffolgenden Wehrdienst im nahegelegenen Hammelburg.

„Mögest du in deinem Leben alle noch so hohen Berge, die sich dir in den Weg stellen mit Erfolg bezwingen, Alter Gipfelstürmer!“


 


BROKER'$ - die abizeitung98
BROKER'$: die online-ausgabe
du bist besucher nr. bei BROKER'$
markus hammerl

URL: http://www.abitur98.de/hammerl.htm
update: 02.02.1999
copyright 1998, 1999 by Benedikt Wahler
and the article's respective authors

Ilona Heckelmann Dagmar Hammerfald Zurück zum Inhalt



Werbung unseres Providers: